USA Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von TumlehN
Den Westen erleben
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es gibt nichts schöneres als mit dem Mietwagen durch die USA zu fahren. Besonders der Westen hat es uns angetan. Endlose Highways, bombastische Natur, lebhafte Städte und ein kaum zu erklärendes Gefühl von Freiheit sind zu erleben.
2000 haben wir Nordwesten besucht, eine Rundreise durch die Staaten Nevada, Idaho, Washington, Oregon und Kalifornien. Die Fahrt begann in Las Vegas.
Nach einer Übernachtung verlassen wir Las Vegas auf der I 15 Richtung Ost und biegen kurz hinter der Stadt auf die US 93 Nord ab. Mehrere hundert Meilen geht es durch die schier unendliche Wüste Nevadas, bis wir den Great Basin National Park erreichen. Der Great Basin National Park mit der Snake Range im Zentrum gehört zu den abgelegenen Nationalparks in den USA. Hier abseits der Touristenpfade gibt es zwei Highlights. Kurz hinter dem Parkeingang (der Eintritt ist kostenlos) liegen die Lehman Caves und das Visitor Center. Lehman Caves ist eine phantastische Tropfsteinhöhle. Die Besichtigung dauert je nach Tour 30 - 90 Minuten und kostet 2 - 6 $. Warme Kleidung ist zu empfehlen, da die Temperaturen nur bei etwa 10°C liegen. Vor dem Visitor Center zweigt der ca. 12 Kilometer lange Wheeler Peak Scenic Drive ab, der zu dem mit 3982 Metern zweithöchsten Gipfel Nevadas führt. Am Ende des Drives auf etwa 3000 Metern Höhe bieten sich zwei nicht allzu lange Wanderwege an. Ein sechs Kilometer langer Rundweg führt zum Bristlecone Pine Forest, einer Gruppe alter Borstenkiefern, und ein ca. acht Kilometer langer Weg zum Lake Teresa und Lake Stella. Zu anderen interessanten Punkten des Parks führen nur unbefestigte Straßen. Leider gibt es in unmittelbarer Nähe des Parks keine Unterkünfte, so daß wir bis in das 50 Kilometer entfernte Ely fahren, wo wir ein nettes und preiswertes Motel finden.
Am nächsten Tag geht es weiter auf der US 93 nördlich nach Twin Falls in Idaho. Hier gibt es die Shoshone Falls, nur leider ist in den Sommermonaten von den "Niagaras des Westens" wegen der Dürre nicht viel zu sehen.
Von Twin Falls fahren wir über die SR 75 in die Sawtooth Mountains. Schon von weitem sind diese herrlichen grünen Berge zu sehen. Ein Stop im Sun Valley, einem beliebten Wintersportzentrum, bietet sich zum relaxen an. Über Hochgebirgsstraßen geht es auf der SR 12 westwärts nach Boise, der Hauptstadt Idahos. Boise ist keine große Metropole, besichtigen kann man unter anderem das unvermeidliche State Capitol.
Nach einer Übernachtung fahren wir auf der I 84 Nord in Richtung Oregon. Bei Baker City verlassen wir die Interstate und fahren auf Nebenstraßen zum Hells Canyon. Der Snake River formte Noerdamerikas tiefstes Tal, das von einigen Aussichtspunkten gut zu überblicken ist. Die Straße führt durch herrliche Wälder und bietet außerdem Serpentinen, Serpentinen, Serpentinen. Nördlich des Canyon übernachten wir in Lewiston am Snake River.
Weiter geht es eine längere Strecke, vorwiegend über die Interstate 90 in Washington. Am westlichen Horizont grüßen die schneebedeckten Gipfel des Mount Rainier und des Mount St. Helens. Am späten Nachmittag ist Seattle erreicht. Wie in allen großen Städten ist es schwierig im Zentrum eine preiswerte Unterkunft zu finden. Aber mit Hilfe unserer Couponbücher kommen wir in der Nähe der Space Needle für 69 $ unter. Seattle kann man getrost als touristisches Highlight bezeichnen. Wichtige Punkte sind unter anderem Space Needle, Waterfront, Downtown, Pike Place Market und Pioneer Square. Jede Menge Museen stehen zur Verfügung, sogar eine Führung durch den historischen Underground wird angeboten. Vor allem an der Waterfront und um den Pioneer Square locken viele Restaurants, Bars und Clubs, oft mit abendlicher Livemusik. Vor allem Seafoodfans kommen hier voll auf ihre Kosten. Mein Lieblingsdiner: Garlic Barbequed Snowcrabs - oberlecker.
