Landungsbrücken St. Pauli Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Anonym114
Ein Gesicht Hamburgs
Pro:
toller Ausblick, schönes Gebäude
Kontra:
manchmal zu touristisch
Empfehlung:
Ja
Hamburg hat viele Gesichter. Das habe ich in den vergangenen fünf Jahren immer wieder erlebt. Wenn man, wie ich, von außen kommt, dann sind einem der Hamburger Hafen oder die Reeperbahn ein Begriff. Sportfreunde kennen natürlich außerdem den HSV und den FC St. Pauli. Dann sind da aber noch Bilder, die man irgendwann mal von Hamburg gesehen hat. So z.B. das der Landungsbrücken. Und die lohnen auch in der Realität einen Besuch! Was nun folgt , sind meine persönlichen Eindrücke und das, was ich mir aus Interesse dazu angelesen habe.
LANDUNGSBRÜCKEN? WAS IST DAS?
Es handelt sich, wie der Name schon leicht erahnen läßt, über einen Bahnhof im Wasser. Wenn man ihn vom Land aus betrachtet, dann hat man ein längliches, recht niedriges sandsteinfarbenes Gebäude vor sich, mit hohen Türmen auf jeder Seite. Was wirklich außerdem auffällt, sind die grünen Dächer, an denen man die Landungsbrücken schon aus Entfernung erkennen kann.
Der Turm auf der Ostseite ist nicht nur mit einer Uhr versehen. Er zeigt auch den Wasserstand an.
Die Landungsbrücken, das sind schwimmende Pontons. Mit beweglichen Brücken hat man sie am Ufer befestigt, um den Tidenhub von 3,40 Metern zwischen Ebbe und Flut ausgleichen zu können.
GESCHICHTE:
Wenn ich so einen Ort besuche, dann möchte ich auch immer ganz gerne wissen, wie sich dieses besondere Gebäude entwickelt hat. Bei den Landungsbrücken wurde zunächst 1839 ein Anleger für Dampfschiffe errichtet. Hier sollte zugleich Kohle gelagert werden. Doch das war noch in keinster Weise das heutige Gebäude. Das entstand erst zwischen im ersten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts. Sie haben eine Länge von fast 700 Metern und sollten zunächst den großen Personendampfern der Überseelinien Platz zum Anlegen bieten.
Im zweiten Weltkrieg wurden auch die Landungsbrücken schwer getroffen. Sie erhielten mit dem Wiederaufbau von 1953 bis 55 ihr heutiges Gesicht. 1999 wurden sie dann nochmals moderniesiert, es gab eine Neugestaltung der Überdachung und der Beleuchtung.
ECHTE ORIGINALE:
Wer echte Hamburger Originale antreffen möchte, braucht an den Landungsbrücken nur auf die Toilette zu gehen ... Hier habe ich vor gut vier Jahren ein Ehepaar von Kloleute kennen gelernt. Beide hatten ihre ganz eigene Art, die Räume sauber und die Gäste bei Laune zu halten. Er war ein früherer Seemann, sie 20 Jahre älter als er ... Sah aber andersrum aus. Heiligabend hatte er ihr einen Heiratsantrag gemacht - auf der Toilette ... Und die halten die beiden wirklich sauber!
AUSSICHTSPUNKT:
Den besten (Über-)Blick auf die Landungsbrücken bekommt man vom Stintfang. Auf der anderen Straßenseite, gegenüber vom Turm befindet sich dort etwas erhöht die Hamburger Jugendherberge. Wenn man sich dorthin begibt, kann man die Landungsbrücken optimal aufs Foto bannen oder beim Hafengeburtstag das Treiben der Schiffe auf dem Wasser und er Menschen auf der Straße betrachten.
UND NOCH EIN AUSSICHTSPUNKT:
Hat man die Landungsbrücken im Rücken, dann sieht man oben ein hohes Gebäude, Hotel Hafen Hamburg (Seewartenstraße 9). Ganz oben von der Cocktailbar hat man gerade abends einen tollen Überblick über die Landungsbrücken und den Hafen.
AUSSICHT VON DEN LANDUNGSBRÜCKEN:
Wer durch die Durchgänge der Landungsbrücken hindurch geht, hat einen guten Blick auf den Hafen. Hier sieht man dann unter anderem auf der gegenüberliegenden Seite die Werft Blohm & Voss. Mit etwas Glück kann man beobachten, wie ein großer Frachter oder ein Kreuzfahrtschiff dort andockt.
