Erfahrungsbericht von Hexe1962
Sheldon Sidney, Im Schatten der Götter
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Einer meiner Lieblingsautoren ist u. a. Sidney Sheldon. Deshalb möchte ich heute mal wieder über ein Buch von ihm schreiben. Es gibt für diesen Titel zwar keine Vergütung, trotzdem möchte ich Euch das Buch gerne näher bringen. Der Titel des Buches ist: Im Schatten der Götter.
Die Story
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Der neu gewählte amerikanische Präsident Paul Ellison hat mit seiner Antrittsrede einige aufgescheucht, da er Ost und West einander näher bringen möchte und zu Zeiten Ionescus mit Rumänien den Anfang machen will. Normalerweise wäre sein Freund, Stanton Rogers Präsident geworden, hätte sich dieser nicht durch eine Scheidung seine Chance verbaut. Ellison macht gleich nach seiner Amtsbestätigung zu seinem aussenpolitischen Berater.
Gleicher Zeitpunkt, anderer Ort:
Die Gruppe „Patriotische Vereinigung“, hochkarätige Vertreter verschiedener Länder haben wieder einmal eine Geheimsitzung, wo sie einen Mordauftrag bestimmen. Erst im Laufe des Buches kriegt man einige Namen mit und am Schluss alle, da sie sich mit Decknamen ansprechen.
Gleicher Zeitpunkt, anderer Ort:
Mary Ashley, eine glücklich verheiratete Geschichtsprofessorin denkt sich wie froh sie ist, Paul Allison gewählt zu haben. Ihr Grossvater stammt aus Rumänien und sie hat einen Artikel über Entspannungspolitik verfasst, sowie ein Buch über Osteuropa.
Der Präsident beschliesst, Mary Ashley zur Botschafterin von Rumänien zu machen. Diese lehnt jedoch zuerst aus familiären Gründen ab. Kurz darauf stirbt ihr Mann bei einem Autounfall und sie steht plötzlich alleine mit Tim und Beth, ihren beiden Kindern da.
Einige Wochen später schickt der Präsident Stanton Rogers zu Mary um ihr das Angebot noch mal zu machen und dieses Mal stimmt sie nach einigen Überlegungen zu. Es folgt eine kurze Einarbeitungszeit in Washington D. C. und sehr viele Pressetermine. Schnell wird sie zum Liebling der Nation. In Washington lernt sie auch Mike Slade, ihren Vertreter kennen, welcher ihr allerdings total unsympathisch ist.
In Rumänien angekommen, lernt sie recht schnell den Präsidenten Ionescu und später auch dessen 14jährigen Sohn Nicu kennen. Auch lernt sie relativ schnell, alles wegzusperren, da sämtliches rumänisches Personal Spitzel ihrer Regierung sind.
Eine kleinen Flirt mit einem französischen Arzt, ständige Besuche bei irgenwelchen Botschaftsempfängen, diplomatisches Geschick bei Verhandlungen mit Ionescu und Mary hat sich schnell eingelebt.
Als sie sich ziemlich krank fühlt, merkt sie dass sie jemand vergiften möchte. Alles deutet auf Mike Slade hin und er gibt es auch zu, allerdings . . . . . . . .
Wie heisst es so schön, wenn es am schönsten ist soll man aufhören. Wer glaubt, ich hätte schon alles verraten der täuscht sich ganz gewaltig. Es wird noch viel spannender und verworrener bis sich am Schluss alles aufklärt, auch der mysteriöse Autounfall von Mary’s Mann.
Ja eines sollte ich noch dazu schreiben, am Schluss wird auch geklärt wer nun eigentlich der berühmt-berüchtige millionenschwere Killer „Angel“ und auch wer der Koordinater der Gruppe \"Patriotische Vereinigung\" ist.
Der Autor
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Sidney Sheldon ist Jahrgang 1917. Er ist verwitwet und hat eine Tochter, namens Mary. Geboren ist er in Chicago. Er lebt in Los Angeles, Palm Springs und London. Im Schatten der Götter ist sein siebter Roman. Seinen ersten schrieb er mit 53 Jahren. Ich habe gelesen, dass er für dieses Buch dreieinhalb Jahre recherchiert hat.