Nach zwei anstrengenden Tagen verlassen wir Seattle und fahren über I 5 und US 101 zur Olympic Peninsula. Hier befindet sich einer der schönsten Parks in den USA - der Olympic National Park. Der Highway 101 führt an drei Seiten um den Park herum, Stichstraßen bieten begrenzten Zugang in das Innere mit dem Auto. Der Park wird von den pazifischen Winden ständig mit Feuchtigkeit versorgt Es ist nicht ungewöhnlich, wenn der Himmel 20 Tage im Monat bedeckt ist oder es wochenlang regnet. Regenkleidung und entsprechendes Schuhwerk sind deshalb ein Muß. Doch welches Glück, drei Tage Aufenthalt = drei Tage bestes Wetter und Sonne pur. Von Port Angeles, im Norden der Halbinsel, führt eine Straße zum Hurricane Ridge, dem höchsten Punkt der mit dem Auto erreichbar ist Hier hat man einen phantastischen Blick auf das Bergpanorama, auf Berge wie den Mount Carrie, den Mount Olympus oder den strahlenden Blue Glacier. Ein absolutes Muß ist ein Besuch im Hoh Rain Forest im Westen des Parks. Hier gewinnt man unvergeßliche Eindrücke über das Leben im Regenwald der gemäßigten Breiten. In der Nähe des Visitor Center verlaufen zwei kurze (ca. 1,5 Kilometer) Naturlehrpfade, der Spruce Tree Nature Trail und der Hall of Mosses Trail. Leider gehört dieser Teil des Parks zu den beliebtesten und muß daher mit vielen anderen Besuchern geteilt werden. Der Eintritt in den Park kostet 10 $.
Über die US 101 verlassen wir die Halbinsel, stoppen kurz in Olympia, der Hauptstadt Washingtons und fahren weiter über die I 5 Richtung Süden. Über die US 12 und SR 7 geht es weiter zum Mount Rainier National Park. Die Anfahrt von Westen ist besonders spektakulär: Nicht zufällig gilt die SR 706 zwischen Nisqually Entrance und Paradise als eine der schönsten Parkstraßen Amerikas. Auf einer Strecke von nur 30 Kilometern steigt die Straße 1000 Meter an und eröffnet atemberaubende Blicke auf den Mount Rainier und den Nisqually Glacier. Zu sehen sind unter anderem Longmire, Nisqually River, Christine Falls, Ridsecker Point Road und Paradise. Von Paradise Richtung Osten führt die Straße abwärts vorbei am Reflection Lake und Luise Lake, in denen sich an ruhigen Tagen der Mount Rainier in seiner ganzen Größe spiegelt. Durch den Stevens Canyon, mit einem empfehlenswerten Stop am Box Canyon, erreicht man den östlichen Ausgang des Parks. Der Eintritt beträgt 10$.
Von hier aus geht es wieder Richtung Westen auf der US 12. Hier liegen einige kleine Ortschaften und Motels in traumhafter Natur. Bei Randle biegen wir nach Süden und fahren über Nebenstraßen vorbei am Mount St. Helens. Über die Route 99 kommt man in die Nähe des Kraters. Auf der Strecke sind heute noch die verheerenden Folgendes nun schon 20 Jahre zurückliegenden Ausbruchs zu sehen.
Weiter südlich erreichen wir Portland in Oregon. Sonnabends und Sonntags findet hier der Bridge Market mit Volksfestähnlichem Charakter statt. Sehenswert sind auch die Parks entlang des Columbia River und die Downtown. Portland gilt als die Capital of Microbrews, die man in vielen Kneipen testen kann.
Über die SR 18 geht es weiter nach Newport an der Pazifikküste. An der Bayfront kommen vor allem wieder die Seafoodfans auf ihre Kosten.
Die US 101 führt weiter Richtung Süden entlang der überwältigenden Küste. Bei Crescent City erreichen wir Kalifornien. Südlich davon liegt der Redwood National Park. Nur ein paar Gehminuten von der tosenden Brandung des Pazifischen Ozean entfernt stehen einige der letzten Gruppen Küstensequoien oder Immergrüne Mammutbäume, die auf englisch Redwoods genannt werden. Der Park liegt beiderseits der 101.
