Mehr zum Thema Kinder- & Jugendliteratur Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von suwesmile
Kleine Hexengeschichten
Pro:
gut zu lesen, witzig, Spaß für Kinder und Erwachsene
Kontra:
nix
Empfehlung:
Nein
Ein ganz tolles Buch zum Vorlesen und auch selber lesen üben für Kinder:
Kleine Hexengeschichten
Ich habe dieses Buch heute schon zum weiß-ich-wievielten-Male vorgelesen. Es ist total witzig und niedlich geschrieben. Meine Tochter liebt es. Sie ist jetzt 7 Jahre alt und auch wenn sie dieses Buch schon ein Jahr hat, es wird und wird nicht langweilig.
Nun muss ich sagen, dass es mir sowieso Spaß macht, abends, wenn ich meine Kleine ins Bett bringe, ihr etwas vorzulesen. Das hat für mich mehrere Gründe: Außer dem Spaßfaktor auf beiden Seiten, finde ich, dass es ein wunderbarer Übergang vom aufregenden Tag zum allabendlichen Einschlafen ist.
Und! Was ich sehr wichtig finde, ist das Hören und Aussprechen von ganzen Sätzen und Wörtern zu üben. Viel zu viele Kinder schreiben schlecht, weil sie auch schlecht sprechen. Das habe ich nun schon all zu oft mitbekommen.
Nun, da Sophie in der 1. Klasse ist, kennt sie ja auch schon einige Buchstaben und es macht ihr einen Heidenspaß, wenn sie bereits Wörter selber lesen kann. Ich stoppe dann an den entsprechenden Stellen.
Das Buch
Kleine Hexengeschichten
ist in großer Schrift geschrieben. Es ist zum Selberlesen gedacht. Das machen wir ja nun inzwischen auch (teilweise) schon.
~~~Doch nun endlich zum Buch an sich~~~
In vier Geschichten erlebt die Hexe Flora ihre Abenteuer. In der ersten
Wo ist der Hexenhut?
sucht sie ihren Hut. Ständig befragt sie den Raben Max (ihr ständiger Begleiter) wo er denn geblieben sein könnte. Doch Max stellt sich dumm. Auf jeder Seite des Buches ist ein Bild in Farbe zwischen dem Text. So, dass die Kinder die Geschichte mit verfolgen können. Max schlägt Flora vor, doch ein Kopftuch zu nehmen \"Vielleicht das mit dem Schneckenmuster... oder das giftgrüne mit den Regenwürmern.\" Doch Flora (herrlich mit ihren roten langen wuscheligen Haaren gezeichnet und einem grummeligen Gesicht) besteht auf ihren Hut, da sie ohne ihn nicht hexen kann.
Als sie schließlich nach draußen rennt, um den Hut zu suchen, entdeckt sie ihn im Ast eines Baumes. Susi Rabe brauchte ein Ersatz-Nest für ihre Jungen, da das ursprüngliche den Abend zuvor vom Unwetter zerfetzt wurde. Und Max hat da ausgeholfen und den Hexenhut ausgeliehen. Natürlich erklärt sich Flora daraufhin bereit, ein Kopftuch zu tragen.... \"vielleicht das mit dem frechen Rabenmuster\".
Bei der zweiten Geschichte
Die Hexenprüfung (finde ich am besten ;))
muss Flora zur Prüfung, damit sie endlich anstatt des Zauberstabs einen Hexenbesen erhält. Auf dem Weg dahin findet sie ein Paar \"Schuhe mit Rädern dran\". Die muss sie natürlich anprobieren. Und auch wenn es ihr Riesenspaß macht, mit den Dingern zu rollen, so merkt sie doch recht schnell, dass sie nicht weiß, wie man die Dingern stoppt und somit bremst.
Die rasante Fahrt führt sie quer durch die Stadt. Sie hext schnell einen Torbogen in ein Haus, um hindurch zu sausen; den Bus, der ihr in die Quere kommt, lässt sie mit einem Zeppelin in der Luft entlang schweben und den Wochenmarkt mit den vielen Leuten zaubert sie einfach auf das Dach des Rathauses.
Als sie stolpert und im hohen Bogen im Fluss landet und somit ihre rasante Fahrt beendet wird, fällt ihr ein, dass sie ja viel zu spät zur Hexenprüfung kommt. Doch die Oberhexe und ihre Kolleginnen haben natürlich alles beobachtet. Sie sind begeistert von Floras spontaner Hexerei und somit ist die Prüfung bestanden. Ein wildes Hexenfest wird gefeiert.
