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Erfahrungsbericht von KleineHexe82

Wie waren diese Frauen wirklich...? (Sigmund, A. M., Die Frauen der Nazis)

Pro:

Amüsant, interessant

Kontra:

Geschmackssache

Empfehlung:

Nein

Vor kurzem habe ich meine Facharbeit, im Geschichte Leistungskurs, zum Thema "Frauen im Nationalsozialismus" geschrieben. Dadurch habe ich auch viele Bücher zu dem Thema gelesen. Eines davon war "Die Frauen der Nazis" von der österreichischen Historikerin Anna Maria Sigmund.
Es befasst sich kritisch mit einigen der bekanntesten Frauen des 3. Reiches und man erfährt darin einige sehr interessante Dinge über diese Frauen, die ansonsten größtenteils im Schatten ihrer wesentlich bekannteren und berüchtigteren Männer standen.
Das Buch ist übrigens 1998 im Ueberreuther Verlag, Wien erschienen und seit 2000 auch als Taschenbuch im Heyne Verlag erhältlich.
Erst jetzt nach über 50 Jahren ist es möglich, richtig neutrale Bücher über diese Persönlichkeiten zu schreiben. Frühere Bücher über oder von diesen Frauen waren immer entweder verherrlichend oder von Abneigung gegen sie geprägt. Zudem wurden viele Zeitzeugnisse aus Archiven erst für die Öffentlichkeit zur Auswertung freigegeben.

Jetzt möchte ich aber genauer auf das Buch eingehen. Darin wird jeder Frau ein Kapitel gewidmet.

*****Hitler und die "deutsche Frau"*****

In diesem Kapitel geht es zunächst um das allgemeine Frauenbild im 3. Reich. Für die Frauen gab es durch die Nationalsozialisten einen starken Rückschritt. Das Wahlrecht, das sie erst in der Weimarer Republik bekommen hatten, wurde ihnen genommen. An Unis durfte der Frauenanteil nur noch 10% betragen und auch aus ihren Berufen wurden sie verdrängt. Man sagte offen, dass der Platz der Frau Zuhause am Herd sei. Die Frauen sollten für Nachwuchs sorgen. Für neue Männer für die Front und für Mädchen, die dazu erzogen werden sollten, bald auch eine Familie zu gründen. Dafür sorgten verschiedenste Frauenorganisationen. Die eigenen Ehefrauen der Nazigrößen passten aber meist nicht so in dieses Schema des biederen, ungeschminkten Heimchens am Herd...

*****Carin Göring*****

Carin Göring, eine Schwedin lernte ihren zukünftigen Mann, Hermann Göring 1920 in einem Ferienhaus ihrer Familie kennen, weil dieser ihren Schwager trotz schlechten Wetters nach Hause geflogen hatte. Göring verliebte sich sofort in die nordische Schönheit. Carin war zwar bereits seit 10 Jahren verheiratet und hatte einen Sohn, doch das hinderte die beiden nicht an einer Affäre. 1923 heirateten die beiden. Göring hatte 1922 durch sein Studium Hitler kennengelernt, war fasziniert von ihm und er und Carin engagierten sich seitdem für die NSDAP, weshalb sie nach deren Verbot, 1923, auch ins Exil mussten. Carin war oft krank und Göring nach einer Verletzung stark morphiumabhängig, dennoch setzten sie sich weiter für die Partei ein. Carin wurde im Laufe der Jahre immer kränker, tat aber für die Partei, was sie nur konnte. Die NSDAP zog dann 1928 in den Reichstag ein und Göring war einer ihrer Abgeordneten. Ende 1930 war Carin, die schon immer recht schwächlich war, bereits schwer krank. Sie starb dann am 17. Oktober 1931 aufgrund ihrer Schwächung an einem Herzanfall.
Carin war zwar total überzeugte Nationalsozialistin, die Hitler vergötterte und an die Partei glaubte, aber sie starb schon bevor sie das meiste Unheil, das ihre Partei noch anrichtete miterleben musste.
Nach ihrem Tod wurde sie für die Propagandamaschinerie der Nazis eingespannt und als nordische Göttin verherrlicht. Göring ließ für sie sogar eine Gruft auf dem, nach ihr benannten, Landsitz Carinhall bauen. Er hatte seine Frau aber auch sehr geliebt und litt arg unter dem Verlust.

