Brandzeichen (Taschenbuch) / Dean Koontz Testbericht
Auf yopi.de gelistet seit 06/2004
Erfahrungsbericht von kleinvolli
Mein Hund kann sich tot stellen? Na und...meiner liest die Focus....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
wie versprochen stelle ich mein zweites Buch des SchriftstellersDean Koontz vor.
Diesmal handelt es sich um den Titel BRANDZEICHEN.
Kaufanzreiz
Seit "Schwarzer Mond" (siehe hierzu separaten Bericht) bin ich Fan von Koontz. Klar dachte ich mir: Auch ein blindes Huhn finden mal ein Korn, sprich auch ein mittelmäßiger Autor verfasst mal ein klasse Buch. Also habe ich nach dem Roman "Schwarzer Mond" mich nochmals an einen Roman von Koontz herangewagt und "Brandzeichen" bestellt um zu testen ob auch weitere Romane des Autors lesenswert sind.
Wo kann man´s bestellen?
Ich denke mal in jedem Buchhandel. Ich selbst bestelle mit Vorliebe bei Booxtra online. Für alle Interessenten die ISBN 3-548-25339-3.
Was hat´s gekostet
In der Taschenbuchausgabe, die auch als einzige angeboten wurde, habe ich 8,95 € gezahlt, was für dieses Buch wirklich nicht zu viel ist.
Wie finde ich es im Buchladen?
Meine Version ähnelt dem Bild, welches Yopi eingestellt hat. Anstelle des Hundes auf dem Cover ist auf meiner Taschenbuchausgabe, erschienen im Ullstein Verlag ein Abdruck einer Hundepfote abgebildet.
Das wichtigste: Was erzählt die Story?
Travis Cornell, ein 36 jähriger Eigenbrödler kehrt in die Wälder, in denen er als Junge gelebt hatte zu einer Wanderung zurück, um seiner eigenen Einsamkeit zu entrinnen und zu sich selbst zu finden.
Nachdem er einige Meter zurückgelegt hatte trifft er im Wald auf einen Golden Retriever, der -mit allen einem Hund eben zur Verfügung stehenden Mitteln- versucht Travice vor etwas, was sich nach Ansicht des Hundes wohl in den Wäldner befindet, warnen zu müssen.
Nach einigen Verständigungsschwierigkeiten zwischen Mensch und Tier aber erkennt auch Travis, dass sich etwas Merkwürdiges in den ihm einst so vertrauten Wäldner auftut und so flüchten beide gemeinsam. Sie rennen um ihr beider Leben, getrieben von Todesängsten bis sie es schließlich zum abgestellten Wagen von Travis schaffen und dort gemeinsam die Wälder im Windeseile verlassen.
Nachdem auch Travis gespürt hat, dass sich im Wald etwas Gefährliches oder gar Tödliches befindet rechnet er dem Hund insgeheim sein Leben an und beschliest ihn - nicht zuletzt wegen seiner wundervollen Art die wohl jeder Golden Retriever sein Eigen nennen kann - zu behalten.
Schließlich scheint es auch nicht als würde der Hund vermisst werden. Er hat weder Halsband noch sonstige erkennbare Marken, so dass es wohl ein Streuner oder ein ausgesetzter Hund sein muss, den kein Herrchen vermissen wird.
Nachdem Travis den Retriever bei sich aufgenommen hat lässt dieser langsam aber stetig erkennen, das er ein besonders intelligenties Exemplar seiner Gattung handelt, was Travis dazu bewegt seinen Weggefährten den wundervollen Namen Einstein zu geben.
Bei einem Spaziergang treffen die beiden auf eine unscheinbare ängstlich wirkende junge Frau namens Nora Devon.