Zur dritten Geschichte:
Das Hexenbad
Das ist der absolute Favorit von Sophie. Ich glaube, nicht nur ich, sondern auch sie kann sie schon fast wortwörtlich auswendig:
Flora soll mal wieder baden. Das letzte mal ist über 20 Jahre her. Max der Rabe drängelt die Hexe. Dabei findet sie ihre
\"Zehen sind schön schwarz. Die Fingernägel haben einen tollen, grünen Hexenrand. die Knie sind so grau wie sie sein sollen. Und der Schmutz in den Ohren knistert so schön, besonders beim Einschlafen.\"
Es nutzen keine Ausreden wie: dass Familie Goldfisch in der Badewanne wohnt, und dass sie das Rezept für den Hexenschaum nicht findet.
Das Rezept bereitet Sophie immer besonderes Vergnügen. Ein alter Zettel, vergilbt und teilweise bekritzelt ist auf der Seite des Buches abgebildet. Auf diesem stehen die Zutaten:
\"1 Löffel Scheuersand
gemahlene Entengrütze
1 Glas Krötenspucke (an dieser Stelle schüttelt sich Sophie immer und lacht sich kringelig)
etwas Waldmeistersirup
und
1 Becher Pustefix\"
Als Flora schließlich in der Wanne liegt, stellt sie fest, dass es herrlich ist und sie \"am liebsten bis Ostern da drin bleiben möchte\". Rabe Max ist total erschöpft.
Schließlich die vierte und letzte Geschichte:
Der Geburtstag
Auch Hexen haben Geburtstag. Doch haben sie es leichter? Nur weil sie Hexen sind? Zumindest glaubt Flora das. Sie versucht den Abend vor ihrem Ehrentag aus alten Hexenhüten Hexentorte zu zaubern. Es werden harte Semmeln, dann Spinat mit Spiegelei, welke Salatköpfe oder sogar Kürbisse. Aber keine Torten. Während sie völlig genervt ist, krächzt Rabe Max aus vollem Hals. Flora schreit ihn an, dass er nervt. Max brüllt zurück, dass Flora nichts von Musik versteht. Schließlich flattert er beleidigt davon.
Nun sitzt Flora da und vermisst den Raben. Sie beschließt, den nächsten Tag, ihren Geburtstag, im Bett zu verbringen. Doch am nächsten Morgen sind alle Hexen da. Mit einer Riesentorte und auch Max ist wieder da. Er sitzt im Baum und hat ein ganzes Raben-Orchester organisiert. Sie bringen Flora ein Ständchen und diese ist überglücklich. Sie entschuldigt sich bei Max, dass sie ihn als Schreihals bezeichnet hat und ist glücklich, ihren Freund wieder zu haben.
Fazit:
Ein schönes Buch! Die große Schrift lässt sich gut lesen. Es ist interessant geschrieben. Durch die vielen herrlichen Zeichnungen lebt man in den einzelnen Geschichten richtig mit. Ich habe mich gefreut, dass ich dieses Buch gekauft habe. Ich kann es uneingeschränkt weiter empfehlen. Für Kinder, die sich gerne vorlesen lassen, die gerne selber lesen und für Erwachsene, die ihren Kindern gerne etwas vorlesen.
Noch die Daten:
Kleine Hexengeschichten von
Dagmar Geisler
48 Seiten
ISBN 3-7607-3797-8
Ich weiß nicht mehr, was es gekostet hat. Ich meine, es lag so zwischen 10,- und 14,- DM, also so 5 bis 7 Euro. Lohnt sich aber!!!!!
Kleine Hexengeschichten
Ich habe dieses Buch heute schon zum weiß-ich-wievielten-Male vorgelesen. Es ist total witzig und niedlich geschrieben. Meine Tochter liebt es. Sie ist jetzt 7 Jahre alt und auch wenn sie dieses Buch schon ein Jahr hat, es wird und wird nicht langweilig.
Nun muss ich sagen, dass es mir sowieso Spaß macht, abends, wenn ich meine Kleine ins Bett bringe, ihr etwas vorzulesen. Das hat für mich mehrere Gründe: Außer dem Spaßfaktor auf beiden Seiten, finde ich, dass es ein wunderbarer Übergang vom aufregenden Tag zum allabendlichen Einschlafen ist.
Und! Was ich sehr wichtig finde, ist das Hören und Aussprechen von ganzen Sätzen und Wörtern zu üben. Viel zu viele Kinder schreiben schlecht, weil sie auch schlecht sprechen. Das habe ich nun schon all zu oft mitbekommen.
