Die fünfte Frau (Taschenbuch) / Henning Mankell Testbericht

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Erfahrungsbericht von SeeHummel
Aufgespießte Vogeldichter und andere Kranke
Pro:
Spannung, Unterhaltung, Wallander
Kontra:
nix
Empfehlung:
Ja
Himself
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Henning Mankell, geboren 1948 in Härjedalen, ist einer der angesehensten und meistgelesenen Autoren Schwedens. Er lebt als Theaterregisseur und Autor abwechselnd in Maputo/Mosambik und Schweden. Mit Kurt Wallander schuf er einen der weltweit beliebtesten Komissare.
***Quelle: meine TB Ausgabe aus dem DTV***
The Story
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Auch hier haben wir es wieder mit einem Wallander-Roman zu tun und wieder einmal muss der Komissar mit seinem Team mysteriöse Morde klären.
Der Start dieses Buches liegt diesmal allerdings nicht in Schweden, sondern in Algerien, wo der Leser Zeuge davon wird, wie Terroristen 4 Nonnen und eine fremde fünfte Frau brutal ermorden. Die fünfte Frau hätte eigentlich garnicht bei den Nonnen sein sollen, aber sie war wohl zur falschen Zeit am falschen Ort und damit nimmt auch das Unglück in Schweden seinen Lauf, denn nachdem die Tochter der fünften Frau von dem Unglück erfährt und das dieses vertuscht werden sollte, fasst sie einen Entschluss und es dauert knapp 1 Jahr bis das erste Opfer einer brutalen Mordserie als Fall auf Wallanders Schreibtisch landet.
Der alte Mann wurde im wahrsten Sinne des Wortes aufgespießt und bietet einen grausigen Anblick, wie er da so tot auf den Bambusstäben in dem Graben hängt und sich die Krähen um ihn scharen. Wer tut einem Menschen nur so etwas an, warum auf diese Weise und warum gibt es keinen wirklichen Hinweis darauf, was der Grund der Tat sein könnte. Wallander und sein Team stehen vor zig Rätseln, z.B. warum ein Schrumpfkopf im Safe des Opfers liegt und wer der Söldner ist, welcher in einem Tagebuch seine grausigen Taten in einem afrikanischen Krieg schildert und keine Probleme damit zu haben scheint, dass er vor allem unschuldige Zivilisten tötet. Ist der unbekannte Söldner vielleicht auch der Mörder des alten Mannes?
Mitten in den Ermittlungen wird Wallander mit einem weiteren Fall beauftragt, welchen er aber zunächst zur Seite schiebt, da der Einbruch in dem Blumengeschäft ja nicht weiter tragisch zu sein scheint, da nichts gestohlen wurde. Als der Blumenbesitzer aber nicht wieder von seiner Reise nach Nairobi zurück kommt und letztendlich ermordet in einem Wald gefunden wird, finden sich immer mehr Gemeinsamkeiten bei den Opfern. Aber was verbindet diese Männer? Und sind es mehrere Mörder, ein Einzeltäter, Mann oder Frau?
Als wäre Wallander mit diesen Fällen nicht schon genug belastet und gefordert, muss er auch noch einen privaten Todesfall verkraften als sein Vater plötzlich stirbt und einige Fragen zwischen ihm und Wallander ungeklärt bleiben. Wallander ist also auf jeden Gebiet gefordert und die Sache wird am Ende sogar noch mysteriöser als gedacht, da auch eine unbekannte Krankenschwester, welche auf der Entbindungsstation in Ystad mitten in der Nacht auftaucht etwas mit den Fällen zu tun haben könnte.
Und was sage ich???
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Auch dieser Wallander-Roman hat mich wieder sehr begeistert. Ich finde den Schreibstil von Mankell ja so schon genial, da er flüssig, bildhaft aber dennoch nicht langatmig schreibt. Er schafft es auch in diesem Roman wieder die Geschichte eines komplizierten Falls von Wallander zu erzählen und nebenbei auch Wallanders eigene Geschichte mit ihren Höhen und Tiefen zu erzählen, ohne dass der Leser von einer der einzelnen Storys gelangweilt wird oder durcheinander gerät. Ich finde eher, dass er es durch die Austritte aus der Hauptgeschichte in die private Nebengeschichte Wallanders eher schafft, die Spannung und Aufmerksamkeit des Lesers zu halten und zu fördern.
