Erfahrungsbericht von Araxas
Segal Erich - LOVE STORY
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Vor fast 30 Jahren rührte Erich Segal mit „Love Story“ Millionen zu Tränen. Ich will nicht falsch verstanden werden, der nachfolgende Bericht dient nicht dazu das Buch oder seine Leser „runterzumachen“. Mir persönlich gefallen vor allem die Wortgefechte die, die Protagonisten sich liefern und der schnoddrig unsentimentale Erzählstil des Autors.
1.) Inhaltsangabe
2.) Gedanken und Bemerkungen zum Buch
3.) Pressestimmen
4.) Der Autor
5.) Das Buch
6.) Fazit
1.) Inhaltsangabe
===============
Oliver Barret IV, Sohn aus sehr reichem Haus, Havard Student, Sportskanone und Draufgänger verliebt sich in die Musikstudentin Jenny. Jenny ist die Tochter eines Bäckermeisters italienischer Herkunft stammt aus eher ärmlichen Verhältnissen.
Das Liebespaar verbringt eine unbeschwerte Zeit, zunächst noch ohne Zukunftspläne, als dann aber die Trennung bevorsteht weil Jenny ein Stipendium bei einer berühmten Musiklehrerin in Paris erhält, macht ihr Oliver, der sie nicht verlieren will, einen Heiratsantrag.
Die relativ große gesellschaftliche Distanz macht den beiden aber keine Probleme. Anders als dem Vater von Oliver, er lehnt die Verbindung kategorisch ab. Das Verhältnis von Oliver und seinem Vater ist auch ohne Jenny sehr angespannt. So lehnt Oliver alle Wertvorstellungen seines Vaters zu Recht oder zu Unrecht grundsätzlich ab. Dabei ist er in vielen Charakterzügen seinem Vater sehr ähnlich, so sind beide z.B. sehr dickköpfig was zu nicht unerheblichen Problemen führt. Nach einem letzten Streit über seine Beziehung zu Jenny sagt er sich von seinem Vater los, verschwindet aus seinem Leben und beginnt mit Jenny sein eigenes.
Das Verhältnis von Jenny, die ohne ihre Mutter aufwachsen musste, zu ihrem Vater ist das genaue Gegenteil von Olivers Verhältnis zu seinem Vater. Jenny wird von ihrem Vater abgöttisch geliebt und er akzeptiert alles was seine Tochter glücklich macht auch wenn es seiner eigenen Überzeugung grundlegend widerspricht. So verliert er auch nicht viele Worte, als Jenny und Oliver im eröffnen das sie, aus Überzeugung, nicht kirchlich heiraten werden. Auch hier akzeptiert er, obwohl er selbst streng katholisch ist, die Entscheidung seiner Tochter.
Da Oliver sich komplett von seinem Vater losgesagt hat steht das junge Paar nun völlig mittellos da. Wenigstens verhilft ihm sein bedeutender Name zu einem Stipendium so dass er weiter Jura studieren kann. Jenny nimmt unterdessen einen Job als Dozentin an einer Privatschule an um sie beide zu durchzubringen. Die großen wirtschaftlichen Probleme beinträchtigen aber ihrer Beziehung in keiner Weise sie sind glücklich und zufrieden und ihren Humor haben sie auch nicht verloren.
Nach drei Jahren beendet Oliver sein Jurastudium als drittbester seines Jahrgangs. Aufgrund seines guten Abschlusses und seiner gesellschaftliche Herkunft hat er keine Probleme einen erstklassischen Job in einer Anwaltskanzlei zu finden. Die mageren Jahre sind nun endlich vorbei und die Barrets gelangen zu einigem Wohlstand. Zum großen Glück fehlt eigentlich nur noch ein Kind, aber damit will es nicht so recht klappen. Das Paar lässt sich von einem Arzt untersuchen.
Das Untersuchungsergebnis ist katastrophal und bringt die ganze heile Welt von Oliver und Jenny zum Einsturz.
Hier breche ich die Inhaltsangabe ab um denjenigen die die Story nicht kennen den Lesespaß nicht zu verderben, obwohl ich glaube das es in diesem Universum niemanden gibt der die Geschichte nicht kennt.
2.) Gedanken und Bemerkungen zum Buch
==============================
viel zu kurz
=========
Segal rast geradezu durch seine Geschichte, er macht nicht einmal den Versuch seinen Personen ein gewisses Profil zu geben. Er setzt seinen Lesern einfach die Archetypen der modernen Unterhaltungsliteratur vor und die können sich dann ihren Teil denken. Irgendwie habe ich beim Lesen immer das Gefühl dass der Autor es unglaublich eilig hat zum Ende zu kommen.
Schade um den guten Ansatz, wie schon gesagt die Wortgeplänkel der Protagonisten haben mir großen Spaß gemacht und die häufige wörtliche Rede macht, trotz Ich-Erzähler das Buch sehr lebendig.
