Erfahrungsbericht von Klamotte
Stille Wasser sind tief !
Pro:
...
Kontra:
...
Empfehlung:
Nein
Ich habe heute ein Buch aus der Bücherei gelesen, das mir sehr nahe ging! Deshalb möchte ich darüber schreiben! Das Buch heißt: Der stille Herr Genardy! Es ist von Petra Hammesfahr!
Auf dem Buchdeckel steht:
Der stille Herr Genardy ist ein netter und hilfsbereiter Mensch. Und kinderlieb ist der Untermieter auch und bereit, hundert Mark mehr Miete zu bezahlen. Und wenn man mit jeder Mark rechnen muss, wie Siegrid, alleinerziehende Mutter mit einer kleinen Tochter, wer würde da nicht sofort zugreifen?
Doch irgendetwas ist seltsam mit dem stillen Herrn Genardy. Und als die Tochter ihrer Arbeitskollegin spurlos verschwindet, bekommt Sigrid Angst. Angst um ihr Kind.
Herr Genardy ist ein stiller, zurück gezogen lebender Mensch. Aber mag Kinder. Am liebsten kleine Mädchen. Zu seinen Nachbarn ist er freundlich. Er zählt mehr zu den Gesichtern in der Masse. Ein Mann in den Fünfzigern, der den perfekten Opa für jedes Enkelkind darstellt! Früher war er Postbeamter. Da es Unregelmäßigkeiten gab, über die sein Arbeitgeber lieber schweigt, verliert er seinen Job.
Sigrid, die früh Witwe geworden ist, muss sich im Leben durchschlagen um ihre acht Jahre alte Tochter Nicole und sich durchzubringen. Als Kind sexuell missbraucht und in ihrer Ehe misshandelt, ist sie sehr empfindlich gegenüber Reizungen aus der Umwelt. Leider ist sie, aufgrund ihrer Erfahrungen ein sehr introvertierter Mensch.
Sie besitzt ein eigenes Haus, in dem sie die erste Etage vermietet. Als erstes zieht eine ältere Dame ein, die nachmittags auch auf ihre Tochter aufpasst! Es läuft alles super. Als diese ausziehen muss und sie eine Nachfolgerin für die Wohnung sucht, meldet sich Herr Genardy. Das Schicksal nimmt seinen Lauf....
Petra Hammesfahr beschreibt in ihrem Buch, den kindlichen Missbrauch. Sie erzählt von einem Mann, den alle für sehr nett halten. Ist er es? Ist er nur hilfsbereit, wenn er kleine Mädchen bei sich baden lässt? Er ist ein Gesicht in der Masse. Man sieht ihn und vergisst ihn wieder. Still und unauffällig. Als Sigrid eines Tages eine Annonce in der Zeitung aufgibt und eine ältere Dame sucht, die bei ihr einzieht, sorgt ihre Mutter dafür, dass Herr Genardy einziehen darf!
Sigrid gefällt das gar nicht. Sie hat manchmal Eingebungen. Immer wenn sie einen Mann mit braunem Anorak sieht, der eine Uhr zerschlägt, stirbt innerhalb von drei Tagen ein Mensch...
Sie träumt in der Nacht als Herr Genardy bei ihr einzieht vom Tod! Aber.... erst einmal passiert nichts!
Trotzdem ist sie die Einzige, die sich so ihre Gedanken macht. Alle finden den neuen Mitbewohner toll. Ihre Tochter schwärmt, dass sie von Herrn Genardy Getränke angeboten bekommt...
Ein Zufall zieht den nächsten hinterher. Und Sigrid will nicht mehr an Zufälle glauben. Sie macht sich selber auf die Spurensuche. Wird sie etwas finden? Oder ist alles nur Einbildung?
Petra Hammesfahr:
Geboren 1951, lebt als Schriftstellerin in Kerpen bei Köln. Der Psychothriller Der stille Herr Genardy wurde erfolgreich verfilmt und in mehrer Sprachen übersetzt
NDR:
Petra Hammesfahr liefert mit dem Porträt des stillen Herrn Genardy einen ungemein fesselnden und zutiefst schrecklichen Roman, eine Studie über sexuelle Verstörtheit, die unter die Haut geht....
Das Buch ist im Wunderlich-Verlag erschienen.
Die ISBN Nummer lautet: 3-499-26223-1
Das Buch hat 334 Seiten.
Es kostet 14 DM, also jetzt so um die 7 Euro.
Mein persönliches Fazit:
Es ist ein Buch, dass unter die Haut geht. Man fühlt sich betroffen. Vor allem, wenn man selber Kinder hat! Petra Hammesfahr hat sich alle Mühe gegeben trotz aller Umstände, präzise und doch einfühlsam zu schreiben! Man fängt an dieses Buch zu lesen und kann es gar nicht mehr aus der Hand legen! Es verursacht innere Unruhe, denn von diesem Thema kann sich keiner ausschließen! Man kann lesen, dass das Böse überall lauern kann und in jeder Gestalt auftritt. Leider !!!
