Leichter Abnehmen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von filmfacts
"Leicht" abnehmen gibt es nicht!
Pro:
Man fühlt sich wohler
Kontra:
Es ist eine gewaltige Umstellung
Empfehlung:
Ja
Abnehmen? Diät? Genervt?
Ständig kommt in letzter Zeit irgendwelcher Werbemüll in die E-Mailboxen, welcher vollmundig garantiert wirksame Rezepte für rapiden Gewichtsverlust anpreist. Ganz ohne sich anzustrengen, ganz ohne Chemie, ganz ohne dass man es merkt und natürlich gaaanz billig!
Soll ich mal was sagen? Das ist Blödsinn! Sowas gibt es nicht und wer glaubt, dass es das gibt und tatsächlich Geld dafür ausgibt, kann seine Moneten auch gleich zu lustigen Schiffchen falten und die Weser runter schwimmen lassen. Gleich vorneweg: Natürlich gibt es Leute, die Übergewichtig sind und bei denen dies krankhaft ist, selbstverständlich gibt es Leute, die viel zu dünn sind und die dies auch nicht ohne Hilfe ändern können. Ich will hier niemandem mit Essstörungen an die Karre fahren oder behaupten, dass das *keine* ernsthaften Krankheiten sind. Aber diese Menschen sind auch nicht die Adressaten für diesen nervigen AbnehmSPAM.
Diese \"Get Thin Fast\" Werbungen richten sich an Menschen wie mich - und die fallen auch drauf rein. Menschen die einfach gerne essen und die deshalb eine ordentlich Plauze haben. Und wenn man irgendwann die Schnauze richtig voll hat und selbst den Arsch nicht hochbekommt, dann bestellt man vielleicht so ein Pülverchen. Aber wie gesagt, ich halte das für groben Unfug. Das sind Plazebos und mehr nicht! Warum?
Ich war nie ein Strich in der Landschaft - naja, mit 10 Jahren vielleicht schon ;-) - und sicher weit vom Idealgewicht entfernt. Aber nachdem ich mit meiner Freundin (und jetzt Frau) zusammengezogen bin und diese wirklich hervorragend kochen kann und ich ein ebenso hervorragender Esser bin, lief das ganze ein wenig aus dem Ruder. Ich glaube jeder, der selbst zuviel Gewicht mit sich rumschleppt (hey, ich meine nicht euch Püppchen, die sich über 59 1/2 KG statt 58 Kg aufregen ;-) weiß, wie man sich nach einiger Zeit fühlt. Ich jedenfalls bin im Laufe der Jahre fürchterlich unzufrieden mit mir geworden.
Lag mein Gewicht zu Beginn der Bunderswehrzeit noch bei knapp unter 100 Kg (bei 187cm Körpergröße und im zarten Alter von 20 Jahren) so hatte ich ein paar Jahre später bereits 105 Kg und irgendwann dann mal 110 Kg auf der Waage. Kurzzeitig habe ich es dann mal wieder auf unter 100 geschafft, aber das hielt nicht lange. Ich nahm wieder stetig zu, fühlte mich unwohler und unwohler und Ende 2002 zeigte die Waage wieder 1 Doppelzentner und 10 KG an. Am 01.12.2002 hat es dann irgendwo *Klick* gemacht und ich hatte die Faxen endgültig dicke, fühlte mich hundeelend, unzufrieden und unausgeglichen wie noch nie zuvor! Pfeiff doch auf gesellschaftliche Verpflichtungen und Essen, das muß weniger werden.
Und da ist schon der erste und wichtigste Punkt beim Abnehmen: Du mußt es *wirklich* wollen!
Nicht so ein wischiwaschi Wollen wie \"An Sylvester höre ich aber wirklich mit dem Rauchen auf!\", sondern es muß sich eingebrannt haben! Es muß Dich ankotzen. Dann hast Du einen Schritt getan.
