König der Löwen Testbericht
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Summe aller Bewertungen
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Erfahrungsbericht von Pici16
Can you feel the love tonight?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
"Kann es wirklich Liebe sein?“ – Ja, es kann! Vor etwas längerer Zeit war ich mit meiner Mam mal wieder in einer Musical-Vorstellung. Diesmal verschlug es uns in den Hamburger Hafen zum „König der Löwen“ und wir waren begeistert!
Das Musical erzählt die Geschichte des gleichnamigen Filmes aus Walt Disney`s Feder: Der Löwe Mufasa ist der hoch verehrte und geliebte König im Tierreich. Als sein Sohn Simba zur Welt kommt, steht fest, dass dieser sein Thronerbe sein wird.
Mufasas Bruder Scar freut das natürlich überhaupt nicht, denn er möchte den Platz seines Bruders annehmen und über alle Tiere im Königreich regieren. Somit bringt er seinen Neffen in eine gefährliche Situation, bei der Mufasa zur Hilfe eilt, um seinen Sohn vor einer wilden Büffelherde zu retten. Simba ist außer Gefahr gesetzt, doch nun ist Mufasa derjenige, der um sein Leben kämpfen muss. Als er am Abgrund hängt, bittet er Scar verzweifelt um Hilfe – der böse Bruder sieht aber seine Chance und stößt den König hinunter und somit in den Tod.
Jetzt bleibt es nur noch, Simba aus dem Weg zu schaffen, also redet Scar dem jungen naiven Löwenkind ein, dass er allein schuld an dessen Vaters Tod ist. Simba ist verzweifelt und läuft auf Scars Rat weg.
Simba trifft auf das Erdmännchen Timon und das Wildschwein Pumbaa – die drei freunden sich an und er wächst bei ihnen auf.
In der Zwischenzeit hat Scar die Macht ergriffen und regiert mit Hilfe von Hyänen das Königreich. Allerdings verkümmert das Land: Die Tiere hungern, es gibt kein Wasser und es herrscht eine triste graue Atmosphäre.
Eines Tages kommt es, dass Nala – Simbas Freundin aus Kindesalter – auf Simba trifft. Die beiden kämpfen zunächst, doch schon kurze Zeit später erkennen sie sich wieder. Nala ist überrascht, dass er noch am Leben ist, da die Tiere im Königreich ihn längst für tot hielten.
Als Simba von ihr erfährt, wie furchtbar die Lebensbedingungen im Königreich geworden sind, beschließt er nach den langen Jahren zurückzukehren und gegen Scar zu kämpfen. Nun erfährt er auch, dass Scar seinen Vater getötet hat und Simba keine Schuld trägt.
Es beginnt ein Kampf zwischen Scar und den Hyänen gegen das gesamte Tierreich...
Den Schluss lasse ich mal wieder offen – wenn man Disney`s Produktionen ein wenig kennt, kann man sich denken, wie es ausgeht, aber ich will es mal nicht direkt verraten...
Die Darstellung war einsame Klasse! Sowohl die Musik, die geprägt von afrikanischen Rhythmen und den bekannten Songs von Elton John und Tim Rice ist, war ein Ohrenschmaus als auch die Darsteller selbst, die eine atemberaubende Show lieferten.
Im ersten Teil vor der Pause wurden Simba und Nala von zwei Kindern gespielt: Tayfun Büyükhan und Sara Yasmin Bantin. Richtig süß und super talentiert – einfach atemberaubend. Doch natürlich dürfen die anderen Darsteller nicht vernachlässigt werden, denn die waren mindestens genauso genial. Zum Beispiel Beular Makhetha, die die Rolle des Pavians Rafiki spielte – eine so geballte Powerfrau mit einer Stimme, bei der ich ernsthaft Gänsehaut bekommen habe. Oder Michael Edward-Stevens als Mufasa mit einer tiefen Bassstimme. Sehr witzig überzeugten Kurt Schrepfer als Timon und Lakke Magnusson als Pumbaa. Ich könnte ewig weitermachen. Doch was ich noch unbedingt erwähnen möchte, was meiner Meinung nach in einer Bewertung eines Musicals grundsätzlich zu kurz kommt, sind die Ensembles, die neben tänzerischem Talent auch eine harmonische Gesangsdarbietung bewiesen. Besonders mitgerissen hat mich die Gruppe der Hyänen, die dargestellt von fünf Männern, eine atemberaubende Tanzeinlage lieferten – hammergenial.
