Erfahrungsbericht von romyal
Ein spannender Börsenthriller!
Pro:
eine spannende und lehrreiche Geschichte
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Im folgenden Bericht geht es um "Der Club der Diebe" von James B. Stuart.
Wer sich dem Thema Börse und Insiderkriminalität auf spannende Weise nähern will, dem kann ich das Buch von James B. Stuart, „Der Club der Diebe“ empfehlen. Dieser authentische Roman liest sich wie ein spannender Thriller.
Stuart, Redakteur des Wall Street Jounal schreibt über den größten Insiderskandal der Börsengeschichte, der die Wallstreet in ihren Grundfesten erschütterte und eine der Ursachen für den Crash vom Oktober 1989 war. Alle Details sind gründlich recherchiert und mit Quellenangaben nachgewiesen. Gerade diese Authentizität verleiht dem Buch die Spannung.
Stuart zeichnet ein schillerndes Porträt der Hauptakteure und ihrer Hintermänner und lässt dabei kein noch so schmutziges Detail aus. Besonders faszinierend sind für mich die Schilderungen vom Werdegang der Täter und von der Lebensweise der Top-Börsenhändler, die jeden Tag Milliarden bewegen und mit der Zeit aber den Boden unter den Füßen verlieren. Dies ist ausführlich im ersten Teil beschrieben.
Im zweiten Teil geht es um die Aufklärer (Beamte und Anwälte der Börsenaufsicht und der New Yorker Staatsanwaltschaft) und um deren Jagd nach den Hintermännern.
Alles beginnt scheinbar ganz harmlos, als ein kleiner Angestellter einer Zweigstelle einer Bank wegen Betrug verhaftet wird. Doch je tiefer die Ermittler bohren, umso größer wird das Ausmaß an Betrug und umso bekannter und wichtiger werden die Persönlichkeiten, die in diese Verbrechen verstrickt scheinen.
Man wird noch einmal in die wilden achtziger Jahre, die Zeit des großen Börsenbooms versetzt. Dabei begegnet man auch heute noch bekannten Personen wieder. Bei der Aufklärung dieser Wirtschaftsverbrechen hat sich z.Bsp. Rudolph Giuliani, bis vor kurzem noch Bürgermeister von New York und im vorigen Jahr Konkurrent von Hillary Clinton bei der Wahl zum US-Senat, erstmals einen Namen gemacht und einen Grundstein für seine späteren politischen Erfolge gemacht. Stuart schildert Personen, Ereignisse und Sachverhalte detailliert und kompetent und außerordentlich spannend.
Eine Zeitleiste im Anhang, ein Verzeichnis aller Personen und ein Glossar mit den wichtigsten Börsenbegriffen runden das Bild ab.
Wer Insiderdelikte vielleicht bisher als Kavaliersdelikt betrachtet hat, wird nach der Lektüre dieses Buches sicher anderer Meinung sein. Denn etwas wird besonders deutlich: Verstöße gegen die Wertpapierhandelsgesetze sind keine Verbrechen ohne Opfer. Wenn Insiderhändler schwindelerregende Gewinne erzielen, wenn Preise manipuliert und insgeheim Aktienpakete angesammelt werden, wird unser Vertrauen in die grundlegende Fairniß des Marktes erschüttert. Wir alle sind die Opfer.
Das Buch gibt es z.B. als Paperback für 8,50 Euro bei Amazon.
Wer sich dem Thema Börse und Insiderkriminalität auf spannende Weise nähern will, dem kann ich das Buch von James B. Stuart, „Der Club der Diebe“ empfehlen. Dieser authentische Roman liest sich wie ein spannender Thriller.
Stuart, Redakteur des Wall Street Jounal schreibt über den größten Insiderskandal der Börsengeschichte, der die Wallstreet in ihren Grundfesten erschütterte und eine der Ursachen für den Crash vom Oktober 1989 war. Alle Details sind gründlich recherchiert und mit Quellenangaben nachgewiesen. Gerade diese Authentizität verleiht dem Buch die Spannung.
Stuart zeichnet ein schillerndes Porträt der Hauptakteure und ihrer Hintermänner und lässt dabei kein noch so schmutziges Detail aus. Besonders faszinierend sind für mich die Schilderungen vom Werdegang der Täter und von der Lebensweise der Top-Börsenhändler, die jeden Tag Milliarden bewegen und mit der Zeit aber den Boden unter den Füßen verlieren. Dies ist ausführlich im ersten Teil beschrieben.
Im zweiten Teil geht es um die Aufklärer (Beamte und Anwälte der Börsenaufsicht und der New Yorker Staatsanwaltschaft) und um deren Jagd nach den Hintermännern.
Alles beginnt scheinbar ganz harmlos, als ein kleiner Angestellter einer Zweigstelle einer Bank wegen Betrug verhaftet wird. Doch je tiefer die Ermittler bohren, umso größer wird das Ausmaß an Betrug und umso bekannter und wichtiger werden die Persönlichkeiten, die in diese Verbrechen verstrickt scheinen.
Man wird noch einmal in die wilden achtziger Jahre, die Zeit des großen Börsenbooms versetzt. Dabei begegnet man auch heute noch bekannten Personen wieder. Bei der Aufklärung dieser Wirtschaftsverbrechen hat sich z.Bsp. Rudolph Giuliani, bis vor kurzem noch Bürgermeister von New York und im vorigen Jahr Konkurrent von Hillary Clinton bei der Wahl zum US-Senat, erstmals einen Namen gemacht und einen Grundstein für seine späteren politischen Erfolge gemacht. Stuart schildert Personen, Ereignisse und Sachverhalte detailliert und kompetent und außerordentlich spannend.
Eine Zeitleiste im Anhang, ein Verzeichnis aller Personen und ein Glossar mit den wichtigsten Börsenbegriffen runden das Bild ab.
Wer Insiderdelikte vielleicht bisher als Kavaliersdelikt betrachtet hat, wird nach der Lektüre dieses Buches sicher anderer Meinung sein. Denn etwas wird besonders deutlich: Verstöße gegen die Wertpapierhandelsgesetze sind keine Verbrechen ohne Opfer. Wenn Insiderhändler schwindelerregende Gewinne erzielen, wenn Preise manipuliert und insgeheim Aktienpakete angesammelt werden, wird unser Vertrauen in die grundlegende Fairniß des Marktes erschüttert. Wir alle sind die Opfer.
Das Buch gibt es z.B. als Paperback für 8,50 Euro bei Amazon.
11 Bewertungen, 1 Kommentar
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18.02.2002, 13:48 Uhr von Andreas1501
Bewertung: sehr hilfreichDas ist ein Buch für mich, den Titel habe ich mal vorgemerkt. Danke für den Tipp! Gruß Andreas
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