Was dann kommt, wird individuell verschieden sein. Ich kann daher nur erzählen was ich getan habe, aber es läuft im wesentlichen immer auf das gleiche hinaus. Zuallererst setzt Du Dir ein Ziel. Eins, was sich realistisch anhört und Dich nicht überfordert. Mach Dir klar, dass Du das in jedem Fall erreichen willst und kontrolliere regelmäßig. Was hieß dass bei mir? Ich hatte mir als Ziel gesetzt, bis Sylvester auf unter 100 Kg zu kommen. Das wären zu diesem Zeitpunkt ganz knapp 10 Kg abnehmen gewesen. Über die Adventszeit und die Weihnachtsfeiertage. Hey, es ist völlig egal, zu welcher Zeit man das tut. Es ist immer doof!
Da man natürlich nur vom dran denken nicht abnimmt, bin ich halt angefangen. Es gabt Frühstück wie immer (2 halbe Brötchen) und mittags wie immer (Döner, meinetwegen auch mal McDonalds oder eben ganz herkömmlich gutbürgerlich) und danach *nichts*! Aber 13.00 Uhr kam keine Nahrung in meinem Magen. Nur noch Wasser oder Cola Light. Ja, das streßt die erste Zeit. Aber nach 3 Tagen hat man sich schon daran gewöhnt und das starke Hungergefühl bleibt aus. Nach zwei Wochen fällt es bereits schwer, so große Portionen zu vertilgen, wie vor dem \"Abnehmen\". Die ganzen Weihnachtsessen mit den Kollegen oder der Verwandschaft sind sind dann schon kleine Prüfungen ;-) aber wenn man *wirklich* will, klappt das. Ich hatte jedenfalls am 31.12.2002 nur noch 99,5 Kg auf der Waage und freute mich wie ein Honigkuchenpferd!
Zusätzlich hatte ich mir Therabänder besorgt. Das sind jetzt keine großartigen, ausgefeilten Sportgeräte, sondern einfach Gummibänder. Damit kann man kleine Übungen machen. Unter die Füße klemmen und mit den Armen hochziehen und solche Sachen. Und natürlich auch sehr beliebt die altbekannten Liegestütz. Als ich Mitte Dezember damit anfing, bin ich nach 5 Stück auf den Bauch geplumpst. Mitte Januar war ich bei lockeren 15 ...
Nach Sylvester habe ich dann abends auch wieder begonnen *wenig* zu essen. Nur soviel wie ich Hunger hatte und auch nur dann, *wenn* ich Hunger hatte. Zusätzlich begann ich wieder, Rad zu fahren und Badminton zu spielen. Mit dem Rad ist es im Januar recht ungemütlich draußen, aber in der Halle hinter dem Federball her macht schon Spaß. Tatsächlich war ich Mitte Februar nur noch bei 95 Kg und konnte in der Halle 2 Stunden rumhetzen, ohne großartig aus der Puste zu sein. Blöderweise riß ich mir dann beim Training die linke Achillessehne ab :-( Panik brach aus, keine Bewegung mehr, 4 Monate mindestens aussetzen ... ohje ...
Die zwei Wochen im Krankenhaus aß ich was auf den Tisch kam (und noch ein bißchen mehr ;-), sonst hat man da ja auch nichts zu tun. Sehr zur Verwunderung der Schwestern habe ich im Krankenbett auch immer mit den Therabändern Übungen gemacht und konnte das Gewicht halten. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass es die Umgebung, Freunde und Bekannte ziemlich nervt, wenn man auf so einem Trip ist? Man neigt dazu, von nichts anderem zu reden und jede 100 Gramm weniger unter breitem Grinsen kund zu tun. Entschuldigung an alle, die mich ertragen mußten und müssen ;-)
Die Achillessehnenruptur behindert natürlich immens, aber bereits nach drei Wochen saß ich Mitte März mit einer Orthese auf dem Mountainbike und begann zu fahren. Die Touren wurden immer länger, und irgendwann konnte ich wieder mit normalen Turnschuhen fahren. Ab dem Zeitpunkt wurde es mit dem Abnehmen schwierig. Ich hatte bereits 15 Kg weniger und nur mit weniger Essen ist dann nichts mehr zu machen. Ich habe inzwischen auch nur noch \"normalen\" Hunger, es kommt sogar mal vor, dass ich eine Pizza nicht aufessen kann. Und das ist gut so. Früher habe ich dann einfach weiter gestopft und womöglich sogar noch eine Vorspeise gehabt! Weglassen. Man braucht es nicht.
