Erfahrungsbericht von Netfloh
Rethymnon - Jede Menge coole Möglichkeiten
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wir waren in der drittgrößten Stadt auf Kreta, nämlich in Rethymnon untergebracht. Um mehr Freiheiten zu haben, wählten wir lediglich ein Hotel mit Frühstück. So waren wir immer ungebunden.
Rethymnon:
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Rethymnon selbst hat jede Menge zu bieten. Kleinen Gässchen, die typisch griechisch sind führen durch die ganze Altstadt. Hier kann man nach Herzenslust bummeln und stöbern. Zu kaufen gibt es eigentlich alles. Es kann zwischen griechischen Geschäften und Touristenläden ausgewählt werden.
Trotz zahlreicher Touristen ist Rethymnon zum Glück noch nicht überlaufen. Das griechische Flair blieb der Stadt hierdurch recht gut erhalten.
Die Strandpromenade lädt nicht nur zum Bummeln, sonder auch gerne zum Verweilen ein. Hier reihen sich Geschäftchen und Kaffees, Restaurants, Kneipen... aneinander.
Am liebsten verbrachte ich hier die Abende an der Cocktailbar. Es ist dort total gemütlich.
Festung in Rethymnon:
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Um auch etwas von der Kultur zu sehen, sollte man ruhig einmal die Festung besuchen. Die Aussicht von hier aus ist echt toll.
Wenn es sich vermeiden lässt, sollte man allerdings nicht unbedingt in der größten Hitze seinen Rundgang machen, da es auf den freien Flächen so gut wie keinen Schutz vor der Sonne gibt.
Sehr viel ist leider nicht mehr von der Festung erhalten.
Venezianischer Hafen:
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Ein Muss für alle Fischliebhaber. Hier reihen sich die Fischerei-Restaurants aneinander. Die Fische kommen fast immer frisch auf den Tisch.
Man kann sich hier zum Teil sogar den Fisch selbst aussuchen.
Leider kann man hier nicht einfach ungestört durchlaufen. Vor jedem Restaurant wird man angequatscht, ob man dort denn nicht essen möchte.
Das kann echt total nervend sein, vor allem wenn man gerade erst im Nebenrestaurant gegessen hat.
Man sollte hier einen großen Geldbeutel mitnehmen, denn die Preise sind zum Teil recht hoch.
Festos:
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Der Eintritt für Festos beträgt DRS. 1.200,00.
Es ist echt nicht schlecht hier durch die Mauerrest zu klettern. Eine Führung kann nicht schaden.
Von den ursprünglich um einen Zentralhof erbauten Palasttrakten sind nur Reste des West- und Nordflügels erhalten, die beiden anderen wurden bei dem Erdbeben von 1450 vor Chr. zerstört. Von den 8 Stufen der 13,75 m breiten und 20 m langen Freitreppe aus konnten Gäste den kultischen Zeremonien auf dem Westhof wie in einem Theater zusehen.
Orangenplantagen - Fodele:
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Wer im Frühjahr auf Kreta ist und den Geruch und die Farbpracht der Orangenbäume mag, sollte in Fodele durch die Orangenplantagen laufen. Dort kann man nämlich auch sehr gut zu Mittag essen.
Wenn man Glück hat, ist auch Markt. Den fand ich ganz interessant.
Melidoni-Höhlen:
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Hierbei handelt es sich um eine Tropfsteinhöhle mit einer Gedenkstätte aus der Zeit, als die Türken die Insel besetzten.
Wer mutig ist, kann hier einen Rundgang durch die Tropfsteinhöhle machen. Sollte man allerdings nur mit Taschenlampe und sehr sehr guten Schuhen machen.
Den meisten lang allerdings schon alleine der Abstieg zur Gedenkstätte.
Wer hier nicht unbedingt hinfährt, hat auch nicht so viel versäumt.
Samaria-Schlucht:
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Was man nicht alles aus Liebe tut!!!! *g*
Ich bin ja eigentlich ziemlich fauffaul. Um so mehr hat es meinen Mitmensche gewundert, dass ich mich überhaupt darauf eingelassen habe.
Dies nur zu Beginn, damit Ihr seht, dass es eigentlich jeder durch die Schlucht schafft.
Diese Tour sollte man mit einer Reisegesellschaft durchführen, denn so wird man bis zum Anfang der Schlucht gefahren und wird dann am Ende derselben wieder abgeholt.
Zurück würden es sicherlich nur die Wenigsten schaffen.
16 km hören sich ja gar nicht so viel an.
Wenn es hier aber die ganze Zeit nur über Geröll und auf Steinen - Ballanzierend über einen Fluß geht, wird das Ganze schon anstrengender.
Von landschaftlichen Bild ist es wirklich ein tolles Erlebnis. Man kann sich auf dem Weg auch alte Siedlungen und eine alte Kirche anschauen.
In der Mitte der Schlucht befindet sich auch ein Rastplatz. Hier kann man sich für den Rest des Weges wieder stärken. Allerdings muss man sich hierfür selbst etwas mitbringen.