*****Emmy Göring*****

Schon 1932 begann Göring dann eine Beziehung mit der fast 40-jährigen Emmy Sonnemann, einer Schauspielerin, die damals in Weimar am Theater war. Doch er vergötterte weiterhin seine verstorbene Frau und betrieb einen Totenkult um sie.
Auch Emmy verkörperte den blonden, arischen Typ Frau. Sie profitierte zunächst von Göring, da der ihr einen luxuriösen Lebensstil ermöglichte und sie durch ihn bessere Rollen im Theater bekam. Am 10. April 1935 heirateten die beiden, da Göring mittlerweile preußischer Ministerpräsident war und in dieser Position möglichst nicht länger unverheiratet sein sollte. Die Hochzeit war dann sehr prunkvoll und öffentlich mit 30000 Schaulustigen. Emmy wurde damit die Erste Frau im 3. Reich. Dennoch war sie nie allzu begeistert von Hitler und der Partei, genoss mehr das Leben, das ihre Position ihr bot. Sie hatte auch weiterhin jüdische Freunde und setzte sich auch dafür ein, dass ihnen nichts passierte, was bei Hitler nicht unbedingt gut ankam.
Mit Görings Karriere ging es ab 1939 immer mehr bergab. Kurz vor Hitler`s Tod wollte er noch einmal zurück an die Macht und wurde samt seiner Familie wegen Hochverrat zum Tode verurteilt. Göring überlebte zwar, wurde aber dann in den Nürnberger Prozessen nochmal zum Tode verurteilt und starb durch die Einnahme eine Giftkapsel. Emmy lebte zunächst in ärmlichen Verhältnissen in einer Holzhütte und wurde später vor Gericht als Nutznießerin des NS-Regimes eingestuft.

*****Magda Goebbels*****

Magda Goebbels war sicher eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 3. Reiches. Sie war die uneheliche Tochter eines Dienstmädchens und hatte eventuell sogar einen jüdischen Vater. Ihre Jugend verbrachte sie in belgischen Klosterinternaten und mit 19 heiratete sie den reichen und viel älteren Industriellen Günther Quandt und bekam 1 Kind mit ihm. Doch bald wurde ihr das Leben in seiner Villa zu langweilig und sie betrog ihn, um eine Scheidung zu erzwingen. Um dennoch eine Abfindung zu erhalten erpresste sie ihn mit alten Briefen, die sie bei ihm gefunden hatte.
Zufällig geriet sie dann auf eine Parteiveranstaltung der NSDAP, auf der Joseph Goebbels redete. Der Mann faszinierte sie und so bewarb sie sich um eine Stelle im Berliner Hauptquartier der NSDAP, wo sie bald in Goebbels engsten Kreis aufstieg. Auch er verliebte sich in die selbstbewusste, gutaussehende, blonde Frau und die beiden heirateten im Dezember 1931. Im Laufe der Ehe bekamen sie 6 Kinder, und nahmen damit eine Vorbildsfunktion ein. Goebbels hatte allerdings dauernd neue Affären und Magda beschwerte sich deswegen auch bei Hitler, dem viel daran lag, dieses Vorzeigepaar zu erhalten. Magda hatte auch allgemein einen guten Draht zu Hitler. Seit Goebbels nach dem Wahlsieg der NSDAP Propagandaminister wurde, konnte seine Familie ein luxuriöses Leben führen.
Kurz vor Kriegsende kam die ganze Familie Goebbels mit in den Führerbunker und Magda brachte sich und ihre Kinder mit Gift um. Dies begründete sie damit, dass ihre Kinder sonst unter ihrem Namen hätten leiden müssen, da ihr Vater so viel schlimmes getan hatte.

*****Leni Riefenstahl*****

Leni Riefenstahl stellte eine Ausnahme im von Männer dominierten 3. Reich dar. Sie durfte Karriere machen. Zunächst versuchte sie sich als Filmschauspielerin und später als Filmemacherin. Sie war fasziniert von Hitler und er belohnte sie damit, dass sie verherrlichende Filme von den Reichsparteitagen und der Olympiade für ihn drehen durfte. Künstlerisch waren die Werke von Leni Riefenstahl etwas besonderes. Ihre Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten machte sie nach dem Krieg aber nicht unbedingt beliebt. Doch sie dreht auch heute, im hohen Alter, noch gute Dokumentarfilme.

*****Gertrud Scholtz Klink*****

Gertrud Scholtz Klink war die Anführerin der Frauenverbände im 3. Reich. Sie selbst war immer sehr korrekt und bieder bekleidet und vergötterte Hitler. Sie setzte sich stark für dem Rückzug der Frauen, vom beruflichen und öffentlichen Leben, an den Herd ein und war auch selbst davon überzeugt. Nach dem Krieg wurde sie als belastet eingestuft.

*****Geli Raubal*****

Geli Raubal war Hitlers Nichte, die Tochter seiner Schwester. Er kümmerte sich sehr um sie und ließ sie auch in München bei sich wohnen. Die beiden hatten ein sehr inniges Verhältnis zueinander. Es gibt auch Gerücht, über eine Affäre zwischen Hitler und seiner Nichte. Geli verliebte sich später in Hitlers Chauffeur, aber Hitler sorgte dafür, dass die beiden sich wieder trennten.
Geli war sehr unzufrieden mit ihrem Leben und brachte sich schließlich am 18. September 1931 mit der Pistole Hitlers um.

