Magersucht Testbericht

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Erfahrungsbericht von darkeye669

Ganz sicher keine schöne Krankheit

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Heute geht es mal wieder um eine Krankheit über die ich euch ein bisschen erzählen will. Unvorstellbar für manche Menschen, dass Essen doch ein riesen Horror sein, da auch ich dazu gehöre die gerne was leckeres Essen ;-)


WEN TRIFFT SO WAS ?

Überwiegend sind davon eigentlich Frauen befallen.
80 000 Frauen in Deutschland sind von dieser Krankheit befallen, dabei sind 6% aller Magersüchtigen Männer (ca. 4800).
Das man daran sterben kann, ist sicherlich bekannt, aber das allein 10 % an den Folgen von Unterernährung sterben, war mir selber nicht bewusst.
Bei 30 % wird die Sucht chronisch, sie kann also das ganze Leben lang dauern. 40% der Erkrankten werden in Therapien geheilt, bei einem weiteren Drittel kommt es zu einer Spontanheilung.

URSACHEN UND ENTSTEHUNG

Mager sucht entsteht häufig während der Pubertät. Der weibliche Körper wird abgelehnt. Die magersüchtigen Mädchen wehren sich gegen den körperlichen Reifungsprozess mit der Ausprägung der sekundären Geschlechtsmerkmale, so kann es zum Beispiel dazu kommen, dass ihre Regel ausbleibt.
Ein Teil der Magersüchtigen kommt aus sehr harmonieträchtigen Familien, das heisst, ihnen bleibt nur der eigene Körper über den sie bestimmen können.
Ursache kann unter anderem auch sexueller Missbrauch sein.

KÖRPERLICHE FOLGEN:

-Absinken des Stoffwechsels
-Absinken des Blutdrucks
-Absinken des Pulses
-Absinken der Körpertemperatur

-> daraus entsteht dann, dass magersüchtige oft befallen sind von:
-Müdigkeit
-Frieren
-Verstopfung
-haben trockener Haut
-haben veränderte Körperbehaarung
-brüchige Haare
-ausbleibende Menstruation

Wenn der Magersucht allerdings noch Medikamentensucht hinzukommt, die durch Appetitzügler oder Abführmittel herbeigeführt ist, kann dies zu Herz-, Leber- und Kreislaufbeschwerden führen.

BEHANDLUNG

Wie auch bei jeder anderen Sucht, zählt als erster Schritt zu erkennen, dass man krank ist und danach sollte man von einer therapeutischen Behandlung nicht absehen.
Die krankheit rührt aus einem früheren Erlebnis oder Gefühl, dass man nicht mehr spüren möchte und indem man nicht mehr isst, soll der Schmerz durch einen anderen ersetzt werden. Wenn man diesen ursprünglichen Schmerz kennt und ihn sich mit Abstand betrachtet, ist es möglich ein Leben ohne Selbstverzehrung zu beginnen.
Suchtgruppen gibt es mittlerweile in vielen Städten und man sollte diese auch über einen längeren Zeitraum besuchen. Denn durch den Kontakt mit anderen, die das selbe Problem haben, erkennt man, was mit einem selbst geschehen ist.

22 Bewertungen, 6 Kommentare

  • hpmaier

    15.04.2002, 17:08 Uhr von hpmaier
    Bewertung: sehr hilfreich

    Habe leider auch jemanden in der Verwandschaft....ich dagegen leide eher am Gegenteil: hab' ein kleines bisschen (?? zu viel um die Hüfte rum....gruesse hpmaier

  • Mandinka

    11.04.2002, 20:03 Uhr von Mandinka
    Bewertung: sehr hilfreich

    echt guter Bericht meine ehemalige beste Freundinn hat auch unter dieser Krankheit gelitten

  • stupid_girl

    29.03.2002, 10:06 Uhr von stupid_girl
    Bewertung: sehr hilfreich

    80 000 Frauen in Deutschland sind von dieser Krankheit befallen, dabei sind 6% aller Magersüchtigen Männer (ca. 4800). -->>>Das widerspricht sich doch irgendwie!

  • Lachesis

    28.03.2002, 13:10 Uhr von Lachesis
    Bewertung: sehr hilfreich

    verstehe nicht warum ich nur ein "nützlich" von dir gekriegt hab. hab wesentlich mehr infos in meinem bericht darüber

  • suesses

    27.03.2002, 15:14 Uhr von suesses
    Bewertung: sehr hilfreich

    Warum kennst du dich damit so gut aus? Hast du schon Erfahrungen damit gemacht? Ich habe nämlich eine Freundin die ist schon seit ca. 3 Jahren Magersüchtig!

  • IvoryB

    25.03.2002, 14:47 Uhr von IvoryB
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hast Du selbst schon Erfahrungen mit dieser Krankheit gemacht oder schreibst Du hier nur was Du darüber "gehört" hast?