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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von tr.o.p.
Vorsicht, Hochspannung!
Pro:
Vom Start weg spannend und fesselnd.
Kontra:
So schnell werden sie keinen Schlaf mehr finden
Empfehlung:
Nein
Das Buch (Das Wunschspiel) habe ich mir als Taschenbuch für 9 € gekauft.
Der Autor (Patrick Redmond) war mir bis dahin unbekannt.
Es hat 447 Seiten und ich habe dafür 2 (!) Tage gebraucht.
Das Buch ist in zwei Geschichten aufgeteilt: Die Rahmengeschichte und die Geschichte-in-der-Geschichte.
Rahmengeschichte I/II:
Ein Journalist bekommt 1999 Wind von mehreren ungeklärten und somit mysteriößen Todesfällen die sich 1954 in einer Public School in England ereignet hatten.
Er hat ein Treffen mit dem Augenzeugen Nicholas Scott vereinbart.
Genau hier startet der Prolog:
Der Journalist wartet auf seine Verabredung und träumt dabei Ruhm, Ehre und Reichtum.
Als Nicholas kommt erzählt er ihm die ganze Geschichte...
Geschichte-in-der-Geschichte:
England 1954 auf einer Public-School (vergleichbar mit einem Elite-Internat).
Die 4 Freunde Jonathan Palmer, Nicholas Scott und die Brüder Perriman sind eher Außenseiter und werden von James Weathly und seiner 2-Mann gang schikaniert.
Da dies aber völlig normal scheint, ertragen sie es.
Jonathan freundet sich mit dem Einzelgänger Richard Rokeby an. Richard verachtet alle Menschen. Schuld daran sind Erlebnisse aus seiner Kindheit. Er spricht mit fast niemanden, ist aber dennoch höflich und strebsam. Es scheint alt hätte er um sich eine magische Aura, die sein blauer eiskalter Blick noch unterstreicht.
Viele Schüler dieser Klassenstufe sind eifersüchtig auf Richard und wären gerne sein Freund. Er ist selbstbewusst und mutig. Auch James Weathly hat Interesse an seiner Freundschaft. Umso mehr ist er deshalb sauer auf Jonathan, der sich ja mit Richard gut zu verstehen scheint.
So malt er eines Tages ein sexistisches Tafelbild, dass Jonathan bei einer passenden Handlung zeigt. Dieser wird von dem strengen und von vielen verhassten Lehrer Ackerly dabei erwischt, wie er versucht das Bild zu entfernen. Henry Ackerly stellt ihn vor eine Entscheidung:
Entweder er sagt ihm wer das gemalt hat oder Jonathan werden seine Halbjahresferien gestrichen.
Jonathan hat sich seid Ewigkeiten darauf gefreut seinen geschiedenen Vater in den Ferien zu besuchen und so entscheidet er sich, dass ungeschriebene Gesetz niemals einen Mitschüler zu verpetzen und James zu verraten.
James ist natürlich sauer und erteilt Jonathan eine kräftige Tracht Prügel.
Am nächsten Tag spricht Richard mit James und wie durch ein Wunder wird Jonathan bis zu den Ferien von James und seiner Gang verschont.
Zu allem Unglück bekommt Jonathan kurz vor Ferienbeginn eine Nachricht von seinem Vater, dass es Jonathan\'s Stiefmutter schlecht ginge und er deswegen nicht kommen könne.
Richard lädt den enttäuschten Jonathan ein die Ferien mit ihm bei seiner Tante und seinem Onkel zu verbringen.
Die beiden entdecken in einer Kiste ein Ouija-Brett, mit dessen Hilfe früher Seancen zum Rufen von überirdischen Mächten abgehalten wurden.
Natürlich spielen die beiden damit rum. Nach den Ferien veranstallten sie einige Seancen mit Nicholas und den Perrimans. Diese Seancen verleihen einem eine unbestimmte Geistesmacht.
Scheinbar kann die aber nur Richard richtig nutzen. So stellt er James ruhig, lässt dessen Gang auflösen in dem er \"geschehen\" lässt das George einen komplizierten Beinbruch erleidet und Stuart\'s Vater nach Amerika zieht.
Für Jonathan scheint das alles nur zufällig zu passieren, doch Nicholas ahnt bereits böses als James völlig verwirrt vor ein Auto läuft und dabei umkommt.
