Kurort Helgoland Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Grittilein
Die etwas andere Insel
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Was gibt es schöneres als einen wunderschönen Ausflug auf eine Insel. Ich habe mich hier für eine Helgoland-Stippvisite entschieden, denn wer weiss, wie lange es diese bemerkenswerte Insel mit ihrer Natur noch gibt. Denn das grosse Wahrzeichen, die \"Lange Anna\" muß doch sehr unter den Stürmen leiden und in den letzten Jahren ist hier einiges Gestein schon abgebrochen.
Die Anfahrt
Meine Anfahrt begann schon morgens um 7:30 Uhr, denn das Schiff wollte um 09:30 Uhr in Büsum ablegen. Neben Büsum kann man Helgoland aber auch von Hamburg oder einer der nordfriesischen oder ostfriesischen Inseln erreichen. Da wir rechtzeitig beim Schiff ankamen, konnten wir uns auch noch einen schönen Platz auf dem sonnenüberfluteten Deck ergattern. Zu einer Seereise gehört für mich einfach auch frische Seeluft. Manchmal gab es auf hoher See zwar auch eine steife Brise, aber die Sonne schien ja den ganzen Tag über.
Die Abfahrt von Helgoland erfolgte gegen 16:15 Uhr, so daß wir gegen 18:30 Uhr wieder in Büsum einliefen. Bei der Rückfahrt war allerdings erst einmal Geduld angesagt, denn die Passagiere mußten erst wieder auf die Schiffe rübergebracht werden und hier war eine Wartezeit von etwa 30 Minuten einzuplanen.
Die Überfahrt
Von Büsum aus fahren die Ausflugsschiffe etwa 2 Stunden und 15 Minuten zur Insel Helgoland. Während dieser Zeit hat man genügend Zeit das Schiff näher kennenzulernen. Die Reederei biette hier z.B. ein Früstück und auch ein Mittagessen an. Ebenfalls gibt es hier ein Kiosk, wo man auch eine Inselführung für 4 Euro buchen kann, was ich dann auch gemacht habe.
Für Kinder ist die Zet auf dem Schiff manchmal doch etwas langweilig und nach einer Stunde kann es schon vorkommen, daß sie sich etwas langweilen, denn man sieht während der Überfahrt ja nur Wasser. Nur ab und zu sieht man mal einen Fischkutter oder ein Segelschiff.
Kurz vor Helgoland beginnt schliesslich das grosse Abenteuer, denn die Ausflugsschiffe können die Insel nicht direkt ansteuern, sondern etwa 200 Meter vor der Insel müssen die Schiffe vor Anker gehen und die Passagiere werden mit kleineren sogenannten \"Börtebooten\" übergesetzt. Ich fand es ganz schön komisch und diese kleineren Boote haben ganz schön gewackelt. Diese letzte Überfahrt dauert dann auch noch einmal 15 Minuten.
Zum Glück habe ich Helgoland nicht bei stärkerer Windstärke besucht, denn wer weiss, wie mir die Überfahrt dann ergangen wäre.
Die Insel Helgoland
Wenn man die Insel Helgoland betritt, erkennt man gleich die Unterteilung in die verschiedenen Bereiche Unterland, Oberland und Mittelland. Am interessantesten dürfte auf jeden Fall das Oberland sein und hier habe ich mich auch einer Inselführung angeschlossen, die etwa 100 Minuten lang dauerte, wo man vieles wissenswertes über Helgoland erfährt.
Im Oberland sieht man die einzigartige Steilküste, die seit einigen Jahren auch von Vögeln zur Brutstätte benutzt wird. Diese Brutstätten kann man bis zu 7m näher kommen. Da auf Helgoland die verschiedensten Vögel brüten, kann ich nur empfehlen, die Insel im Juli oder Anfang August zu besuchen, denn ab Mitte August haben die meisten Vögel die Insel bereits wieder verlassen.
Vom Oberland aus hat man zudem einen wunderschönen Ausblick auf die ganze Insel und ich würde es jedem empfehlen, diesen Rundgang über das Oberland mitzumachen. Vom Oberland hat man auch einen guten Blick auf die Badedüne von Helgoland, die nicht zur eigentlichen Insel gehört und die man nur mit einer Fähre erreichen kann. Und auf dieser Badedüne kann man ungestört baden, denn gegenüber anderen Strände ist dieser fast menschenleer.