*****Eva Braun*****

Eva Braun war lange Zeit die Geliebte Hitlers. Eva lernte ihn während ihrer Lehre im Fotoladen von Heinrich Hoffmann, einem frühen Mitglied der NSDAP, kennen. Nach einiger Zeit wurde sie seine Geliebte. Doch er vernachlässigte sie oft. Um seine Aufmerksamkeit wiederzuerlangen unternahm sie 2 Selbstmordversuche, woraufhin Hitler ihr dann ein eigenes Haus kaufte. Kurz darauf bekam sie auch eine eigene Wohnung in Hitlers Berghof. Dort musste sie, wenn Gäste im Haus waren, aber immer in ihrem Zimmer bleiben. Ansonsten genoß sie das Leben. Ließ sich frisieren und hatte viele Kleider. Oft waren ihre Eltern, Schwestern oder Freundinnen bei ihr.
Sie liebte Hitler abgöttisch und hätte nie etwas gegen ihn gesagt. Sie traute sich auch nicht, ihre eigene Meinung zu vertreten, und hätte sich nicht für bedrohte Freunde oder Familienmitglieder eingesetzt. Hitler selbst sagte, dass Männer wie er eine etwas dümmliche Frau bräuchten, die sich aus ihren Angelegenheiten heraus hält.
Parteimitglied war Eva nie, sie interessierte sich auch überhaupt nicht für Politik und wusste zunächst nicht einmal, wer Hitler war. Sie genoß eben, wie viele der Frauen, ihr Luxusleben und war total blind vor Liebe, ansonsten war ihr alles um sie herum ziemlich egal.
Als es mit dem 3. Reich zu Ende war, ging Eva mit Hitler in den Tod. 2 Tage vorher heirateten sie. Das hätte Hitler ohne den bevorstehenden Selbstmord aber wohl nicht getan, da nach eigener Aussage, in seinem Leben kein Platz für eine Ehefrau war.

*****Henriette von Schirach*****

Henriette von Schirach war die Tochter des Fotographen Heinrich Hoffmann, bei dem auch Eva Braun arbeitete. Sie kannte Hitler von ihrer frühen Kindheit an, da dieser oft bei den Hoffmanns zu Besuch war und war wohl auch etwas verliebt in ihn. Doch 1932 heiratete sie dann Reichsjugendführer Baldur von Schirach. Sie bekam 4 Kinder mit ihm und war sehr lange überzeugt vom Nationalsozialismus, wagte es später aber doch, Hitler wegen seinem Umgang mit den Juden zu kritisieren, was in den nationalsozialistischen Kreisen sehr schlecht ankam.
Zum Kriegsende flüchtete Baldur von Schirach und ließ Frau und Kinder allein zurück. Henriette wurde später als minderbelastet eingestuft. Dennoch war sie auch noch bis zu ihrem Tod 1992 vom Nationalsozialismus überzeugt.

*****Fazit*****

Das Buch fasst die Lebensläufe einiger sehr interessanter Persönlichkeiten knapp zusammen und ist gut verständlich. Durch das Buch kann man sich selbst ein Urteil über Schuld oder Unschuld der jeweiligen Frauen bilden und bekommt einen Eindruck davon, wie ein Leben an der Seite solch gewalttätiger Männer aussah. In meiner Facharbeit habe ich mich besonders mit Eva Braun, Magda Goebbels, Gerda Bormann und Ilse Koch befasst und fand es echt interessant. Also lest das Buch auch mal, wenn Ihr Euch für sowas en bisschen interessiert!

Claudia



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-02 21:29:48 mit dem Titel Deutsches Theater...(Benjamin von Stuckrad-Barre)

Nach längerer Zeit stelle ich, als Deutsch-LK`lerin ;) jetzt endlich mal wieder ein Buch vor...Wer jetzt aber was klassisches von mir erwartet, hofft falsch....
Ich möchte Euch „Deutsches Theater“ von Benjamin von Stuckrad-Barre vorstellen.
Dabei handelt es sich zum einen um verschiedene Kurzgeschichten, Momentaufnahmen, Glossen, oder wie immer man das, was Herr Stuckrad-Barre an verschiedensten Deutschen Orten so gesehen hat, nennen mag, und zum anderen auch um eine Art Photo Band, denn Benjamin von Stuckrad-Barre hat gleichzeitig auch photographiert und alles Geschichten mit sehr treffenden Bildern unterlegt. Manchmal stehen sogar auch nur die Bilder für sich alleine da und sagen dennoch genug aus....Aber dazu später mehr...