Er will seinen ehemalig besten Freund zurück gewinnen und berichtet ihm seine Vermutungen. Zuerst will Jonathan nichts davon wissen doch später hecken sie zusammen mit Michael Perriman einen Plan aus. Doch Richard bekommt davon Wind und \"entführt\" Jonathan in seine Studierstube. Die Situation wird immer undurchsichtiger und es geschehen schreckliche Dinge am Ende gibt es 5 Tote:Henry Ackerly ermordete seine Frau, Mr. Stewart ein Geschichtslehrer begeht Selbstmord, Micheal Perriman stürzte \"wie von Geisterhand\" ein Treppengeländer hinunter, Jonathan wird erwürgt und Richard stirbt ungeklärt durch Genickbruch.
Da die Polizei sich nichts erklären kann und von höheren Mächten geredet wird, beschließen sie alles zu Vertuschen.
Rahmengeschichte II/II:
Der Journalist ist geschockt, will aber weiterhin die Geschichte veröffentlichen. Nicholas warnt ihn davor und erinnert ihn daran, dass auch er selbst diese \"Macht\" in sich hat. Als er gegangen war, verbrannte der Journalist die aufgenommenen Kasetten im Kaminfeuer. Doch der Geruch folgte ihm...
Meinung:
Das Buch hat mich gefesselt! Von der ersten bis zur letzten Seite. Das Spiel mit dem Feuer hat auch mich fasziniert. Das Buch hat einfach alles: Ehekrisen, Freund und Feindschaften, Mordfälle und natürlich das Mysteriöße, bis zuletzt Ungeklärte.
Auch der Humor kommt nicht zu kurz: Viele Passagen gibt es zwar nicht bei denen man herzhaft Lachen kann, aber die haben es in sich. Und bei einem derartigen Psychothriller sollte es ja nicht unbedingt lustig zu gehen.
Bis zum Schluss war mir unklar was mit Richard Rokeby und seiner Begabung passieren würde. Man selbst scheint das Buch zuerst aus den Augen von Jonathan zu sehen: Man ist begeistert von Richard und seinem Charakter, stolz auf die Freundschaft mit ihm. Später schlägt diese Begeisterung dann in den Hass um, den Nicholas Scott auf Richard hat.
Man sieht wie sich Charaktere verändern, wie sich Symphatien und Antiphatien entwickeln; und das Alles gleichzeitig.
Eine absolute Empfehlung die sie nicht mehr los lässt!
Der Autor (Patrick Redmond) war mir bis dahin unbekannt.
Es hat 447 Seiten und ich habe dafür 2 (!) Tage gebraucht.
Das Buch ist in zwei Geschichten aufgeteilt: Die Rahmengeschichte und die Geschichte-in-der-Geschichte.
Rahmengeschichte I/II:
Ein Journalist bekommt 1999 Wind von mehreren ungeklärten und somit mysteriößen Todesfällen die sich 1954 in einer Public School in England ereignet hatten.
Er hat ein Treffen mit dem Augenzeugen Nicholas Scott vereinbart.
Genau hier startet der Prolog:
Der Journalist wartet auf seine Verabredung und träumt dabei Ruhm, Ehre und Reichtum.
Als Nicholas kommt erzählt er ihm die ganze Geschichte...
Geschichte-in-der-Geschichte:
England 1954 auf einer Public-School (vergleichbar mit einem Elite-Internat).
Die 4 Freunde Jonathan Palmer, Nicholas Scott und die Brüder Perriman sind eher Außenseiter und werden von James Weathly und seiner 2-Mann gang schikaniert.
Da dies aber völlig normal scheint, ertragen sie es.
Jonathan freundet sich mit dem Einzelgänger Richard Rokeby an. Richard verachtet alle Menschen. Schuld daran sind Erlebnisse aus seiner Kindheit. Er spricht mit fast niemanden, ist aber dennoch höflich und strebsam. Es scheint alt hätte er um sich eine magische Aura, die sein blauer eiskalter Blick noch unterstreicht.
Viele Schüler dieser Klassenstufe sind eifersüchtig auf Richard und wären gerne sein Freund. Er ist selbstbewusst und mutig. Auch James Weathly hat Interesse an seiner Freundschaft. Umso mehr ist er deshalb sauer auf Jonathan, der sich ja mit Richard gut zu verstehen scheint.
