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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von ritasport
Zeit zum Träumen: Ein Sommernachtsspiel von Kathe Atkinson
Pro:
tolle Erzählweise, traumhaft schön aber auch lustig!
Kontra:
vielleicht der Preis!
Empfehlung:
Nein
Ich habe das Buch „Ein Sommernachtsspiel“ von Kate Atkinson durch Zufall in die Hände bekommen, als ich genau drei Minuten Zeit hatte, mir eine Urlaubslektüre zu kaufen.
Dabei hat mich der Klappentext so angesprochen, daß ich das Buch einfach mal mitgenommen habe:
„In ihrem zweiten Roman erzählt die Autorin des preisgekrönten Familienalbums eine magische Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit. Die 16jährige Isobel Fairfax versucht Ordnung zu bringen in ihre Gefühle und in die verzweigte Geschichte ihrer Familie. Dabei kommt sie ebenso tragischen wie skurrilen Begebeheiten auf die Spur, die sie zurückverfolgt bis weit ins 16. Jahrhundert, zu einem Herrenhaus in den Wäldern von Lythe, wo Shakespeare einst die Landschaft fand für seinen Sommernachtstraum.“
Außerdem gab es noch zwei Rezensionen. Der Spiegel schrieb: „Atkinson ist eine wortgewalige Erzählerin.“ Und in der Süddeutschen Zeitung konnte man lesen: „So schwelgend wie ihre Vorstellungskraft ist auch Atkinsons Umgang mit der Sprache.“
In der Geschichte der Isobel Fairfax geht es nur zweitrangig um die Probleme eines 16-jährigen Teenagers. Hier spielt vor allem die Welt eine Rolle, in die sie hineingboren wurde: Ihre Familie, die aus Vater, Großmutter, Tante und Bruder besteht, die Nachbarn, Klassenkameraden und vor allem auch ihre große Liebe, der unerreichbare Malcolm Lovat, sie alle hinterlassen in Isobels Träumen ihre Spuren. Ganz nebenbei wird immer mal wieder ein Stück der geheimnisvollen Familiengeschichte gelüftet. Was zum Beispiel ist mit der Mutter passiert? Hat der Vater sie wirklich umgebracht oder ist sie einfach nur davongelaufen?
Jede Generation hatte ihre eigene Geschichte. So erfährt man immer wieder mysteriöse Detail, deren Verflechtungen dem Leser einen großen Spielraum zum Träumen lassen.
Dieses Buch ist wunderbar leicht geschrieben. Sie wird eben durch einen Teenager erzählt. Nicht nur die Sicht der Dinge, sondern vor allem die gerade, manchmal leicht genervte Stil von Isobel gibt mehr als einmal den Anlaß zum Schmunzeln oder laut lachen. Ich selbst hatte auch häufiger das Gefühl: Ja, genauso habe ich mich in der Biologie-Stunde auch gefühlt! oder ähnliche Anwandlungen.
Durch die Art der Autorin, Bilder zu beschreiben, fühlt man sich oftmals mitten in die Handlung hineinversetzt. Falls man also einen Roman zum Träumen und Lachen sucht, ist man hier genau richtig!
Der Schluß selbst ist reichlich ungewöhnlich und lässt manche Fragen offen, jedoch nicht in der Art und Weise, daß man es vermisst, er lässt eben Raum zum Weiterträumen.
Das Buch hat 410 Seiten und ist im Verlag Diana-Taschenbücher erschienen. Ich habe damals ein Sonderangebot bekommen, auf der Rückseite steht ein Preis von 17,00 DM.
Die ISBN-Nummer lautet: 3-453-15253-0.
Ich kann dieses Buch jedem, der das Träumen noch nicht verlernt hat, nur wärmstens ans Herz legen!!!
Dabei hat mich der Klappentext so angesprochen, daß ich das Buch einfach mal mitgenommen habe:
„In ihrem zweiten Roman erzählt die Autorin des preisgekrönten Familienalbums eine magische Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit. Die 16jährige Isobel Fairfax versucht Ordnung zu bringen in ihre Gefühle und in die verzweigte Geschichte ihrer Familie. Dabei kommt sie ebenso tragischen wie skurrilen Begebeheiten auf die Spur, die sie zurückverfolgt bis weit ins 16. Jahrhundert, zu einem Herrenhaus in den Wäldern von Lythe, wo Shakespeare einst die Landschaft fand für seinen Sommernachtstraum.“
Außerdem gab es noch zwei Rezensionen. Der Spiegel schrieb: „Atkinson ist eine wortgewalige Erzählerin.“ Und in der Süddeutschen Zeitung konnte man lesen: „So schwelgend wie ihre Vorstellungskraft ist auch Atkinsons Umgang mit der Sprache.“
In der Geschichte der Isobel Fairfax geht es nur zweitrangig um die Probleme eines 16-jährigen Teenagers. Hier spielt vor allem die Welt eine Rolle, in die sie hineingboren wurde: Ihre Familie, die aus Vater, Großmutter, Tante und Bruder besteht, die Nachbarn, Klassenkameraden und vor allem auch ihre große Liebe, der unerreichbare Malcolm Lovat, sie alle hinterlassen in Isobels Träumen ihre Spuren. Ganz nebenbei wird immer mal wieder ein Stück der geheimnisvollen Familiengeschichte gelüftet. Was zum Beispiel ist mit der Mutter passiert? Hat der Vater sie wirklich umgebracht oder ist sie einfach nur davongelaufen?
Jede Generation hatte ihre eigene Geschichte. So erfährt man immer wieder mysteriöse Detail, deren Verflechtungen dem Leser einen großen Spielraum zum Träumen lassen.
Dieses Buch ist wunderbar leicht geschrieben. Sie wird eben durch einen Teenager erzählt. Nicht nur die Sicht der Dinge, sondern vor allem die gerade, manchmal leicht genervte Stil von Isobel gibt mehr als einmal den Anlaß zum Schmunzeln oder laut lachen. Ich selbst hatte auch häufiger das Gefühl: Ja, genauso habe ich mich in der Biologie-Stunde auch gefühlt! oder ähnliche Anwandlungen.
Durch die Art der Autorin, Bilder zu beschreiben, fühlt man sich oftmals mitten in die Handlung hineinversetzt. Falls man also einen Roman zum Träumen und Lachen sucht, ist man hier genau richtig!
Der Schluß selbst ist reichlich ungewöhnlich und lässt manche Fragen offen, jedoch nicht in der Art und Weise, daß man es vermisst, er lässt eben Raum zum Weiterträumen.
Das Buch hat 410 Seiten und ist im Verlag Diana-Taschenbücher erschienen. Ich habe damals ein Sonderangebot bekommen, auf der Rückseite steht ein Preis von 17,00 DM.
Die ISBN-Nummer lautet: 3-453-15253-0.
Ich kann dieses Buch jedem, der das Träumen noch nicht verlernt hat, nur wärmstens ans Herz legen!!!
48 Bewertungen, 1 Kommentar
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08.02.2006, 01:10 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreichLG Anita
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