Im Unterland befinden sich schliesslich hauptsächlich Restaurants, Imbisse und Duty-Free-Shps, wo man zollfrei einkaufen kann.
Der Parkplatz
Um in Büsum zu einem der Schiffsanleger zu gelangen, sollte man sich vorher auf jeden Fall überlegen, mit welchem Schiff man fahren möchte, denn die einzelnen Ausflugsschiffe \"Atlantis\" und \"Lady von Büsum\" fahren von unterschiedlichen Hafenbecken ab, aber dies ist zum Glück in Büsum auch sehr gut ausgeschildert.
Ich würde hier den gebührenfreien Parkplatz P4 empfehlen, der etwa genau zwischen den beiden Hafenbecken liegt. Man hat hier zwar einen Fußweg von etwa 30 Minuten zurückzulegen, aber dies ist immer noch besser, als wenn man 3 Euro für einen Parkplatz direkt an der Ablegestelle benutzt.
Der Preis
Für einen Ausflug mit der MS Atlantis muß man in diesem Jahr bereits 28 Euro für eine Hin- und Rückfahrt bezahlen. Gegenüber dem Vorjahrespreis von 46 DM (also etwa 23 Euro) ist dies doch schon eine recht grosse Preissteigerung.
Mein Fazit
Da wir mit dem Wetter überaus viel Glück hatten, war es ein sehr schöner Tag und ich habe mich gefreut, daß ich auch einmal Helgoland kennenlernen durfte. Es ist eine sehr schöne Insel, aber hier wohnen möchte ich dann doch nicht. Besonders im Winter, wenn es hier stürmt, würde es mir hier bestimmt nicht gefallen. Aber für einen Tag ist es einen empfehlenswerter Ausflug, auch wenn mir die 4 Stunden Inselaufenthalt doch etwas zu kurz waren.
Einen kleinen Tipp möchte ich hier aber trotzdem noch loswerden: Da in Büsum bis auf einen Tag immer 2 Schiffe ablegen mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 1800 Passagieren, kann ich allen Interssierten den Montag als Ausflugtermin empfehlen. Denn am Montag fährt nur ein Schiff ab Büsum und sonst ist es auf Helgoland vielleicht etwas zu voll. Uns war teilweise doch etwas zu viel Betrieb auf den wenigen Wanderwegen.
Die Anfahrt
Meine Anfahrt begann schon morgens um 7:30 Uhr, denn das Schiff wollte um 09:30 Uhr in Büsum ablegen. Neben Büsum kann man Helgoland aber auch von Hamburg oder einer der nordfriesischen oder ostfriesischen Inseln erreichen. Da wir rechtzeitig beim Schiff ankamen, konnten wir uns auch noch einen schönen Platz auf dem sonnenüberfluteten Deck ergattern. Zu einer Seereise gehört für mich einfach auch frische Seeluft. Manchmal gab es auf hoher See zwar auch eine steife Brise, aber die Sonne schien ja den ganzen Tag über.
Die Abfahrt von Helgoland erfolgte gegen 16:15 Uhr, so daß wir gegen 18:30 Uhr wieder in Büsum einliefen. Bei der Rückfahrt war allerdings erst einmal Geduld angesagt, denn die Passagiere mußten erst wieder auf die Schiffe rübergebracht werden und hier war eine Wartezeit von etwa 30 Minuten einzuplanen.
Die Überfahrt
Von Büsum aus fahren die Ausflugsschiffe etwa 2 Stunden und 15 Minuten zur Insel Helgoland. Während dieser Zeit hat man genügend Zeit das Schiff näher kennenzulernen. Die Reederei biette hier z.B. ein Früstück und auch ein Mittagessen an. Ebenfalls gibt es hier ein Kiosk, wo man auch eine Inselführung für 4 Euro buchen kann, was ich dann auch gemacht habe.
Für Kinder ist die Zet auf dem Schiff manchmal doch etwas langweilig und nach einer Stunde kann es schon vorkommen, daß sie sich etwas langweilen, denn man sieht während der Überfahrt ja nur Wasser. Nur ab und zu sieht man mal einen Fischkutter oder ein Segelschiff.
