Legoland, Günzburg Testbericht
Erfahrungsbericht von Raimok
Ein Tag im Legoland
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Mein Besuch im Legoland ist zwar schon ein wenig her, aber ich möchte, da ich doch ein großer Fan dieser Freizeit- Parks bin, auch mal versuchen einen Bericht über diesen Park zu schreiben.
Eigentlich öffnete der Park ja am 17.05. seine Pforten, aber da meine kleine Nichte Mitglied im Club Lego ist, durften wir mit ihr schon ein Wochenende davor zum einen Besuch ins Legoland starten. Eigentlich konnte man es eher als einen Testlauf für zukünftige Besucher bezeichnen.
Weitere Legoland- Parks gibt es übrigens in Billund, Windsor und in Kalifornien.
Lage, Anreise
#############
Der Legopark liegt äußerst verkehrsgünstig an der Autobahn A8 zwischen Augsburg und Stuttgart bei Günzburg. Die Ausfahrt befindet sich wenige Meter neben der Parkeinfahrt, wo man sofort durch Einweiser zum nächsten freien Parkplatz geleitet wird. Man merkt aber, dass sich das System noch nicht eingespielt hat, denn es entwickelten sich lange Staus, die bis auf die Autobahn reichten. Dabei kam es immer wieder zu einer typisch deutschen Reaktion, dem Drängeln, welches sogar soweit führte, dass man über den Rasen fuhr, wenn man einen freien Parkplatz entdeckte. Die Parkgebühren sind mit 3 Euro ziemlich moderat und es stehen insgesamt ca. 5000 Parkplätze zur Verfügung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise
##################################
Der Park hat vom 17.05. bis zum 12.07. und vom 17.09. bis zum 03.11. in der Zeit von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr an Wochentagen und bis 18.00 Uhr an Wochenenden, Feiertagen und Brückentagen auf. Im Hochsommer (13.07. - 16.09.) öffnet der Park zwischen 10.00 Uhr und 20.00 Uhr.
Die Kosten betragen pro Erwachsenen 23.00 Euro und pro Kind 19.00 Euro.
Da der Park ganzjährig geöffnet hat, verändern sich zum 09.11. die Öffnungszeiten. Er ist dann von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist dann auch billiger (Erwachsene 15 Euro/ Kinder 12 Euro), es sind aber nicht alle Attraktionen geöffnet.
Eingangsbereich
###############
Nachdem wir die Drehkreuze bezwungen hatten, standen wir im Eingangsbereich. Hier kann man Kinderwagen ausleihen, bekommt Parkkarten, kann den Guest- service und die Touristeninfo in Anspruch nehmen und natürlich einkaufen. Dazu lädt der größte Lego-Shop der Welt ein. Von hier aus startet man auch seinen Rundgang zu den verschiedenen Legowelten. Also stürzen wir uns in das Getümmel und besuchen als erstes
Lego- City
##########
Hier befindet sich das größte Restaurant im Park, aber auch in den anderen Welten ist für das leibliche Wohl gesorgt. An Attraktionen erwartet hier einen eine Hafenrundfahrt, wo man selbst steuern kann, ein Karussel mit Flugzeugen, die Legofabrik, wo echte Legosteine hergestellt werden und dies auch erklärt wird sowie eine Fahrschule für Kinder, die aber (warum eigentlich) nicht im Eintrittspreis inbegriffen ist. Nach diem Besuch dieser Welt folgt
Das Land der Ritter
###################
Mittelpunkt dieses Landes ist eine große Ritterburg, in die man über eine Hängebrücke gelangt. Neben Fahrgeschäften für die Kleinen ist hier eine der Hauptattraktionen angesiedelt, der Feuerdrache. Dies ist eine Achterbahn, die wir leider nicht testen konnten, da sie wegen eines Softwarefehlers geschlossen war. Klingt komisch, ist aber so. Für die Kinder gibt es noch ein weiteres Abenteuer. Man kann \"Gold\" waschen und bekommt dafür eine Münze. Aber leider muss man auch dafür wieder zahlen. Warum eigentlich, normalerweise sind doch alle Attraktionen im Preis eingeschlossen. Naja, genug gewundert. Auf geht\'s zu