Eindrucksvoll war auch die Verkörperung der Tiere, zum Beispiel die Giraffen, die durch Männer auf Stelzen gespielt wurden. Oder ein riesiger Elefant, der durch den Zuschauerraum auf die Bühne geschritten kam. Purer WAHNSINN!
Witzig waren auch die beiden Percussion-Spieler, die rechts und links von der Bühne jegliche Arten von Trommeln zum Einsatz brachten.
Produziert wurde das Musical von Regisseurin und Kostüm-Designerin Julie Taymor – Glückwunsch kann ich da nur sagen!
Nachdem man dieses Musical erlebt hat, kann man es nur zu gut verstehen, dass es bereits mit 25 internationalen Auszeichnungen belohnt wurde. Uraufführung hatte der „Lion King“ in New York am Broadway und ist bis heute ein Dauerbrenner. Des weiteren wird es in Los Angeles, Toronto und London aufgeführt, und ja – wer hätte es gedacht – auch in Hamburg! Hier hatte das Musical am 2. Dezember 2001 seine Premiere und ist seitdem eigentlich täglich ausverkauft!
Aufgeführt wird es in der Hansestadt im Hafentheater, wie bereits oben erwähnt. Man kommt dort mit einer Fähre hin, die permanent die Besucher von der einen Hafenseite auf die andere schifft. Das Theater selbst ist eigentlich ein Zelt – aber keine Angst: es ist stabil und beheizt!
Im riesigen Zuschauerraum gibt es Plätze im Parkett und im Rang – ich glaube, etwa 2500 Leute passen da mindestens rein. Meine Mama und ich hatten sogenannte „Fanplätze“, bei denen es sich um Stehplätze rechts und links von den Sitplätzen im Rang handelt. Man kann sich aber trotzdem irgendwie hinsetzen, das geht schon. Ich persönlich war von dem Geschehen auf der Bühne sowieso so gefesselt, dass sich das lange Stehen von drei Stunden körperlich überhaupt nicht bemerkt gemacht hat.
Diese Fanplätze kosteten uns 20 Euro pro Person, da es die Vorstellung am Samstag Abend war. Ansonsten kosten sie am Freitag abend und Samstag mittag 17 Euro, am Sonntag 15 Euro und am Dienstag, Donnerstag und Mittwoch 13 Euro.
Man kann allerdings mal wieder von Glück sprechen, dass wir die Karten gerade für die heiß begehrte Vorstellung am Samstag Abend bekommen haben. Dies haben wir Adam Zolynski zu verdanken – dieser spielt nämlich Geige beim „Lion King“ und er hat uns zwei Karten reserviert.
Die Sitzplätze sind da schon etwas kostspieliger. Die Preise richten sich nach Sitzplatz und nach Tag und Uhrzeit der Vorstellung. Dazu wäre es hilfreich, sich einen kostenlosen Plan im Reisebüro abzuholen, da dort ein Bild mit farblicher Markierung abgedruckt ist und die Preise tabellarisch erfasst sind. Das einzige, was ich sagen kann: Die Karten kosten zwischen 33 Euro (Dienstag, Mittwoch, Donnerstag – PK4) und 108 Euro (Samstag abend – PK1). Wie gesagt, wäre da ein Flyer hilfreicher, da dort die Preisklassen grafisch dargestellt sind.
Wer nicht in abesehbarer Zukuft ins Reisebüro kommt, kann sich auch Informationen auf der Homepage www.loewenkoenig.de oder unter der Ticket-Hotline 01805 – 114 113 (12 Cent pro Minute) holen.
Aber eines sei gesagt: Ein Besuch dieses Musicals lohnt sich hundertprozentig. Als Bewohner Hamburgs und Umgebung ein absolutes Muß und selbst für Personen aus weiteren Gebieten ist dieses Musical eine Reise in die Hansestadt wert. Wie wäre es mit einem Wochenendtrip – Hamburg hat vieles zu bieten und der „Lion King“ bietet die Krone auf dem Zuckerhut!
