Liebeskummer und Beziehungsprobleme Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von SusanneRehbein
Wie man seine Beziehung auf's Spiel setzt
Pro:
man lernt zu schätzen, was man zu verlieren droht
Kontra:
es kann schiefgehen, man setzt alles auf's Spiel!
Empfehlung:
Nein
Es war im Dezember 2000, als ich knapp 26 Monate mit meinem Freund zusammen war und mich vernachlässigt fühlte. Ich saß wie so oft vor dem PC, surfte im Internet und landete in einem Chat, wo ich mich sofort mit einem Mann, er hieß Thomas (38) unterhielt, der etwas besonderes an sich hatte. Wir verstanden uns zwar nicht so toll, aber er hatte eben etwas.
Nach einem langen Gespräch und dem Tauschen von Email-Adressen beendeten wir das Gespräch und mich traf fast der Schlag, als ich sah, dass wir über 3 Stunden gechattet hatten. In dem Gespräch hatte er erwähnt, dass er über den yahoo!-Messenger online immer erreichbar wäre, also lud ich ihn mir sofort runter und wir chatteten so jeden Tag, teilweise mehrmals und immer mehrere Stunden. Ich erfuhr von ihm, dass er verheiratet war und 3 Kinder hatte und wir redeten immer über alles mögliche, wobei kein Thema ausgespart wurde.
Irgendwann musste ich mir eingestehen, dass ich mich in ihn verliebt hatte. Ich sprach mit ihm darüber und nach anfänglichem Zögern gestand er, dass auch er etwas für mich empfand. Alles plätscherte noch eine Weile so vor sich hin, bis wir beschlossen, dass wir uns sehen wollten. Doch da uns über 400 km trennten, sollte sich dies nicht so leicht gestalten. Außerdem war da ja auch immer noch das „Problem“ mit unseren Partnern, die ja immer noch nichts wussten und auch vorläufig nichts von uns wissen sollten.
Aber die Beziehung zu meinem Freund verschlechterte sich zusehends. Nur mein Freund merkte es nicht. Da er außerhalb studiert änderte sich in unserem Alltag nichts, doch ich war jedes mal direkt froh, wenn er anrief um zu sagen, dass er am Wochenende nicht nach Hause kommt. Ihm fiel nicht mal auf, dass ich ihm nicht mehr sagte, dass ich ihn liebe.
Meine Freundinnen bezog ich natürlich in alles mit ein, wobei die eine mich vollkommen verstehen konnte und die andere mir immer versuchte den Kopf gerade zurücken.
Irgendwann im Februar sagte mir Thomas, dass er mich besuchen käme in 4 Wochen. Mein Herz schlug über vor Aufregung und (Vor-)Freude. Doch wenige Tage später hatte ich ein Telefonat mit meinem Freund, welches ich mehr oder weniger abwürgte. 5 Minuten später klingelte mein Telefon erneut und mein Freund fragte mich direkt, ob ich ihn überhaupt noch lieben würde. Ich brach in Tränen aus und sagte ihm, dass ich dies nicht am Telefon besprechen würde und er stellt die 2. wichtige und grausame Frage – „Hast Du einen Anderen?“. Ich druckste rum aber bejahte schließlich. Einen Moment war Ruhe am anderen Ende, doch dann meinte er, dass er so schnell wie möglich nach Hause käme. Dies war dann auch 2 Wochen später der Fall.
Wir setzten uns ganz ruhig hin und redeten über den anderen und das bevorstehende Treffen. Mein Freund war sehr verständnisvoll und stimmte dem Treffen zu. Ich räumte ein, dass bei diesem Treffen alles möglich und nichts auszuschließen wäre und diese Bemerkung sollte alles verändern.
Ich erzählte meiner Freundin von dem Gespräch und wir waren uns beide einig, dass diese Reaktion sehr ungewöhnlich und bestimmt noch nicht endgültig war.
