Erfahrungsbericht von Joebln
Geheimsache: schwul (Fred Hunter)
Pro:
humorvoll, sympathisch, skurril
Kontra:
unglaubwürdig und nicht sehr spannend
Empfehlung:
Nein
Die Helden in dieser \"neuen\" und frechen Krimiserie innerhalb der Bad Guys Reihe des Bruno Gmünder Verlages sind Alex Reynolds, sein \"Ehemann\" Peter Livesay und seine Mutter. Diese drei leben zusammen in einem kleinen Häuschen in Chicago und bilden ein herrlich freches und auch unbekümmertes Gespann völlig konträrer Charaktere.
Inhalt des ersten Romans (1998 veröffentlicht):
Als Alex nach Wochen mal wieder im \"Charlene\'s\" rumhängt, spricht er mit vielen und doch niemandem. Jedenfalls kann er sich am nächsten Tag, als der CIA vor seiner Tür steht, an niemand Speziellen erinnern.
Am Abend zuvor wurde er aber auf dem Klo des \"Charlene\'s\" plötzlich brutal angegriffen. Ihm gelang zwar die Flucht, doch was will jetzt der CIA von ihm?
Frank O\'Neill – der leitende Beamte - behauptet dann auch noch, Alex wäre durch sein Gespräch mit einem der Gäste in eine Agentensache geraten. Und er will das haben, was dieser Gesprächspartner Alex gegeben hätte. Denn dieser Überbringer ist nun tot und hatte das besagte etwas nicht mehr bei sich.
Es ginge um die nationale Sicherheit, und genaueres dürfe er nicht sagen.
So geht man aber nicht mit den Reynolds um – zumal die Gefahr für Alex und seine Familie nach einem Einbruch in deren Haus immer größer wird. So gerät die kleine Familie nicht ganz freiwillig, aber von den Ereignissen überrollt und mitgezogen immer tiefer in dieses Intrigenspiel der Mächte, in dem anscheinend jeder nur lügt...
Eines vorweg: All zu ernst sollte man dieses Buch nicht nehmen.
Fred Hunter erzählt die gesamte Story mit einer gehörigen Portion Humor. Allerdings kommt die Spannung auch nicht zu kurz. Ich habe das Buch förmlich verschlungen, weil es mitreißt. Es gibt viele Verwicklungen, Lügen und Intrigen - nur langsam wird man als Leser (genau wie unsere Helden) in den Fall gelassen. Dabei wird man immer wieder mit Krumen gefüttert, bis es zu einem überraschenden Show-down kommt.
Die drei Hauptfiguren werden von Hunter liebevoll eingeführt. Dabei verzichtet er allerdings auf tiefschürfende und hintergründige Charaktere. Lieber stellt er uns die Personen durch ihre Beziehung zu einander vor. So wäre da zum Beispiel die liebevolle, aber auch dominante, die elegante aber auch widerborstige Mutter. Alex hat ist sehr offen und extrovertiert mit leicht dramatischem Hang. Peter dagegen ist wie ein ruhiger Pol, um den die beiden hyperaktiven, sich ständig gegenseitig behakenden Satelliten, kreisen. Diese Konstellation lässt Hunter natürlich die Möglichkeit offen durch Situationskomik die Handlung auf zu lockern.
Die Erzählweise ist leicht, beschwingt und wie nebensächlich. Allerdings verwendet Hunter viele Vergleiche, um Situationen zu beschreiben. Und wie jeder schwule amerikanische Buchheld muss Alex dauernd auf irgendwelche alten Filmschinken verweisen, mit denen man als Deutscher oft wenig anfangen kann. Überhaupt wird die Story ja aus Alex\' Sicht erzählt und als Leser bekommt man herrlich viele seiner teilweise wirren und komischen Gedanken und Ansichten mit.
Leider fehlte mir - wieder typisch amerikanisch – für ein \"schwules Buch\" der Mut zur Erotik, der für mich den Roman noch prickelnder gemacht hätte.
Fazit: Das Buch ist ein humorvoller und spannender Einstieg in die neue Krimireihe. Sollte man lesen.
