Köstritzer Schwarzbier Testbericht

Koestritzer-schwarzbier
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Wirkungsgrad:  hoch

Erfahrungsbericht von metallica200776

Köstritzer Schwarzbier

4
  • Geschmack:  gut
  • Wirkungsgrad:  hoch

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Das Schwarze mit der blonden Seele – Köstritzer Schwarzbier.

Tradition:
Die Köstritzer Brauerei in Thüringen ist eine der ältesten Brauereien Deutschlands.
Sie kann auf 450 Jahre Brautradition zurückblicken.
Im Erbzinsregister von 1543 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt als
„Kostritzer Erbschenke“.
Das weit über die Grenzen Thüringens bekannte „Köstritzer Schwarzbier“ ist ein Jahrhunderte altes Traditionsprodukt.
Auch Bismarck und Johann Wolfgang von Goethe waren bereits Genießer dieses köstlichen Bieres und die Studenten der Universität Jana besangen das Gebräu schon anno dunnemals als das deutsche Nationalgetränk.
Vor der Jahrhundertwende befand sich die „Fürstliche Brauerei“ im Besitz der Fürstenfamilie zu Reuß.
Von 1905 bis 1907 wurde der Betrieb umfassend rekonstruiert und erweitert.
Auch nach dem 2. Weltkrieg wurde das Haus Köstritz mit seinem Schwarzbier zu einer der erfolgreichsten Exportbrauereien der DDR.
Von 1979 bis zur politischen Wende wurde die Brauerei völlig neu erbaut und mit modernster Brautechnik ausgerüstet.
Nach der Wende wurde das Brauhaus zu einem Tochterunternehmen der Brauerei Bittburg und deren Produkte damit deutschlandweit gelistet.
Mit millionenfachen Investitionen wurde Köstritz zu einen der modernsten Brauereien Deutschlands ausgebaut.

Geruch und Geschmack:
Nach dem eingießen in das Glas entwickelt das Bier eine bräunlich – graue Schaumkrone, die sich jedoch in relativ kurzer Zeit völlig verflüchtigt.
Zurück bleibt das dunkele schwarz – braune Köstritzer Bier.
In die Nase steigt ein würziger, malziger leicht herber Geruch.
Der Geschmack ist bitter - süßlich und kräftig mit dem typischen Merkmalen von Bieren Pilsener Brauart.
Der Flaschenaufdruck : „Das schwarze mit der blonden Seele, lässt sich dabei gut nachvollziehen“.
Mit erfahrenem Gaumen lassen sich die Hopfen – und Malzzutaten gut herausschmecken.
Zu deftigen Gourmetspeisen kann man dieses Getränk wärmstens empfehlen.

Verträglichkeit:
Das Bier mit seinen 4,8 % Alkohol ist gut verträglich und verdaubar.
Selbst wenn eine Flasche zuviel getrunken wird, gibt es am nächsten Tag keinen allzu großen Kader.
Damen, die ansonsten vom kühlen Blonden keinen Gebrauch machen, machen beim Schwarzen Köstritzer schon einmal eine Ausnahme.
Zu DDR – Zeiten, war das Doppelkaramell – Malzbier aus dem Hause Köstritz, das bevorzugte Damenbier, im Volksmund Mutterbier genannt.
Mir ist jedoch im Moment nicht bekannt, ob dieses damals begehrte Erzeugnis heute noch angeboten wird.

Bekanntheitsgrad:
Köstritzer Schwarzbier ist im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde.
Er wird in seiner Art immer mehr zur Nummer 1 in Deutschland.
Wir waren in einem Hotel an der Mosel sehr erstaunt, dass dort nicht wie erwartet der Moselwein auf den Tischen stand.
Zum Mittagessen und Abendbrot wurde nur eins bestellt, das Schwarze aus Köstritz.
Das mehrfach ausgezeichnete Bier ist heute bereits in mehr als 20.000 Gaststätten Deutschlands und in den meisten Handelsketten erhältlich.
So musste ich bei meinen Besuchen an der Mosel, im Schwarzwald und im hohen Norden nicht auf mein lieb gewonnenes Bier verzichten.
Weltweit werden zur Zeit 28 Länder mit dieser Spezialität beliefert.
Die Spezialität hat sich in nur wenigen Jahren zum deutschen Marktführer bei schwarzen untergärigen Bieren entwickelt.
Es umfasst bereits heute einen Jahresausstoß von über 796.00 Tausend Hektolitern, womit man einen kleinen Badesee füllen könnte.

Auszeichnung:
Das Schwarzbier wurde 1994 mit dem so genannten Oskar der deutschen Agrarwirtschaft, dem CMA – Spezialitäten - Preis ausgezeichnet.
Kein anderes Bier kann sich bisher mit dieser Auszeichnung schmücken.

Servieren:
Zu Köstritzer Schwarzbier gehört sei t Jahrzehnten das original Thüringer
Schwarzbierglas.
Serviert werden sollte es mit einer Temperatur von 5 bis 7 Grad Celsius( ist jedoch nur meine Meinung, die keine Allgemeingültigkeit hat).
Schmeckt am besten frisch vom Fass aber auch aus der 0,5 Liter Flasche genießbar.

16 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Eddi_Loft

    22.04.2005, 10:24 Uhr von Eddi_Loft
    Bewertung: sehr hilfreich

    Also ich find den Bericht gut. Die Hintergrundinfos wußte ich auch noch nicht und ich als "alter" Thüringer trinke das Bier schon seit Jahren. Persönlich bevorzuge ich das Bier bei Zimmertemperatur, im Sommer lieber etwas kü

  • niehls0815

    04.11.2004, 22:21 Uhr von niehls0815
    Bewertung: sehr hilfreich

    Endlich mal ein guter Bericht. Du solltest aber nicht so viele Bericht auf einmal posten, die liest sonst keiner.