*****Der Autor*****

Benjamin von Stuckrad-Barre wurde 1975 in Bremen geboren. 1998 veröffentlichte er „Soloalbum“, sein erstes Buch, womit ihm auch gleich der Durchbruch gelang. Danach folgte „Live-Album“ (1999), das Hauptsächlich von seiner ersten Lesereise handelt, „Remix“ (1999), in dem wie hier auch kurze Texte von ihm gesammelt sind, „Blackbox“ (2000), in dem es in sieben Geschichten um unterschiedliche Arten von Abstürzen geht, „Transkript“ (2001) und schließlich eben „Deutsches Theater“. Ich habe bis auf „Transkript“ alle seiner Bücher gelesen und habe mich jedes Mal köstlich amüsiert.
Benjamin von Stuckrad-Barre hat so eine ironische, etwas arrogante und gleichzeitig kritische Art, mit denen er andere Menschen, aber auch sich selbst sehr genau beobachtet und oft findet man deshalb auch sich selbst in seinen Texten wieder.
Bekannt ist Stuckrad-Barre auch für seine Lesereisen, die mit ausschlaggebend für den Begriff Popliteraten waren. Denn wenn er Bücher vorstellt, tut er das meist nicht in Buchhandlungen und begnügt sich mit reinen Lesungen, sondern er füllt Konzerthallen, Musikkneipen, etc. und hat meist noch irgendwelche Stargäste dabei, mit denen er dann irgendwelche Späße treibt. Ich war leider noch auf keiner dieser „Lesungen“, doch es gibt mittlerweile auch Ausschnitte dieser Veranstaltungen auf CD, „Liverecordings“ (1999), Bootleg (2000), und Voicerecorder (2001) und ausserdem kam vor einiger Zeit auch ein Videomitschnitt der Blackboxlesereise auf MTV. Auf MTV hat Stuckrad-Barre auch eine eigene Sendung, in der er literarische Werke auseinander nimmt. Aber natürlich nicht immer so ganz ernsthaft....
Wenn man Stuckrad-Barre so im Fernsehen erlebt (bei MTV, Harald Schmidt, diversen Drittes Programm Talksshows), kommt er eigentlich immer etwas arrogant rüber...Aber ich denke, dass sollte nicht weiter stören...Wenn er anders wäre, wären seine Bücher wohl auch nicht so, wie sie sind....
Aber nun genug zum Autor.

*****Das Buch*****

„Deutsches Theater“ erschien 2001 bei Kiepenheuer und Witsch (Kiwi). Es hat 285 Seiten und ist nur in einer Paper Pack Ausgabe erhältlich. Die kostet 12, 90 Euro, was im ersten Moment recht hoch für ein Taschenbuch erscheint. Doch der Preis wird damit gerechtfertigt, dass das Buch ungefährlich das doppelte Format eines normalen Taschenbuches hat und zum anderen erhält es bestimmt 100 farbige Photos in guter Druckqualität, so das der Preis wirklich OK ist.


Benjamin von Stuckrad-Barre über sein Buch:

„Die Inszenierung des öffentlich Lebens, das Rollenspiel auch im privaten, die Kostümierung, die permanente Bühnensituation; Rituale als Stabilitätsfaktoren; der vorgefertigte Text, den eine Rolle, ein Handlungsort, eine Figurenkonstellation mitliefert; Mediengetröte, Ersatzhandlungen, Choreographie der Demokratie; die Ausschmückung der Kulisse, die unterschiedliche Bühneneinsicht aus Parkett und Loge; das Statistendasein, die Hauptrollenneurosen; Wirkung, Funktion und Entstehung verschiedener Publikumsreaktionen – kurz gesagt also: die Unmöglichkeit sich rauszuhalten, keine Rolle zu übernehmen“

Das sagt, vielleicht ein bisschen besser aus, was das Buch bezwecken will, auch wenn es auf dem ersten Blick etwas sehr philosophisch klingt. Ich jedenfalls denke, es passt recht gut...

*****Die Überschriften*****

Auch die Überschriften vermitteln auf die schnelle einen ersten Eindruck vom Inhalt des Buches. Später möchte ich dann noch genauer auf einige ausgewählte Texte eingehen.

Claus Peymann kauft sich keine Hose, geht aber mit Essen

-Kulisse I
-Arbeitsmarkt
-Truppenbetreuung
-Auszeichnungen
-Einzeltäter in der Lokalpresse
-Buchpräsentation
-Hamburg Hauptbahnhof
-Pizzabringdienst
-Länderspiel
-Ruhestand
-Gastronomie
-Bundesverdienstkreuz
-Wahlkampf
-Homeshopping
-Kulisse II
-Mietverhältnis
-Die Wache
-Boulevardjournalismus
-Ein Tag mit Karl Ignaz Hennetmair
-Deutschunterricht
-Hofberichterstattung
-Hobbykeller
-Formel 1
-Währungsreform
-Filmpreis-Verleihung
-Urlaubslektüre
-Drogenfahndung
-Verspätung
-Wind of Change
-Aktionärsversammlung
-Bühnenanweisungen
-Der Kitschmillionär
-Vier Abizeitungs-Redaktionsbesuche
-Schauprozess
-Grenzschutz
-Muttertag
-Berlin Umzug
-Kultursponsoring
-Bundesgartenschau
-Politisches Kabarett
-Gastspiel
-Entsorgung
-Vollpension
-Promotion
-Literatutkritik