Tatsächlich hatte ich 2 Tage später nocheinmal ein Gespräch mit ihm und er bat sich einige Tage Bedenkzeit aus. Diese Tage gewährte ich ihm, auch wenn sie sehr schwer für mich waren, doch mir wurde klar, dass ich ihn wollte und nicht Thomas. Doch dann kam der Tag, an dem mein Freund mich m ein Gespräch bat und er machte schluß. Für mich brach eine Welt zusammen, aber mein Stolz hielt mich davon ab es einzugestehen. Wir verabredeten einen Termin, an dem ich meine Sachen holen sollte und als er schon fast zur Tür raus war, flüsterte ich, dass ich es gern noch mal probiert hätte. Er kam zurück, schaute mir in die Augen und sagte „ich auch!“. Er meinte, wenn ich mir ganz sicher sei, den Kontakt zu Thomas abbrechen und das Treffen nicht stattfinden würde, dann gäbe er uns noch eine Chance, allerdings müsste er das Vertrauen erst wieder zu mir aufbauen und das könnte dauern! Er würde sich nie wieder so verletzen lassen wollen und wenn ich mich darauf einlassen würde, dann würden wir unsere Beziehung weiterführen können, oder es zumindest versuchen. Ich stimmte dem bedingungslos zu und wir fielen uns in die Arme.
Thomas sagte ich ab, aber er wollte trotzdem kommen und tat das auch. Wir haben uns aber nicht getroffen, denn das wäre mir die Sache wirklich nicht wert gewesen. Auch habe ich jeglichen Kontakt vorerst zu ihm abgebrochen.
Die Beziehung zu meinem Freund lies sich wieder vollkommen herstellen und wir sind wieder so glücklich wie früher.
Zu Thomas habe ich irgendwann mal kurz Kontakt aufgenommen, weil ich in seinem Profil gelesen hatte, dass er „getrenntlebend“ ist. Ich sprach ihn darauf an und er erzählte mir, dass er an dem besagten Wochenende nach Hause kam und seine Koffer gepackt vor der Tür vorfand. Seine Frau hatte ihn rausgeschmissen, weil er sie schon öfter betrogen hatte und ihr die ganze Situation komisch vorkam. Seitdem gibt er mir die Schuld daran, dass seine Ehe kaputt ging und entpupte sich als völliger A****.
Ich bin froh, dass sich alles wieder eingerenkt hat und das Vertrauensverhältnis zwischen meinem Freund und mir wieder völlig hergestellt ist. Mittlerweile sprechen wir eigentlich über alles und er sagt, er hat auch kein schlechtes Gefühl dabei, wenn ich mit anderen „Männern“ chate!
Nach einem langen Gespräch und dem Tauschen von Email-Adressen beendeten wir das Gespräch und mich traf fast der Schlag, als ich sah, dass wir über 3 Stunden gechattet hatten. In dem Gespräch hatte er erwähnt, dass er über den yahoo!-Messenger online immer erreichbar wäre, also lud ich ihn mir sofort runter und wir chatteten so jeden Tag, teilweise mehrmals und immer mehrere Stunden. Ich erfuhr von ihm, dass er verheiratet war und 3 Kinder hatte und wir redeten immer über alles mögliche, wobei kein Thema ausgespart wurde.
Irgendwann musste ich mir eingestehen, dass ich mich in ihn verliebt hatte. Ich sprach mit ihm darüber und nach anfänglichem Zögern gestand er, dass auch er etwas für mich empfand. Alles plätscherte noch eine Weile so vor sich hin, bis wir beschlossen, dass wir uns sehen wollten. Doch da uns über 400 km trennten, sollte sich dies nicht so leicht gestalten. Außerdem war da ja auch immer noch das „Problem“ mit unseren Partnern, die ja immer noch nichts wussten und auch vorläufig nichts von uns wissen sollten.
Aber die Beziehung zu meinem Freund verschlechterte sich zusehends. Nur mein Freund merkte es nicht. Da er außerhalb studiert änderte sich in unserem Alltag nichts, doch ich war jedes mal direkt froh, wenn er anrief um zu sagen, dass er am Wochenende nicht nach Hause kommt. Ihm fiel nicht mal auf, dass ich ihm nicht mehr sagte, dass ich ihn liebe.
