Erfahrungsbericht von magistermag
Puppenmord von Tom Sharpe
Pro:
witzig und flüssig zu lesen
Kontra:
keine bekannt
Empfehlung:
Nein
Hallo liebe Leser,
heute versuche ich zum ersten Mal einen Bericht über ein Buch zu verfassen. Auf Empfehlung eines guten Bekannten habe ich in meinem Sommerurlaub das Buch der Puppenmord von Tom Sharpe gelesen oder besser formuliert förmlich in mich aufgesogen. Ein Buch voller Raffinesse und Ironie.
Zum Inhalt:
Ich glaube, ich bringe sie um. Dieses aus einem Loriot-Sketch wohlbekannte Zitat hält auch seinen Einzug in die Gedankengänge von Henry Wilt, dem Helden aus dem Roman der Puppenmord.
Henry Wilt ist Hilfslehrer an einer englischen Berufsschule auf dem Lande. Er ist mitte dreißig und versucht in seiner Funktion als Lehrer künftigen Fleischern, Maurern und Druckern die hohe Literatur näherzubringen. Zuhause erwartet in Eva, seine Frau. Diese Ehe erfüllt weder Henry noch seine Frau. So sucht sie Ersatz in vielen modischen Exkursen wie. z.B. Judo, Töpfern und Meditation. Plötzlich, angestachelt von einer guten Bekannten, ist Eva wild entschlossen sich von ihrem lustlosen Ehemann zu emanzipieren.
Dass dieses Ansinnen Henry zum Äußersten treibt, erscheint nur natürlich und logisch. Hernry Wilt probt den Mord an seiner Frau zunächst – insbesondere um bei der echten Durchführung keinen Fehler zu begehen – an einer Gummipuppe (Sextoy). Leider löst er damit, nachdem seine Frau dummerweise verschwunden ist, eine absurde Kettenreaktion aus. In diesem so ausgelösten Tohuwabohu entwickelt sich nun Henry Wilt´s wahre Stärke.
Nun aber Schluss mit weiteren Inhalten, schließlich sollt ihr auch noch Spaß beim Lesen dieses Buches haben.
Kurz zum Autor:
Tom Sharpe wurde 1928 in England geboren und studierte in Cambridge. Als Buchhalter, Sozialarbeiter und Fotograf lernte er Südafrika noch in den Zeiten der Apartheid kennen. Nach seiner Ausweisung aus Südafrika unterrichtete er als Hilfslehrer an einer Berufsschule in Cambridge, bis ihm der Erfolg seiner Bücher die Freiheit schenkte, mit Frau und drei Töchtern als Schriftsteller zu leben.
Meine Empfehlung:
Ein Buch für alle die gern einmal herzhaft lachen und sich mit dem englischen Humor anfreunden können. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und wer sich erst einmal in die Geschichte von Henry Wilt vertieft hat, wird es dann kaum mehr aus der Hand legen. Nebenbei erfährt der Leser , natürlich mit viel Spott und Ironie gewürzt, einiges über das englische Schulwesen sowie die akkurate Arbeitsweise der britischen Polizei. Für mich war Tom Sharpe meine Entdeckung dieses Sommers. Ich vergebe deshalb für den Puppenmord 5 Sterne.
Vielen Dank für das Lesen dieser Meinung
Gruß magistermag
heute versuche ich zum ersten Mal einen Bericht über ein Buch zu verfassen. Auf Empfehlung eines guten Bekannten habe ich in meinem Sommerurlaub das Buch der Puppenmord von Tom Sharpe gelesen oder besser formuliert förmlich in mich aufgesogen. Ein Buch voller Raffinesse und Ironie.
Zum Inhalt:
Ich glaube, ich bringe sie um. Dieses aus einem Loriot-Sketch wohlbekannte Zitat hält auch seinen Einzug in die Gedankengänge von Henry Wilt, dem Helden aus dem Roman der Puppenmord.
Henry Wilt ist Hilfslehrer an einer englischen Berufsschule auf dem Lande. Er ist mitte dreißig und versucht in seiner Funktion als Lehrer künftigen Fleischern, Maurern und Druckern die hohe Literatur näherzubringen. Zuhause erwartet in Eva, seine Frau. Diese Ehe erfüllt weder Henry noch seine Frau. So sucht sie Ersatz in vielen modischen Exkursen wie. z.B. Judo, Töpfern und Meditation. Plötzlich, angestachelt von einer guten Bekannten, ist Eva wild entschlossen sich von ihrem lustlosen Ehemann zu emanzipieren.
Dass dieses Ansinnen Henry zum Äußersten treibt, erscheint nur natürlich und logisch. Hernry Wilt probt den Mord an seiner Frau zunächst – insbesondere um bei der echten Durchführung keinen Fehler zu begehen – an einer Gummipuppe (Sextoy). Leider löst er damit, nachdem seine Frau dummerweise verschwunden ist, eine absurde Kettenreaktion aus. In diesem so ausgelösten Tohuwabohu entwickelt sich nun Henry Wilt´s wahre Stärke.
Nun aber Schluss mit weiteren Inhalten, schließlich sollt ihr auch noch Spaß beim Lesen dieses Buches haben.
Kurz zum Autor:
Tom Sharpe wurde 1928 in England geboren und studierte in Cambridge. Als Buchhalter, Sozialarbeiter und Fotograf lernte er Südafrika noch in den Zeiten der Apartheid kennen. Nach seiner Ausweisung aus Südafrika unterrichtete er als Hilfslehrer an einer Berufsschule in Cambridge, bis ihm der Erfolg seiner Bücher die Freiheit schenkte, mit Frau und drei Töchtern als Schriftsteller zu leben.
Meine Empfehlung:
Ein Buch für alle die gern einmal herzhaft lachen und sich mit dem englischen Humor anfreunden können. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und wer sich erst einmal in die Geschichte von Henry Wilt vertieft hat, wird es dann kaum mehr aus der Hand legen. Nebenbei erfährt der Leser , natürlich mit viel Spott und Ironie gewürzt, einiges über das englische Schulwesen sowie die akkurate Arbeitsweise der britischen Polizei. Für mich war Tom Sharpe meine Entdeckung dieses Sommers. Ich vergebe deshalb für den Puppenmord 5 Sterne.
Vielen Dank für das Lesen dieser Meinung
Gruß magistermag
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