So malt er eines Tages ein sexistisches Tafelbild, dass Jonathan bei einer passenden Handlung zeigt. Dieser wird von dem strengen und von vielen verhassten Lehrer Ackerly dabei erwischt, wie er versucht das Bild zu entfernen. Henry Ackerly stellt ihn vor eine Entscheidung:
Entweder er sagt ihm wer das gemalt hat oder Jonathan werden seine Halbjahresferien gestrichen.
Jonathan hat sich seid Ewigkeiten darauf gefreut seinen geschiedenen Vater in den Ferien zu besuchen und so entscheidet er sich, dass ungeschriebene Gesetz niemals einen Mitschüler zu verpetzen und James zu verraten.
James ist natürlich sauer und erteilt Jonathan eine kräftige Tracht Prügel.
Am nächsten Tag spricht Richard mit James und wie durch ein Wunder wird Jonathan bis zu den Ferien von James und seiner Gang verschont.
Zu allem Unglück bekommt Jonathan kurz vor Ferienbeginn eine Nachricht von seinem Vater, dass es Jonathan\'s Stiefmutter schlecht ginge und er deswegen nicht kommen könne.
Richard lädt den enttäuschten Jonathan ein die Ferien mit ihm bei seiner Tante und seinem Onkel zu verbringen.
Die beiden entdecken in einer Kiste ein Ouija-Brett, mit dessen Hilfe früher Seancen zum Rufen von überirdischen Mächten abgehalten wurden.
Natürlich spielen die beiden damit rum. Nach den Ferien veranstallten sie einige Seancen mit Nicholas und den Perrimans. Diese Seancen verleihen einem eine unbestimmte Geistesmacht.
Scheinbar kann die aber nur Richard richtig nutzen. So stellt er James ruhig, lässt dessen Gang auflösen in dem er \"geschehen\" lässt das George einen komplizierten Beinbruch erleidet und Stuart\'s Vater nach Amerika zieht.
Für Jonathan scheint das alles nur zufällig zu passieren, doch Nicholas ahnt bereits böses als James völlig verwirrt vor ein Auto läuft und dabei umkommt.
Er will seinen ehemalig besten Freund zurück gewinnen und berichtet ihm seine Vermutungen. Zuerst will Jonathan nichts davon wissen doch später hecken sie zusammen mit Michael Perriman einen Plan aus. Doch Richard bekommt davon Wind und \"entführt\" Jonathan in seine Studierstube. Die Situation wird immer undurchsichtiger und es geschehen schreckliche Dinge am Ende gibt es 5 Tote:Henry Ackerly ermordete seine Frau, Mr. Stewart ein Geschichtslehrer begeht Selbstmord, Micheal Perriman stürzte \"wie von Geisterhand\" ein Treppengeländer hinunter, Jonathan wird erwürgt und Richard stirbt ungeklärt durch Genickbruch.
Da die Polizei sich nichts erklären kann und von höheren Mächten geredet wird, beschließen sie alles zu Vertuschen.
Rahmengeschichte II/II:
Der Journalist ist geschockt, will aber weiterhin die Geschichte veröffentlichen. Nicholas warnt ihn davor und erinnert ihn daran, dass auch er selbst diese \"Macht\" in sich hat. Als er gegangen war, verbrannte der Journalist die aufgenommenen Kasetten im Kaminfeuer. Doch der Geruch folgte ihm...
Meinung:
Das Buch hat mich gefesselt! Von der ersten bis zur letzten Seite. Das Spiel mit dem Feuer hat auch mich fasziniert. Das Buch hat einfach alles: Ehekrisen, Freund und Feindschaften, Mordfälle und natürlich das Mysteriöße, bis zuletzt Ungeklärte.
Auch der Humor kommt nicht zu kurz: Viele Passagen gibt es zwar nicht bei denen man herzhaft Lachen kann, aber die haben es in sich. Und bei einem derartigen Psychothriller sollte es ja nicht unbedingt lustig zu gehen.
Bis zum Schluss war mir unklar was mit Richard Rokeby und seiner Begabung passieren würde. Man selbst scheint das Buch zuerst aus den Augen von Jonathan zu sehen: Man ist begeistert von Richard und seinem Charakter, stolz auf die Freundschaft mit ihm. Später schlägt diese Begeisterung dann in den Hass um, den Nicholas Scott auf Richard hat.
Man sieht wie sich Charaktere verändern, wie sich Symphatien und Antiphatien entwickeln; und das Alles gleichzeitig.
Eine absolute Empfehlung die sie nicht mehr los lässt!
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