Imagination
############
Das Motto dieses Teils des Parkes lautet: \"Hier gibt es für Forscher vor allem eins zu entdecken - die eigene Fantasie und Kreativität\" Und so befindet man sich mitten in einem riesigen Spielplatz. Wem das Warten zu lange dauert, der kann derweilen den Aussichtsturm besuchen, von wo man einen Überblick über den gesamten Park hat. Hier waren wir dann auch etwas Essen, nämlich Pizza. Der Preis für eine Ganze Salami- Pizza ( 7 kleine Scheiben Salami und viel Teig) kommt auf 4,25 Euro. Dafür kann man zuschauen, wie die Pizzamaschine die Pizza herstellt. Frisch gestärkt wartete schon das nächste Land auf uns, das
Land der Abenteuer
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Hier erwarten einen eine kleine Achterbahn und eine Jeep- Safari, wo die wilden Tiere aus Lego- Steinen zusammen gefügt worden sind. Das größte Erlebnis ist aber die Dschungel X-pedition, eine Wildwasserbahn. Hier ist mir aufgefallen, das im Wartebereich die Zaunslatten schon kaputt waren und lose herab hingen. Das darf eigentlich nicht passieren, vor allem, wenn man bedenkt, dass das Hauptpublikum ja Kinder sind. Auf geht?s nach
Lego X-treme
############
Hier steht die schnellste und rasanteste Attraktion im Park, die Lego Teststrecke. Aber da es mittlerweile angefangen hatte zu regnen (oder gab es doch ein technisches Problem) war leider auch diese Achterbahn außer Betrieb. Weitere Attraktionen sind auch noch vorhanden, aber wegen dem einsetzenden Dauerregen zogen wir den schleunigsten Rückzug in ein Cafe vor. Aber nicht, bevor wir eine der Hauptattraktionen gesehen hatten,das
Miniland
########
Dies ist das Herzstück des Legolandes. Im Maßstab 1:20 wurden national und international bekannte Bauwerke originalgetreu nachgebaut. Leider konnte ich nirgends die genaue Anzahl Legosteine in Erfahrung bringen, welche verbaut wurde. Auf jeden Fall ist es phänomenal, den Münchener Flughafen, Berlin, Frankfurt oder aber Venedig im Miniaturformat zu sehen. Hier verweilt man freiwillig länger, da einem immer neue Details ins Auge fallen und alles animiert ist. So kommt einem eine Straßenbahn oder ein Schiff entgegen.
Fazit
#####
Ein Besuch im Legoland ist sicherlich sehr nett und auch reizvoll. Sicher ist aber, dass ich nicht zu der Zielgruppe gehöre, die der Park ansprechen will. Ich finde den Park gelungen, was aber nicht heißen soll, dass der Park perfekt ist. So muß in die Gestaltung der Aussenanlagen noch investiert werden, weil nur ein paar Legofiguren im dürren Grün noch nicht das Wahre sind. Erst wenn alles schön bepflanzt ist, bekommen die Safari und andere Attraktionen ihren Reiz. Auch die organisatorischen Probleme müssen noch in den Griff bekommen werden. Wartezeiten von 1,5 Stunden sind eindeutig zu lang und könnten mit einer besseren Organisation vermieden werden. Sicherlich sind solche Wartezeiten in anderen Parks normal, aber hier will man auch 3-jährige ansprechen und denen kann man eine solche Wartezeit nicht zumuten. Ich bin mir aber sicher, nach einer gewissen Lernphase wird sich das alles einspielen. Man darf nicht vergessen, offiziell eröffnete der Park erst erst eine Woche später.
Was mir noch aufgefallen ist, der Park wirkt irgendwie zu eng konzipiert. An so einem Tag wie unserem, wo der Park voll war, gab es kaum eine Möglichkeit, die Menschenmassen ein wenig auseinander zu ziehen. Es gibt nur einen Hauptweg und keine Ausweichrouten.
