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Erfahrungsbericht von [email protected]

Faust - Die Tragödie

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Hallo ihr Yopis,

heute möchte ich euch Faust I von Johann Wolfgang von Goethe vorstellen. Der Inhalt wird kurz geschildert und ich hoffe , dass ich euch damit nicht überfordere:
"Vorspiel auf dem Theater: Direktor, Theaterdichter und lustige Person diskutieren über den Sinn des Theaterspielens. Wäh- rend der Direktor nur auf volle Häuser sieht und alles nach dem Erfolg bei der Menge berechnet, bekennt sich der Dichter zu ~er hohen, göttlichen Poesie, die sich von der Menge eher abgestoßen fühlt Die lustige Person gibt praktische Ratschläge, wie man das Publikum am besten unterhalten kann. Goethe nahm die Anregung zu diesem Vorspiel u.a. aus dem indischen Theater, das ihm 1791 durch Forsters Übersetzung der Sakuntala des Kalidasa bekannt geworden war." Ich habe den Text aus einem Meterial zu Faust zitiert und bitte deswegen um keine Bewertung !!! Ich möchte euch nur den Text zu Gemüte führen, da ich ihn gut finde und Faust sehr schwer ist. Außerdem habe ich ihn mit der notwendigen Zitiertechnik versehen, also kein Fake !!!!
"Prolog im Himmel: Die drei Erzengel Raphael, Gabriel und Michael rühmen »die unbegreiflich hohen Werke« der Schöpfung Gottes. Mephistopheles, der sich zum Gesinde des Herrn rechnet, ist anderer Meinung. Er sieht nur, »wie sich die Menschen plagen«. Der Herr lenkt das Gespräch auf den Dr. Faust den er als seinen »Knecht« bezeichnet Mephisropheles verhöhnt die Leidenschaft, mit der dieser Tor ihm diene und bietet dem Helm eine Wette an: es würde ihm gelingen, Faust von ihm abzu- wenden. Der Herr geht darauf ein, doch nur, solange Faust auf Erden lebe. Mephisto werde am Ende beschämt erkennen müssen: »Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewußt« Die Wette wird geschlossen. Der Herr überläßt das Weitere getrost dem »Schalk«, den er in Mephistopheles erblickt Er hat seinesgleichen nie gehaßt son- dern in seinen Weltplan eingebaut, da der Mensch in seinem Tätigkeitsdrang allzu leicht erschlaffe und des Antreibers bedarf. Der »Prolog im Himmel« hat wesentliche Anregungen durch das L Kapitel des Buches Hiob empfangen.
Der Tragödie erster Teil: Faust grübelt in seiner Studierstube bei Nacht über den Sinn des Daseins. Die herkömmlichen Wis- senschaften (Philosophie, Juristerei, Medizin und auch die Theologie) vermögen ihm nichts mehr zu geben. Nur noch in der Magie sieht er einen Weg, in das Geheimnis der Welt einzudringen. Er schlägt das Zauberbuch des Nostradamus auf und be- rauscht sich beim Anblick des Zeichens des Makrokosmos an der Harmonie, die das All durchdringt Doch hom er sich noch mehr Befriedigung vom Zeichen des Erdgeistes, den er mit geheimnisvollen Formeln beschwört Der Geist erscheint, jedoch nur, um Faust seine Zwergenhaftigkeit als Mensch gegenüber der Natur und ihren ewig schaffenden Gewalten fühlen zu las- sen. Nach einer kurzen Unterbrechung durch seinen Famulus Wagner, »den trocknen Schleicher«, meditiert Faust verzweifelt weiter und nähert sich dem Gedanken einer Erlösung durch den Tod. Doch kaum hat er die kristallene Schale mit Gift an den
Mund gesetzt, als Glockenklang und Chorgesang ihm des »Osterfestes erste Feierstunde« künden. Überwältigt von Jugendrinnerungen und dem Auferstehungswunder des Osterfestes, fühlt er sich der Erde neu zurückgegeben. Mit Wagner tritt Faust nun am Ostermorgen einen Spaziergang an vor das Tor der Stadt Ehrfurchtsvoll begrüßt ihn das Volk, dem er einst in jungen Jahren bei Bekämpfung einer Pestseuche hilfreich zur Seite stand. Der Anblick der untergehenden Sonne ruft in ihm aber aufs neue die metaphysische Sehnsucht wach, und er kommt zu der Selbsterkenntnis: »Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust die eine will sich von der andem trennen.« Auf dem Heimweg umkrest ihn ein geheimnisvoller, schwarzer Pudel, der ihm in sein Studierzimmer folgt Beim Versuch, das Neue Testament in sein »geliebtes Deutsch« zu übertragen, stößt er gleich am Anfang des Johannes-Evangeliums auf die unüberwindbare Schwierigkeit der Übersetzung des griechischen Wortes logos. In seiner landläufigen Bedeutung als »Wort« kann es ihm nicht genügen. So wählt er die Formulierung: »Im Anfang war die Tat!« Doch nun beginnt der Pudel in seinem Zimmer zu randalieren. Er entpuppt sich als Mephistopheles On der Gestalt eines fahrenden Scholaren). »Ich bin der Geist, der stets verneint«, offenbart er Faust »ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute scham.« Nachdem Faust in wilden, aufbegehrenden Worten seinen ganzen Unmut über die last und Qual des irdischen Daseins ausgedrückt hat, wird ein Pakt geschlossen und mit einem Tropfen Blut aus Fausts Arm besiegelt Me- phistopheles verbindet sich auf Erden ganz zu Fausts Diensten. Dafür erhebt Mephisto Anspruch auf ihn, wenn sie sich »drüben« wiederfinden. Entscheidend soll sein, ob Faust jemals durch die Erfüllung seiner Wünsche befriedigt werden kann, so daß er zum Augenblicke sagen möchte: »Verweile doch! du bist so schön!« Dann möge die Totenglocke schallen, und dann soll Mephisto seines Dienstes ledig sein. Ehe sie nun ihre Reise in die Welt antreten, fertigt Mephistopheles einen Schüler ab, den er auf diabolische Weise in die Wissenschaften einführt Mit einer derben Szene bei einer »Zeche lustiger Gesellen« in Auerbachs Keller in leipzig beginnt dann Fausts »neuer lebenslaufi. Dann schleppt Mephisto Faust in die Hexenküche, wo es unter Geschrei von Meerkatzen und -katern toll hergeht, wo Faust aber auch in einem Spiegel das himmlische Bild eines Wei- bes sieht für das er sofort leidenschaftlich entflammt ist Die Hexe muß ihm einen Ve~üngungstrank reichen, der aus dem Professor der Philosophie einen verliebten Jüngling machen soll. P.1it diesem Trank im leibe wird er (wie Mephisto prophezeit) bald »Helenen in jedem Weibe« sehen. Das unschuldige Geschöpf, an dem sich Fausts üebessehnen in tragischer Weise erfüllen soll, ist Gretchen. Er begegnet ihr - sie kommt von der Beichte - und spricht sie sofort in stürmischer Werbung an. Me- phisto kann nicht schnell genug Geschmeide herbeischaffen, mit dem das arme Kind betört werden soll. Im Haus und Garten der kupplerischen Nachbarin, Marthe Schwerdtlein, vollzieht sich das Weitere. Es kommt zum rührenden Geständnis des zum ersten üebeserleben erwachten Mädchens. Ahnend sieht sie in Mephisto den )bösen Geist."