Zitat ( Gespräch zwischen Jenny und Oliver über Olivers Vater ):
<< Aber was tut er, dass du ihn einen alten Schweinehund nennst. >>
<< Zwingt mich >>, erwiderte ich
<< wie bitte? >>
<< Zwingt mich >> wiederholte ich
Ihre Augen wurden so groß wie Untertassen.
<< Zum Inzest, meinst du?>> fragte sie
<< Komm mir nicht mit deinen eigenen Familienproblemen, Jen. Ich habe selber genug.>>
<< Welche denn, zum Beispiel, Oliver?>> fragte sie. << Wozu zwingt er dich denn? >>
<< Zu den < richtigen Dingen > >> sagte ich
<< Was ist denn verkehrt an den < richtigen Dingen >? Fragte sie und genoss offenbar ihr Paradoxon.
Ich erläuterte ihr, dass ich es zum Kotzen fände, immer auf die Familientradition der Barretts hin getrimmt zu werden.....Und es passte mir auch nicht in den Kram, bei jedem Semester die und die Leistungen produzieren zu müssen.
Zitat ende
Es hätte dem Buch nicht geschadet den Vater-Sohn-Konflikt etwas weiter auszubauen, zumal Pyschodramen in den 70gern große Mode waren oder die gesellschaftliche Vormachtstellung der weißen protestantischen Oberschicht im Amerika dieser Jahre zu kritisieren. Man hätte den Charakteren mehr Profil verleihen können, die Eindimensionalität der Akteure hat mich doch arg gestört. Schade, schade der Autor hat das Zeug dazu, aus dem Stoff hätte man eindeutig mehr machen können.
Trivialliteratur ( zitiert nach Brockhaus )
=============================
>> Literatur, die in Stoff- und Motivwahl, Sprache, Handlungsführung »trivial« (gewöhnlich, schematisch) ist. Die T. gilt als niedrigste Stufe der Unterhaltungsliteratur; verbreitet sind Abenteuer-, Kriminal-, Liebes-, Heimatromane.<<
Ich frage mich wirklich ernsthaft was den Autor dazu bringt solche Geschichten zu verfassen? Er ist schließlich Professor für Literatur an den berühmtesten Universitäten der Welt. Er war jung und brauchte das Geld kann, nicht sein, mittlerweile hat er 3 solcher, nach dem gleichen Muster gestrickte, Werke vom Stapel gelassen. Irgendwie ist das so als würde Michael Ballack freiwillig in der Kreisliga Fußball spielen.
3.) Pressereaktionen ( man bedenke das Erscheinungsjahr 1970 )
==================================================
Der Spiegel: >> An dem Buch ist nichts interessant außer seinem Erfolg. <<
Salcia Landmann in St. Galler Tageblatt: >> Eine verwilderte Intelligenzia versucht seit Jahren, jede persönliche Liebesbindung aus kapitalistischer Besitzgier zu erklären und als einzige Liebesform eine anstrengende Promiskuität zu propagieren, die den jungen Leuten allmählich zum Halse heraushängt. Das > stille Glück im Winkel < mit Hilfe der guten alten Monogamie erscheint da wie ein Paradies auf Erden. Aber wer traut sich das schon auszusagen.<<
4.) Der Autor
=========
Erich Wolf Segal wurde am 16 Juni 1937 in New York als Sohn eines Rabbiners geboren und studierte in Havard klassische Sprachen und Literatur wo er später als Professor lehrte. Er ist heute Dozent am Wolfson College in Oxford.
Weitere Werke:
===========
Olivers Story ( 1976 )
Drehbuch zu Yellow Submarine ( 1968 )
5.) Das Buch
==========
Titel: LOVE STORY
Autor: Erich Segal
ISBN: 3 499 11623 5
Seiten: meine TB-Ausgabe hat 120 Seiten
Preis: ca. 8 EURO
6.) Fazit
=======
Außer der Story hat das Buch nichts mit dem Film gemein. Wem der Film zu schnulzig war, kann trotzdem Gefallen an dem Buch finden. Wie schon eingangs bemerkt das Ungewöhnliche an diesem Büchlein ist die schnoddrig, unsentimentale Erzählweise des Verfassers.
© by Araxas 25.08.02
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-12-27 22:40:38 mit dem Titel Sorensen, Per Helge / M@ilstorm
Tja, meine Meinung zu diesem Werk ist recht gespalten, da gibt es einige Dinge die mir gut gefallen und wiederum andere die einfach nur schlecht sind.
