Maitre Pierre Original Elsässer Flammkuchen Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  schwierig

Erfahrungsbericht von sprox

Fast wie in Frankreich

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nachdem mir der Elsässer Flammkuchen, den es jetzt doch schon eine Weile in der Aldi Tiefkühltheke gibt von zwei verschiedenen Freunden wärmstens empfohlen worden ist, war es heute an der Zeit diese Empfehlung mal selbst zu überprüfen. Da ich zufällig letzte Woche einen (fertigen, allerdings nicht gefrorenen) Flammkuchen zu Fertigbacken direkt aus Frankreich mitgebracht bekam, hatte ich eine gute Vergleichsmöglichkeit.

Verpackung/Versprechen:

Die Packung, bzw. das Foto auf der Verpackung des Aldi Flammkuchens wirkten schon mal sehr ansprechend auf mich. Ich kaufte also einen und las die Informationen auf der Rückseite erstmal genauer. Dort berichtet ein \"Maitre Pierre\", daß er genau diesen Flammkuchen in seinem Restaurant in Sarrebourg in Lothringen anbietet. Es wird weiterhin erklärt, daß der Flammkuchen seinen Ursprung daher hat, daß er im Ofen auf den letzten Flammen gebacken wurde und deshalb eben so heißt.

Irgendwie kommt mir diese Beschreibung doch sehr hochtrabend vor, d. h. es ist wenig galubhaft, daß da tatsächlich Maitre Pierre am Ofen steht und höchstpersönlich über die Fertigstellung seines Flammkuchens wacht (lustige Vorstellung). Es ist wohl doch eher gemeint, daß hier ein Originalrezept verwendet wird, denn alle Tiefkühprodukte werden natürlich in großen Mengen in Fabriken produziert. Es hört sich aber sympathischer an. Immerhin kommt der Aldi Flammkuchen tatsächlich azus dem angegbenen Ort Sarrebourg in Frankreich.

Aussehen/Zutaten:

Außerdem wird bei diesem Flammkuchen noch besonders betont, daß er einen handgeflochtenen(!) Rand hat. Ob ich das glauben soll? Die weiteren Zutaten sind Wezenmehl, Creme Fraiche, geräucherter Speck, Wasser Zwiebeln und Soßenzubereitung.
Der Boden ist, wie es sich für einen Flammkuchen gehört, sehr dünn und die Hauptzutaten wie Speck, Zwiebeln und Sosse scheinen auf den ersten Blick in ausreichender Menge vorhenden zu sein.

Zubereitung:

Der aus der äußeren (Karton) und inneren (Plastikhülle) Verpackung befreite Flammkuchen wird noch in gefrorenem Zustand in den Ofen geschoben und bei 250 C° 7-10 Minuten gebacken (in meinem Ofen konnte er schon eher 10 Minuten vertragen, aber das variiert ja von Ofen zu Ofen. Dabei wird auf der Verpackung extra nochmal darauf hingewiesen, daß man den Ofen vorheizen soll um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Ergebnis/Fazit:

Das Ergebnis hat mich dann auch wirklich überzeugt oder kurz gesagt der fertige Flammkuchen war äußerst lecker. Er brauchte sich weder vor dem anfangs erwähnten Flammkuchen aus Frankreich zu verstecken und er braucht auch nicht den Vergleich zu dem Konkurrenzprodukt von Wagner zu scheuen, im Gegenteil er schmeckt wie ich finde noch besser. Auch der Preis ist mit 1.79 Euro günstiger als der eines Wagner Flammkuchen

Der Boden des Aldi-Flammkuchens ist wunderbar dünn, so wie es sein soll und wird auch schön knusprig. Es sind reichlich Speck und Zwiebeln vorhanden und er ist ansonsten genau richtig gewürzt. Ich glaube nur richtig frisch zubereiteter Flammkuchen schmeckt noch besser. Einzig die Menge des Flammkuchens von nur 260 Gramm dürfte Leute mit großem Hunger enttäuschen.

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