Mit 25 Jahren hatte er ziemlichen Erfolg am Broadway mit seinem Drehbuch zum Musical „Annie, get your gun“. Seine Bücher sind immer relativ schnell Bestseller und werden in der Regel auch verfilmt.
Fakten zum Buch
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Das Taschenbuch gibt es für 8 Euro und erschien im Goldmann Verlag, München. Der Originaltitel ist „Windmill of the Gods“. Die ISBN ist 3-442-43887-X. Bei Amazon gibt es derzeit auch eine Sonderausgabe für 6 Euro.
Fazit
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Wie alle Bücher von Sidney Sheldon, hochbrisant und bis zur letzten Seite spannend.
Meine Meinung
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In allen seinen Büchern verlang Sidney Sheldon Konzentration und Mitdenken von seinen Lesern. Ein einfaches Überlesen, wie bei leichter Kost, ist hier nicht möglich. Es fällt auch schwer, das Buch wegzulegen wenn man mal damit angefangen hat.
Mit diesem Buch hat er ein politisches Thema aufgegriffen, was zur damaligen Zeit sehr aktuell war. Obwohl nur ein Roman, steckt doch sehr viel Realität in dem Buch. Dem aufmerksamen Leser fällt es durch die genaue Schilderung recht leicht, sich in die Verhältnisse im damaligen Rumänien einzufühlen.
Mein Gedanken beim Lesen waren recht wiedersprüchlich. Es gab Momente, da stellte ich mir vor wie toll so ein Job wäre und die andere Momente machten mir einfach Angst. Mal davon abgesehen, dass ein Job als Botschafter (soweit man ihn ernst nimmt) mit Sicherheit anstrengend ist und viel Verantwortungsgefühl braucht, ist es in einem östlichen Land bestimmt noch schwieriger.
Ich habe für mich entschieden, sollte mich jemals jemand fragen (was nie vorkommen wird, aber man kann ja davon träumen), würde ich mich nie für ein kommunistisches Land entscheiden.
Auf jeden Fall kann ich Euch das Buch und überhaupt Bücher von Sidney Sheldon nur empfehlen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-05-13 21:15:59 mit dem Titel Steel Danielle, Der lange Weg nach Hause
Es gibt Menschen die tun sich was Gutes wenn es ihnen schlecht geht. Und das ist auch gut so! Und es gibt die Hexe, die gibt es sich knüppeldick wenn es ihr schlecht geht. Wenn ich sowieso schon mies drauf bin, dann ziehe ich mir einen extrem traurigen Film rein (z. B. den vierten Teil von Dornenvögel) oder ich lese ein Buch mit einer traurigen Handlung. Hauptsache, ich kann dann noch mehr heulen. Es gibt Menschen, die würden dies unter Selbstmitleid abtun und wieder andere schütteln einfach nur den Kopf darüber. Aber glaubt mir, auch so etwas kann gut tun und befreien. Denn wenn die Tränen mal versiegt sind, geht es mir schon besser. Ja und da ich letzte Woche wieder mal so einen rabenschwarzen Tag hatte (mit Heulkrampf im Büro), habe ich mir das Buch von Danielle Steel „Der lange Weg nach Hause“ zum wiederholten Male reingezogen.
*** Der Inhalt ***
Gabriella Harrison, zu Beginn der Handlung sechs Jahre alt, ist ein entzückendes Mädchen mit großen und traurigen blauen Augen und niedlichen blonden Ringellöckchen. Die wenigen Bekannten ihrer Eltern, die sie mal zu Gesicht bekommen, sind ganz entzückt von ihr. Auch ihr Vater, John Harrison, ist ganz entzückt von seiner Tochter. Und genau da beginnt das Problem. Die Mutter, Eloise Harrison, ist eifersüchtig auf ihre kleine Tochter. Selbst von einer gefühlskalten Tante erzogen und mit 24 Jahren noch nicht reif für die Mutterrolle misshandelt sie ihre Tochter auf die übelste Art und John ist zu schwach, um sich für seine Tochter einzusetzen. Jahrelang muss Gabriella dies alles über sich ergehen lassen, einmal landet sie sogar im Krankenhaus. Und immer gibt sie sich selbst die Schuld. Sie glaubt ihrer Mutter, dass sie ein schlechtes und ungezogenes Mädchen ist.