Zuerst kommt man an ein absolutes touristisches Muß - die Trees of Mystery. Ein nicht allzu langer Rundweg führt vorbei an einer Vielzahl ungewöhnlicher Redwoods und Redwoodskulpturen und endet in einem indianischen Museum.(Eintritt 6,50 $) Der Eintritt in den eigentlichen Nationalpark ist frei. Entlang der 101 und des Newton B. Drury Scenic Parkway gibt es jede Menge Haltepunkte und Trailheads, wo man die Schönheiten des Parks besichtigen kann.
Unseren südlichsten Punkt auf der US 101 erreichen wir nach Übernachtung in San Francisco. Über San Francisco habe ich mich in anderen Meinungen schon genügend ausgelassen, eine Stadt, die man einfach erlebt haben muß.
Wir verlassen San Francisco ostwärts über die I 80 nach Sacramento, der Hauptstadt Kaliforniens. Unterwegs liegt in Vacaville eines der größten Outletcenter der USA. Trotz des hohen Dollarkurses ist hier noch so manches Schnäppchen zu machen. Über die US 50, eine wunderschöne Strecke, erreichen wir den Lake Tahoe, die Perle der Sierra Nevada, einen tiefblauen Gebirgssee vollständig von Bergketten eingeschlossen. Die Lake Tahoe Area ist auch das beliebteste und wohl schönste Skigebiet in der Sierra Nevada.
Nach einer Übernachtung in South Lake Tahoe fahren wir weiter über die US 395 nach Süden. Diese Strecke wird auch als die kalifornische Schweiz bezeichnet. Immer durch Hochgebirge vorbei an Highlights wie dem Monolake, dem Yosemite National Park und dem Mount Whitney, dem höchsten Berg der USA (außer Alaska) fahren wir nach Süden bis in die Mojavewüste. Über die I 15 geht es zurück nach Las Vegas. Nach dieser anstrengenden Tour haben wir uns ein paar Tage Fun and Entertainment verdient.
Fazit: Mit über 4000 Meilen in drei Wochen ist diese Tour sehr anstrengend, bietet aber jede Menge Sehenswertes.
Infos und Links gibt es unter www.usa.de
2000 haben wir Nordwesten besucht, eine Rundreise durch die Staaten Nevada, Idaho, Washington, Oregon und Kalifornien. Die Fahrt begann in Las Vegas.
Nach einer Übernachtung verlassen wir Las Vegas auf der I 15 Richtung Ost und biegen kurz hinter der Stadt auf die US 93 Nord ab. Mehrere hundert Meilen geht es durch die schier unendliche Wüste Nevadas, bis wir den Great Basin National Park erreichen. Der Great Basin National Park mit der Snake Range im Zentrum gehört zu den abgelegenen Nationalparks in den USA. Hier abseits der Touristenpfade gibt es zwei Highlights. Kurz hinter dem Parkeingang (der Eintritt ist kostenlos) liegen die Lehman Caves und das Visitor Center. Lehman Caves ist eine phantastische Tropfsteinhöhle. Die Besichtigung dauert je nach Tour 30 - 90 Minuten und kostet 2 - 6 $. Warme Kleidung ist zu empfehlen, da die Temperaturen nur bei etwa 10°C liegen. Vor dem Visitor Center zweigt der ca. 12 Kilometer lange Wheeler Peak Scenic Drive ab, der zu dem mit 3982 Metern zweithöchsten Gipfel Nevadas führt. Am Ende des Drives auf etwa 3000 Metern Höhe bieten sich zwei nicht allzu lange Wanderwege an. Ein sechs Kilometer langer Rundweg führt zum Bristlecone Pine Forest, einer Gruppe alter Borstenkiefern, und ein ca. acht Kilometer langer Weg zum Lake Teresa und Lake Stella. Zu anderen interessanten Punkten des Parks führen nur unbefestigte Straßen. Leider gibt es in unmittelbarer Nähe des Parks keine Unterkünfte, so daß wir bis in das 50 Kilometer entfernte Ely fahren, wo wir ein nettes und preiswertes Motel finden.
Am nächsten Tag geht es weiter auf der US 93 nördlich nach Twin Falls in Idaho. Hier gibt es die Shoshone Falls, nur leider ist in den Sommermonaten von den "Niagaras des Westens" wegen der Dürre nicht viel zu sehen.
Von Twin Falls fahren wir über die SR 75 in die Sawtooth Mountains. Schon von weitem sind diese herrlichen grünen Berge zu sehen. Ein Stop im Sun Valley, einem beliebten Wintersportzentrum, bietet sich zum relaxen an. Über Hochgebirgsstraßen geht es auf der SR 12 westwärts nach Boise, der Hauptstadt Idahos. Boise ist keine große Metropole, besichtigen kann man unter anderem das unvermeidliche State Capitol.