1.) Internetthriller
2.) Handlung
3.) Gedanken und Bemerkungen zum Buch
4.) Das Buch
5.) Der Autor
6.) Fazit
1.) Internetthriller
=============
Im Gegensatz zu anderen Machwerken, bei denen in der Handlung 'mal kurz 2 E-Mails hin und her geschickt werden, die dann gleich als Internetthriller bezeichnet werden, ist in diesem Roman das Internet wirklich das Hauptthema. Und zwar geht es um Kryptographie, d.h. die Verschlüsselung von Daten die über das Internet gesendet werden und über das Interesse des Staates an der Kontrolle dieser Art der Kommunikation. Dieses Thema wird von dem Autor in allen Konsequenzen sehr gut dargestellt sei es nun von der technischen oder von der politisch, gesellschaftlichen Seite. Sehr positiv, deshalb eingangs besprochen und nochmals betont, der eigentliche Hauptdarsteller in diesem Buch ist das Internet.
2.) Handlung
==========
Die Handlungsbeschreibung wird sehr kurz ausfallen, weil sich der Autor, außer in den Fällen in denen es sich um Kryptographie handelt, ziemlich nüchtern und emotionslos die Geschichte erzählt. Es liegt durchaus ein gewisser Reiz darin den Erklärungen des Autors zu folgen, deshalb will ich nicht zuviel verraten.
ER ( der Protagonist ), ein Mathematikstudent an der Kopenhagener Universität, wird eines Abends Zeuge eines Mordes an einem Kommilitonen auf seinem Computerbildschirm. Als Bildschirmschoner ist an der Uni eine Software installiert die Bilder, die von den Webcams der angeschlossenen Computer aufgenommen werden, zufällig wiedergibt. Bei der niedrigen Auflösung kann er zwar erkennen was vorgeht aber die Indentifizierung der Personen bereitet ihm einige Schwierigkeiten.
Bei der nun folgenden Untersuchung durch die Polizei stellt sich heraus das 2 seiner Kollegen verschwunden sind, Martin und Thor. Obwohl es nicht ganz sicher ist geht ER davon aus das Martin das Opfer ist, unter anderem auch deshalb, weil ER von Martin, zwei, zunächst unverständliche, Mails in seiner Mailbox findet die dieser kurz vor seinem Verschwinden geschrieben hat.
Neugierig geworden stellt ER eigene Nachforschungen an und stößt damit in ein Wespennest. Gleich mehrere Interessengruppen, von denen der dänische Geheimdienst noch zu den harmlosen gehört, heften sich an seine Fersen. So langsam erkennt ER aber auch die Hintergründe des Mordes an Martin. Die Geheimdienste sind sehr stark daran interessiert die Kommunikation im Internet zu überwachen, dazu benötigen sie eine leistungsfähige Decodierungssoftware und so wie es aussieht ist Martin durch Zufall in den Besitz eben dieses Schlüssels gelangt.
ER bemerkt das er verfolgt wird und auch sein Computer und sein Telefon werden überwacht, ER kann sich dieses Interesser an seiner Person nicht so recht erklären, bis er einen Telefonanruf aus den USA erhält. Danach ist ihm einiges klarer, der Anrufer hat absichtlich eine falsche Spur gelegt und jeder glaubt nun ER wäre im Besitz des Schlüssels.
ER erkennt in welche lebensbedrohliche Situation er dadurch geraten ist und sieht keine andere Chance als nur wirklich den Schlüssel in seinen Besitz zu bringen. Kurzentschlossen fliegt er nach San Fransisco um sich mit seiner Internetbekanntschaft Dale zu treffen, die ihm bei der Lösung seiner Probleme helfen soll.
In den USA angekommen erlebt er zunächst einmal eine Überraschung, Dale ist nicht wie er angenommen hatte ein Mann, sondern eine Frau und obendrein noch recht attraktiv. Mit Hilfe von Dale und einigen Computerfreaks gelingt es ihm schließlich den Besitzer des Schlüssels ausfindig zu machen. Doch nicht nur ER ist an dem Schlüssel interessiert und es beginnt ein Wettlauf auf Leben und Tod.
3.) Gedanken und Bemerkungen zum Buch
=================================
Stil
----
Der Stil des Autors ist absolut gewöhnungsbedürftig, es wird in der Vergangenheit erzählt, und zwar ausschließlich aus der Sicht des Protagonisten, d.h. der Leser weiß nie mehr als die Hauptperson der Erzählung. Eigentlich wäre hier die Form einer Ich-Erzählung passender, aber gut, man kann sich daran gewöhnen, was mich aber stört ist das hier bloß ICH durch ER ersetzt wurde, künstlerische Experimente hin und her, dieses abweichende Stilmittel hätte man besser nutzen können oder am besten ganz darauf verzichtet. Warum rede ich nur immer von dem Protagonisten ? , ganz einfach der Autor verrät uns seinen Namen an keiner Stelle, die Charakterisierung der Personen die in der Erzählung auftreten fällt ebenso sparsam aus. Die Darstellung ist sogar mehr als spärlich, meist werden die Personen nur als "der Beamte" oder "der Systembetreuer" bezeichnet , die Charaktere sind mehr als flach dargestellt, zu allem Überfluss werden ihnen noch gängige Klischees angehängt, wie z.B. der ständig genervte "Systembetreuer" den man nur durch Freibier bestechen kann oder der Doktorant der sich nur von Spagetti in Tomatensoße ernährt.
