San Francisco Testbericht

San-francisco
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Erfahrungsbericht von schlumpf-ine

1 Tag in San Francisco? Viiiel zu kurz...

Pro:

Eine UNVERGESSLICHE Stadt...!

Kontra:

?

Empfehlung:

Ja

Hallo Ihr!

Unser erster Tag in einer Weltstadt! San Francisco!
Über diese tolle Stadt mit ihrem unvergesslichen Flair will ich in meinem ersten Bericht schreiben:

Hier, in San Francisco, sollte unsere Rundreise \"Go West\" beginnen, deshalb hatten wir leider nur einen Tag Aufenthalt.
Wir ließen uns früh vom Weckdienst wecken, um den Tag auch voll ausnutzen zu können.
Anstatt strahlendem Sonnenschein erwartete uns Nieselwetter, aber so bekamen wir wenigstens den weltberühmten Nebel San Franciscos mal zu Gesicht! *g*

Nach dem Frühstück gings dann auch gleich los. Wir erlebten ein morgendliches Amerika, wie man es sich so vorstellt: Menschen auf dem Weg zur Arbeit, mit dem Kaffeebecher in der Hand, Penner und viel Trubel...
Eine Straßenbahnstation wartete schon direkt vor dem Hotel auf uns. Also lösten wir die Fahrscheine;
1 $ pro Person und suchten uns ein Plätzchen in der vollbesetzten Straßenbahn.

Fisherman\'s Wharf
~~~~~~~~~~~
Die Fisherman’s Wharf wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Fischern gegründet. Am berühmtesten ist wohl der Pier 39, ein ehemaliger Anlegesteg.
Der gesamte zweigeschossige Pier besteht aus einem breiten Holzsteg.
Durch viele Läden und Souvenirshops konnten wir hier bummeln. Außerdem gab es auch Marktstände mit Obst, die Früchte so groß, in Deutschland würde man darüber staunen!
Heulende Seehunde bekamen wir ebenfalls zu Gesicht! Wie viele? 2, 5 oder 10, meint Ihr? Nöö, hunderte waren\'s, die da faul in der Bucht lagen und vor sich hin dösten, zankten, heulten...
Unser erster Weg führte dann natürlich zu der Hauptkasse für Eintrittskarten nach Alcatraz.
Doch welch\' ein Pech! Eintrittskarten sollte es leider erst wieder in einer Woche geben...
Wir fanden schließlich eine 2. Kasse. Allerdings mussten wir je ein Doppelticket für 49 $ kaufen, das um 11:45 Uhr eine Schiffsrundfahrt und um 13:15 Uhr die Fahrt nach Alcatraz beinhaltete.

Tipp: Sollte man länger in San Francisco sein, ist eine Reservierung vorher unbedingt empfehlenswert!

Als es dann an der Zeit war, machten wir uns auf den Weg zu unserem Schiff Red & White Fleet, auslaufend am Pier 43 ½. Auf dem Schiff bekamen wir ein Übersetzungsgerät mit Kopfhörer.
Die Fahrt ging los und ein paar Möwen begleiteten uns. Diese Rundfahrt hatte sich wirklich gelohnt! Waren wir vorher noch skeptisch, wir wurden eines Besseren belehrt.
Wir fuhren unter der Golden Gate Bridge hindurch, unser Schiff tutete einmal fröhlich und zurück ging es.

Alcatraz Island
~~~~~~~~~
Eine lange Menschenschlange erwartete uns vor dem Pier 41, Blue & Gold Fleet.
Dann, auf der Gefängnisinsel Alcatraz angekommen, liefen wir gleich den steilen Berg zum Zellengebäude hinauf.
Was uns als erstes auffiel, waren die vielen Vögel, vor allem Möwen. Man musste aufpassen, wohin man trat, denn alles, wirklich alles war versch... :-)
Am Eingang des Gebäudes wurden uns Kopfhörer mit einem Übersetzungsgerät überreicht, das bereits im Preis inbegriffen war.
So wurde das Leben in Alcatraz mit verschiedenen Sprechern nachgestellt und je nachdem, in welchem Bereich man sich gerade aufhielt, wurde die jeweilige Szene vorgespielt.
Wir betraten das Gefängnis und ja, dann sahen wir ihn vor uns! Den berühmten „Broadway“!
Links und rechts davon enge Zellen, mit einem Bett, einer Toilette und einem Waschbecken ausgestattet. Einige davon konnte man betreten.
Wir guckten uns u.a. auch noch Al Capone’s Zelle:
B-206, den Speisesaal und das so genannte „Loch“ an. In diesen Zellen gab es kein Licht.
Nachdem wir uns alles angeguckt hatten, liefen wir wieder zum Steg hinunter und fuhren mit dem Schiff wieder zurück.

