Erfahrungsbericht von kristel
Malta noch immer fast ein Geheimtipp
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Malta kennt eigentlich jeder, zumindest wenn er Fußballfan ist. Denn jahrelang gehörte Malta zu den sogenannten „Kleinen“ im Fußball, denen es immer mal wieder gelungen ist in irgendwelchen Qualifikationsgruppen zusammen mit Albanien uns Deutsche zu ärgern und uns fast ein Bein zu stellen. Doch die Zeit der „Kleinen“ ist inzwischen vorbei, sie spielen fast alle so gut Fußball wie die sogenannten „Großen“.
Bei meinem letzten Urlaub, der mich, ich weis eigentlich bis heute noch nicht so recht warum, erstmals auf diese schöne Mittelmeerinsel verschlagen hat, konnte ich feststellen, dass Malta mit ihren kleinen Nachbarinseln Comino und Gozo ein klassisches Ziel für "Aktiv" – Urlauber ist. Wassersportler und auch kulturinteressierte Wanderer können hier eine ganze Menge lohnende Ziele erkunden.
Von der Zitadelle in Victoria aus ist das kleine Gozo in alle Himmelsrichtungen gut zu überblicken. Der Blick schweift über eine beschauliche, wohlgeordnete Welt - grüne Weiden, Felsen, Dörfer mit Kirchenkuppeln, Wege, Straßen, Küstensäume. Wer baden will, ist am Azure Window" bestens aufgehoben. Tiefblaues, kristallklares Meerwasser umspült einen von der Erosion zerfressenen Felsvorsprung. Das Durchschwimmen des Fensters macht den Badenden klein. Sechzig Meter ragt das Felsenloch aus dem Wasser empor. Das blaue Wasser wird in der Tiefe schwarz.
Das azurblaue Wasser von Malta muss man sich verdienen. Mit Sandstränden sind die Felsenküsten der Inselrepublik von Gozo, Comino und Malta nicht gerade gesegnet. Im Sommer sind die wenigen Sandbuchten restlos überfüllt, wenn es die meisten der rund 380 000 Malteser ans Wasser zieht.
Das Nachtleben auf Malta spielt sich nicht im historischen Valletta ab, wo es dieses denkwürdige Fußballstadion mit diesem katastrophalen „Rasen“ gibt, sondern an der großen Uferpromenade in Sliema und seit einiger Zeit im angrenzenden Ort St. Julian's. Am Wochenende sind die Diskotheken und Bars Anlaufstellen für die Party auf der Straße. Mit garantiertem Parkplatzproblem. Die Jugend tummelt sich hier, trifft sich. Auf der nicht ganz 30 Kilometer langen und noch weniger breiten Insel hat jeder zweite Malteser ein Auto. Und genau wie in anderen Gegenden der Welt, wird mit diesem wird in den Szene-Bezirken herumgefahren, bis die letzte Felsplatte zugeparkt ist.
1907 wurde im Häusermeer des Städtchens Paola südlich von Valletta das bedeutendste kulturelle Erbe Maltas wiederentdeckt. Es ist die einzige vollständig erhaltene Tempelanlage Europas aus der Jungsteinzeit . Die mindestens 5000 Jahre alte Kultstätte verbarg sich hinter einem mit Bauschutt aufgefüllten bis zu 14 Meter tiefen Raum. Drei Etagen sind im Hypogäum, dem unterirdischen Grabgewölbe, freigelegt worden. Bestattungsräume versunkener Kulturen, Orakel-Nischen und glatt polierte Wände mit sakralen Spiralmustern sind gefunden worden. Zehn Jahre war das von der Unesco gelistete Weltkultur-Erbe geschlossen. Nun ist es wieder geöffnet und höchstens 100 Besucher am Zag dürfen durch das videoüberwachte, lichtgeschützte und von Klimaanlagen kontrollierte Nationalheiligtum schreiten.
1530 erbten die von Rhodos vertriebenen Johanniter Malta als Lehen von Kaiser Karl V.; bis 1798 schufen die Kreuzritter ein architektonisches Erbe mit Weltruhm. Dann übernahmen die Soldaten Napoleons auf dem Weg nach Ägypten dieses Erbe, um es 1803 den Briten ungewollt weiterzuvererben. Diese traten 1964 das Land an die Malteser Bevölkerung ab, die das Erbe mit Linksverkehr, Fish 'n' Chips, Marks & Spencer 9;Filiale und Englisch als zweiter Amtssprache bewahren. Die pragmatischen Malteser sehen darin eher einen Vorteil. Denn ihre Sprache, das Maltesisch, ist eine Mischung aus dem Arabisch der nahen Maghrebstaaten Nordafrikas mit phonetischen Relikten der Phönizier und dem Romanischen der Lateiner. Malta ist Plumpudding, Kuskus und Grappa in einem. Ein Erbhof der Kulturen umspült vom klarsten Wasser des Mittelmeers, welches sich wie bereits zu Anfang erwähnt bestens für Wassersport aller Art eignet.
Ein weiterer Vorteil der Insel ist, dass sie offensichtlich noch nicht so überlaufen wie viele andere Urlaubsziele im Mittelmeer ist. Ich habe hier einen sehr erholsamen Urlaub in einem super Klima verlebt und werde garantiert bald wiederkommen.