Alles in allem lohnt sich der Besuch aber trotzdem.
Vielen Dank für\'s Lesen
und Viele Grüsse
Raimo
Eigentlich öffnete der Park ja am 17.05. seine Pforten, aber da meine kleine Nichte Mitglied im Club Lego ist, durften wir mit ihr schon ein Wochenende davor zum einen Besuch ins Legoland starten. Eigentlich konnte man es eher als einen Testlauf für zukünftige Besucher bezeichnen.
Weitere Legoland- Parks gibt es übrigens in Billund, Windsor und in Kalifornien.
Lage, Anreise
#############
Der Legopark liegt äußerst verkehrsgünstig an der Autobahn A8 zwischen Augsburg und Stuttgart bei Günzburg. Die Ausfahrt befindet sich wenige Meter neben der Parkeinfahrt, wo man sofort durch Einweiser zum nächsten freien Parkplatz geleitet wird. Man merkt aber, dass sich das System noch nicht eingespielt hat, denn es entwickelten sich lange Staus, die bis auf die Autobahn reichten. Dabei kam es immer wieder zu einer typisch deutschen Reaktion, dem Drängeln, welches sogar soweit führte, dass man über den Rasen fuhr, wenn man einen freien Parkplatz entdeckte. Die Parkgebühren sind mit 3 Euro ziemlich moderat und es stehen insgesamt ca. 5000 Parkplätze zur Verfügung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise
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Der Park hat vom 17.05. bis zum 12.07. und vom 17.09. bis zum 03.11. in der Zeit von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr an Wochentagen und bis 18.00 Uhr an Wochenenden, Feiertagen und Brückentagen auf. Im Hochsommer (13.07. - 16.09.) öffnet der Park zwischen 10.00 Uhr und 20.00 Uhr.
Die Kosten betragen pro Erwachsenen 23.00 Euro und pro Kind 19.00 Euro.
Da der Park ganzjährig geöffnet hat, verändern sich zum 09.11. die Öffnungszeiten. Er ist dann von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist dann auch billiger (Erwachsene 15 Euro/ Kinder 12 Euro), es sind aber nicht alle Attraktionen geöffnet.
Eingangsbereich
###############
Nachdem wir die Drehkreuze bezwungen hatten, standen wir im Eingangsbereich. Hier kann man Kinderwagen ausleihen, bekommt Parkkarten, kann den Guest- service und die Touristeninfo in Anspruch nehmen und natürlich einkaufen. Dazu lädt der größte Lego-Shop der Welt ein. Von hier aus startet man auch seinen Rundgang zu den verschiedenen Legowelten. Also stürzen wir uns in das Getümmel und besuchen als erstes
Lego- City
##########
Hier befindet sich das größte Restaurant im Park, aber auch in den anderen Welten ist für das leibliche Wohl gesorgt. An Attraktionen erwartet hier einen eine Hafenrundfahrt, wo man selbst steuern kann, ein Karussel mit Flugzeugen, die Legofabrik, wo echte Legosteine hergestellt werden und dies auch erklärt wird sowie eine Fahrschule für Kinder, die aber (warum eigentlich) nicht im Eintrittspreis inbegriffen ist. Nach diem Besuch dieser Welt folgt
Das Land der Ritter
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Mittelpunkt dieses Landes ist eine große Ritterburg, in die man über eine Hängebrücke gelangt. Neben Fahrgeschäften für die Kleinen ist hier eine der Hauptattraktionen angesiedelt, der Feuerdrache. Dies ist eine Achterbahn, die wir leider nicht testen konnten, da sie wegen eines Softwarefehlers geschlossen war. Klingt komisch, ist aber so. Für die Kinder gibt es noch ein weiteres Abenteuer. Man kann \"Gold\" waschen und bekommt dafür eine Münze. Aber leider muss man auch dafür wieder zahlen. Warum eigentlich, normalerweise sind doch alle Attraktionen im Preis eingeschlossen. Naja, genug gewundert. Auf geht\'s zu
Imagination
############