Auch das der Leser eigentlich so gesehen von Anfang an weiß wer der Mörder ist, tut der Spannung keinen Abbruch. Im Gegenteil, man fiebert eher immer wieder mit, ob Wallander und sein Team nun endlich auf den richtigen Dreh kommen, denn sie scheinen des Öfteren kurz davor, und wie sich dann doch wieder eine Wende ergibt. Auch die Beweggründe des Mörders haben mich sehr interessiert und diese waren auch lange nicht klar oder zumindest nicht vollständig, so dass sie sich mit den Morden in Zusammenhang gebracht haben. Schön ist auch immer wieder, dass Mankell den Schluss nicht auf einer Seite abhandelt, wie es viele Autoren gern tuen, die vorher eine Geschichte über 500 Seiten aufgebaut haben, nein, auch für das Finale nimmt sich Mankell Zeit, ohne dabei den Kaugummi unnötig in die Länge zu ziehen.
Bei mir war es zumindest so, dass ich den knapp 560 Seiten starken Wälzer nur ungern aus der Hand gelegt habe und ihn auch binnen 3 Tagen (trotz wenig Zeit) durch hatte, so fasziniert war ich von der Geschichte. Von daher bleibt für mich nur eine Weiterempfehlung an alle, die auch gern mal etwas derbere Literatur lesen und nicht zu zart beseitet sind und für Wallander-Fans ist dieser Roman eh Pflichtlektüre, der für 10€ auch erschwinglich ist.
In diesem Sinne, macht euch mit diesem Roman nicht nur durch die Hitze kochende Tage, sondern auch vor Spannung triefende ...
60 Bewertungen, 25 Kommentare
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22.09.2008, 20:01 Uhr von paula2
Bewertung: sehr hilfreichliebe Grüße
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20.09.2008, 02:30 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichliebe Grüße Werner
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16.09.2008, 23:51 Uhr von stefan103
Bewertung: sehr hilfreichEinen schönen Abend wünsche ich Dir
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30.08.2008, 00:12 Uhr von blackangel63
Bewertung: sehr hilfreichScHoEnEn AbEnD...gRuEsSe AnJa
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20.08.2008, 09:40 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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09.08.2008, 13:22 Uhr von presscorpse
Bewertung: sehr hilfreichprima bericht :o) lg presscorpse
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08.08.2008, 16:06 Uhr von heike121
Bewertung: sehr hilfreichviele liebe Grüße Heike
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07.08.2008, 17:52 Uhr von ko123456
Bewertung: sehr hilfreichguter Bericht. Viele Grüße
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07.08.2008, 12:55 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSH - Liebe Grüße Simone
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07.08.2008, 00:08 Uhr von Turbotisl1
Bewertung: sehr hilfreichGuter Bericht ! Liebe Grüsse !
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06.08.2008, 13:26 Uhr von sandieheinrich
Bewertung: sehr hilfreichGrüßle
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01.08.2008, 17:10 Uhr von Prisca
Bewertung: sehr hilfreichHmm - das könnte mich glatt dazu bringen, es noch mal mit Mankell zu probieren. Eigentlich mag ich seinen Schreibstil nicht so, aber das hört sich richtig an. LG
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01.08.2008, 14:21 Uhr von ingoa09
Bewertung: sehr hilfreichSehr schön beschrieben! Liebe Grüße, Ingo
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01.08.2008, 11:15 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSH für deinen guten Bericht.LG Bernd
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01.08.2008, 04:17 Uhr von money_leon
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich ! mfg
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01.08.2008, 02:36 Uhr von campino
Bewertung: sehr hilfreichlg andrea
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01.08.2008, 02:13 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße Susi
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01.08.2008, 01:28 Uhr von bundy109
Bewertung: sehr hilfreichHier leider die passende Bewertung schon weg. Andre
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01.08.2008, 01:24 Uhr von Jerry525
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße sh Jerry
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31.07.2008, 23:28 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichEin schöner Bericht Wünsche noch einen schönen Abend Lg pumuckel64
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31.07.2008, 23:24 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichschöne grüße vom niederrhein lg willi
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31.07.2008, 22:56 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichwünsche einen schönen abend lg. petra
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31.07.2008, 22:44 Uhr von cosch
Bewertung: sehr hilfreicheinen schönen seichten sommerabend von cosch
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31.07.2008, 22:43 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich dein Bericht und informativ, Liebe Grüsse aus Berlin auch über eine Gegenlesung würde man (Frau sich mal freuen
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31.07.2008, 22:39 Uhr von try_or_die87
Bewertung: sehr hilfreichSehr Hilfreich! Liebe Grüße
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