Geheimsache: schwul
Fred Hunter
1998 im Bruno Gmünder Verlag erschienen
246 Seiten für 12,95 EUR
ISBN 3861874075
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-29 12:17:48 mit dem Titel Pornokiller (Fred Hunter)
Da sind sie wieder unsere drei liebenswerten Aushilfsspione. Alex Reynolds, seinen Ehemann Peter Livesay und seine Mutter kennt der Leser ja bereits aus dem ersten Roman \"Geheimsache: schwul\" (1998 bei Bruno Gmünder). Nach dem \"großen\" Fall von damals arbeiten die drei nun bei Bedarf gelegentlich für den CIA in so wichtigen Angelegenheiten, wie Überläufern ins nächste Flugzeug zu helfen oder ähnliches.
Wegen eines Klassentreffens sind Peter und Alex in Los Angeles. Aber Alex darf nicht mit auf die Party. Gefrustet leiht er sich einen Porno aus und entdeckt darauf seine Collegeliebe. Natürlich will er diesen auf die rechte Bahn zurückbringen. Nur - der ist bereits nach dem ersten Treffen tot.
Und schon sind Alex und Peter wieder mitten in einem Fall voller Staatsangelegenheiten und Möglichkeiten, sich umbringen zu lassen...
Hunter schafft es wieder, durch seine lockere Schreibweise die Hauptdarsteller als äußerst liebenswerte und sympathische Menschen darzustellen. Schon nach ein paar Seiten kommt man sich vor, als kenne man die Drei schon Ewigkeiten und gehöre irgendwie zur Familie. Schließlich kennt man als Leser des ersten Buches ja schon die Marotten der Familienmitglieder, die immer wieder durch ihre konträren Charaktere aneinander geraten und für jede Menge Schmunzelsituationskomik sorgen.
Allerdings muss ich auch sagen, dem Buch nicht mehr all zu viel von der Spritzigkeit des ersten Romans anzumerken. Der Humor versteckt sich mehr zwischen den Zeilen. Und Hunter sorgt wie als Füllwerk für je Menge Wiederholungen bei bestimmten Handlungen oder Gedanken der Protagonisten.
Trotzdem schafft Hunter es durch Heimlichtuerei und überraschende Wendungen, den Leser bei der Stange zu halten. Ich genoss beim Lesen die kleinen Verwicklungen und spannenden Szenen, die Hunter geschickt aufbaut, um den Leser zum Mitdenken und -ermitteln zu animieren.
Am Schluss wartet er dann wieder mit einem beindruckenden Show-down auf.
Fazit: Der zweite Roman ist leider nicht so spritzig wie der erste. Trotzdem eignet er sich besonders für die schnelle Lektüre zwischendurch oder im Urlaub.
Pornokiller
Fred Hunter
1999 im Bruno Gmünder Verlag erschienen
236 Seiten für 12,95 EUR
ISBN 3861874105
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-29 16:47:41 mit dem Titel Blutopfer (Fred Hunter)
Während des Urlaubs ihrer Freunde Mason LaPere und Ryan Morton hüten Alex Reynolds, seine Mutter und sein \"Ehemann\" Peter Livesay deren Hund. Herzlichst wird er von den Urlaubern nach deren Reise wieder in Empfang genommen.
Doch bereits am nächsten Tag findet man Mason tot und bestialisch zugerichtet in der Wohnung auf. Für Inspektor Billings ist die Situation eindeutig: Eine Eifersuchtstat unter \"denen\". Da gibt es wohl nichts mehr zu ermitteln. Nur auf Druck von Alex und Peter, die geschickt Ihre Trumpfkarte Frank O\'Neil ausspielen, werden widerwillig Ermittlungen aufgenommen.
Um so tragischer ist allerdings der nächste Mord. Nur zwei Tage finden Alex und Peter Ryan tot in seiner Wohnung auf. Er ist genauso zugerichtet wie Mason. Und langsam festigt sich nicht nur bei der Polizei der Verdacht, dass es sich um Ritualmorde handeln könnte.