Nach einer Übernachtung fahren wir auf der I 84 Nord in Richtung Oregon. Bei Baker City verlassen wir die Interstate und fahren auf Nebenstraßen zum Hells Canyon. Der Snake River formte Noerdamerikas tiefstes Tal, das von einigen Aussichtspunkten gut zu überblicken ist. Die Straße führt durch herrliche Wälder und bietet außerdem Serpentinen, Serpentinen, Serpentinen. Nördlich des Canyon übernachten wir in Lewiston am Snake River.
Weiter geht es eine längere Strecke, vorwiegend über die Interstate 90 in Washington. Am westlichen Horizont grüßen die schneebedeckten Gipfel des Mount Rainier und des Mount St. Helens. Am späten Nachmittag ist Seattle erreicht. Wie in allen großen Städten ist es schwierig im Zentrum eine preiswerte Unterkunft zu finden. Aber mit Hilfe unserer Couponbücher kommen wir in der Nähe der Space Needle für 69 $ unter. Seattle kann man getrost als touristisches Highlight bezeichnen. Wichtige Punkte sind unter anderem Space Needle, Waterfront, Downtown, Pike Place Market und Pioneer Square. Jede Menge Museen stehen zur Verfügung, sogar eine Führung durch den historischen Underground wird angeboten. Vor allem an der Waterfront und um den Pioneer Square locken viele Restaurants, Bars und Clubs, oft mit abendlicher Livemusik. Vor allem Seafoodfans kommen hier voll auf ihre Kosten. Mein Lieblingsdiner: Garlic Barbequed Snowcrabs - oberlecker.
Nach zwei anstrengenden Tagen verlassen wir Seattle und fahren über I 5 und US 101 zur Olympic Peninsula. Hier befindet sich einer der schönsten Parks in den USA - der Olympic National Park. Der Highway 101 führt an drei Seiten um den Park herum, Stichstraßen bieten begrenzten Zugang in das Innere mit dem Auto. Der Park wird von den pazifischen Winden ständig mit Feuchtigkeit versorgt Es ist nicht ungewöhnlich, wenn der Himmel 20 Tage im Monat bedeckt ist oder es wochenlang regnet. Regenkleidung und entsprechendes Schuhwerk sind deshalb ein Muß. Doch welches Glück, drei Tage Aufenthalt = drei Tage bestes Wetter und Sonne pur. Von Port Angeles, im Norden der Halbinsel, führt eine Straße zum Hurricane Ridge, dem höchsten Punkt der mit dem Auto erreichbar ist Hier hat man einen phantastischen Blick auf das Bergpanorama, auf Berge wie den Mount Carrie, den Mount Olympus oder den strahlenden Blue Glacier. Ein absolutes Muß ist ein Besuch im Hoh Rain Forest im Westen des Parks. Hier gewinnt man unvergeßliche Eindrücke über das Leben im Regenwald der gemäßigten Breiten. In der Nähe des Visitor Center verlaufen zwei kurze (ca. 1,5 Kilometer) Naturlehrpfade, der Spruce Tree Nature Trail und der Hall of Mosses Trail. Leider gehört dieser Teil des Parks zu den beliebtesten und muß daher mit vielen anderen Besuchern geteilt werden. Der Eintritt in den Park kostet 10 $.
Über die US 101 verlassen wir die Halbinsel, stoppen kurz in Olympia, der Hauptstadt Washingtons und fahren weiter über die I 5 Richtung Süden. Über die US 12 und SR 7 geht es weiter zum Mount Rainier National Park. Die Anfahrt von Westen ist besonders spektakulär: Nicht zufällig gilt die SR 706 zwischen Nisqually Entrance und Paradise als eine der schönsten Parkstraßen Amerikas. Auf einer Strecke von nur 30 Kilometern steigt die Straße 1000 Meter an und eröffnet atemberaubende Blicke auf den Mount Rainier und den Nisqually Glacier. Zu sehen sind unter anderem Longmire, Nisqually River, Christine Falls, Ridsecker Point Road und Paradise. Von Paradise Richtung Osten führt die Straße abwärts vorbei am Reflection Lake und Luise Lake, in denen sich an ruhigen Tagen der Mount Rainier in seiner ganzen Größe spiegelt. Durch den Stevens Canyon, mit einem empfehlenswerten Stop am Box Canyon, erreicht man den östlichen Ausgang des Parks. Der Eintritt beträgt 10$.