*****Der Stil*****

Das Buch ist immer so geschrieben, als ob Stuckrad-Barre bei all diesen Anlässen dabei gewesen wäre. Es ist alles auffällig sachlich, neutral gehalten. Stuckrad-Barre beobachtet still, aber wertet nicht offensichtlich und mischt sich auch nicht in das Geschehen ein. Die Ironie liegt eher zwischen den Zeilen. Darin, wem oder was äusserst viel oder äusserst wenig Beachtung geschenkt wird. Daraus kann man die Einstellung des Autors zu einer bestimmten Sache doch etwas erkennen.
Stuckrad –Barre berichtet meist sachlich über ein Geschehnis, manchmal verwendet er aber auch Dialog und es wird unkommentiert eine Unterhaltung wiedergegeben.

*****Einige Textbeispiele*****

Hier nun einige von mir ausgewählte Texte, auf die ich nun kurz näher eingehen will.

*****Truppenbetreuung*****

Einige Soldaten haben von der Bildzeitung ein Treffen mit Spindluder Kathie Price gewonnen und dazu natürlich auch noch 1000 Liter Freibier...Stuckrad-Barre freut sich darüber, dass da ganz viele Vorurteile erfüllt werden und beschreibt das Verhalten der verschiedensten Menschen, angetrunkener Soldaten, ihren Vorgesetzten, den Presseleuten und dem Pin-up-Girl, rund um das Eintreffen von Kathie Price. Unterlegt ist das Ganze mit einem geschmackvoll gestalteten Spind (...) und einem Haufen sabbernder Jungsoldaten. Wirklich sehr amüsant zu lesen....

*****Einzeltäter in der Lokalpresse*****

Eine andere Art von Text....Aus verschiedensten Zeitungen wurden einfach Ausschnitte mit rechtsradikalen Gewalttaten zusammengestellt und unkommentiert abgedruckt. Dazu ein Bild von einem Polizisten der ein jüdisches Zentrum bewacht und Bilder von diversen Ausländerfeindlichen Schmierereien.

*****Pizzabringdienst*****

Hier wurde einfach mal ein Pizzabote begleitet und beobachtet, was hinter den verschiedenen Bestellungen doch für Menschen stecken, wie sie aussehen, ob sie großzügig mit dem Trinkgeld umgehen, etc. dazu ein Foto eines lächelnden Pizzaboten an einer haustüre und fertig...

*****Gastronomie*****

Ein eintägiges (weil dann gefeuert) Praktikum in einer Sylter Fischbude....Da kann einem doch glatt beim Lesen so bisschen der Appetit auf Fisch vergehen....

*****Formel 1*****

Stuckrad-Barre beobachtet die Stars und Sternchen, die sich am Nürburgring in der Boxengasse herumtreiben und vor diversen Boulevardjournalisten einen auf wichtig machen und total doofe Fragen beantworten....

*****Verspätung*****

Stuckrad-Barre macht in nur einem Tag Bekanntschaft mit unpünktlichen Deutschen Flugzeugen, der unzuverlässigen Deutschen Bahn und versifften Großstadthotels...Wie realistisch...

*****Aktionärsversammlung*****

Endlich mal einer, der auf ein trendiges Rentner Hobby aufmerksam geworden ist....Jahreshauptversammlungen besuchen und sich kostenlos durchfressen, um den Wert der 5-Marks Aktie wieder reinzuholen....Dazu: Bilder von warmen Würstchen, Brezeln und Bier...

*****Vier Abizeitungs-Redaktionsbesuche*****

Stuckrad-Barre war bei den Sitzungen vier verschiedener Abizeitungsteams , ganz unterschiedlicher Schulen. Einem Privatgymnasium in Braunschweig, einem normelen Gymnasium in Coburg, eines Hamburger Großstadtgymnasiums und irgendwo am Chiemsee...Da hat er dann einfach mitgeschrieben, was man denn so für Problemchen hat, und von was man so redet und wer am chaotischten ist und so...
Fand ich besonders amüsant, da ich auch grad an ner Abizeitung mitarbeite...

*****Promotion*****

In Promotion befasst sich mal jemand mit den armen Männchen, die unter schrecklichen Handykostümen schwitzend und mit allem möglichem beworfen werdend vor Fussballspielen in den Stadien im Kreis laufen müssen und was diese gequälten Wesen sich dabei so denken....Vielleicht werden sie ja dann nächstes mal liebenswürdiger behandelt...Natürlich auch mit Photo von nem aufgeblasenen Handy...