Da die Polizei wenig Willens ist und sowieso nur auf der Stelle tritt, entschließen sich Alex und Peter, die Morde an ihren Freunden aufzuklären. Das ist aber gar nicht so einfach, denn auf den Spuren ihrer verstorbenen Freunde geraten sie in das Umfeld einer mysteriösen und vor allem aggressiven buddhistischen Sekte aus Asien.
Währenddessen ist rückt der Familie auch noch das FBI auf die Pelle und wieder mal wird in das Reynoldsche Haus eingestiegen.
Mit unglaublichem Geschick laviert Alex sich und seine Familie von einer eher brenzligen Situation in eine tödliche Gefahr ...
Da ist nun der 3. Band von Fred Hunter mit der liebenswerten und humorigen kleinen Familie um Alex Reynolds. Und nach dem kleinen Durchhänger im 2. Band fährt er hier wieder zu neuer Form auf.
Das Buch wurde 2001 vom Bruno Gmünder Verlag in der Bad Guys Reihe aufgelegt.
Die drei Hauptfiguren sind dem Leser ja nun ausreichend bekannt. Auch mangels wirklicher Tiefe ergeben sich in diesem Roman keine neuen Erkenntnisse. Doch das wäre auch gar nicht nötig. So hat der Leser seine Vertrauten und kann sich an den wiederkehrenden Eigenarten ergötzen.
Hunter schreibt wieder aus Sicht der Hauptfigur Alex und entlockt so dem Leser mit dessen skurriler und teilweise schriller Gedankenwelt so manches Lächeln. Nach meinem Empfinden hat sich Hunter allerdings sehr auf die Comedy Aspekte seiner Story konzentriert.
Der Fall ist nun wirklich extrem an den Haaren herbei gezogen und schafft es auch nicht wirklich durch Spannung mit zu reißen.
Trotz allem ist es für den Stammleser wieder ein gelungenes Buch. Insbesondere Hunters lockere und leichte Schreibweise macht das Lesen einfach und zum Genuss.
Fazit: Dieser Band ist besonders humorvoll und seicht – also bestens geeignet für die anspruchslose Lektüre zwischendurch oder im Urlaub.
Blutopfer
Fred Hunter
2001 im Bruno Gmünder Verlag erschienen
238 Seiten für 12,95 EUR
ISBN 3861874202
Inhalt des ersten Romans (1998 veröffentlicht):
Als Alex nach Wochen mal wieder im \"Charlene\'s\" rumhängt, spricht er mit vielen und doch niemandem. Jedenfalls kann er sich am nächsten Tag, als der CIA vor seiner Tür steht, an niemand Speziellen erinnern.
Am Abend zuvor wurde er aber auf dem Klo des \"Charlene\'s\" plötzlich brutal angegriffen. Ihm gelang zwar die Flucht, doch was will jetzt der CIA von ihm?
Frank O\'Neill – der leitende Beamte - behauptet dann auch noch, Alex wäre durch sein Gespräch mit einem der Gäste in eine Agentensache geraten. Und er will das haben, was dieser Gesprächspartner Alex gegeben hätte. Denn dieser Überbringer ist nun tot und hatte das besagte etwas nicht mehr bei sich.
Es ginge um die nationale Sicherheit, und genaueres dürfe er nicht sagen.
So geht man aber nicht mit den Reynolds um – zumal die Gefahr für Alex und seine Familie nach einem Einbruch in deren Haus immer größer wird. So gerät die kleine Familie nicht ganz freiwillig, aber von den Ereignissen überrollt und mitgezogen immer tiefer in dieses Intrigenspiel der Mächte, in dem anscheinend jeder nur lügt...
Eines vorweg: All zu ernst sollte man dieses Buch nicht nehmen.
Fred Hunter erzählt die gesamte Story mit einer gehörigen Portion Humor. Allerdings kommt die Spannung auch nicht zu kurz. Ich habe das Buch förmlich verschlungen, weil es mitreißt. Es gibt viele Verwicklungen, Lügen und Intrigen - nur langsam wird man als Leser (genau wie unsere Helden) in den Fall gelassen. Dabei wird man immer wieder mit Krumen gefüttert, bis es zu einem überraschenden Show-down kommt.