Von hier aus geht es wieder Richtung Westen auf der US 12. Hier liegen einige kleine Ortschaften und Motels in traumhafter Natur. Bei Randle biegen wir nach Süden und fahren über Nebenstraßen vorbei am Mount St. Helens. Über die Route 99 kommt man in die Nähe des Kraters. Auf der Strecke sind heute noch die verheerenden Folgendes nun schon 20 Jahre zurückliegenden Ausbruchs zu sehen.
Weiter südlich erreichen wir Portland in Oregon. Sonnabends und Sonntags findet hier der Bridge Market mit Volksfestähnlichem Charakter statt. Sehenswert sind auch die Parks entlang des Columbia River und die Downtown. Portland gilt als die Capital of Microbrews, die man in vielen Kneipen testen kann.
Über die SR 18 geht es weiter nach Newport an der Pazifikküste. An der Bayfront kommen vor allem wieder die Seafoodfans auf ihre Kosten.
Die US 101 führt weiter Richtung Süden entlang der überwältigenden Küste. Bei Crescent City erreichen wir Kalifornien. Südlich davon liegt der Redwood National Park. Nur ein paar Gehminuten von der tosenden Brandung des Pazifischen Ozean entfernt stehen einige der letzten Gruppen Küstensequoien oder Immergrüne Mammutbäume, die auf englisch Redwoods genannt werden. Der Park liegt beiderseits der 101.
Zuerst kommt man an ein absolutes touristisches Muß - die Trees of Mystery. Ein nicht allzu langer Rundweg führt vorbei an einer Vielzahl ungewöhnlicher Redwoods und Redwoodskulpturen und endet in einem indianischen Museum.(Eintritt 6,50 $) Der Eintritt in den eigentlichen Nationalpark ist frei. Entlang der 101 und des Newton B. Drury Scenic Parkway gibt es jede Menge Haltepunkte und Trailheads, wo man die Schönheiten des Parks besichtigen kann.
Unseren südlichsten Punkt auf der US 101 erreichen wir nach Übernachtung in San Francisco. Über San Francisco habe ich mich in anderen Meinungen schon genügend ausgelassen, eine Stadt, die man einfach erlebt haben muß.
Wir verlassen San Francisco ostwärts über die I 80 nach Sacramento, der Hauptstadt Kaliforniens. Unterwegs liegt in Vacaville eines der größten Outletcenter der USA. Trotz des hohen Dollarkurses ist hier noch so manches Schnäppchen zu machen. Über die US 50, eine wunderschöne Strecke, erreichen wir den Lake Tahoe, die Perle der Sierra Nevada, einen tiefblauen Gebirgssee vollständig von Bergketten eingeschlossen. Die Lake Tahoe Area ist auch das beliebteste und wohl schönste Skigebiet in der Sierra Nevada.
Nach einer Übernachtung in South Lake Tahoe fahren wir weiter über die US 395 nach Süden. Diese Strecke wird auch als die kalifornische Schweiz bezeichnet. Immer durch Hochgebirge vorbei an Highlights wie dem Monolake, dem Yosemite National Park und dem Mount Whitney, dem höchsten Berg der USA (außer Alaska) fahren wir nach Süden bis in die Mojavewüste. Über die I 15 geht es zurück nach Las Vegas. Nach dieser anstrengenden Tour haben wir uns ein paar Tage Fun and Entertainment verdient.
Fazit: Mit über 4000 Meilen in drei Wochen ist diese Tour sehr anstrengend, bietet aber jede Menge Sehenswertes.
Infos und Links gibt es unter www.usa.de
15 Bewertungen, 5 Kommentare
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09.03.2002, 13:48 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht, vielleicht liest man sich ja mal 8-)
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08.03.2002, 08:45 Uhr von hpmaier
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht, aber füge doch bitte ein paar Absätze ein, dann liest es sich besser, gruesse hpmaier
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17.02.2002, 10:37 Uhr von Angel05
Bewertung: sehr hilfreichUSA, ja. Aber nur mit dem Motorrad...Ciao! Angel05
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17.02.2002, 10:36 Uhr von grunow
Bewertung: sehr hilfreichHallo, für mich geht es in diesem Jahr nach Kalifornien. Gruss Grunow
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17.02.2002, 10:35 Uhr von Skaterhater
Bewertung: sehr hilfreichwahnsinn sehr ausführlich
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