Schließlich flieht John zu seiner Geliebten und lässt Gabriella bei ihrer Mutter alleine. Prügel gibt es mittlerweile täglich. Jedoch versteht die Mutter es gut, Gabriella so zu verprügeln, dass man es nicht sieht. Also Gabriella elf Jahre alt ist, bringt ihre Mutter sie in ein Kloster damit sie mit ihrem neuen Freund, Frank, wegziehen und ein neues Leben beginnen kann. Gabriella erfährt es erst, als sie im Kloster abgeliefert wird und angeblich sollte es auch nur für drei Monate sein.
Die Schwestern, allen voran die Leiterin des Klosters, Schwester Gregoria, kümmern sich rührend um Gabbie (so wird sie dort genannt) und ermuntern sie auch, weiterhin ihre Geschichten (in die sie sich immer flüchtete) zu schreiben. Und so ist Gabriella eigentlich eher erleichtert als geschockt, als ihr Schwester Gregoria mitteilt, dass sie vorerst im Kloster bleiben soll.
Die Jahre prägen Gabriella und obwohl sie auch ins College geht, wächst in ihr der Entschluss eine Nonne zu werden. Alles hätte gut gehen können, wenn sie nicht Joe, einen Priester, kennen gelernt hätte. Beide gebrannte Seelen verlieben sie sich ineinander und die Geschichte geht natürlich nicht gut aus (näheres möchte ich nicht verraten).
Gabriella verlässt unfreiwillig das Kloster und sucht ihren Weg im weltlichen Leben. Auch dort läuft noch einiges schief und sie erliebt wirklich Schlimmes bevor sie endlich ihren Frieden findet.
Alles Weitere solltet Ihr selbst lesen. Ich möchte nicht zuviel verraten.
*** Fakten zum Buch ****
Vor mir liegt ein Buch (gebundene Ausgabe) mit Schutzumschlag in blau-gold gehalten. Auf der Vorderseite sieht man auch das Bild einer sonnendurchfluteten Allee. Das Exemplar, welches ich habe ist vom Bertelsmann Bücherclub. Die Originalausgabe erschien unter dem Titel „The Long Road Home“ bei Dell Publishing, Random House, Inc., New York. Das Buch wurde von Fr. Dr. Eva Malsch ins Deutsche übersetzt und hat 384 Seiten. Die ISBN ist 07219 9 und wurde 2001 gedruckt. Was es mich damals gekostet hat, weiß ich wirklich nicht mehr. Aber ich habe natürlich wie immer für Euch recherchiert.
Das Buch gibt es derzeit in verschiedenen Ausführungen bei Amazon.
Broschierte Ausgabe vom Rowohlt Verlag neu für 7,90 Euro und gebraucht ab 4,00 Euro unter der ISBN 3499235048. Gebunde Ausgabe vom Blanvalet Verlag neu für 21,90 Euro und gebraucht ab 10 Euro unter der ISBN 3764501103. Die genannten Bücher sehen vom Cover her aber anders aus als das Buch, welches ich habe.
*** Zur Autorin ***
Danielle Steel hat eine portugiesische 1947 als Danielle Fernande Schuelein-Steel in New York geboren. In ihrer Jugend hat sie in Frankreich gelebt und verschiedene europäische Schulen besucht. In der Universität von New York studierte sie die französische und italienische Sprache und Literatur. 1973 erschien ihr erster Roman „Going Home“ (Doch die Liebe bleibt). Dieser hielt sich sechs Wochen in der Bestseller-Liste. Die nächsten fünf Bücher waren Misserfolge. Der Durchbruch gelang ihr 1977. In den USA gilt sie als die Königin des Gesellschaftsromans. Neben ihren vielen Romanen hat sie auch 15 Kinderbücher, einen Gedichtband (Love) und ein Sachbuch über das Thema Geburt (Having a baby) geschrieben. Ihre Bücher werden zum Teil verfilmt und in 28 Sprachen übersetzt.