Die drei Hauptfiguren werden von Hunter liebevoll eingeführt. Dabei verzichtet er allerdings auf tiefschürfende und hintergründige Charaktere. Lieber stellt er uns die Personen durch ihre Beziehung zu einander vor. So wäre da zum Beispiel die liebevolle, aber auch dominante, die elegante aber auch widerborstige Mutter. Alex hat ist sehr offen und extrovertiert mit leicht dramatischem Hang. Peter dagegen ist wie ein ruhiger Pol, um den die beiden hyperaktiven, sich ständig gegenseitig behakenden Satelliten, kreisen. Diese Konstellation lässt Hunter natürlich die Möglichkeit offen durch Situationskomik die Handlung auf zu lockern.
Die Erzählweise ist leicht, beschwingt und wie nebensächlich. Allerdings verwendet Hunter viele Vergleiche, um Situationen zu beschreiben. Und wie jeder schwule amerikanische Buchheld muss Alex dauernd auf irgendwelche alten Filmschinken verweisen, mit denen man als Deutscher oft wenig anfangen kann. Überhaupt wird die Story ja aus Alex\' Sicht erzählt und als Leser bekommt man herrlich viele seiner teilweise wirren und komischen Gedanken und Ansichten mit.
Leider fehlte mir - wieder typisch amerikanisch – für ein \"schwules Buch\" der Mut zur Erotik, der für mich den Roman noch prickelnder gemacht hätte.
Fazit: Das Buch ist ein humorvoller und spannender Einstieg in die neue Krimireihe. Sollte man lesen.
Geheimsache: schwul
Fred Hunter
1998 im Bruno Gmünder Verlag erschienen
246 Seiten für 12,95 EUR
ISBN 3861874075
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-29 12:17:48 mit dem Titel Pornokiller (Fred Hunter)
Da sind sie wieder unsere drei liebenswerten Aushilfsspione. Alex Reynolds, seinen Ehemann Peter Livesay und seine Mutter kennt der Leser ja bereits aus dem ersten Roman \"Geheimsache: schwul\" (1998 bei Bruno Gmünder). Nach dem \"großen\" Fall von damals arbeiten die drei nun bei Bedarf gelegentlich für den CIA in so wichtigen Angelegenheiten, wie Überläufern ins nächste Flugzeug zu helfen oder ähnliches.
Wegen eines Klassentreffens sind Peter und Alex in Los Angeles. Aber Alex darf nicht mit auf die Party. Gefrustet leiht er sich einen Porno aus und entdeckt darauf seine Collegeliebe. Natürlich will er diesen auf die rechte Bahn zurückbringen. Nur - der ist bereits nach dem ersten Treffen tot.
Und schon sind Alex und Peter wieder mitten in einem Fall voller Staatsangelegenheiten und Möglichkeiten, sich umbringen zu lassen...
Hunter schafft es wieder, durch seine lockere Schreibweise die Hauptdarsteller als äußerst liebenswerte und sympathische Menschen darzustellen. Schon nach ein paar Seiten kommt man sich vor, als kenne man die Drei schon Ewigkeiten und gehöre irgendwie zur Familie. Schließlich kennt man als Leser des ersten Buches ja schon die Marotten der Familienmitglieder, die immer wieder durch ihre konträren Charaktere aneinander geraten und für jede Menge Schmunzelsituationskomik sorgen.
Allerdings muss ich auch sagen, dem Buch nicht mehr all zu viel von der Spritzigkeit des ersten Romans anzumerken. Der Humor versteckt sich mehr zwischen den Zeilen. Und Hunter sorgt wie als Füllwerk für je Menge Wiederholungen bei bestimmten Handlungen oder Gedanken der Protagonisten.