Meine Freundinnen bezog ich natürlich in alles mit ein, wobei die eine mich vollkommen verstehen konnte und die andere mir immer versuchte den Kopf gerade zurücken.
Irgendwann im Februar sagte mir Thomas, dass er mich besuchen käme in 4 Wochen. Mein Herz schlug über vor Aufregung und (Vor-)Freude. Doch wenige Tage später hatte ich ein Telefonat mit meinem Freund, welches ich mehr oder weniger abwürgte. 5 Minuten später klingelte mein Telefon erneut und mein Freund fragte mich direkt, ob ich ihn überhaupt noch lieben würde. Ich brach in Tränen aus und sagte ihm, dass ich dies nicht am Telefon besprechen würde und er stellt die 2. wichtige und grausame Frage – „Hast Du einen Anderen?“. Ich druckste rum aber bejahte schließlich. Einen Moment war Ruhe am anderen Ende, doch dann meinte er, dass er so schnell wie möglich nach Hause käme. Dies war dann auch 2 Wochen später der Fall.
Wir setzten uns ganz ruhig hin und redeten über den anderen und das bevorstehende Treffen. Mein Freund war sehr verständnisvoll und stimmte dem Treffen zu. Ich räumte ein, dass bei diesem Treffen alles möglich und nichts auszuschließen wäre und diese Bemerkung sollte alles verändern.
Ich erzählte meiner Freundin von dem Gespräch und wir waren uns beide einig, dass diese Reaktion sehr ungewöhnlich und bestimmt noch nicht endgültig war.
Tatsächlich hatte ich 2 Tage später nocheinmal ein Gespräch mit ihm und er bat sich einige Tage Bedenkzeit aus. Diese Tage gewährte ich ihm, auch wenn sie sehr schwer für mich waren, doch mir wurde klar, dass ich ihn wollte und nicht Thomas. Doch dann kam der Tag, an dem mein Freund mich m ein Gespräch bat und er machte schluß. Für mich brach eine Welt zusammen, aber mein Stolz hielt mich davon ab es einzugestehen. Wir verabredeten einen Termin, an dem ich meine Sachen holen sollte und als er schon fast zur Tür raus war, flüsterte ich, dass ich es gern noch mal probiert hätte. Er kam zurück, schaute mir in die Augen und sagte „ich auch!“. Er meinte, wenn ich mir ganz sicher sei, den Kontakt zu Thomas abbrechen und das Treffen nicht stattfinden würde, dann gäbe er uns noch eine Chance, allerdings müsste er das Vertrauen erst wieder zu mir aufbauen und das könnte dauern! Er würde sich nie wieder so verletzen lassen wollen und wenn ich mich darauf einlassen würde, dann würden wir unsere Beziehung weiterführen können, oder es zumindest versuchen. Ich stimmte dem bedingungslos zu und wir fielen uns in die Arme.
Thomas sagte ich ab, aber er wollte trotzdem kommen und tat das auch. Wir haben uns aber nicht getroffen, denn das wäre mir die Sache wirklich nicht wert gewesen. Auch habe ich jeglichen Kontakt vorerst zu ihm abgebrochen.
Die Beziehung zu meinem Freund lies sich wieder vollkommen herstellen und wir sind wieder so glücklich wie früher.
Zu Thomas habe ich irgendwann mal kurz Kontakt aufgenommen, weil ich in seinem Profil gelesen hatte, dass er „getrenntlebend“ ist. Ich sprach ihn darauf an und er erzählte mir, dass er an dem besagten Wochenende nach Hause kam und seine Koffer gepackt vor der Tür vorfand. Seine Frau hatte ihn rausgeschmissen, weil er sie schon öfter betrogen hatte und ihr die ganze Situation komisch vorkam. Seitdem gibt er mir die Schuld daran, dass seine Ehe kaputt ging und entpupte sich als völliger A****.
Ich bin froh, dass sich alles wieder eingerenkt hat und das Vertrauensverhältnis zwischen meinem Freund und mir wieder völlig hergestellt ist. Mittlerweile sprechen wir eigentlich über alles und er sagt, er hat auch kein schlechtes Gefühl dabei, wenn ich mit anderen „Männern“ chate!
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