Nora hat als Nichte einer männer- und gesellschaftshassenden Tante eine eigene Leidensgeschichte zu erzählen. Durch ihre Tante wurde sie von der Außenweld gänzlich abgeschnitten, durfte keine Freunde haben, keine Erfahrungen sammeln, nicht mal zur Schule gehen. Durch ihre Tante Violet wurde ihr jede Lebensfreude genommen. Nora hatte von sich selbst keine Meinung außer eine: Sie ist ein häsliches Entlein, eine graue Maus, die in der realen Welt alleine niemals bestehe könne.
Nach dem Tot der Tante, deren Schreckensherrschaft sodann auch ein Ende fand, nahm sich Nora vor in die große weite Welt zu gehen. Oder ersteinmal in die Stadt und dort einen Tag zu verbringen. Man muss ja nicht gleich übertreiben.
Zu allem Überfluss wird Nora jedoch bei ihrem Versuch ein eigenständiges Leben zu führen von einem anhänglichen Handwerker belästigt, der sich ihrer Unsicherheit bewusst ist und dies versucht auszunutzen. Er ruft sie zuhause an, belästigt sie auf abscheuliche Weise und verfolgt sie nicht zu letzt.
So auch an jedem Tag, an dem sie all ihrem Mut zusammennahm und einen Sparziergang durch die Stadt und ansschließend durch den Park wagen wollte.
Als sie sich auf einer Parkbank niederlässt überrascht sie Streck -so der Name des Handwerkers- und terrorisiert sie erneut.
Als Travis und Einstein dazukommen ist sich Einstein sofort darüber bewusst, was Nora geschieht und schreitet ein. Er verjagt Streck - leider auch Nora, die jedoch nicht vor Einstein flüchtet, sondern vielmehr vor Travis Versuchen ihr Hilfe anzubieten. So viel Zuneigung und Hilfsbereitschaft ist sie nicht gewohnt.
Doch der Hund mag ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen. Auch Travis war von der bezaubernden Nora begeistert.
Nora, normalerweise schüchtern, kann jedoch nicht mehr aufhören an Einstein zu denken und ruft daher bei Travis an, der sich bei ihrer Begnung mit Vor- und Zunamen vorgestellt hat und so leicht im Telefonbuch ausfindig zu machen war. Sie bringt jedoch kein Wort heraus als Travis den Hörer abnimmt und so legt sie wieder auf.
Und so wären die beiden sich nie wieder begegnet....
Doch Einstein spürt, dass Nora seine Hilfe benötigt und schafft es irgendwie Travis zu überreden zum Haus von Nora zu fahren.
Dort angekommen müssen beide feststellen, dass sie keine Minute zu spät sind. Streck ist in das Haus von Nora eingebrochen und steht kurz davor sie zu vergewaltigen. Doch Einstein kann den Übeltäten verjagen und rettet somit Nora. Gemeinsam gehen sie zur Polizei und erstatten Anzeige aufgrund welcher Streck auch verurteilt wird.
Fortan gehen Travis, Nora und Einstein gemeinsame Wege. Beide lange sehr einsam verstehen sich blenden und verbringen ihre gesamte Freizeit miteinander.
Was nicht ausbleibt ist natürlich, dass beide sich ineinander verlieben. Ineinander und in Einstein.
Sie lehren sich gegenseitig wieder Freude am Leben zu haben und genießen jede Minuate.
Auch Einstein fühlt sich wohl behalten und zeigt immer mehr seiner scheinbar unmöglichen Fähigkeiten. Nicht nur das der Hund überdurchschnittlich intelliegend ist, nein, er legt Fähkeiten zu Tage, die für einen Hund unmöglich zu sein scheinen.
Schon bald stellt sich heraus, dass es sich bei Einstein um keinen gewöhnlichen Golden Retriever handelt. Er besitzt Fähigkeit, die die eines Menschen in keinster Weise nachstehen.
Nora und Travis gelingt es sogar sich mit dem Hund zu verständigen. Anfänglich mit leichten Fragen, dann in Bildern und schließlich sogar in der Schrift.
Sie finden heraus, dass Einstein ein Genexperiment ist. Einstein konnte jedoch seinen Schöpfern und dem damit verbundenem Labor entkommen.