Trotzdem schafft Hunter es durch Heimlichtuerei und überraschende Wendungen, den Leser bei der Stange zu halten. Ich genoss beim Lesen die kleinen Verwicklungen und spannenden Szenen, die Hunter geschickt aufbaut, um den Leser zum Mitdenken und -ermitteln zu animieren.
Am Schluss wartet er dann wieder mit einem beindruckenden Show-down auf.
Fazit: Der zweite Roman ist leider nicht so spritzig wie der erste. Trotzdem eignet er sich besonders für die schnelle Lektüre zwischendurch oder im Urlaub.
Pornokiller
Fred Hunter
1999 im Bruno Gmünder Verlag erschienen
236 Seiten für 12,95 EUR
ISBN 3861874105
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-29 16:47:41 mit dem Titel Blutopfer (Fred Hunter)
Während des Urlaubs ihrer Freunde Mason LaPere und Ryan Morton hüten Alex Reynolds, seine Mutter und sein \"Ehemann\" Peter Livesay deren Hund. Herzlichst wird er von den Urlaubern nach deren Reise wieder in Empfang genommen.
Doch bereits am nächsten Tag findet man Mason tot und bestialisch zugerichtet in der Wohnung auf. Für Inspektor Billings ist die Situation eindeutig: Eine Eifersuchtstat unter \"denen\". Da gibt es wohl nichts mehr zu ermitteln. Nur auf Druck von Alex und Peter, die geschickt Ihre Trumpfkarte Frank O\'Neil ausspielen, werden widerwillig Ermittlungen aufgenommen.
Um so tragischer ist allerdings der nächste Mord. Nur zwei Tage finden Alex und Peter Ryan tot in seiner Wohnung auf. Er ist genauso zugerichtet wie Mason. Und langsam festigt sich nicht nur bei der Polizei der Verdacht, dass es sich um Ritualmorde handeln könnte.
Da die Polizei wenig Willens ist und sowieso nur auf der Stelle tritt, entschließen sich Alex und Peter, die Morde an ihren Freunden aufzuklären. Das ist aber gar nicht so einfach, denn auf den Spuren ihrer verstorbenen Freunde geraten sie in das Umfeld einer mysteriösen und vor allem aggressiven buddhistischen Sekte aus Asien.
Währenddessen ist rückt der Familie auch noch das FBI auf die Pelle und wieder mal wird in das Reynoldsche Haus eingestiegen.
Mit unglaublichem Geschick laviert Alex sich und seine Familie von einer eher brenzligen Situation in eine tödliche Gefahr ...
Da ist nun der 3. Band von Fred Hunter mit der liebenswerten und humorigen kleinen Familie um Alex Reynolds. Und nach dem kleinen Durchhänger im 2. Band fährt er hier wieder zu neuer Form auf.
Das Buch wurde 2001 vom Bruno Gmünder Verlag in der Bad Guys Reihe aufgelegt.
Die drei Hauptfiguren sind dem Leser ja nun ausreichend bekannt. Auch mangels wirklicher Tiefe ergeben sich in diesem Roman keine neuen Erkenntnisse. Doch das wäre auch gar nicht nötig. So hat der Leser seine Vertrauten und kann sich an den wiederkehrenden Eigenarten ergötzen.
Hunter schreibt wieder aus Sicht der Hauptfigur Alex und entlockt so dem Leser mit dessen skurriler und teilweise schriller Gedankenwelt so manches Lächeln. Nach meinem Empfinden hat sich Hunter allerdings sehr auf die Comedy Aspekte seiner Story konzentriert.
Der Fall ist nun wirklich extrem an den Haaren herbei gezogen und schafft es auch nicht wirklich durch Spannung mit zu reißen.
Trotz allem ist es für den Stammleser wieder ein gelungenes Buch. Insbesondere Hunters lockere und leichte Schreibweise macht das Lesen einfach und zum Genuss.
Fazit: Dieser Band ist besonders humorvoll und seicht – also bestens geeignet für die anspruchslose Lektüre zwischendurch oder im Urlaub.
Blutopfer
Fred Hunter
2001 im Bruno Gmünder Verlag erschienen
238 Seiten für 12,95 EUR
ISBN 3861874202

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