Privat lief es für Danielle Steel nicht immer so gut. Ein Scheidungskrieg und der Tod ihres Sohns Nick (Freitod wegen Drogenabhängigkeit) zwang sie 1997 zu einer Pause. Heute lebt Danielle Steel mit ihren Kinder und Haustieren in San Francisco.
Die Autogrammadresse von ihr ist:
Danielle Steel
c/o Dell Publishing Co
I540 Broadway, I9th Fl.
New York, NY I0036
USA
Die offizielle HP von Danielle Steel ist: http://www.randomhouse.com/features/steel/
*** Fazit ***
Ein zu Tränen rührendes Buch, welches leicht zu lesen ist.
*** Meine Meinung ***
Für knallharte Typen ist dieses Buch wohl nichts. Ebenso wenig für Leute, die nichts vom Leid anderer Menschen lesen wollen. Es ist auch keine sogenannte schwere Literatur, die manche automatisch als die bessere Literatur abtun. Es ist einfach ein gut geschriebenes Buch, nicht seicht aber leicht zu lesen.
Das Thema im Buch rührt zutiefst an. Denn Misshandlung von Kindern ist ja schon sehr lange ein Thema und irgendwie wird immer noch viel zu wenig dagegen getan.
Im Vorwort von Danielle Steel steht u. a.:
Für die Kinder, die starben – für jene, die wir kannten, und andere, die wir kennen sollten. Und für die Kinder, die alles überlebten und dem schrecklichen Ort entrinnen konnten, wo ihr Leben und ihre Seelen ständig bedroht wurden …
Zitatende
Und ich sage, es wird immer noch zu oft weggeschaut!
Eigentlich ist es logisch, dass Gabriellas weiterer Weg auch nicht leicht ist. Denn Menschen, denen jahrelang eingeredet wird dass sie nichtsnutzig und an allem schuld sind, sind ja für andere ein leichtes Opfer.
Auch dies wird durch Mobbing in der heutigen Zeit eher schlimmer als besser.
Trotz allem passiert, für die Tatsache dass es nur eine Geschichte ist, etwas arg viel und in manchen Lebensphasen von Gabriella wäre ich gerne länger verweilt.
Also wer mal so richtig heulen möchte, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.
Ich kann Danielle Steel als Autorin für alle empfehlen, die nicht nur hochgestochene Sachen lesen wollen und habe selbst sehr viele Bücher von ihr.
Die Story
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Der neu gewählte amerikanische Präsident Paul Ellison hat mit seiner Antrittsrede einige aufgescheucht, da er Ost und West einander näher bringen möchte und zu Zeiten Ionescus mit Rumänien den Anfang machen will. Normalerweise wäre sein Freund, Stanton Rogers Präsident geworden, hätte sich dieser nicht durch eine Scheidung seine Chance verbaut. Ellison macht gleich nach seiner Amtsbestätigung zu seinem aussenpolitischen Berater.
Gleicher Zeitpunkt, anderer Ort:
Die Gruppe „Patriotische Vereinigung“, hochkarätige Vertreter verschiedener Länder haben wieder einmal eine Geheimsitzung, wo sie einen Mordauftrag bestimmen. Erst im Laufe des Buches kriegt man einige Namen mit und am Schluss alle, da sie sich mit Decknamen ansprechen.
Gleicher Zeitpunkt, anderer Ort:
Mary Ashley, eine glücklich verheiratete Geschichtsprofessorin denkt sich wie froh sie ist, Paul Allison gewählt zu haben. Ihr Grossvater stammt aus Rumänien und sie hat einen Artikel über Entspannungspolitik verfasst, sowie ein Buch über Osteuropa.
Der Präsident beschliesst, Mary Ashley zur Botschafterin von Rumänien zu machen. Diese lehnt jedoch zuerst aus familiären Gründen ab. Kurz darauf stirbt ihr Mann bei einem Autounfall und sie steht plötzlich alleine mit Tim und Beth, ihren beiden Kindern da.
Einige Wochen später schickt der Präsident Stanton Rogers zu Mary um ihr das Angebot noch mal zu machen und dieses Mal stimmt sie nach einigen Überlegungen zu. Es folgt eine kurze Einarbeitungszeit in Washington D. C. und sehr viele Pressetermine. Schnell wird sie zum Liebling der Nation. In Washington lernt sie auch Mike Slade, ihren Vertreter kennen, welcher ihr allerdings total unsympathisch ist.