Also, wenn ich einen Roman lese dann hänge ich mich zwar gerne am Thema auf, aber den letztendlichen Kick bringt mir immer noch die Nachvollziehbarkeit der Aktionen und Reaktionen der auftretenden Personen, dabei müssen diese nicht offensichtlich beschrieben werden, aber sie sollten doch irgendwie nachvollziehbar sein. Bei dem besprochenen Roman offenbaren z.B. hohe Regierungsbeamte ohne nachvollziehbarem Hintergrund wichtige Staatsgeheimnisse, aber warum?, Herr Sorensen, warum? für den logischen Fortgang der Geschichte sehr wichtig, aber an Hand ihrer Erzählung nicht nachvollziehbar.
Hier noch eine kurze Leseprobe damit sich der Leser selbst ein Bild machen kann ( Zitat ):
>> Er setzte sich mit dem Kaffee hin und öffnete den Mediaplayer. Das Klavier strömte in den Raum. Er hörte sich das ganze Thema an. Die ersten paar Takte des Solos. Dann öffnete er die Mail. Dale war neugierig, natürlich. Wollte hören ob er mit seiner Vermutung richtig gelegen hatte. Hatte es selber in ihrem Netz versuchen wollen. Aber der Verantwortliche für das Netz hatte sich nicht überreden lassen. Er öffnete ein Antwortfenster und legte los. Erzählte vom Kriminalkommisar. Dem Polizisten der in der Datenbar getanzt hatte. Zuletzt von Martins Mail. Die offene Frage. FreeFighter? Vielleicht wüsste Dale, was das alles zu bedeuten hatte? <<
Ingenieure schreiben Romane
------------------------------------------
Irgendwie ist es schon lustig, der Autor entspricht durch seine Erzählweise jedem Klischee das man einem Ingenieur ( ich bin übrigens selbst Ingenieur ) nachsagt. Alles was mit Technik zu tun hat wird bis ins kleinste und sehr kompetent erzählt, während es sich mit der Beschreibung von Emotionen sehr schwer tut. Alle Personen erscheinen sehr steril und eindimensional.
Was mir besonders gut gefallen hat ist z.B. die Diskussion über den Sinn des Verschlüsselns von Nachrichten im Internet, der Autor lässt hier die verschiedensten Parteien ( z.B.Privatpersonen, Geheimdienst, Regierung usw.) zu Wort kommen und präsentiert eine ganze Palette von Meinungen zu diesem Thema. Er stellt dadurch sehr differenziert den Konflikt zwischen dem Schutz der Privatsphäre und dem Auftrag des Staates seine Bürger vor Kriminellen ( Terroristen ) zu schützen da. Leider ein sehr aktuelles Thema.
Übersetzung
-----------------
Die Übersetzung ist eine einzige Katastrophe. Ich habe den Roman zwar nicht im dänischen Original gelesen aber man erkennt auch so schon einige Schnitzer.
Zitat: >> Er wurde nicht gestört, bis ein deutscher Reisebegleiter ihn mit Mühe und Not davor bewahrte auf dem Hamburger Hauptbahnhof ausrangiert zu werden.<<
Häh !?, sinnlose Sätze wie der oben zitierte findet man in dem Buch einige. Im ersten Drittel des Buches ist auch immer wieder die Rede von "Rockern " die das Internet für ihre kriminellen Zwecke missbrauchen könnten. Ich hab' mich anfangs gefragt warum ausgerechnet Rocker ein gesteigertes Interesse am Internet haben sollten, denke aber mal hier wurde ein Begriff wie z.B. organisierte Kriminalität oder Terrorgruppe falsch übersetzt. Das es das Wort "Teenagerin" gibt bezweifele ich auch stark.
O.K., ich glaube damit habe ich deutlich genug gemacht wie schlecht die Übersetzung ist, der Übersetzer ist übrigens nicht namentlich auf dem Umschlag des Buches erwähnt.
4. ) Das Buch
==========
Titel: M@ilstorm
Autor: Per Helge Sorensen
ISBN: 3-404-14813-4
Seiten: ca. 400 Seiten beim TB
Preis: 7,90 EURO fürs TB
5.) Der Autor
==========
Per Helge Sorensen, geboren 1968, ist Ingenieur von Beruf. Unter anderem hat er im dänischen Forschungsministerium gearbeitet. M@ilstorm ist sein erster Roman.
6.) Fazit
=======
Wie schon gesagt ich weiß nicht so recht was ich von dem Roman halten soll, sehr positiv fand ich dass das Internet und seine gesellschaftlichen Auswirkungen wirklich Hauptthema des Buches waren, sehr interessant. Negativ war der emotionslose Stil des Autor, so richtig "eintauchen" konnte ich nicht in die Story und natürlich die haarsträubende Übersetzung.