Das Musical erzählt die Geschichte des gleichnamigen Filmes aus Walt Disney`s Feder: Der Löwe Mufasa ist der hoch verehrte und geliebte König im Tierreich. Als sein Sohn Simba zur Welt kommt, steht fest, dass dieser sein Thronerbe sein wird.
Mufasas Bruder Scar freut das natürlich überhaupt nicht, denn er möchte den Platz seines Bruders annehmen und über alle Tiere im Königreich regieren. Somit bringt er seinen Neffen in eine gefährliche Situation, bei der Mufasa zur Hilfe eilt, um seinen Sohn vor einer wilden Büffelherde zu retten. Simba ist außer Gefahr gesetzt, doch nun ist Mufasa derjenige, der um sein Leben kämpfen muss. Als er am Abgrund hängt, bittet er Scar verzweifelt um Hilfe – der böse Bruder sieht aber seine Chance und stößt den König hinunter und somit in den Tod.
Jetzt bleibt es nur noch, Simba aus dem Weg zu schaffen, also redet Scar dem jungen naiven Löwenkind ein, dass er allein schuld an dessen Vaters Tod ist. Simba ist verzweifelt und läuft auf Scars Rat weg.
Simba trifft auf das Erdmännchen Timon und das Wildschwein Pumbaa – die drei freunden sich an und er wächst bei ihnen auf.
In der Zwischenzeit hat Scar die Macht ergriffen und regiert mit Hilfe von Hyänen das Königreich. Allerdings verkümmert das Land: Die Tiere hungern, es gibt kein Wasser und es herrscht eine triste graue Atmosphäre.
Eines Tages kommt es, dass Nala – Simbas Freundin aus Kindesalter – auf Simba trifft. Die beiden kämpfen zunächst, doch schon kurze Zeit später erkennen sie sich wieder. Nala ist überrascht, dass er noch am Leben ist, da die Tiere im Königreich ihn längst für tot hielten.
Als Simba von ihr erfährt, wie furchtbar die Lebensbedingungen im Königreich geworden sind, beschließt er nach den langen Jahren zurückzukehren und gegen Scar zu kämpfen. Nun erfährt er auch, dass Scar seinen Vater getötet hat und Simba keine Schuld trägt.
Es beginnt ein Kampf zwischen Scar und den Hyänen gegen das gesamte Tierreich...
Den Schluss lasse ich mal wieder offen – wenn man Disney`s Produktionen ein wenig kennt, kann man sich denken, wie es ausgeht, aber ich will es mal nicht direkt verraten...
Die Darstellung war einsame Klasse! Sowohl die Musik, die geprägt von afrikanischen Rhythmen und den bekannten Songs von Elton John und Tim Rice ist, war ein Ohrenschmaus als auch die Darsteller selbst, die eine atemberaubende Show lieferten.
Im ersten Teil vor der Pause wurden Simba und Nala von zwei Kindern gespielt: Tayfun Büyükhan und Sara Yasmin Bantin. Richtig süß und super talentiert – einfach atemberaubend. Doch natürlich dürfen die anderen Darsteller nicht vernachlässigt werden, denn die waren mindestens genauso genial. Zum Beispiel Beular Makhetha, die die Rolle des Pavians Rafiki spielte – eine so geballte Powerfrau mit einer Stimme, bei der ich ernsthaft Gänsehaut bekommen habe. Oder Michael Edward-Stevens als Mufasa mit einer tiefen Bassstimme. Sehr witzig überzeugten Kurt Schrepfer als Timon und Lakke Magnusson als Pumbaa. Ich könnte ewig weitermachen. Doch was ich noch unbedingt erwähnen möchte, was meiner Meinung nach in einer Bewertung eines Musicals grundsätzlich zu kurz kommt, sind die Ensembles, die neben tänzerischem Talent auch eine harmonische Gesangsdarbietung bewiesen. Besonders mitgerissen hat mich die Gruppe der Hyänen, die dargestellt von fünf Männern, eine atemberaubende Tanzeinlage lieferten – hammergenial.