In Rumänien angekommen, lernt sie recht schnell den Präsidenten Ionescu und später auch dessen 14jährigen Sohn Nicu kennen. Auch lernt sie relativ schnell, alles wegzusperren, da sämtliches rumänisches Personal Spitzel ihrer Regierung sind.
Eine kleinen Flirt mit einem französischen Arzt, ständige Besuche bei irgenwelchen Botschaftsempfängen, diplomatisches Geschick bei Verhandlungen mit Ionescu und Mary hat sich schnell eingelebt.
Als sie sich ziemlich krank fühlt, merkt sie dass sie jemand vergiften möchte. Alles deutet auf Mike Slade hin und er gibt es auch zu, allerdings . . . . . . . .
Wie heisst es so schön, wenn es am schönsten ist soll man aufhören. Wer glaubt, ich hätte schon alles verraten der täuscht sich ganz gewaltig. Es wird noch viel spannender und verworrener bis sich am Schluss alles aufklärt, auch der mysteriöse Autounfall von Mary’s Mann.
Ja eines sollte ich noch dazu schreiben, am Schluss wird auch geklärt wer nun eigentlich der berühmt-berüchtige millionenschwere Killer „Angel“ und auch wer der Koordinater der Gruppe \"Patriotische Vereinigung\" ist.
Der Autor
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Sidney Sheldon ist Jahrgang 1917. Er ist verwitwet und hat eine Tochter, namens Mary. Geboren ist er in Chicago. Er lebt in Los Angeles, Palm Springs und London. Im Schatten der Götter ist sein siebter Roman. Seinen ersten schrieb er mit 53 Jahren. Ich habe gelesen, dass er für dieses Buch dreieinhalb Jahre recherchiert hat.
Mit 25 Jahren hatte er ziemlichen Erfolg am Broadway mit seinem Drehbuch zum Musical „Annie, get your gun“. Seine Bücher sind immer relativ schnell Bestseller und werden in der Regel auch verfilmt.
Fakten zum Buch
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Das Taschenbuch gibt es für 8 Euro und erschien im Goldmann Verlag, München. Der Originaltitel ist „Windmill of the Gods“. Die ISBN ist 3-442-43887-X. Bei Amazon gibt es derzeit auch eine Sonderausgabe für 6 Euro.
Fazit
*************
Wie alle Bücher von Sidney Sheldon, hochbrisant und bis zur letzten Seite spannend.
Meine Meinung
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In allen seinen Büchern verlang Sidney Sheldon Konzentration und Mitdenken von seinen Lesern. Ein einfaches Überlesen, wie bei leichter Kost, ist hier nicht möglich. Es fällt auch schwer, das Buch wegzulegen wenn man mal damit angefangen hat.
Mit diesem Buch hat er ein politisches Thema aufgegriffen, was zur damaligen Zeit sehr aktuell war. Obwohl nur ein Roman, steckt doch sehr viel Realität in dem Buch. Dem aufmerksamen Leser fällt es durch die genaue Schilderung recht leicht, sich in die Verhältnisse im damaligen Rumänien einzufühlen.
Mein Gedanken beim Lesen waren recht wiedersprüchlich. Es gab Momente, da stellte ich mir vor wie toll so ein Job wäre und die andere Momente machten mir einfach Angst. Mal davon abgesehen, dass ein Job als Botschafter (soweit man ihn ernst nimmt) mit Sicherheit anstrengend ist und viel Verantwortungsgefühl braucht, ist es in einem östlichen Land bestimmt noch schwieriger.
Ich habe für mich entschieden, sollte mich jemals jemand fragen (was nie vorkommen wird, aber man kann ja davon träumen), würde ich mich nie für ein kommunistisches Land entscheiden.