(c) by Araxas / 08.12.02
1.) Inhaltsangabe
2.) Gedanken und Bemerkungen zum Buch
3.) Pressestimmen
4.) Der Autor
5.) Das Buch
6.) Fazit
1.) Inhaltsangabe
===============
Oliver Barret IV, Sohn aus sehr reichem Haus, Havard Student, Sportskanone und Draufgänger verliebt sich in die Musikstudentin Jenny. Jenny ist die Tochter eines Bäckermeisters italienischer Herkunft stammt aus eher ärmlichen Verhältnissen.
Das Liebespaar verbringt eine unbeschwerte Zeit, zunächst noch ohne Zukunftspläne, als dann aber die Trennung bevorsteht weil Jenny ein Stipendium bei einer berühmten Musiklehrerin in Paris erhält, macht ihr Oliver, der sie nicht verlieren will, einen Heiratsantrag.
Die relativ große gesellschaftliche Distanz macht den beiden aber keine Probleme. Anders als dem Vater von Oliver, er lehnt die Verbindung kategorisch ab. Das Verhältnis von Oliver und seinem Vater ist auch ohne Jenny sehr angespannt. So lehnt Oliver alle Wertvorstellungen seines Vaters zu Recht oder zu Unrecht grundsätzlich ab. Dabei ist er in vielen Charakterzügen seinem Vater sehr ähnlich, so sind beide z.B. sehr dickköpfig was zu nicht unerheblichen Problemen führt. Nach einem letzten Streit über seine Beziehung zu Jenny sagt er sich von seinem Vater los, verschwindet aus seinem Leben und beginnt mit Jenny sein eigenes.
Das Verhältnis von Jenny, die ohne ihre Mutter aufwachsen musste, zu ihrem Vater ist das genaue Gegenteil von Olivers Verhältnis zu seinem Vater. Jenny wird von ihrem Vater abgöttisch geliebt und er akzeptiert alles was seine Tochter glücklich macht auch wenn es seiner eigenen Überzeugung grundlegend widerspricht. So verliert er auch nicht viele Worte, als Jenny und Oliver im eröffnen das sie, aus Überzeugung, nicht kirchlich heiraten werden. Auch hier akzeptiert er, obwohl er selbst streng katholisch ist, die Entscheidung seiner Tochter.
Da Oliver sich komplett von seinem Vater losgesagt hat steht das junge Paar nun völlig mittellos da. Wenigstens verhilft ihm sein bedeutender Name zu einem Stipendium so dass er weiter Jura studieren kann. Jenny nimmt unterdessen einen Job als Dozentin an einer Privatschule an um sie beide zu durchzubringen. Die großen wirtschaftlichen Probleme beinträchtigen aber ihrer Beziehung in keiner Weise sie sind glücklich und zufrieden und ihren Humor haben sie auch nicht verloren.
Nach drei Jahren beendet Oliver sein Jurastudium als drittbester seines Jahrgangs. Aufgrund seines guten Abschlusses und seiner gesellschaftliche Herkunft hat er keine Probleme einen erstklassischen Job in einer Anwaltskanzlei zu finden. Die mageren Jahre sind nun endlich vorbei und die Barrets gelangen zu einigem Wohlstand. Zum großen Glück fehlt eigentlich nur noch ein Kind, aber damit will es nicht so recht klappen. Das Paar lässt sich von einem Arzt untersuchen.
Das Untersuchungsergebnis ist katastrophal und bringt die ganze heile Welt von Oliver und Jenny zum Einsturz.
Hier breche ich die Inhaltsangabe ab um denjenigen die die Story nicht kennen den Lesespaß nicht zu verderben, obwohl ich glaube das es in diesem Universum niemanden gibt der die Geschichte nicht kennt.
2.) Gedanken und Bemerkungen zum Buch
==============================
viel zu kurz
=========
Segal rast geradezu durch seine Geschichte, er macht nicht einmal den Versuch seinen Personen ein gewisses Profil zu geben. Er setzt seinen Lesern einfach die Archetypen der modernen Unterhaltungsliteratur vor und die können sich dann ihren Teil denken. Irgendwie habe ich beim Lesen immer das Gefühl dass der Autor es unglaublich eilig hat zum Ende zu kommen.
Schade um den guten Ansatz, wie schon gesagt die Wortgeplänkel der Protagonisten haben mir großen Spaß gemacht und die häufige wörtliche Rede macht, trotz Ich-Erzähler das Buch sehr lebendig.
Zitat ( Gespräch zwischen Jenny und Oliver über Olivers Vater ):
<< Aber was tut er, dass du ihn einen alten Schweinehund nennst. >>
<< Zwingt mich >>, erwiderte ich
<< wie bitte? >>
<< Zwingt mich >> wiederholte ich
Ihre Augen wurden so groß wie Untertassen.