Es gibt hier mehrere Wasserstellen. Dieses Wasser ist als Trinkwasser geeignet. Wer viel Durst hat sollte sich eine Flasche mitnehmen und diese an den Wasserstellen auffüllen.
Der Höhepunkt der Schluchtwanderung ist das „Eiserne Tor“ Hierbei handelt es sich um die engste Stelle der Schlucht. Man muss hier ganz eng an der Felswand auf einen schmalen Steg neben dem Flussbett vorbei.
Mir hatte dieser Ausflug echt gut gefallen.
Palast von Knossos:
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Knossos muss man einfach gesehen haben!!!
Der minoische Palast war von 2000 bis 1450 vor Chr. Herrschafts-, Verwaltungs- und Kulturzentrum von Kreta, der aus 1400 Räumen bestand, die zum Teil 4stöckig waren.
Da es keinerlei schriftliche Quellen gibt, sind alle Informationen über Knossos rein spekulativ. Es gibt verschiedene Darstellungen von Knossos. Wie der Palast tatsächlich ausgesehen hat, wird wohl immer ein Rätsel bleiben.
1450 vor Chr. wurde Knossos durch eine Naturkatastrophe zerstört. Die Ruinen wurden dennoch einige Zeit lang weiter bewohnt.
Soviel zur Geschichte von Knossos.
Das noch stehende Gemäuer ist recht großflächig verteilt. Es kann hier also eine ganze Weile rumgestreunt werden.
Last Euch doch einfach in die Vergangenheit entführen und macht Euch Eure eigenen Vorstellung davon, wie Knossos denn nun ausgesehen haben könnte.
Vai:
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Ihr wollt Palmen, aber nicht so weit fortfliegen?
Dann seit Ihr auf Kreta genau richtig. Hier befindet sich der einzigste Palmenstrand Europas. Echt eine tolle Abwechslung, wenn man die ganze Zeit nur an gewöhnlichen Stränden war.
Hier wurde übrigens die Ravaello – Werbung gedreht (von wegen Karibik!!!).
Matala:
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In den 60er Jahren als Paradies für Hippies bekannt geworden, ist Matala ein heute noch immer vor allem bei jungen Leuten beliebter Badeort. Der breite Sand-Kies-Strand reicht vom alten Ortskern bis zum Kalkfelsen, in dessen Grotten von der Steinzeit bis zu den Hippies immer wieder Menschen wohnten.
Hier ist das Meer total sauber und man will sofort eintauchen.
Den Kalkfelsen sollte man sich unbedingt mal näher anschauen. Man kann sich hier eine Felsenhöhe nach der anderen anschauen. Zum Teil bestehen diese aus mehreren Räumen.
Das ist echt interessant.
Man sollte allerdings nicht zu spät hinfahren, denn die Höhlen sind nicht immer begehbar.
In Matala selbst kann man recht gut Essen.
Die Altstadt ist auch einen Besuch wert.
Chania – Hauptstadt:
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Den Besuch von Chania kann man sich echt sparen!!!
Die Stadt ist total überlaufen und es geht hier total laut und hektisch zu. Das braucht man im Urlaub wirklich nicht.
Autofahren auf Kreta:
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Dies ist wirklich ein Erlebnis für sich. Auf den „Autobahnen“ muss man immer damit rechnen, dass auf einmal Fahrzeuge quer aus Seitenstraße kommen und die Fahrbahn kreuzen. Außerdem wird hier auch mitten auf der Autobahn links abgebogen. Es befinden sich auch Bushaltestellen und Fußgänger auf der Autobahn.
ALSO UNBEDINGT VORSICHTIG FAHREN!
Wer mit dem Marco-Polo-Reiseführer unterwegs ist, wird es schwer haben (siehe auch meine bereits veröffentlichte Meinung hierzu).
Was hier als Straße eingezeichnet ist, kann zum Teil nur mit Allrad-Fahrzeugen befahren werden!!!!
Also mir persönlich hatten die 14 Tage auf Kreta echt gut gefallen. Natürlich hatten wir auch ganz gemütliche Strand- bzw. Pooltage eingelegt.
26 Bewertungen, 4 Kommentare
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02.10.2003, 12:32 Uhr von Franco
Bewertung: sehr hilfreichIch war 1999 und 2000 für je (nur) eine Woche auf der Oliveninsel und habe jeweils eine Hälfte der Insel erkundet - ich denke so ziemlich alles was sehenswert ist gesehen zu haben. Beide male mieteten wir uns einen Jeep und nahmen uns bei jeder T
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14.02.2003, 14:31 Uhr von cwagner
Bewertung: sehr hilfreichPrima Bericht, steht echt viel sehr nützliches drin, soviele Unternehmungen haben wir damals allerdings nicht geschafft... Grüße cwagner
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21.12.2002, 21:01 Uhr von store_troll
Bewertung: sehr hilfreichSehr schöner, informativer Bericht.
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17.02.2002, 00:04 Uhr von Tammy1977
Bewertung: sehr hilfreichDanke für die vielen Tips! Kreta sieht mich in diesem Sommer *freu*. Sonnige Grüße, Tammy77.
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