So...Nun genug zum Inhalt...Ich hoffe, ich konnte Euch einigermaßen eine Vorstellung davon vermitteln, worum es in dem Buch geht....Wer mehr davon will muss es sich halt kaufen....

*****Die Bilder*****

Die Bilder sind allesamt sehr gut photographiert und auch von der Druckqualität ziemlich gut, auch wenn sie nicht auf Hochglanzpapier sind. Alle Photos sind farbig. Die Bilder passen immer sehr gut zu den texten. Oft ist allein schon in den Bildern eine Ironie zu entdecken, oder Bilder und Text ergänzen sich darin. Manchmal stehen die Bilder auch ganz ohne Text da und ergeben dennoch eine eigene Geschichte. Im ganzen Buch findet man bestimmt über hundert Photos, oft sind auch mehrere auf einer Seite. Die Bilder wurden übrigens auch von Benjamin von Stuckrad-Barre selbst gemacht und ausgewählt. Treffender hätten die Photos zu den Texten meist echt nicht sein können. Das ist ihm wirklich ein kleines Kunststück gelungen....


*****Fazit*****

Das Buch lohnt sich für jeden, der Stuckrad-Barre mag, aber auch für jeden anderen, den solche Arten von Büchern interessieren. Selbst vom Spiegel oder von der FAZ hat es eine gute Kritik bekommen. Auch ich halte es für eines seiner besten Bücher...Doch ist dies, wie so vieles, eben reine Geschmackssache....


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-02 21:36:19 mit dem Titel Deutsches Theater...(Benjamin von Stuckrad-Barre)

Sorry, dass es zweimal da steht...Beim ersten Mal kam ne Fehlermeldung und ich hab erst später gemerkt, dass es doch ging...Wenn einer weiß, wie man das wieder löschen kann, würde ich mich freuen...Claudia



Nach längerer Zeit stelle ich, als Deutsch-LK`lerin ;) jetzt endlich mal wieder ein Buch vor...Wer jetzt aber was klassisches von mir erwartet, hofft falsch....
Ich möchte Euch „Deutsches Theater“ von Benjamin von Stuckrad-Barre vorstellen.
Dabei handelt es sich zum einen um verschiedene Kurzgeschichten, Momentaufnahmen, Glossen, oder wie immer man das, was Herr Stuckrad-Barre an verschiedensten Deutschen Orten so gesehen hat, nennen mag, und zum anderen auch um eine Art Photo Band, denn Benjamin von Stuckrad-Barre hat gleichzeitig auch photographiert und alles Geschichten mit sehr treffenden Bildern unterlegt. Manchmal stehen sogar auch nur die Bilder für sich alleine da und sagen dennoch genug aus....Aber dazu später mehr...

*****Der Autor*****

Benjamin von Stuckrad-Barre wurde 1975 in Bremen geboren. 1998 veröffentlichte er „Soloalbum“, sein erstes Buch, womit ihm auch gleich der Durchbruch gelang. Danach folgte „Live-Album“ (1999), das Hauptsächlich von seiner ersten Lesereise handelt, „Remix“ (1999), in dem wie hier auch kurze Texte von ihm gesammelt sind, „Blackbox“ (2000), in dem es in sieben Geschichten um unterschiedliche Arten von Abstürzen geht, „Transkript“ (2001) und schließlich eben „Deutsches Theater“. Ich habe bis auf „Transkript“ alle seiner Bücher gelesen und habe mich jedes Mal köstlich amüsiert.
Benjamin von Stuckrad-Barre hat so eine ironische, etwas arrogante und gleichzeitig kritische Art, mit denen er andere Menschen, aber auch sich selbst sehr genau beobachtet und oft findet man deshalb auch sich selbst in seinen Texten wieder.
Bekannt ist Stuckrad-Barre auch für seine Lesereisen, die mit ausschlaggebend für den Begriff Popliteraten waren. Denn wenn er Bücher vorstellt, tut er das meist nicht in Buchhandlungen und begnügt sich mit reinen Lesungen, sondern er füllt Konzerthallen, Musikkneipen, etc. und hat meist noch irgendwelche Stargäste dabei, mit denen er dann irgendwelche Späße treibt. Ich war leider noch auf keiner dieser „Lesungen“, doch es gibt mittlerweile auch Ausschnitte dieser Veranstaltungen auf CD, „Liverecordings“ (1999), Bootleg (2000), und Voicerecorder (2001) und ausserdem kam vor einiger Zeit auch ein Videomitschnitt der Blackboxlesereise auf MTV. Auf MTV hat Stuckrad-Barre auch eine eigene Sendung, in der er literarische Werke auseinander nimmt. Aber natürlich nicht immer so ganz ernsthaft....
Wenn man Stuckrad-Barre so im Fernsehen erlebt (bei MTV, Harald Schmidt, diversen Drittes Programm Talksshows), kommt er eigentlich immer etwas arrogant rüber...Aber ich denke, dass sollte nicht weiter stören...Wenn er anders wäre, wären seine Bücher wohl auch nicht so, wie sie sind....
Aber nun genug zum Autor.