Cable Cars
~~~~~~~
Als nächstes stand Cable Car fahren auf unserem Programm. San Francisco ohne eine Fahrt mit den berühmten Cable Cars... undenkbar!
Wir liefen also zur Powell-Hyde-Line, einer Endhaltestelle und lösten die Tickets: 2 $ pro Fahrt.
Viele Leute warteten bereits.
Hier wird nämlich das Wägelchen auf einer Holzdrehscheibe mit bloßer Körperkraft umgedreht. Eine wirklich schwere Arbeit!
Ein Straßenmusiker vertrieb uns die Zeit, in dem er uns etwas vorsang. So warteten wir ca. eine Stunde mit den Klängen von z.B. „If you’re going to San Francisco“.

Tipp: Eine Stunde warten muss nicht sein! Nachdem man sich das Umdrehen der Cable Car an der Endhaltestelle angeguckt hat, kann man an einer Zwischenhaltestelle zusteigen! Wartezeit: 0 Minuten!

Endlich... in der Cable Car sicherten wir uns die hinteren Stehplätze. So konnten wir der Fahrerin zusehen, die wirklich über viel Kraft und gute Reflexe verfügte, da sie ja von Hand schalten und bremsen musste.
Die Fahrt ging gleich einen steilen Hügel hinauf, so dass wir einen super Blick auf die Fisherman’s Wharf und Alcatraz hatten.
Oben angekommen, ging es dann auf der anderen Seite wieder schnell hinunter. Was für ein Spaß!

Chinatown
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In Chinatown stiegen wir dann erst mal aus.
Chinatown ist die größte chinesische „Stadt“ außerhalb von Asien. Pagodendächer, viele Läden, chinesische Schriftzeichen überall, man konnte meinen, man wäre in China!
Gekauft hatten wir aber nichts. Unserer Meinung nach gab es dort viel Ramsch, aber Souvenirjäger können hier auf jeden Fall fündig werden!
Nur an einem Sushi - Imbiss machten wir kurz Halt, dann liefen wir weiter.

Zu Fuß bemerkten wir übrigens deutlich, wie hügelig die Stadt ist. Rauf, runter, und wieder rauf...

Lombard Street
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Unser nächster Programmpunkt war die Lombard Street.
Mit der Cable Car - diesmal hingen wir außen an der Stange - ging\'s dorthin.
Wir brauchten ziemlich viel Kraft, uns festzuhalten, wenn die Cable Car den Berg hinunter und um die Kurven fuhr. Außerdem wurde es sehr eng, wenn eine andere Cable Car entgegenkam, da hieß es dann immer: Popo einziehen! :-)
Und dann sahen wir sie: Die krümmste Straße der Welt, umgrenzt durch eine tolle Blütenpracht!
Autos dürfen sie nur hügelabwärts befahren, und das im Schrittempo.
Das blieb uns aber leider vorenthalten, da wir ja kein Auto dabeihatten. Wir benutzten deshalb die Treppe für Fußgänger neben der Straße, so dass wir den Verkehr nicht zusätzlich aufhielten... :-)

Golden Gate Bridge
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Ja, was fehlte nun noch als Abschluss dieses tollen Tages?
Na klar, das Wahrzeichen San Franciscos:
Die Golden Gate Bridge!
Also stiegen wir in ein gelbes Taxi und ließen uns zur Golden Gate Bridge chauffieren.
Diese Fahrt kostete uns 10 $!
Eilig betraten wir die orangefarbene Brücke. Blieben wir kurz stehen, merkten wir, dass die Brücke leicht wackelte, oder besser gesagt, vibrierte, wenn schwere Autos oder LKWs darüber fuhren.
Da es sehr windig war, liefen wir zurück und nahmen diesmal den Bus zurück in unser Hotel.
Von Weitem sahen wir die Oakland Bay Bridge, die San Francisco mit Oakland verbindet.
Die Brücke ist weit weniger bekannt als die Golden Gate Bridge, steht dieser aber in nichts nach, zumal diese nachts mit vielen Lichtern beleuchtet wird.

Fazit
~~~
In San Francisco gibt es bestimmt noch viiiel mehr zu sehen und erleben, ich hoffe jedoch, daß Wichtigste hier geschrieben zu haben.
Denn wenn ein Tag auch noch so kurz ist, das im Bericht Erwähnte sollte man nicht versäumen, wenn man dort ist!
Auf jeden Fall denken wir noch gerne an San Francisco zurück und es war bestimmt nicht das letzte Mal, daß wir dort waren!
So lange träumen wir halt zu dem Lied \"If you\'re going to San Francisco...\", bis es soweit ist. :-)

Vielen Dank für\'s Lesen!

Es grüßt Euch schlumpf-ine

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