Inzwischen bin ich soweit, dass ich schon ganz kribbelig werde, wenn ich nicht mindestens jeden zweiten Tag fahren kann. Zwischen 25 und 60 km werden dann an einem Abend abgestrampelt. Mittlererweile auch in ganz schön zügigem Tempo. Zusätzlich natürlich immer noch die bewährten Liegestütz (so 2 bis 3 Intervalle zu je 25 Stück) und dazu ein wenig mit dem Theraband \"spielen\". Nach nun 8 1/2 Monaten Abnehmenwollen bin ich beim nächsten Ziel angelangt und habe seit einem Monat mein Gewicht unter 90 Kg halten können. Ich peile 85 Kg bei 187cm Größe an und werde das auch hinbekommen. Sobald die Sommerferien vorbei sind, möchte ich wieder Badminton spielen - wenn die Achillessehne mitmacht.
Und ja, ich fühle mich jetzt besser. Wesentlich. Wenn ich überlege, daß ich vor 10 Monaten quasi ständig 2 Kisten Cola (gewichtsmäßig) mit mir rumgeschleppt habe, wird mir immer noch ganz anders.
Man braucht also keine Mittelchen um sein Gewicht zu reduzieren. Lediglich 3 Dinge sind wichtig:
* Man muß es wirklich wollen.
* Man muß vernünftiger und weniger Essen.
* Man muß sich mehr bewegen.
Hat nicht genau das Oma auch schon immer gepredigt? Die Radikalkur am Anfang ist sicher nicht wirklich gesund, aber für die Psyche unheimlich wichtig. Wenn man die ersten Kilos weg hat (auch wenn das fast nur Wasser ist und kein Fett), dann ist man wesentlich motivierter weiter zu machen, als wenn man langsam und stetig je Monat ein Kilo verliert.
Ich wünsche jedenfalls allen die sich auch wohler fühlen wollen viel Erfolg! Kriegt euren Arsch hoch, es passiert nicht von allein! Wie und was ihr dann macht, ist eure Sache, aber *ihr* müßt machen - das kann euch keiner abnehmen.
Andreas
Ständig kommt in letzter Zeit irgendwelcher Werbemüll in die E-Mailboxen, welcher vollmundig garantiert wirksame Rezepte für rapiden Gewichtsverlust anpreist. Ganz ohne sich anzustrengen, ganz ohne Chemie, ganz ohne dass man es merkt und natürlich gaaanz billig!
Soll ich mal was sagen? Das ist Blödsinn! Sowas gibt es nicht und wer glaubt, dass es das gibt und tatsächlich Geld dafür ausgibt, kann seine Moneten auch gleich zu lustigen Schiffchen falten und die Weser runter schwimmen lassen. Gleich vorneweg: Natürlich gibt es Leute, die Übergewichtig sind und bei denen dies krankhaft ist, selbstverständlich gibt es Leute, die viel zu dünn sind und die dies auch nicht ohne Hilfe ändern können. Ich will hier niemandem mit Essstörungen an die Karre fahren oder behaupten, dass das *keine* ernsthaften Krankheiten sind. Aber diese Menschen sind auch nicht die Adressaten für diesen nervigen AbnehmSPAM.
Diese \"Get Thin Fast\" Werbungen richten sich an Menschen wie mich - und die fallen auch drauf rein. Menschen die einfach gerne essen und die deshalb eine ordentlich Plauze haben. Und wenn man irgendwann die Schnauze richtig voll hat und selbst den Arsch nicht hochbekommt, dann bestellt man vielleicht so ein Pülverchen. Aber wie gesagt, ich halte das für groben Unfug. Das sind Plazebos und mehr nicht! Warum?