*****Das Buch*****

„Deutsches Theater“ erschien 2001 bei Kiepenheuer und Witsch (Kiwi). Es hat 285 Seiten und ist nur in einer Paper Pack Ausgabe erhältlich. Die kostet 12, 90 Euro, was im ersten Moment recht hoch für ein Taschenbuch erscheint. Doch der Preis wird damit gerechtfertigt, dass das Buch ungefährlich das doppelte Format eines normalen Taschenbuches hat und zum anderen erhält es bestimmt 100 farbige Photos in guter Druckqualität, so das der Preis wirklich OK ist.


Benjamin von Stuckrad-Barre über sein Buch:

„Die Inszenierung des öffentlich Lebens, das Rollenspiel auch im privaten, die Kostümierung, die permanente Bühnensituation; Rituale als Stabilitätsfaktoren; der vorgefertigte Text, den eine Rolle, ein Handlungsort, eine Figurenkonstellation mitliefert; Mediengetröte, Ersatzhandlungen, Choreographie der Demokratie; die Ausschmückung der Kulisse, die unterschiedliche Bühneneinsicht aus Parkett und Loge; das Statistendasein, die Hauptrollenneurosen; Wirkung, Funktion und Entstehung verschiedener Publikumsreaktionen – kurz gesagt also: die Unmöglichkeit sich rauszuhalten, keine Rolle zu übernehmen“

Das sagt, vielleicht ein bisschen besser aus, was das Buch bezwecken will, auch wenn es auf dem ersten Blick etwas sehr philosophisch klingt. Ich jedenfalls denke, es passt recht gut...

*****Die Überschriften*****

Auch die Überschriften vermitteln auf die schnelle einen ersten Eindruck vom Inhalt des Buches. Später möchte ich dann noch genauer auf einige ausgewählte Texte eingehen.

Claus Peymann kauft sich keine Hose, geht aber mit Essen

-Kulisse I
-Arbeitsmarkt
-Truppenbetreuung
-Auszeichnungen
-Einzeltäter in der Lokalpresse
-Buchpräsentation
-Hamburg Hauptbahnhof
-Pizzabringdienst
-Länderspiel
-Ruhestand
-Gastronomie
-Bundesverdienstkreuz
-Wahlkampf
-Homeshopping
-Kulisse II
-Mietverhältnis
-Die Wache
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-Ein Tag mit Karl Ignaz Hennetmair
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-Vier Abizeitungs-Redaktionsbesuche
-Schauprozess
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-Muttertag
-Berlin Umzug
-Kultursponsoring
-Bundesgartenschau
-Politisches Kabarett
-Gastspiel
-Entsorgung
-Vollpension
-Promotion
-Literatutkritik


*****Der Stil*****

Das Buch ist immer so geschrieben, als ob Stuckrad-Barre bei all diesen Anlässen dabei gewesen wäre. Es ist alles auffällig sachlich, neutral gehalten. Stuckrad-Barre beobachtet still, aber wertet nicht offensichtlich und mischt sich auch nicht in das Geschehen ein. Die Ironie liegt eher zwischen den Zeilen. Darin, wem oder was äusserst viel oder äusserst wenig Beachtung geschenkt wird. Daraus kann man die Einstellung des Autors zu einer bestimmten Sache doch etwas erkennen.
Stuckrad –Barre berichtet meist sachlich über ein Geschehnis, manchmal verwendet er aber auch Dialog und es wird unkommentiert eine Unterhaltung wiedergegeben.

*****Einige Textbeispiele*****

Hier nun einige von mir ausgewählte Texte, auf die ich nun kurz näher eingehen will.

*****Truppenbetreuung*****

Einige Soldaten haben von der Bildzeitung ein Treffen mit Spindluder Kathie Price gewonnen und dazu natürlich auch noch 1000 Liter Freibier...Stuckrad-Barre freut sich darüber, dass da ganz viele Vorurteile erfüllt werden und beschreibt das Verhalten der verschiedensten Menschen, angetrunkener Soldaten, ihren Vorgesetzten, den Presseleuten und dem Pin-up-Girl, rund um das Eintreffen von Kathie Price. Unterlegt ist das Ganze mit einem geschmackvoll gestalteten Spind (...) und einem Haufen sabbernder Jungsoldaten. Wirklich sehr amüsant zu lesen....