<< Zum Inzest, meinst du?>> fragte sie
<< Komm mir nicht mit deinen eigenen Familienproblemen, Jen. Ich habe selber genug.>>
<< Welche denn, zum Beispiel, Oliver?>> fragte sie. << Wozu zwingt er dich denn? >>
<< Zu den < richtigen Dingen > >> sagte ich
<< Was ist denn verkehrt an den < richtigen Dingen >? Fragte sie und genoss offenbar ihr Paradoxon.
Ich erläuterte ihr, dass ich es zum Kotzen fände, immer auf die Familientradition der Barretts hin getrimmt zu werden.....Und es passte mir auch nicht in den Kram, bei jedem Semester die und die Leistungen produzieren zu müssen.
Zitat ende
Es hätte dem Buch nicht geschadet den Vater-Sohn-Konflikt etwas weiter auszubauen, zumal Pyschodramen in den 70gern große Mode waren oder die gesellschaftliche Vormachtstellung der weißen protestantischen Oberschicht im Amerika dieser Jahre zu kritisieren. Man hätte den Charakteren mehr Profil verleihen können, die Eindimensionalität der Akteure hat mich doch arg gestört. Schade, schade der Autor hat das Zeug dazu, aus dem Stoff hätte man eindeutig mehr machen können.
Trivialliteratur ( zitiert nach Brockhaus )
=============================
>> Literatur, die in Stoff- und Motivwahl, Sprache, Handlungsführung »trivial« (gewöhnlich, schematisch) ist. Die T. gilt als niedrigste Stufe der Unterhaltungsliteratur; verbreitet sind Abenteuer-, Kriminal-, Liebes-, Heimatromane.<<
Ich frage mich wirklich ernsthaft was den Autor dazu bringt solche Geschichten zu verfassen? Er ist schließlich Professor für Literatur an den berühmtesten Universitäten der Welt. Er war jung und brauchte das Geld kann, nicht sein, mittlerweile hat er 3 solcher, nach dem gleichen Muster gestrickte, Werke vom Stapel gelassen. Irgendwie ist das so als würde Michael Ballack freiwillig in der Kreisliga Fußball spielen.
3.) Pressereaktionen ( man bedenke das Erscheinungsjahr 1970 )
==================================================
Der Spiegel: >> An dem Buch ist nichts interessant außer seinem Erfolg. <<
Salcia Landmann in St. Galler Tageblatt: >> Eine verwilderte Intelligenzia versucht seit Jahren, jede persönliche Liebesbindung aus kapitalistischer Besitzgier zu erklären und als einzige Liebesform eine anstrengende Promiskuität zu propagieren, die den jungen Leuten allmählich zum Halse heraushängt. Das > stille Glück im Winkel < mit Hilfe der guten alten Monogamie erscheint da wie ein Paradies auf Erden. Aber wer traut sich das schon auszusagen.<<
4.) Der Autor
=========
Erich Wolf Segal wurde am 16 Juni 1937 in New York als Sohn eines Rabbiners geboren und studierte in Havard klassische Sprachen und Literatur wo er später als Professor lehrte. Er ist heute Dozent am Wolfson College in Oxford.
Weitere Werke:
===========
Olivers Story ( 1976 )
Drehbuch zu Yellow Submarine ( 1968 )
5.) Das Buch
==========
Titel: LOVE STORY
Autor: Erich Segal
ISBN: 3 499 11623 5
Seiten: meine TB-Ausgabe hat 120 Seiten
Preis: ca. 8 EURO
6.) Fazit
=======
Außer der Story hat das Buch nichts mit dem Film gemein. Wem der Film zu schnulzig war, kann trotzdem Gefallen an dem Buch finden. Wie schon eingangs bemerkt das Ungewöhnliche an diesem Büchlein ist die schnoddrig, unsentimentale Erzählweise des Verfassers.
© by Araxas 25.08.02
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-12-27 22:40:38 mit dem Titel Sorensen, Per Helge / M@ilstorm
Tja, meine Meinung zu diesem Werk ist recht gespalten, da gibt es einige Dinge die mir gut gefallen und wiederum andere die einfach nur schlecht sind.
1.) Internetthriller
2.) Handlung
3.) Gedanken und Bemerkungen zum Buch
4.) Das Buch
5.) Der Autor
6.) Fazit
1.) Internetthriller
=============
Im Gegensatz zu anderen Machwerken, bei denen in der Handlung 'mal kurz 2 E-Mails hin und her geschickt werden, die dann gleich als Internetthriller bezeichnet werden, ist in diesem Roman das Internet wirklich das Hauptthema. Und zwar geht es um Kryptographie, d.h. die Verschlüsselung von Daten die über das Internet gesendet werden und über das Interesse des Staates an der Kontrolle dieser Art der Kommunikation. Dieses Thema wird von dem Autor in allen Konsequenzen sehr gut dargestellt sei es nun von der technischen oder von der politisch, gesellschaftlichen Seite. Sehr positiv, deshalb eingangs besprochen und nochmals betont, der eigentliche Hauptdarsteller in diesem Buch ist das Internet.