Auf jeden Fall kann ich Euch das Buch und überhaupt Bücher von Sidney Sheldon nur empfehlen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-05-13 21:15:59 mit dem Titel Steel Danielle, Der lange Weg nach Hause
Es gibt Menschen die tun sich was Gutes wenn es ihnen schlecht geht. Und das ist auch gut so! Und es gibt die Hexe, die gibt es sich knüppeldick wenn es ihr schlecht geht. Wenn ich sowieso schon mies drauf bin, dann ziehe ich mir einen extrem traurigen Film rein (z. B. den vierten Teil von Dornenvögel) oder ich lese ein Buch mit einer traurigen Handlung. Hauptsache, ich kann dann noch mehr heulen. Es gibt Menschen, die würden dies unter Selbstmitleid abtun und wieder andere schütteln einfach nur den Kopf darüber. Aber glaubt mir, auch so etwas kann gut tun und befreien. Denn wenn die Tränen mal versiegt sind, geht es mir schon besser. Ja und da ich letzte Woche wieder mal so einen rabenschwarzen Tag hatte (mit Heulkrampf im Büro), habe ich mir das Buch von Danielle Steel „Der lange Weg nach Hause“ zum wiederholten Male reingezogen.
*** Der Inhalt ***
Gabriella Harrison, zu Beginn der Handlung sechs Jahre alt, ist ein entzückendes Mädchen mit großen und traurigen blauen Augen und niedlichen blonden Ringellöckchen. Die wenigen Bekannten ihrer Eltern, die sie mal zu Gesicht bekommen, sind ganz entzückt von ihr. Auch ihr Vater, John Harrison, ist ganz entzückt von seiner Tochter. Und genau da beginnt das Problem. Die Mutter, Eloise Harrison, ist eifersüchtig auf ihre kleine Tochter. Selbst von einer gefühlskalten Tante erzogen und mit 24 Jahren noch nicht reif für die Mutterrolle misshandelt sie ihre Tochter auf die übelste Art und John ist zu schwach, um sich für seine Tochter einzusetzen. Jahrelang muss Gabriella dies alles über sich ergehen lassen, einmal landet sie sogar im Krankenhaus. Und immer gibt sie sich selbst die Schuld. Sie glaubt ihrer Mutter, dass sie ein schlechtes und ungezogenes Mädchen ist.
Schließlich flieht John zu seiner Geliebten und lässt Gabriella bei ihrer Mutter alleine. Prügel gibt es mittlerweile täglich. Jedoch versteht die Mutter es gut, Gabriella so zu verprügeln, dass man es nicht sieht. Also Gabriella elf Jahre alt ist, bringt ihre Mutter sie in ein Kloster damit sie mit ihrem neuen Freund, Frank, wegziehen und ein neues Leben beginnen kann. Gabriella erfährt es erst, als sie im Kloster abgeliefert wird und angeblich sollte es auch nur für drei Monate sein.
Die Schwestern, allen voran die Leiterin des Klosters, Schwester Gregoria, kümmern sich rührend um Gabbie (so wird sie dort genannt) und ermuntern sie auch, weiterhin ihre Geschichten (in die sie sich immer flüchtete) zu schreiben. Und so ist Gabriella eigentlich eher erleichtert als geschockt, als ihr Schwester Gregoria mitteilt, dass sie vorerst im Kloster bleiben soll.
Die Jahre prägen Gabriella und obwohl sie auch ins College geht, wächst in ihr der Entschluss eine Nonne zu werden. Alles hätte gut gehen können, wenn sie nicht Joe, einen Priester, kennen gelernt hätte. Beide gebrannte Seelen verlieben sie sich ineinander und die Geschichte geht natürlich nicht gut aus (näheres möchte ich nicht verraten).
Gabriella verlässt unfreiwillig das Kloster und sucht ihren Weg im weltlichen Leben. Auch dort läuft noch einiges schief und sie erliebt wirklich Schlimmes bevor sie endlich ihren Frieden findet.
Alles Weitere solltet Ihr selbst lesen. Ich möchte nicht zuviel verraten.
*** Fakten zum Buch ****
Vor mir liegt ein Buch (gebundene Ausgabe) mit Schutzumschlag in blau-gold gehalten. Auf der Vorderseite sieht man auch das Bild einer sonnendurchfluteten Allee. Das Exemplar, welches ich habe ist vom Bertelsmann Bücherclub. Die Originalausgabe erschien unter dem Titel „The Long Road Home“ bei Dell Publishing, Random House, Inc., New York. Das Buch wurde von Fr. Dr. Eva Malsch ins Deutsche übersetzt und hat 384 Seiten. Die ISBN ist 07219 9 und wurde 2001 gedruckt. Was es mich damals gekostet hat, weiß ich wirklich nicht mehr. Aber ich habe natürlich wie immer für Euch recherchiert.