Ich war nie ein Strich in der Landschaft - naja, mit 10 Jahren vielleicht schon ;-) - und sicher weit vom Idealgewicht entfernt. Aber nachdem ich mit meiner Freundin (und jetzt Frau) zusammengezogen bin und diese wirklich hervorragend kochen kann und ich ein ebenso hervorragender Esser bin, lief das ganze ein wenig aus dem Ruder. Ich glaube jeder, der selbst zuviel Gewicht mit sich rumschleppt (hey, ich meine nicht euch Püppchen, die sich über 59 1/2 KG statt 58 Kg aufregen ;-) weiß, wie man sich nach einiger Zeit fühlt. Ich jedenfalls bin im Laufe der Jahre fürchterlich unzufrieden mit mir geworden.
Lag mein Gewicht zu Beginn der Bunderswehrzeit noch bei knapp unter 100 Kg (bei 187cm Körpergröße und im zarten Alter von 20 Jahren) so hatte ich ein paar Jahre später bereits 105 Kg und irgendwann dann mal 110 Kg auf der Waage. Kurzzeitig habe ich es dann mal wieder auf unter 100 geschafft, aber das hielt nicht lange. Ich nahm wieder stetig zu, fühlte mich unwohler und unwohler und Ende 2002 zeigte die Waage wieder 1 Doppelzentner und 10 KG an. Am 01.12.2002 hat es dann irgendwo *Klick* gemacht und ich hatte die Faxen endgültig dicke, fühlte mich hundeelend, unzufrieden und unausgeglichen wie noch nie zuvor! Pfeiff doch auf gesellschaftliche Verpflichtungen und Essen, das muß weniger werden.
Und da ist schon der erste und wichtigste Punkt beim Abnehmen: Du mußt es *wirklich* wollen!
Nicht so ein wischiwaschi Wollen wie \"An Sylvester höre ich aber wirklich mit dem Rauchen auf!\", sondern es muß sich eingebrannt haben! Es muß Dich ankotzen. Dann hast Du einen Schritt getan.
Was dann kommt, wird individuell verschieden sein. Ich kann daher nur erzählen was ich getan habe, aber es läuft im wesentlichen immer auf das gleiche hinaus. Zuallererst setzt Du Dir ein Ziel. Eins, was sich realistisch anhört und Dich nicht überfordert. Mach Dir klar, dass Du das in jedem Fall erreichen willst und kontrolliere regelmäßig. Was hieß dass bei mir? Ich hatte mir als Ziel gesetzt, bis Sylvester auf unter 100 Kg zu kommen. Das wären zu diesem Zeitpunkt ganz knapp 10 Kg abnehmen gewesen. Über die Adventszeit und die Weihnachtsfeiertage. Hey, es ist völlig egal, zu welcher Zeit man das tut. Es ist immer doof!
Da man natürlich nur vom dran denken nicht abnimmt, bin ich halt angefangen. Es gabt Frühstück wie immer (2 halbe Brötchen) und mittags wie immer (Döner, meinetwegen auch mal McDonalds oder eben ganz herkömmlich gutbürgerlich) und danach *nichts*! Aber 13.00 Uhr kam keine Nahrung in meinem Magen. Nur noch Wasser oder Cola Light. Ja, das streßt die erste Zeit. Aber nach 3 Tagen hat man sich schon daran gewöhnt und das starke Hungergefühl bleibt aus. Nach zwei Wochen fällt es bereits schwer, so große Portionen zu vertilgen, wie vor dem \"Abnehmen\". Die ganzen Weihnachtsessen mit den Kollegen oder der Verwandschaft sind sind dann schon kleine Prüfungen ;-) aber wenn man *wirklich* will, klappt das. Ich hatte jedenfalls am 31.12.2002 nur noch 99,5 Kg auf der Waage und freute mich wie ein Honigkuchenpferd!
Zusätzlich hatte ich mir Therabänder besorgt. Das sind jetzt keine großartigen, ausgefeilten Sportgeräte, sondern einfach Gummibänder. Damit kann man kleine Übungen machen. Unter die Füße klemmen und mit den Armen hochziehen und solche Sachen. Und natürlich auch sehr beliebt die altbekannten Liegestütz. Als ich Mitte Dezember damit anfing, bin ich nach 5 Stück auf den Bauch geplumpst. Mitte Januar war ich bei lockeren 15 ...