2.) Handlung
==========
Die Handlungsbeschreibung wird sehr kurz ausfallen, weil sich der Autor, außer in den Fällen in denen es sich um Kryptographie handelt, ziemlich nüchtern und emotionslos die Geschichte erzählt. Es liegt durchaus ein gewisser Reiz darin den Erklärungen des Autors zu folgen, deshalb will ich nicht zuviel verraten.
ER ( der Protagonist ), ein Mathematikstudent an der Kopenhagener Universität, wird eines Abends Zeuge eines Mordes an einem Kommilitonen auf seinem Computerbildschirm. Als Bildschirmschoner ist an der Uni eine Software installiert die Bilder, die von den Webcams der angeschlossenen Computer aufgenommen werden, zufällig wiedergibt. Bei der niedrigen Auflösung kann er zwar erkennen was vorgeht aber die Indentifizierung der Personen bereitet ihm einige Schwierigkeiten.
Bei der nun folgenden Untersuchung durch die Polizei stellt sich heraus das 2 seiner Kollegen verschwunden sind, Martin und Thor. Obwohl es nicht ganz sicher ist geht ER davon aus das Martin das Opfer ist, unter anderem auch deshalb, weil ER von Martin, zwei, zunächst unverständliche, Mails in seiner Mailbox findet die dieser kurz vor seinem Verschwinden geschrieben hat.
Neugierig geworden stellt ER eigene Nachforschungen an und stößt damit in ein Wespennest. Gleich mehrere Interessengruppen, von denen der dänische Geheimdienst noch zu den harmlosen gehört, heften sich an seine Fersen. So langsam erkennt ER aber auch die Hintergründe des Mordes an Martin. Die Geheimdienste sind sehr stark daran interessiert die Kommunikation im Internet zu überwachen, dazu benötigen sie eine leistungsfähige Decodierungssoftware und so wie es aussieht ist Martin durch Zufall in den Besitz eben dieses Schlüssels gelangt.
ER bemerkt das er verfolgt wird und auch sein Computer und sein Telefon werden überwacht, ER kann sich dieses Interesser an seiner Person nicht so recht erklären, bis er einen Telefonanruf aus den USA erhält. Danach ist ihm einiges klarer, der Anrufer hat absichtlich eine falsche Spur gelegt und jeder glaubt nun ER wäre im Besitz des Schlüssels.
ER erkennt in welche lebensbedrohliche Situation er dadurch geraten ist und sieht keine andere Chance als nur wirklich den Schlüssel in seinen Besitz zu bringen. Kurzentschlossen fliegt er nach San Fransisco um sich mit seiner Internetbekanntschaft Dale zu treffen, die ihm bei der Lösung seiner Probleme helfen soll.
In den USA angekommen erlebt er zunächst einmal eine Überraschung, Dale ist nicht wie er angenommen hatte ein Mann, sondern eine Frau und obendrein noch recht attraktiv. Mit Hilfe von Dale und einigen Computerfreaks gelingt es ihm schließlich den Besitzer des Schlüssels ausfindig zu machen. Doch nicht nur ER ist an dem Schlüssel interessiert und es beginnt ein Wettlauf auf Leben und Tod.
3.) Gedanken und Bemerkungen zum Buch
=================================
Stil
----
Der Stil des Autors ist absolut gewöhnungsbedürftig, es wird in der Vergangenheit erzählt, und zwar ausschließlich aus der Sicht des Protagonisten, d.h. der Leser weiß nie mehr als die Hauptperson der Erzählung. Eigentlich wäre hier die Form einer Ich-Erzählung passender, aber gut, man kann sich daran gewöhnen, was mich aber stört ist das hier bloß ICH durch ER ersetzt wurde, künstlerische Experimente hin und her, dieses abweichende Stilmittel hätte man besser nutzen können oder am besten ganz darauf verzichtet. Warum rede ich nur immer von dem Protagonisten ? , ganz einfach der Autor verrät uns seinen Namen an keiner Stelle, die Charakterisierung der Personen die in der Erzählung auftreten fällt ebenso sparsam aus. Die Darstellung ist sogar mehr als spärlich, meist werden die Personen nur als "der Beamte" oder "der Systembetreuer" bezeichnet , die Charaktere sind mehr als flach dargestellt, zu allem Überfluss werden ihnen noch gängige Klischees angehängt, wie z.B. der ständig genervte "Systembetreuer" den man nur durch Freibier bestechen kann oder der Doktorant der sich nur von Spagetti in Tomatensoße ernährt.