Aber nicht nur er ist entkommen, auch noch etwas anderes konnte fliehn...... der Outsider.
Der Outsider ist ebenfalls ein Projekt der Banodyne-Wissenschaftler. Jedoch handelt es sich dabei nicht um eine so wundervolle Schöpfung wie bei Einstein. Nein, der Outsider ist ein hässliches, furcherregendes Monster, eigens geschaffen zum Töten. Für Kriegszwecke.
Auch dieses Geschöpf konnte entkommen und jagt nun Einstein um ihn zu töten. Der Outsider hasst Einstein aus tiefstem Herzen. Er/Es ist eine Killermaschine mit Killerinstinkten.
Die Behörden wissen über dieses Projekt bescheid, wurde ja auch von den selbigen in Auftrag gegeben.
Nun, da die beiden Versuchsratten entflohen sind heißt es sie wieder einzufangen. Nicht zuletzt, da der Outsider eine schreckliche Spur der Verwüstung auf der Suche nach Einstein zurücklässt. Durch seine ihm zu diesem Zwecke eingepflanzte Tödungsverlagen tötet er alles auf bestialische Art.
Und also würde die Regierung im Rücken und ein Monster in den Wäldern nicht ausreichen ist auch noch ein größenwahnsinner Profikiller hinter Einstein her:Vincent Nasco. Vincent hat aus sich ergebenden Zufällen von dem Hund erfahren und vertritt die Meinung, dass es ihm zustünde den Hund an seiner Seite zu haben. Nicht zuletzt, weil so ein Tier sicherlich auch einiges Wert ist. Vincent ist ein kranker Mann, davon überzeugt, wenn er Menschenleben auslöscht könne er deren Energie in sich aufnehmen und so zu unsterblichem Leben gelangen. So sucht also auch dieser Irre nach dem Hund. So ist also sein Beruf keine schwere Arbeit für ihne sondern vielmehr die Erfüllung seiner Berufung, wobei er von seinen Auftraggebern sogar noch seinen Lebensunterhalt finanziert bekommt.
So sind also die Regierung, der Outsider und Vincent Nasco hinter Travis und seinen Freunden her.
In einer spannenden "Verfolgungsjagt" nimmt die Geschichte so ihren Lauf.
Ob die Regierung, Travis und Nora der Outsider oder gar Vincent am Ende "gewinnen"?
Wer weiß. Weiter auf die Nebenpersonen und den Verlauf des Romanes einzugehen würde die ganze Geschichte verderben.
Aber vielleicht habe ich ja das Interesse des einen oder anderen geweckt.....
Fazit
Dieses Buch tut meiner Begeisterung für Koontz keinen Abbruch. Einen weiteren Roman werde ich gleich online bei Booxtra bestellen.
Wer also ein Vorliebe wie ich für Romane dieser Richtigung hat sollte sich dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen.
Vielen Dank fürs Lesen, Kommentieren und Bewerten.
Euch allein ein schönes Wochenende
Eure
kleinvolli
85 Bewertungen, 3 Kommentare
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08.06.2005, 18:01 Uhr von Miss_Piper
Bewertung: sehr hilfreichKenn ich noch nicht, hab aber schon mehrere positive Meinungen gehört, also werd ich's wohl noch lesen.
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23.11.2004, 19:39 Uhr von Mary01hn
Bewertung: sehr hilfreichEs war eines der ersten Bücher von Koontz, das ich gelesen habe, nachdem ich erfahren habe, dass er so ähnlich schreibt wie Stephen King. Guter Bericht über ein gutes Buch.
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22.11.2004, 07:26 Uhr von nickvonzoehner
Bewertung: sehr hilfreichDer Bericht ist sehr ausführlich und gut :-). Ich habe noch eine Anmerkung: " /> Kaufanzreiz" Ist das hier Absicht also das "/>" oder ein Tippfehler? Stört mich zwar nicht, aber wenn es unabsichtlich ist, solltest du es vi
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