Eindrucksvoll war auch die Verkörperung der Tiere, zum Beispiel die Giraffen, die durch Männer auf Stelzen gespielt wurden. Oder ein riesiger Elefant, der durch den Zuschauerraum auf die Bühne geschritten kam. Purer WAHNSINN!
Witzig waren auch die beiden Percussion-Spieler, die rechts und links von der Bühne jegliche Arten von Trommeln zum Einsatz brachten.
Produziert wurde das Musical von Regisseurin und Kostüm-Designerin Julie Taymor – Glückwunsch kann ich da nur sagen!
Nachdem man dieses Musical erlebt hat, kann man es nur zu gut verstehen, dass es bereits mit 25 internationalen Auszeichnungen belohnt wurde. Uraufführung hatte der „Lion King“ in New York am Broadway und ist bis heute ein Dauerbrenner. Des weiteren wird es in Los Angeles, Toronto und London aufgeführt, und ja – wer hätte es gedacht – auch in Hamburg! Hier hatte das Musical am 2. Dezember 2001 seine Premiere und ist seitdem eigentlich täglich ausverkauft!
Aufgeführt wird es in der Hansestadt im Hafentheater, wie bereits oben erwähnt. Man kommt dort mit einer Fähre hin, die permanent die Besucher von der einen Hafenseite auf die andere schifft. Das Theater selbst ist eigentlich ein Zelt – aber keine Angst: es ist stabil und beheizt!
Im riesigen Zuschauerraum gibt es Plätze im Parkett und im Rang – ich glaube, etwa 2500 Leute passen da mindestens rein. Meine Mama und ich hatten sogenannte „Fanplätze“, bei denen es sich um Stehplätze rechts und links von den Sitplätzen im Rang handelt. Man kann sich aber trotzdem irgendwie hinsetzen, das geht schon. Ich persönlich war von dem Geschehen auf der Bühne sowieso so gefesselt, dass sich das lange Stehen von drei Stunden körperlich überhaupt nicht bemerkt gemacht hat.
Diese Fanplätze kosteten uns 20 Euro pro Person, da es die Vorstellung am Samstag Abend war. Ansonsten kosten sie am Freitag abend und Samstag mittag 17 Euro, am Sonntag 15 Euro und am Dienstag, Donnerstag und Mittwoch 13 Euro.
Man kann allerdings mal wieder von Glück sprechen, dass wir die Karten gerade für die heiß begehrte Vorstellung am Samstag Abend bekommen haben. Dies haben wir Adam Zolynski zu verdanken – dieser spielt nämlich Geige beim „Lion King“ und er hat uns zwei Karten reserviert.
Die Sitzplätze sind da schon etwas kostspieliger. Die Preise richten sich nach Sitzplatz und nach Tag und Uhrzeit der Vorstellung. Dazu wäre es hilfreich, sich einen kostenlosen Plan im Reisebüro abzuholen, da dort ein Bild mit farblicher Markierung abgedruckt ist und die Preise tabellarisch erfasst sind. Das einzige, was ich sagen kann: Die Karten kosten zwischen 33 Euro (Dienstag, Mittwoch, Donnerstag – PK4) und 108 Euro (Samstag abend – PK1). Wie gesagt, wäre da ein Flyer hilfreicher, da dort die Preisklassen grafisch dargestellt sind.
Wer nicht in abesehbarer Zukuft ins Reisebüro kommt, kann sich auch Informationen auf der Homepage www.loewenkoenig.de oder unter der Ticket-Hotline 01805 – 114 113 (12 Cent pro Minute) holen.
Aber eines sei gesagt: Ein Besuch dieses Musicals lohnt sich hundertprozentig. Als Bewohner Hamburgs und Umgebung ein absolutes Muß und selbst für Personen aus weiteren Gebieten ist dieses Musical eine Reise in die Hansestadt wert. Wie wäre es mit einem Wochenendtrip – Hamburg hat vieles zu bieten und der „Lion King“ bietet die Krone auf dem Zuckerhut!
17 Bewertungen, 1 Kommentar
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22.05.2002, 21:25 Uhr von eponnin
Bewertung: sehr hilfreichIch bin ja Phantomaniac ...
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