Erfahrungsbericht von toporflop
Das Parfum - Genie oder Wahnsinn?!
Pro:
fesselnde Story, spannend geschrieben
Kontra:
manchmal zu ausführlich geschrieben, nichts für schwache Nerven
Empfehlung:
Nein
Ich war entsetzt, denn dieser Bericht war nur wenige Zeilen lang und enthielt kaum Informationen über diese geniale Story und ihren Hintergrund. Tja, so entschloss ich mich, einen Versuch zu starten, es besser zu machen und ich hoffe, es gelingt mir.
!!!Hinweis: Vorsicht beim Lesen meiner Inhaltsangabe, für manche von euch ist sie evtl. zu ausführlich!!!
Inhalt
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Das Buch „Das Parfum“ von P. Süsskind handelt von Jean-Baptiste Grenouille, der die aussergewöhnliche Fähigkeit bersitzt, alle Dinge des Lebens geruchlich zu erfassen und kategorisch in seinem Gedächtnis einzuordnen.
Grenouille wächst in Paris auf, mitte des 17. Jahrhunderts. Er ist ein Waisenkind, dass niemand haben wollte und besitzt eine seltsame Persönlichkeit. Er fängt erst sehr spät an zu sprechen, da er diese Gabe als unnötig hält und überflüssig.
Er verbringt den ganzen Tag damit umherzulaufen und Gerüche zu ´sammeln´. Grenouille kann jedem Gegenstand seiner Umwelt einen Geruch zuordnen und ist fasziniert von der Vorstellung, alle Gerüche der Welt zu besitzen.
Er kommt diesem Traum ein Stück näher, als er in einer Parfumerie arbeit findet. Schon nach kurzer Zeit kann er seinen Chef davon überzeugen, was für ein Genie er doch ist, indem er immer wieder neue, perfekte Parfums kreiert- als Gegenleistung wird ihm alles über die professionelle Herstellung und den Gebrauch des Parfums beigebracht, er lernt auch, wie man Gerüche durch Destillation herstellen kann.
Grenouille hat ebenfalls die Gabe, Schönheit zu riechen. Eines Tages nimmt er einen noch nie dagewesenen unübertrefflichen Geruch war, der ihn zu einem bildhübschen Mädchen führt. In seinem Wahn erwürgt er sie und saugt ihren Duft tief in sich ein.
Bald verlässt er die Stadt Paris, um in die Stadt des Parfums, Grasse, zu wandern, in der Hoffnung mehr Gerüche zu finden und mehr über die Herstellung von Gerüchen zu lernen. Doch er kommt dort nie an, da er plötzlich menschliche Gerüche nicht mehr ertragen kann. Er lebt mehrere Jahre in einer Höhle, völlig von der Aussenwelt abgeschnitten, bis er sich eines Tages dazu entschliesst zurückzukehren und das perfekte, vollkommene Parfum zu kreieren.
Nach Jahrelanger Arbeit gelingt es ihm schliesslich, jenes Parfum zu kreieren, indem er die schönsten Mädchen der Stadt ermordet und ihre Gerüche ´stielt´.
Es beginnt eine Hetzjagd nach dem Frauenmörder Grenouille und die Geschichte gelangt zu ihrem Höhepunkt. Schliesslich geht er der Polizei ins Netz, doch am Tag seiner Hinrichtung geschieht das Unfassbare.......was ich jetzt natürlich nicht verraten werde....*folter*
Nur soviel: Das Ende ist unglaublich, entgegen aller Erwartungen und nachdem ich es fertiggelesen habe sass ich mehrere Minuten da und wusste nicht, was ich denken sollte. Ein geniales Meisterwerk, keine Frage!
Anmerkungen zu Grenouille
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Grenouille wird in dem Buch als lästige Zecke beschrieben, da er ein grausamer und herzloser Mensch ist, mit dem nie jemand was zu tun haben will. Er wirkte auf mich abstossend und Geisteskrank, er ist besessen von Gerüchen.
Doch er ist ein einzigartiges Genie und verdient trotz seiner schrecklichen Taten Anerkennung und Bewunderung, denn seine Gabe ist etwas besonderes. Man zweifelt sehr oft an seinem Denkvermögen und ist entsetzt über das, was er tut doch letztendlich kann man ihn nur bemitleiden, da dieses Genie von seiner Gabe systematisch zerstört wird und jeglichen Bezug zur Realität verliert.
Fazit
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Das Parfum ist ein Buch, dass sehr zu empfehlen ist, da es Spass macht, Grenouille auf seinem Abenteuer zu begleiten. Die Geschichte ist fesselnd und sehr spannend, was bedeutet, dass man es in wenigen Tagen durchlesen muss, man kann einfach nicht aufhören weiterzulesen.
Man lernt nebenbei sehr viel über die Arbeit des Parfumeurs und die Gewinnung sämtlicher Gerüche aus Blumen usw.
Der Autor macht einem irgendwie Angst, da man sich denkt „Wie kommt er bloss auf diese Geschichte, der Mann muss doch krank sein!“
Einen Kritikpunkt gibt es allerdings doch und zwar hat es mich manchmal gestört, dass der Autor oft ausschweift und meiner Meinung nach das Buch unnötig in die Länge zieht. Es wirkt, als ob ihm gesagt wurde, die Geschichte sei zu kurz und er solle es doch noch ein wenig verlängern. Als ob er krampfhaft versucht, mehr und mehr Seiten ´rauszuschlagen´.
Trotzdem ist das Buch jedoch spannend und sehr interessant geschrieben, die Wortwahl ist meiner Meinung nach sehr anspruchsvoll, es wimmelt nur so von Fachbegriffen, welche sich jedoch meistens anhand des Kontexts ermitteln lassen und keine unüberwindbare Hürde darstellen.
So, ich hoffe es war nicht zu ausführlich aber ich hätte die Inhaltsangabe normalerweise noch länger schreiben müssen, da diese Geschichte einfach ein Meisterwerk ist, über die ich seitenlang berichten könnte.
Gruss, toporflop
35 Bewertungen, 7 Kommentare
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05.05.2003, 10:57 Uhr von Casi08
Bewertung: sehr hilfreichHatte bisher nur davon gehört - jedoch nicht so ausführlich. Werde mir das Bucgh wohl kaufen. Gruß casi08
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12.02.2003, 17:59 Uhr von w.gruentjens
Bewertung: sehr hilfreichIch kenne es nicht, aber ich habe schon viel Gutes darüber gelesen und gehört. Danke für die ausführliche und schöne Meinung.
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03.06.2002, 17:24 Uhr von bachelor
Bewertung: sehr hilfreichIch habe das Buch "gezwungenermassen" in meiner Schulzeit gelesen und war sehr positiv überrascht. Ein wirklich gutes Buch und auch ein ansprechender Bericht von Dir, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass jemand, der das Buch noch ni
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27.04.2002, 12:46 Uhr von DrDuke
Bewertung: sehr hilfreichHab ich irgendwie noch nie gesehen das Buch
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23.04.2002, 12:55 Uhr von khaendel
Bewertung: sehr hilfreichHast Du prima beschrieben. Mir hat das Buch ebenfalls sehr gut gefallen, wenn es auch - wie Du ja auch geschrieben hast - stellenweise beängstigend war. .... Viele Grüße, Kerstin
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20.04.2002, 02:09 Uhr von marciboy
Bewertung: sehr hilfreichdas buch hab ich auch mal gelesen, ich fans zwar pervers aber spannend war es allemal
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19.04.2002, 12:25 Uhr von unauffaellig007
Bewertung: sehr hilfreichschöner Bericht
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