Das Buch gibt es derzeit in verschiedenen Ausführungen bei Amazon.
Broschierte Ausgabe vom Rowohlt Verlag neu für 7,90 Euro und gebraucht ab 4,00 Euro unter der ISBN 3499235048. Gebunde Ausgabe vom Blanvalet Verlag neu für 21,90 Euro und gebraucht ab 10 Euro unter der ISBN 3764501103. Die genannten Bücher sehen vom Cover her aber anders aus als das Buch, welches ich habe.
*** Zur Autorin ***
Danielle Steel hat eine portugiesische 1947 als Danielle Fernande Schuelein-Steel in New York geboren. In ihrer Jugend hat sie in Frankreich gelebt und verschiedene europäische Schulen besucht. In der Universität von New York studierte sie die französische und italienische Sprache und Literatur. 1973 erschien ihr erster Roman „Going Home“ (Doch die Liebe bleibt). Dieser hielt sich sechs Wochen in der Bestseller-Liste. Die nächsten fünf Bücher waren Misserfolge. Der Durchbruch gelang ihr 1977. In den USA gilt sie als die Königin des Gesellschaftsromans. Neben ihren vielen Romanen hat sie auch 15 Kinderbücher, einen Gedichtband (Love) und ein Sachbuch über das Thema Geburt (Having a baby) geschrieben. Ihre Bücher werden zum Teil verfilmt und in 28 Sprachen übersetzt.
Privat lief es für Danielle Steel nicht immer so gut. Ein Scheidungskrieg und der Tod ihres Sohns Nick (Freitod wegen Drogenabhängigkeit) zwang sie 1997 zu einer Pause. Heute lebt Danielle Steel mit ihren Kinder und Haustieren in San Francisco.
Die Autogrammadresse von ihr ist:
Danielle Steel
c/o Dell Publishing Co
I540 Broadway, I9th Fl.
New York, NY I0036
USA
Die offizielle HP von Danielle Steel ist: http://www.randomhouse.com/features/steel/
*** Fazit ***
Ein zu Tränen rührendes Buch, welches leicht zu lesen ist.
*** Meine Meinung ***
Für knallharte Typen ist dieses Buch wohl nichts. Ebenso wenig für Leute, die nichts vom Leid anderer Menschen lesen wollen. Es ist auch keine sogenannte schwere Literatur, die manche automatisch als die bessere Literatur abtun. Es ist einfach ein gut geschriebenes Buch, nicht seicht aber leicht zu lesen.
Das Thema im Buch rührt zutiefst an. Denn Misshandlung von Kindern ist ja schon sehr lange ein Thema und irgendwie wird immer noch viel zu wenig dagegen getan.
Im Vorwort von Danielle Steel steht u. a.:
Für die Kinder, die starben – für jene, die wir kannten, und andere, die wir kennen sollten. Und für die Kinder, die alles überlebten und dem schrecklichen Ort entrinnen konnten, wo ihr Leben und ihre Seelen ständig bedroht wurden …
Zitatende
Und ich sage, es wird immer noch zu oft weggeschaut!
Eigentlich ist es logisch, dass Gabriellas weiterer Weg auch nicht leicht ist. Denn Menschen, denen jahrelang eingeredet wird dass sie nichtsnutzig und an allem schuld sind, sind ja für andere ein leichtes Opfer.
Auch dies wird durch Mobbing in der heutigen Zeit eher schlimmer als besser.
Trotz allem passiert, für die Tatsache dass es nur eine Geschichte ist, etwas arg viel und in manchen Lebensphasen von Gabriella wäre ich gerne länger verweilt.
Also wer mal so richtig heulen möchte, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.
Ich kann Danielle Steel als Autorin für alle empfehlen, die nicht nur hochgestochene Sachen lesen wollen und habe selbst sehr viele Bücher von ihr.
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