Maggi Fette Brühe Testbericht

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ab 19,13
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Anonym126

Wirklich eine gute Suppe?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Es gab Zeiten, da gehörte es zum guten Ton, eine Flasche Maggi auf dem Tisch stehen zu haben. Maggie wurde zu fast allen Lebensmitteln gereicht. Zu Eiern Käse, Suppen und Soßen, in Gemüse- und Salate, überall gehörte ein Spritzer Maggi hinein. Sogar wenn die Rinderbrühe bereits kräftig gesalzen war, kam man ohne Maggi nicht aus. Der eigentliche Geschmack einer Suppe ging dadurch zwar verloren, sie schmeckte einfach nur nach Maggi, doch genauso liebte man es, so sollte es sein. Und dann verschwanden die Maggiflaschen allmählich von den Tischen und es war plötzlich nicht mehr „fein“ ein Gericht mit ordinärem Maggi zu würzen. So ändern sich die Zeiten und der Geschmack.

Aus der Maggiwürze entwickelte sich im Laufe der Jahre eine Produktreihe, die sehr vielseitig wurde und auch geschmacklich einiges zu bieten hat. Trotzdem blieben die Klassiker der Maggiherstellung auch den nachfolgenden Generationen nicht vorenthalten. Um ein Gericht geschmacklich zu unterstreichen, ihm etwas Würze zu verleihen, ist ein Maggiprodukt sicher gut geeignet, vorausgesetzt man geht sparsam mit ihm um. Obwohl ich kein Freund von Fertiggerichten bin und möglichst alles frisch koche, befinden sich auch in meiner Küche diverse Artikel von Maggi.

Maggi Fette Brühe:
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In einem rechteckigen Päckchen liegen 10 kleine rechteckige Suppenwürfel. Diese sind noch einmal in Folie verpackt und somit einzeln zu verwenden. Je ein Würfel reicht aus, um aus 1/2 l Flüssigkeit eine Brühe herzustellen. Der Preis für diese Fette Brühe liegt bei 0,99 Euro. Ein Haltbarkeitsdatum ist auf der Packung angegeben.

Zutaten:
Jodsalz, pflanzliches Öl (gehärtet), Geschmacksverstärker (Mononatriumglutamat, Guanylat, Inosinat), Aroma, Soja, Weizenmehl, Milchzucker, Gewürze, Karamell und Maltodextrin.

Meine Erfahrungen mit der Fette Brühe von Maggi:
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Die kleinen Würfel sind bräunlich und sehen recht appetitlich aus. Ihre Oberfläche ist glatt und der ganze Würfel ist hart. Schon beim Auspacken riecht man den würzigen und auch typischen Maggigeruch. Diese zusammengepresste Würze beinhaltet kein Suppengrün. So sind auch keine Stückchen oder grüne Stellen zu erkennen. Der Würfel ist einfach nur braun. Die Masse ist zwar sehr fest, doch sobald sie mit Feuchtigkeit in Berührung kommt wird die Oberfläche schon weich und beginnt sich aufzulösen. So hat die Einzelverpackung in Folie einen Sinn, denn sie schützt die empfindliche Würze vor Feuchtigkeit und auch vor zu großer Wärmezuführung. Beides kann dem Gewürz schaden und die Geschmacksintensität beeinträchtigen.

Um eine Brühe herzustellen fülle ich also ½ l Wasser in einen Topf und lasse es kochen. Dann gebe ich den Würfel hinzu. Er beginnt gleich, sich langsam aufzulösen. Das Wasser verfärbt sich goldgelb und der Geruch, der sich dabei entfaltet wird immer kräftiger und würziger. Da der Fetten Brühe keine Suppengemüse beigefügt wurden, schwimmt auch im Topf nichts an Grünzeug herum. Eine klare und durchsichtige Brühe entsteht auf diese Art und Weise. Besonders viel Fett beinhaltet die Brühe auch nicht, auch wenn ihr Name das verspricht. Einige Fettaugen sieht man wohl auf der Oberfläche, doch es ist lange nicht so viel wie auf meiner selbstgekochten Brühe. Fett ist ein Geschmacksträger und darf schon deswegen in keiner Suppe fehlen.

Auf den Geschmack der Brühe war ich sehr gespannt. Das Aussehen und der Geruch waren sehr gut, doch schließlich kommt es ja auf den Geschmack an. Nun ja, würzig ist sie und auch salzig. Doch in mir entstand nach einer Kostprobe nicht der Wunsch, sie öfter pur zu genießen. Dazu ist der Geschmack doch nicht überzeugend genug. Es sind weder Rind noch Huhn in der Suppe enthalten. Auch vermisse ich diesen Hauch von Suppengrün. Der Maggi Fette Brühe fehlen also diese typischen Geschmacksstoffe, die für mich zu einer delikaten und schmackhaften Suppe gehören. Auch hinzugefügte Suppennudeln überzeugten mich nicht. Als Verfeinerung für andere Speisen ist die Brühe aber sicher gut zu gebrauchen.

So passt sie recht gut in Eintopfgerichte aller Art oder auch Reissorten können in der Brühe gegart werden. Soßen und Gemüsetunken werden auch aromatischer durch Zugabe einer kleiner Menge eines Brühwürfels. Allerdings ist das Portionieren bei den Brühwürfeln etwas schwierig. Benötigt man weniger als einen ganzen Würfel, bröselt die gute Fette Brühe auseinander. Das beste ist als, immer gleich einen ganzen Würfel zu verbrauchen. Maggi bietet eine ähnliche Würze aber auch pulverisiert in einem Glas an, was wohl doch etwas praktischer beim Gebrauch ist.

Wer keine Lust oder keine Zeit hat, sich eine Brühe, mit oder ohne Fleisch, selbst zuzubereiten, ist sicher mit so einem Fixprodukt gut bedient. Die Brühe ist schnell gemacht und geschmacklich ganz in Ordnung, wenn man keine übermäßigen gesundheitlichen Ansprüche stellt. Doch eine echte Alternaive zu einer selbstgekochten Suppe ist diese Brühe auf gar keinen Fall.

Was mich an dieser Fettet Brühe besonders stört sind die Geschmacksverstärker. Gleich drei Verschiedene sind in dem Inhalt vertreten und das ist mir entschieden zu viel. Hätte ich vorher auf die Zutatenliste gesehen wäre das Maggiprodukt erst gar nicht in meinem Einkaufswagen gelandet. Dazu kommt, das es mittlerweile andere und bessere Produkte gibt, um eine Suppe oder eine Soße geschmacklich zu unterstreichen. Für mich ist diese Fette Brühe in meiner Küche überflüssig. Genauso gut kann ich mir eine kräftige selbstgekochte Brühe in kleine Portionen abpacken und einfrieren. Dann habe ich ein Produkt, dass garantiert ohne Zusätze und Geschmacksverstärker hergestellt wurde .

Fazit:
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Auf die Maggi Fette Brühe kann ich in meiner Küche gut und gern verzichten. Geschmacklich hat sie mich nicht überzeugt und die Zugabe der Geschmacksverstärker finde ich sehr bedenklich. Es gibt bessere und gesündere Alternativen. Deshalb rate ich von einem Kauf ab.


Liebe Grüße

Catty

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