Bei meinem letzten Urlaub, der mich, ich weis eigentlich bis heute noch nicht so recht warum, erstmals auf diese schöne Mittelmeerinsel verschlagen hat, konnte ich feststellen, dass Malta mit ihren kleinen Nachbarinseln Comino und Gozo ein klassisches Ziel für "Aktiv" – Urlauber ist. Wassersportler und auch kulturinteressierte Wanderer können hier eine ganze Menge lohnende Ziele erkunden.
Von der Zitadelle in Victoria aus ist das kleine Gozo in alle Himmelsrichtungen gut zu überblicken. Der Blick schweift über eine beschauliche, wohlgeordnete Welt - grüne Weiden, Felsen, Dörfer mit Kirchenkuppeln, Wege, Straßen, Küstensäume. Wer baden will, ist am Azure Window" bestens aufgehoben. Tiefblaues, kristallklares Meerwasser umspült einen von der Erosion zerfressenen Felsvorsprung. Das Durchschwimmen des Fensters macht den Badenden klein. Sechzig Meter ragt das Felsenloch aus dem Wasser empor. Das blaue Wasser wird in der Tiefe schwarz.
Das azurblaue Wasser von Malta muss man sich verdienen. Mit Sandstränden sind die Felsenküsten der Inselrepublik von Gozo, Comino und Malta nicht gerade gesegnet. Im Sommer sind die wenigen Sandbuchten restlos überfüllt, wenn es die meisten der rund 380 000 Malteser ans Wasser zieht.
Das Nachtleben auf Malta spielt sich nicht im historischen Valletta ab, wo es dieses denkwürdige Fußballstadion mit diesem katastrophalen „Rasen“ gibt, sondern an der großen Uferpromenade in Sliema und seit einiger Zeit im angrenzenden Ort St. Julian's. Am Wochenende sind die Diskotheken und Bars Anlaufstellen für die Party auf der Straße. Mit garantiertem Parkplatzproblem. Die Jugend tummelt sich hier, trifft sich. Auf der nicht ganz 30 Kilometer langen und noch weniger breiten Insel hat jeder zweite Malteser ein Auto. Und genau wie in anderen Gegenden der Welt, wird mit diesem wird in den Szene-Bezirken herumgefahren, bis die letzte Felsplatte zugeparkt ist.
1907 wurde im Häusermeer des Städtchens Paola südlich von Valletta das bedeutendste kulturelle Erbe Maltas wiederentdeckt. Es ist die einzige vollständig erhaltene Tempelanlage Europas aus der Jungsteinzeit . Die mindestens 5000 Jahre alte Kultstätte verbarg sich hinter einem mit Bauschutt aufgefüllten bis zu 14 Meter tiefen Raum. Drei Etagen sind im Hypogäum, dem unterirdischen Grabgewölbe, freigelegt worden. Bestattungsräume versunkener Kulturen, Orakel-Nischen und glatt polierte Wände mit sakralen Spiralmustern sind gefunden worden. Zehn Jahre war das von der Unesco gelistete Weltkultur-Erbe geschlossen. Nun ist es wieder geöffnet und höchstens 100 Besucher am Zag dürfen durch das videoüberwachte, lichtgeschützte und von Klimaanlagen kontrollierte Nationalheiligtum schreiten.
1530 erbten die von Rhodos vertriebenen Johanniter Malta als Lehen von Kaiser Karl V.; bis 1798 schufen die Kreuzritter ein architektonisches Erbe mit Weltruhm. Dann übernahmen die Soldaten Napoleons auf dem Weg nach Ägypten dieses Erbe, um es 1803 den Briten ungewollt weiterzuvererben. Diese traten 1964 das Land an die Malteser Bevölkerung ab, die das Erbe mit Linksverkehr, Fish 'n' Chips, Marks & Spencer 9;Filiale und Englisch als zweiter Amtssprache bewahren. Die pragmatischen Malteser sehen darin eher einen Vorteil. Denn ihre Sprache, das Maltesisch, ist eine Mischung aus dem Arabisch der nahen Maghrebstaaten Nordafrikas mit phonetischen Relikten der Phönizier und dem Romanischen der Lateiner. Malta ist Plumpudding, Kuskus und Grappa in einem. Ein Erbhof der Kulturen umspült vom klarsten Wasser des Mittelmeers, welches sich wie bereits zu Anfang erwähnt bestens für Wassersport aller Art eignet.
Ein weiterer Vorteil der Insel ist, dass sie offensichtlich noch nicht so überlaufen wie viele andere Urlaubsziele im Mittelmeer ist. Ich habe hier einen sehr erholsamen Urlaub in einem super Klima verlebt und werde garantiert bald wiederkommen.
18 Bewertungen, 4 Kommentare
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09.07.2006, 14:32 Uhr von leuchttuermin
Bewertung: sehr hilfreichWie ist das eigentlich mit Seeigeln oder anderen "fiesen Viechern", in die man beim Baden reintreten könnte? Sollte ich mir "Gummischuhe" besorgen?! ;-)
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24.02.2002, 20:29 Uhr von wanda28
Bewertung: sehr hilfreichdiesen Beitrag finde ich gut
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24.02.2002, 19:58 Uhr von paelzer
Bewertung: sehr hilfreichwirklich ein sehr interessanter Beitrag
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24.02.2002, 19:32 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichGUTER BEITRAG - VIELLEICHT LIEST MAN SICH JA MAL WIEDER!?!
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