Zur linken erkennt man ein gelbes Gebäude. Hier befindet sich die Musicalbühne des seit bald zwei Jahren erfolgreichen Stückes König der Löwen. Besucher der Show können sich übrigens per Fähre zur Aufführung zum anderen Elbufer bringen lassen.
Wer mag, kann per Fernglas (für 50 Cent oder einen Euro) die Geschehnisse vor den Landungsbrücken etwas näher holen. Doch das Gerät ist leider etwas zu niedrig angebracht, für meinen Begriff lohnt es daher nicht, es zu benutzen.
FÄHREN:
Wer heutzutage zu den Landungsbrücken kommt, kann von hier aus eine Hafenrundfahrt unternehmen. Ich habe mir inzwischen zwei gegönnt, die sind aber beide schon mehrere Jahre her. Die Schiffsführer unterhalten die Passagiere dabei mit einiger Information und noch mehr launigen Informationen ... Ich erwähnte das hier nur kurz, weil so eine Rundfahrt ein Thema für sich ist. Hier nur noch soviel: Die Preise sind saftig mit neun Euro pro Nase. Dafür ist man dann eine Stunde unterwegs.
WIE KOMMT MAN HIN?
Viele Wege führen zu den Landungsbrücken. Wer dort mit dem Auto hinfährt, kann zwar direkt vor dem Gebäude parken. doch man hat den Nachteil, dass man hier einen Parkschein ziehen muss. Es lohnt unter Umständen in eine Nebenstraße zu fahren und seinen Wagen kostenlos abzustellen.
Alternativ kann man mit U- und S-Bahn herfahren. Die U3 sowie die S-Bahn-Linien 1 und 3 halten direkt an der Station Landungsbrücken.
KOSTEN:
Die hängen davon ab, was man vorhat. Will man nur die Landungsbrücken sehen, so kann man das quasie kostenlos machen. Diesen \"Preis\" hab ich hier auch eingetragen. Nimmt man einen kleinen Snack oder macht man gar eine Hafenrundfahrt, liegt man schnell bei 20 Euro pro Nase.
FAZIT:
Die St.Pauli-Landungsbrücken sind eines von Hamburgs schönsten und eindrucksvollsten Gebäuden. Als touristische Attraktion kann man hier zwar nicht hundertprozentig nur hanseatisches Flair erwarten. Doch ein Blick auf die Landungsbrücken vom Stinfang aus oder ein Blück von den Landungsbrücken auf den Hafen lohnt allemal. Von mir gibt es eine Empfehlung!
LANDUNGSBRÜCKEN? WAS IST DAS?
Es handelt sich, wie der Name schon leicht erahnen läßt, über einen Bahnhof im Wasser. Wenn man ihn vom Land aus betrachtet, dann hat man ein längliches, recht niedriges sandsteinfarbenes Gebäude vor sich, mit hohen Türmen auf jeder Seite. Was wirklich außerdem auffällt, sind die grünen Dächer, an denen man die Landungsbrücken schon aus Entfernung erkennen kann.
Der Turm auf der Ostseite ist nicht nur mit einer Uhr versehen. Er zeigt auch den Wasserstand an.
Die Landungsbrücken, das sind schwimmende Pontons. Mit beweglichen Brücken hat man sie am Ufer befestigt, um den Tidenhub von 3,40 Metern zwischen Ebbe und Flut ausgleichen zu können.
GESCHICHTE:
Wenn ich so einen Ort besuche, dann möchte ich auch immer ganz gerne wissen, wie sich dieses besondere Gebäude entwickelt hat. Bei den Landungsbrücken wurde zunächst 1839 ein Anleger für Dampfschiffe errichtet. Hier sollte zugleich Kohle gelagert werden. Doch das war noch in keinster Weise das heutige Gebäude. Das entstand erst zwischen im ersten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts. Sie haben eine Länge von fast 700 Metern und sollten zunächst den großen Personendampfern der Überseelinien Platz zum Anlegen bieten.
Im zweiten Weltkrieg wurden auch die Landungsbrücken schwer getroffen. Sie erhielten mit dem Wiederaufbau von 1953 bis 55 ihr heutiges Gesicht. 1999 wurden sie dann nochmals moderniesiert, es gab eine Neugestaltung der Überdachung und der Beleuchtung.