Kurz vor Helgoland beginnt schliesslich das grosse Abenteuer, denn die Ausflugsschiffe können die Insel nicht direkt ansteuern, sondern etwa 200 Meter vor der Insel müssen die Schiffe vor Anker gehen und die Passagiere werden mit kleineren sogenannten \"Börtebooten\" übergesetzt. Ich fand es ganz schön komisch und diese kleineren Boote haben ganz schön gewackelt. Diese letzte Überfahrt dauert dann auch noch einmal 15 Minuten.
Zum Glück habe ich Helgoland nicht bei stärkerer Windstärke besucht, denn wer weiss, wie mir die Überfahrt dann ergangen wäre.
Die Insel Helgoland
Wenn man die Insel Helgoland betritt, erkennt man gleich die Unterteilung in die verschiedenen Bereiche Unterland, Oberland und Mittelland. Am interessantesten dürfte auf jeden Fall das Oberland sein und hier habe ich mich auch einer Inselführung angeschlossen, die etwa 100 Minuten lang dauerte, wo man vieles wissenswertes über Helgoland erfährt.
Im Oberland sieht man die einzigartige Steilküste, die seit einigen Jahren auch von Vögeln zur Brutstätte benutzt wird. Diese Brutstätten kann man bis zu 7m näher kommen. Da auf Helgoland die verschiedensten Vögel brüten, kann ich nur empfehlen, die Insel im Juli oder Anfang August zu besuchen, denn ab Mitte August haben die meisten Vögel die Insel bereits wieder verlassen.
Vom Oberland aus hat man zudem einen wunderschönen Ausblick auf die ganze Insel und ich würde es jedem empfehlen, diesen Rundgang über das Oberland mitzumachen. Vom Oberland hat man auch einen guten Blick auf die Badedüne von Helgoland, die nicht zur eigentlichen Insel gehört und die man nur mit einer Fähre erreichen kann. Und auf dieser Badedüne kann man ungestört baden, denn gegenüber anderen Strände ist dieser fast menschenleer.
Im Unterland befinden sich schliesslich hauptsächlich Restaurants, Imbisse und Duty-Free-Shps, wo man zollfrei einkaufen kann.
Der Parkplatz
Um in Büsum zu einem der Schiffsanleger zu gelangen, sollte man sich vorher auf jeden Fall überlegen, mit welchem Schiff man fahren möchte, denn die einzelnen Ausflugsschiffe \"Atlantis\" und \"Lady von Büsum\" fahren von unterschiedlichen Hafenbecken ab, aber dies ist zum Glück in Büsum auch sehr gut ausgeschildert.
Ich würde hier den gebührenfreien Parkplatz P4 empfehlen, der etwa genau zwischen den beiden Hafenbecken liegt. Man hat hier zwar einen Fußweg von etwa 30 Minuten zurückzulegen, aber dies ist immer noch besser, als wenn man 3 Euro für einen Parkplatz direkt an der Ablegestelle benutzt.
Der Preis
Für einen Ausflug mit der MS Atlantis muß man in diesem Jahr bereits 28 Euro für eine Hin- und Rückfahrt bezahlen. Gegenüber dem Vorjahrespreis von 46 DM (also etwa 23 Euro) ist dies doch schon eine recht grosse Preissteigerung.
Mein Fazit
Da wir mit dem Wetter überaus viel Glück hatten, war es ein sehr schöner Tag und ich habe mich gefreut, daß ich auch einmal Helgoland kennenlernen durfte. Es ist eine sehr schöne Insel, aber hier wohnen möchte ich dann doch nicht. Besonders im Winter, wenn es hier stürmt, würde es mir hier bestimmt nicht gefallen. Aber für einen Tag ist es einen empfehlenswerter Ausflug, auch wenn mir die 4 Stunden Inselaufenthalt doch etwas zu kurz waren.
Einen kleinen Tipp möchte ich hier aber trotzdem noch loswerden: Da in Büsum bis auf einen Tag immer 2 Schiffe ablegen mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 1800 Passagieren, kann ich allen Interssierten den Montag als Ausflugtermin empfehlen. Denn am Montag fährt nur ein Schiff ab Büsum und sonst ist es auf Helgoland vielleicht etwas zu voll. Uns war teilweise doch etwas zu viel Betrieb auf den wenigen Wanderwegen.
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