Das Motto dieses Teils des Parkes lautet: \"Hier gibt es für Forscher vor allem eins zu entdecken - die eigene Fantasie und Kreativität\" Und so befindet man sich mitten in einem riesigen Spielplatz. Wem das Warten zu lange dauert, der kann derweilen den Aussichtsturm besuchen, von wo man einen Überblick über den gesamten Park hat. Hier waren wir dann auch etwas Essen, nämlich Pizza. Der Preis für eine Ganze Salami- Pizza ( 7 kleine Scheiben Salami und viel Teig) kommt auf 4,25 Euro. Dafür kann man zuschauen, wie die Pizzamaschine die Pizza herstellt. Frisch gestärkt wartete schon das nächste Land auf uns, das
Land der Abenteuer
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Hier erwarten einen eine kleine Achterbahn und eine Jeep- Safari, wo die wilden Tiere aus Lego- Steinen zusammen gefügt worden sind. Das größte Erlebnis ist aber die Dschungel X-pedition, eine Wildwasserbahn. Hier ist mir aufgefallen, das im Wartebereich die Zaunslatten schon kaputt waren und lose herab hingen. Das darf eigentlich nicht passieren, vor allem, wenn man bedenkt, dass das Hauptpublikum ja Kinder sind. Auf geht?s nach
Lego X-treme
############
Hier steht die schnellste und rasanteste Attraktion im Park, die Lego Teststrecke. Aber da es mittlerweile angefangen hatte zu regnen (oder gab es doch ein technisches Problem) war leider auch diese Achterbahn außer Betrieb. Weitere Attraktionen sind auch noch vorhanden, aber wegen dem einsetzenden Dauerregen zogen wir den schleunigsten Rückzug in ein Cafe vor. Aber nicht, bevor wir eine der Hauptattraktionen gesehen hatten,das
Miniland
########
Dies ist das Herzstück des Legolandes. Im Maßstab 1:20 wurden national und international bekannte Bauwerke originalgetreu nachgebaut. Leider konnte ich nirgends die genaue Anzahl Legosteine in Erfahrung bringen, welche verbaut wurde. Auf jeden Fall ist es phänomenal, den Münchener Flughafen, Berlin, Frankfurt oder aber Venedig im Miniaturformat zu sehen. Hier verweilt man freiwillig länger, da einem immer neue Details ins Auge fallen und alles animiert ist. So kommt einem eine Straßenbahn oder ein Schiff entgegen.
Fazit
#####
Ein Besuch im Legoland ist sicherlich sehr nett und auch reizvoll. Sicher ist aber, dass ich nicht zu der Zielgruppe gehöre, die der Park ansprechen will. Ich finde den Park gelungen, was aber nicht heißen soll, dass der Park perfekt ist. So muß in die Gestaltung der Aussenanlagen noch investiert werden, weil nur ein paar Legofiguren im dürren Grün noch nicht das Wahre sind. Erst wenn alles schön bepflanzt ist, bekommen die Safari und andere Attraktionen ihren Reiz. Auch die organisatorischen Probleme müssen noch in den Griff bekommen werden. Wartezeiten von 1,5 Stunden sind eindeutig zu lang und könnten mit einer besseren Organisation vermieden werden. Sicherlich sind solche Wartezeiten in anderen Parks normal, aber hier will man auch 3-jährige ansprechen und denen kann man eine solche Wartezeit nicht zumuten. Ich bin mir aber sicher, nach einer gewissen Lernphase wird sich das alles einspielen. Man darf nicht vergessen, offiziell eröffnete der Park erst erst eine Woche später.
Was mir noch aufgefallen ist, der Park wirkt irgendwie zu eng konzipiert. An so einem Tag wie unserem, wo der Park voll war, gab es kaum eine Möglichkeit, die Menschenmassen ein wenig auseinander zu ziehen. Es gibt nur einen Hauptweg und keine Ausweichrouten.
Alles in allem lohnt sich der Besuch aber trotzdem.
Vielen Dank für\'s Lesen
und Viele Grüsse
Raimo
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