*****Einzeltäter in der Lokalpresse*****

Eine andere Art von Text....Aus verschiedensten Zeitungen wurden einfach Ausschnitte mit rechtsradikalen Gewalttaten zusammengestellt und unkommentiert abgedruckt. Dazu ein Bild von einem Polizisten der ein jüdisches Zentrum bewacht und Bilder von diversen Ausländerfeindlichen Schmierereien.

*****Pizzabringdienst*****

Hier wurde einfach mal ein Pizzabote begleitet und beobachtet, was hinter den verschiedenen Bestellungen doch für Menschen stecken, wie sie aussehen, ob sie großzügig mit dem Trinkgeld umgehen, etc. dazu ein Foto eines lächelnden Pizzaboten an einer haustüre und fertig...

*****Gastronomie*****

Ein eintägiges (weil dann gefeuert) Praktikum in einer Sylter Fischbude....Da kann einem doch glatt beim Lesen so bisschen der Appetit auf Fisch vergehen....

*****Formel 1*****

Stuckrad-Barre beobachtet die Stars und Sternchen, die sich am Nürburgring in der Boxengasse herumtreiben und vor diversen Boulevardjournalisten einen auf wichtig machen und total doofe Fragen beantworten....

*****Verspätung*****

Stuckrad-Barre macht in nur einem Tag Bekanntschaft mit unpünktlichen Deutschen Flugzeugen, der unzuverlässigen Deutschen Bahn und versifften Großstadthotels...Wie realistisch...

*****Aktionärsversammlung*****

Endlich mal einer, der auf ein trendiges Rentner Hobby aufmerksam geworden ist....Jahreshauptversammlungen besuchen und sich kostenlos durchfressen, um den Wert der 5-Marks Aktie wieder reinzuholen....Dazu: Bilder von warmen Würstchen, Brezeln und Bier...

*****Vier Abizeitungs-Redaktionsbesuche*****

Stuckrad-Barre war bei den Sitzungen vier verschiedener Abizeitungsteams , ganz unterschiedlicher Schulen. Einem Privatgymnasium in Braunschweig, einem normelen Gymnasium in Coburg, eines Hamburger Großstadtgymnasiums und irgendwo am Chiemsee...Da hat er dann einfach mitgeschrieben, was man denn so für Problemchen hat, und von was man so redet und wer am chaotischten ist und so...
Fand ich besonders amüsant, da ich auch grad an ner Abizeitung mitarbeite...

*****Promotion*****

In Promotion befasst sich mal jemand mit den armen Männchen, die unter schrecklichen Handykostümen schwitzend und mit allem möglichem beworfen werdend vor Fussballspielen in den Stadien im Kreis laufen müssen und was diese gequälten Wesen sich dabei so denken....Vielleicht werden sie ja dann nächstes mal liebenswürdiger behandelt...Natürlich auch mit Photo von nem aufgeblasenen Handy...


So...Nun genug zum Inhalt...Ich hoffe, ich konnte Euch einigermaßen eine Vorstellung davon vermitteln, worum es in dem Buch geht....Wer mehr davon will muss es sich halt kaufen....

*****Die Bilder*****

Die Bilder sind allesamt sehr gut photographiert und auch von der Druckqualität ziemlich gut, auch wenn sie nicht auf Hochglanzpapier sind. Alle Photos sind farbig. Die Bilder passen immer sehr gut zu den texten. Oft ist allein schon in den Bildern eine Ironie zu entdecken, oder Bilder und Text ergänzen sich darin. Manchmal stehen die Bilder auch ganz ohne Text da und ergeben dennoch eine eigene Geschichte. Im ganzen Buch findet man bestimmt über hundert Photos, oft sind auch mehrere auf einer Seite. Die Bilder wurden übrigens auch von Benjamin von Stuckrad-Barre selbst gemacht und ausgewählt. Treffender hätten die Photos zu den Texten meist echt nicht sein können. Das ist ihm wirklich ein kleines Kunststück gelungen....


*****Fazit*****

Das Buch lohnt sich für jeden, der Stuckrad-Barre mag, aber auch für jeden anderen, den solche Arten von Büchern interessieren. Selbst vom Spiegel oder von der FAZ hat es eine gute Kritik bekommen. Auch ich halte es für eines seiner besten Bücher...Doch ist dies, wie so vieles, eben reine Geschmackssache....

20 Bewertungen, 2 Kommentare

  • aldobar

    12.04.2002, 17:09 Uhr von aldobar
    Bewertung: sehr hilfreich

    Mir fährt der gute Mann ein bißchen arg deutlich auf der jung&hip-Schiene; aldobar

  • enno59

    08.04.2002, 19:21 Uhr von enno59
    Bewertung: sehr hilfreich

    Soso, Claus Peymann geht also trotzdem mit essen. Gibt es denn noch weitere Bezüge zu Thomas Bernhard? Grüße, Enno