Quelle: Materialien zu Faust

22 Bewertungen, 5 Kommentare

  • TorbenStruck

    19.03.2002, 21:39 Uhr von TorbenStruck
    Bewertung: nicht hilfreich

    Wie ich unten gesehen und kontrolliert habe, is es tatsächlich geklaut...

  • PrinceofLies

    16.03.2002, 20:16 Uhr von PrinceofLies
    Bewertung: nicht hilfreich

    ich finde es beschämend,daß noch SN vergeben wird nachdem bereits die Quelle herausgefunden und angegeben wurde. Ein (nachgewiesener) Fake ist und bleibt nutzlos

  • zettikonfetti

    24.02.2002, 18:09 Uhr von zettikonfetti
    Bewertung: nicht hilfreich

    http://www.stadelmann-online.com/projekte/faust/faust1/index.htm Ähnlichekiten? Ich denke es ist fast Wort für Wort übernommen.... Fakern keine Chance.. der zettikonfetti

  • M@tze

    22.02.2002, 14:47 Uhr von M@tze
    Bewertung: sehr hilfreich

    Faust ist so Komplex, da checkt keine Sau durch. Zumindest ohne Lehrer, der veruscht es einem zu erklären.

  • KleineHexe82

    21.02.2002, 19:07 Uhr von KleineHexe82
    Bewertung: sehr hilfreich

    Faust ist schön, besonders mag ich das Gretchen, das manchmal auch ganz schön zickig werden kann...