ECHTE ORIGINALE:
Wer echte Hamburger Originale antreffen möchte, braucht an den Landungsbrücken nur auf die Toilette zu gehen ... Hier habe ich vor gut vier Jahren ein Ehepaar von Kloleute kennen gelernt. Beide hatten ihre ganz eigene Art, die Räume sauber und die Gäste bei Laune zu halten. Er war ein früherer Seemann, sie 20 Jahre älter als er ... Sah aber andersrum aus. Heiligabend hatte er ihr einen Heiratsantrag gemacht - auf der Toilette ... Und die halten die beiden wirklich sauber!
AUSSICHTSPUNKT:
Den besten (Über-)Blick auf die Landungsbrücken bekommt man vom Stintfang. Auf der anderen Straßenseite, gegenüber vom Turm befindet sich dort etwas erhöht die Hamburger Jugendherberge. Wenn man sich dorthin begibt, kann man die Landungsbrücken optimal aufs Foto bannen oder beim Hafengeburtstag das Treiben der Schiffe auf dem Wasser und er Menschen auf der Straße betrachten.
UND NOCH EIN AUSSICHTSPUNKT:
Hat man die Landungsbrücken im Rücken, dann sieht man oben ein hohes Gebäude, Hotel Hafen Hamburg (Seewartenstraße 9). Ganz oben von der Cocktailbar hat man gerade abends einen tollen Überblick über die Landungsbrücken und den Hafen.
AUSSICHT VON DEN LANDUNGSBRÜCKEN:
Wer durch die Durchgänge der Landungsbrücken hindurch geht, hat einen guten Blick auf den Hafen. Hier sieht man dann unter anderem auf der gegenüberliegenden Seite die Werft Blohm & Voss. Mit etwas Glück kann man beobachten, wie ein großer Frachter oder ein Kreuzfahrtschiff dort andockt.
Zur linken erkennt man ein gelbes Gebäude. Hier befindet sich die Musicalbühne des seit bald zwei Jahren erfolgreichen Stückes König der Löwen. Besucher der Show können sich übrigens per Fähre zur Aufführung zum anderen Elbufer bringen lassen.
Wer mag, kann per Fernglas (für 50 Cent oder einen Euro) die Geschehnisse vor den Landungsbrücken etwas näher holen. Doch das Gerät ist leider etwas zu niedrig angebracht, für meinen Begriff lohnt es daher nicht, es zu benutzen.
FÄHREN:
Wer heutzutage zu den Landungsbrücken kommt, kann von hier aus eine Hafenrundfahrt unternehmen. Ich habe mir inzwischen zwei gegönnt, die sind aber beide schon mehrere Jahre her. Die Schiffsführer unterhalten die Passagiere dabei mit einiger Information und noch mehr launigen Informationen ... Ich erwähnte das hier nur kurz, weil so eine Rundfahrt ein Thema für sich ist. Hier nur noch soviel: Die Preise sind saftig mit neun Euro pro Nase. Dafür ist man dann eine Stunde unterwegs.
WIE KOMMT MAN HIN?
Viele Wege führen zu den Landungsbrücken. Wer dort mit dem Auto hinfährt, kann zwar direkt vor dem Gebäude parken. doch man hat den Nachteil, dass man hier einen Parkschein ziehen muss. Es lohnt unter Umständen in eine Nebenstraße zu fahren und seinen Wagen kostenlos abzustellen.
Alternativ kann man mit U- und S-Bahn herfahren. Die U3 sowie die S-Bahn-Linien 1 und 3 halten direkt an der Station Landungsbrücken.
KOSTEN:
Die hängen davon ab, was man vorhat. Will man nur die Landungsbrücken sehen, so kann man das quasie kostenlos machen. Diesen \"Preis\" hab ich hier auch eingetragen. Nimmt man einen kleinen Snack oder macht man gar eine Hafenrundfahrt, liegt man schnell bei 20 Euro pro Nase.
FAZIT:
Die St.Pauli-Landungsbrücken sind eines von Hamburgs schönsten und eindrucksvollsten Gebäuden. Als touristische Attraktion kann man hier zwar nicht hundertprozentig nur hanseatisches Flair erwarten. Doch ein Blick auf die Landungsbrücken vom Stinfang aus oder ein Blück von den Landungsbrücken auf den Hafen lohnt allemal. Von mir gibt es eine Empfehlung!
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