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Erfahrungsbericht von angelika46

Das letzte Opfer von Petra Hammesfahr

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Zu Weihnachten habe ich wieder mal ein paar Bücher geschenkt bekommen. Besonders erwähnenswert ist der Roman „Das letzte Opfer“ von Petra Hammesfahr, einer Autorin von der ich bis dahin noch nichts gehört hatte.

Über die Autorin selbst weiß ich nun, dass sie 1951 geboren wurde und mit 17 Jahren ihren ersten Roman geschrieben hat. Durch das Buch „Der stille Herr Genardy“ kam der erste große Erfolg. Außerdem veröffentlichte sie zahlreiche Kriminalromane, die inzwischen eine Gesamtauflage von mehr als eine Million Exemplare erreicht haben.

Bekannte Bücher sind unter anderem „ Die Sünderin“, „Die Mutter“ und der „Puppengräber“. Die Autorin lebt in der Nähe von Köln.

Das letzte Opfer nun hatte seine Erstauflage im Juli 2002 und wurde vom Rowohlt Verlag GmbH veröffentlicht. Ganz genau weiß ich den Preis jetzt nicht, weil ich das Buch ja wie bereits erwähnt, zu Weihnachten bekommen habe. Ich denke jedoch, dass man mindestens mit 18,-- bis 20,-- Euro rechnen muss.

Das Buch handelt um einen Fallanalytiker beim BKA, Thomas Scheib, der auf den Spuren eines Serienmörders ist. Die Taten des Serienmörders weisen ein gleich bleibendes Muster auf: Jedes zweite Jahr genau am 14. September verschwindet eine junge Frau. Die Theorien des Thomas Scheib werden zunächst jedoch nicht ernst genommen.

Drei Tote wurden bereits gefunden, fünf weitere gelten zum 14. September jedoch als vermisst. In einem Jahr weist die unheimliche Mordserie jedoch eine Lücke auf. 1990 gibt es weder ein Opfer noch einen Vermisstenfall..

Am 14. September 1990 tötete die junge Karen bei einem Autounfall einen Fahrradfahrer. Über diesen Vorfall weiß sie jedoch nichts genaues mehr. Ihr Mann, einziger Zeuge des Unfalls, kümmert sich jedoch liebevoll um sie. Eines Tages steht die Polizei vor ihrer Tür und hält ihren Mann für einen Mörder.

Karen kann sich dies überhaupt nicht vorstellen. Aber auch ihr Bruder gerät in den Kreis der Verdächtigen. Auch er hat sich im September alles 2 Jahre alleine in Urlaub befunden.

Dieser Thriller ist sicher einer der Spitzenklasse. Spannend bis zum Ende legt man das Buch nur ungern zur Seite. Die psychologischen Hintergründe, die durch den tragischen Unfall entstanden sind, werden mit Hilfe eines Psychologen gründlich durchleuchtet. Allerdings ist meiner Meinung nach ein bischen zuwenig auf die Psyche des Serienmörders eingegangen worden

Trotzdem würde ich dieses Buch unbedingt empfehlen und ich werde mir sicherlich von dieser Autorin noch weiteres Lesematerial besorgen.

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