Auf dem Buchdeckel steht:
Der stille Herr Genardy ist ein netter und hilfsbereiter Mensch. Und kinderlieb ist der Untermieter auch und bereit, hundert Mark mehr Miete zu bezahlen. Und wenn man mit jeder Mark rechnen muss, wie Siegrid, alleinerziehende Mutter mit einer kleinen Tochter, wer würde da nicht sofort zugreifen?
Doch irgendetwas ist seltsam mit dem stillen Herrn Genardy. Und als die Tochter ihrer Arbeitskollegin spurlos verschwindet, bekommt Sigrid Angst. Angst um ihr Kind.
Herr Genardy ist ein stiller, zurück gezogen lebender Mensch. Aber mag Kinder. Am liebsten kleine Mädchen. Zu seinen Nachbarn ist er freundlich. Er zählt mehr zu den Gesichtern in der Masse. Ein Mann in den Fünfzigern, der den perfekten Opa für jedes Enkelkind darstellt! Früher war er Postbeamter. Da es Unregelmäßigkeiten gab, über die sein Arbeitgeber lieber schweigt, verliert er seinen Job.
Sigrid, die früh Witwe geworden ist, muss sich im Leben durchschlagen um ihre acht Jahre alte Tochter Nicole und sich durchzubringen. Als Kind sexuell missbraucht und in ihrer Ehe misshandelt, ist sie sehr empfindlich gegenüber Reizungen aus der Umwelt. Leider ist sie, aufgrund ihrer Erfahrungen ein sehr introvertierter Mensch.
Sie besitzt ein eigenes Haus, in dem sie die erste Etage vermietet. Als erstes zieht eine ältere Dame ein, die nachmittags auch auf ihre Tochter aufpasst! Es läuft alles super. Als diese ausziehen muss und sie eine Nachfolgerin für die Wohnung sucht, meldet sich Herr Genardy. Das Schicksal nimmt seinen Lauf....
Petra Hammesfahr beschreibt in ihrem Buch, den kindlichen Missbrauch. Sie erzählt von einem Mann, den alle für sehr nett halten. Ist er es? Ist er nur hilfsbereit, wenn er kleine Mädchen bei sich baden lässt? Er ist ein Gesicht in der Masse. Man sieht ihn und vergisst ihn wieder. Still und unauffällig. Als Sigrid eines Tages eine Annonce in der Zeitung aufgibt und eine ältere Dame sucht, die bei ihr einzieht, sorgt ihre Mutter dafür, dass Herr Genardy einziehen darf!
Sigrid gefällt das gar nicht. Sie hat manchmal Eingebungen. Immer wenn sie einen Mann mit braunem Anorak sieht, der eine Uhr zerschlägt, stirbt innerhalb von drei Tagen ein Mensch...
Sie träumt in der Nacht als Herr Genardy bei ihr einzieht vom Tod! Aber.... erst einmal passiert nichts!
Trotzdem ist sie die Einzige, die sich so ihre Gedanken macht. Alle finden den neuen Mitbewohner toll. Ihre Tochter schwärmt, dass sie von Herrn Genardy Getränke angeboten bekommt...
Ein Zufall zieht den nächsten hinterher. Und Sigrid will nicht mehr an Zufälle glauben. Sie macht sich selber auf die Spurensuche. Wird sie etwas finden? Oder ist alles nur Einbildung?
Petra Hammesfahr:
Geboren 1951, lebt als Schriftstellerin in Kerpen bei Köln. Der Psychothriller Der stille Herr Genardy wurde erfolgreich verfilmt und in mehrer Sprachen übersetzt
NDR:
Petra Hammesfahr liefert mit dem Porträt des stillen Herrn Genardy einen ungemein fesselnden und zutiefst schrecklichen Roman, eine Studie über sexuelle Verstörtheit, die unter die Haut geht....
Das Buch ist im Wunderlich-Verlag erschienen.
Die ISBN Nummer lautet: 3-499-26223-1
Das Buch hat 334 Seiten.
Es kostet 14 DM, also jetzt so um die 7 Euro.
Mein persönliches Fazit:
Es ist ein Buch, dass unter die Haut geht. Man fühlt sich betroffen. Vor allem, wenn man selber Kinder hat! Petra Hammesfahr hat sich alle Mühe gegeben trotz aller Umstände, präzise und doch einfühlsam zu schreiben! Man fängt an dieses Buch zu lesen und kann es gar nicht mehr aus der Hand legen! Es verursacht innere Unruhe, denn von diesem Thema kann sich keiner ausschließen! Man kann lesen, dass das Böse überall lauern kann und in jeder Gestalt auftritt. Leider !!!

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