Also, wenn ich einen Roman lese dann hänge ich mich zwar gerne am Thema auf, aber den letztendlichen Kick bringt mir immer noch die Nachvollziehbarkeit der Aktionen und Reaktionen der auftretenden Personen, dabei müssen diese nicht offensichtlich beschrieben werden, aber sie sollten doch irgendwie nachvollziehbar sein. Bei dem besprochenen Roman offenbaren z.B. hohe Regierungsbeamte ohne nachvollziehbarem Hintergrund wichtige Staatsgeheimnisse, aber warum?, Herr Sorensen, warum? für den logischen Fortgang der Geschichte sehr wichtig, aber an Hand ihrer Erzählung nicht nachvollziehbar.
Hier noch eine kurze Leseprobe damit sich der Leser selbst ein Bild machen kann ( Zitat ):
>> Er setzte sich mit dem Kaffee hin und öffnete den Mediaplayer. Das Klavier strömte in den Raum. Er hörte sich das ganze Thema an. Die ersten paar Takte des Solos. Dann öffnete er die Mail. Dale war neugierig, natürlich. Wollte hören ob er mit seiner Vermutung richtig gelegen hatte. Hatte es selber in ihrem Netz versuchen wollen. Aber der Verantwortliche für das Netz hatte sich nicht überreden lassen. Er öffnete ein Antwortfenster und legte los. Erzählte vom Kriminalkommisar. Dem Polizisten der in der Datenbar getanzt hatte. Zuletzt von Martins Mail. Die offene Frage. FreeFighter? Vielleicht wüsste Dale, was das alles zu bedeuten hatte? <<
Ingenieure schreiben Romane
------------------------------------------
Irgendwie ist es schon lustig, der Autor entspricht durch seine Erzählweise jedem Klischee das man einem Ingenieur ( ich bin übrigens selbst Ingenieur ) nachsagt. Alles was mit Technik zu tun hat wird bis ins kleinste und sehr kompetent erzählt, während es sich mit der Beschreibung von Emotionen sehr schwer tut. Alle Personen erscheinen sehr steril und eindimensional.
Was mir besonders gut gefallen hat ist z.B. die Diskussion über den Sinn des Verschlüsselns von Nachrichten im Internet, der Autor lässt hier die verschiedensten Parteien ( z.B.Privatpersonen, Geheimdienst, Regierung usw.) zu Wort kommen und präsentiert eine ganze Palette von Meinungen zu diesem Thema. Er stellt dadurch sehr differenziert den Konflikt zwischen dem Schutz der Privatsphäre und dem Auftrag des Staates seine Bürger vor Kriminellen ( Terroristen ) zu schützen da. Leider ein sehr aktuelles Thema.
Übersetzung
-----------------
Die Übersetzung ist eine einzige Katastrophe. Ich habe den Roman zwar nicht im dänischen Original gelesen aber man erkennt auch so schon einige Schnitzer.
Zitat: >> Er wurde nicht gestört, bis ein deutscher Reisebegleiter ihn mit Mühe und Not davor bewahrte auf dem Hamburger Hauptbahnhof ausrangiert zu werden.<<
Häh !?, sinnlose Sätze wie der oben zitierte findet man in dem Buch einige. Im ersten Drittel des Buches ist auch immer wieder die Rede von "Rockern " die das Internet für ihre kriminellen Zwecke missbrauchen könnten. Ich hab' mich anfangs gefragt warum ausgerechnet Rocker ein gesteigertes Interesse am Internet haben sollten, denke aber mal hier wurde ein Begriff wie z.B. organisierte Kriminalität oder Terrorgruppe falsch übersetzt. Das es das Wort "Teenagerin" gibt bezweifele ich auch stark.
O.K., ich glaube damit habe ich deutlich genug gemacht wie schlecht die Übersetzung ist, der Übersetzer ist übrigens nicht namentlich auf dem Umschlag des Buches erwähnt.
4. ) Das Buch
==========
Titel: M@ilstorm
Autor: Per Helge Sorensen
ISBN: 3-404-14813-4
Seiten: ca. 400 Seiten beim TB
Preis: 7,90 EURO fürs TB
5.) Der Autor
==========
Per Helge Sorensen, geboren 1968, ist Ingenieur von Beruf. Unter anderem hat er im dänischen Forschungsministerium gearbeitet. M@ilstorm ist sein erster Roman.
6.) Fazit
=======
Wie schon gesagt ich weiß nicht so recht was ich von dem Roman halten soll, sehr positiv fand ich dass das Internet und seine gesellschaftlichen Auswirkungen wirklich Hauptthema des Buches waren, sehr interessant. Negativ war der emotionslose Stil des Autor, so richtig "eintauchen" konnte ich nicht in die Story und natürlich die haarsträubende Übersetzung.
(c) by Araxas / 08.12.02
Bewerten / Kommentar schreiben