Nach Sylvester habe ich dann abends auch wieder begonnen *wenig* zu essen. Nur soviel wie ich Hunger hatte und auch nur dann, *wenn* ich Hunger hatte. Zusätzlich begann ich wieder, Rad zu fahren und Badminton zu spielen. Mit dem Rad ist es im Januar recht ungemütlich draußen, aber in der Halle hinter dem Federball her macht schon Spaß. Tatsächlich war ich Mitte Februar nur noch bei 95 Kg und konnte in der Halle 2 Stunden rumhetzen, ohne großartig aus der Puste zu sein. Blöderweise riß ich mir dann beim Training die linke Achillessehne ab :-( Panik brach aus, keine Bewegung mehr, 4 Monate mindestens aussetzen ... ohje ...
Die zwei Wochen im Krankenhaus aß ich was auf den Tisch kam (und noch ein bißchen mehr ;-), sonst hat man da ja auch nichts zu tun. Sehr zur Verwunderung der Schwestern habe ich im Krankenbett auch immer mit den Therabändern Übungen gemacht und konnte das Gewicht halten. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass es die Umgebung, Freunde und Bekannte ziemlich nervt, wenn man auf so einem Trip ist? Man neigt dazu, von nichts anderem zu reden und jede 100 Gramm weniger unter breitem Grinsen kund zu tun. Entschuldigung an alle, die mich ertragen mußten und müssen ;-)
Die Achillessehnenruptur behindert natürlich immens, aber bereits nach drei Wochen saß ich Mitte März mit einer Orthese auf dem Mountainbike und begann zu fahren. Die Touren wurden immer länger, und irgendwann konnte ich wieder mit normalen Turnschuhen fahren. Ab dem Zeitpunkt wurde es mit dem Abnehmen schwierig. Ich hatte bereits 15 Kg weniger und nur mit weniger Essen ist dann nichts mehr zu machen. Ich habe inzwischen auch nur noch \"normalen\" Hunger, es kommt sogar mal vor, dass ich eine Pizza nicht aufessen kann. Und das ist gut so. Früher habe ich dann einfach weiter gestopft und womöglich sogar noch eine Vorspeise gehabt! Weglassen. Man braucht es nicht.
Inzwischen bin ich soweit, dass ich schon ganz kribbelig werde, wenn ich nicht mindestens jeden zweiten Tag fahren kann. Zwischen 25 und 60 km werden dann an einem Abend abgestrampelt. Mittlererweile auch in ganz schön zügigem Tempo. Zusätzlich natürlich immer noch die bewährten Liegestütz (so 2 bis 3 Intervalle zu je 25 Stück) und dazu ein wenig mit dem Theraband \"spielen\". Nach nun 8 1/2 Monaten Abnehmenwollen bin ich beim nächsten Ziel angelangt und habe seit einem Monat mein Gewicht unter 90 Kg halten können. Ich peile 85 Kg bei 187cm Größe an und werde das auch hinbekommen. Sobald die Sommerferien vorbei sind, möchte ich wieder Badminton spielen - wenn die Achillessehne mitmacht.
Und ja, ich fühle mich jetzt besser. Wesentlich. Wenn ich überlege, daß ich vor 10 Monaten quasi ständig 2 Kisten Cola (gewichtsmäßig) mit mir rumgeschleppt habe, wird mir immer noch ganz anders.
Man braucht also keine Mittelchen um sein Gewicht zu reduzieren. Lediglich 3 Dinge sind wichtig:
* Man muß es wirklich wollen.
* Man muß vernünftiger und weniger Essen.
* Man muß sich mehr bewegen.
Hat nicht genau das Oma auch schon immer gepredigt? Die Radikalkur am Anfang ist sicher nicht wirklich gesund, aber für die Psyche unheimlich wichtig. Wenn man die ersten Kilos weg hat (auch wenn das fast nur Wasser ist und kein Fett), dann ist man wesentlich motivierter weiter zu machen, als wenn man langsam und stetig je Monat ein Kilo verliert.
Ich wünsche jedenfalls allen die sich auch wohler fühlen wollen viel Erfolg! Kriegt euren Arsch hoch, es passiert nicht von allein! Wie und was ihr dann macht, ist eure Sache, aber *ihr* müßt machen - das kann euch keiner abnehmen.
Andreas
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