Nun, da Sophie in der 1. Klasse ist, kennt sie ja auch schon einige Buchstaben und es macht ihr einen Heidenspaß, wenn sie bereits Wörter selber lesen kann. Ich stoppe dann an den entsprechenden Stellen.
Das Buch
Kleine Hexengeschichten
ist in großer Schrift geschrieben. Es ist zum Selberlesen gedacht. Das machen wir ja nun inzwischen auch (teilweise) schon.
~~~Doch nun endlich zum Buch an sich~~~
In vier Geschichten erlebt die Hexe Flora ihre Abenteuer. In der ersten
Wo ist der Hexenhut?
sucht sie ihren Hut. Ständig befragt sie den Raben Max (ihr ständiger Begleiter) wo er denn geblieben sein könnte. Doch Max stellt sich dumm. Auf jeder Seite des Buches ist ein Bild in Farbe zwischen dem Text. So, dass die Kinder die Geschichte mit verfolgen können. Max schlägt Flora vor, doch ein Kopftuch zu nehmen \"Vielleicht das mit dem Schneckenmuster... oder das giftgrüne mit den Regenwürmern.\" Doch Flora (herrlich mit ihren roten langen wuscheligen Haaren gezeichnet und einem grummeligen Gesicht) besteht auf ihren Hut, da sie ohne ihn nicht hexen kann.
Als sie schließlich nach draußen rennt, um den Hut zu suchen, entdeckt sie ihn im Ast eines Baumes. Susi Rabe brauchte ein Ersatz-Nest für ihre Jungen, da das ursprüngliche den Abend zuvor vom Unwetter zerfetzt wurde. Und Max hat da ausgeholfen und den Hexenhut ausgeliehen. Natürlich erklärt sich Flora daraufhin bereit, ein Kopftuch zu tragen.... \"vielleicht das mit dem frechen Rabenmuster\".
Bei der zweiten Geschichte
Die Hexenprüfung (finde ich am besten ;))
muss Flora zur Prüfung, damit sie endlich anstatt des Zauberstabs einen Hexenbesen erhält. Auf dem Weg dahin findet sie ein Paar \"Schuhe mit Rädern dran\". Die muss sie natürlich anprobieren. Und auch wenn es ihr Riesenspaß macht, mit den Dingern zu rollen, so merkt sie doch recht schnell, dass sie nicht weiß, wie man die Dingern stoppt und somit bremst.
Die rasante Fahrt führt sie quer durch die Stadt. Sie hext schnell einen Torbogen in ein Haus, um hindurch zu sausen; den Bus, der ihr in die Quere kommt, lässt sie mit einem Zeppelin in der Luft entlang schweben und den Wochenmarkt mit den vielen Leuten zaubert sie einfach auf das Dach des Rathauses.
Als sie stolpert und im hohen Bogen im Fluss landet und somit ihre rasante Fahrt beendet wird, fällt ihr ein, dass sie ja viel zu spät zur Hexenprüfung kommt. Doch die Oberhexe und ihre Kolleginnen haben natürlich alles beobachtet. Sie sind begeistert von Floras spontaner Hexerei und somit ist die Prüfung bestanden. Ein wildes Hexenfest wird gefeiert.
Zur dritten Geschichte:
Das Hexenbad
Das ist der absolute Favorit von Sophie. Ich glaube, nicht nur ich, sondern auch sie kann sie schon fast wortwörtlich auswendig:
Flora soll mal wieder baden. Das letzte mal ist über 20 Jahre her. Max der Rabe drängelt die Hexe. Dabei findet sie ihre
\"Zehen sind schön schwarz. Die Fingernägel haben einen tollen, grünen Hexenrand. die Knie sind so grau wie sie sein sollen. Und der Schmutz in den Ohren knistert so schön, besonders beim Einschlafen.\"
Es nutzen keine Ausreden wie: dass Familie Goldfisch in der Badewanne wohnt, und dass sie das Rezept für den Hexenschaum nicht findet.
Das Rezept bereitet Sophie immer besonderes Vergnügen. Ein alter Zettel, vergilbt und teilweise bekritzelt ist auf der Seite des Buches abgebildet. Auf diesem stehen die Zutaten:
\"1 Löffel Scheuersand
gemahlene Entengrütze
1 Glas Krötenspucke (an dieser Stelle schüttelt sich Sophie immer und lacht sich kringelig)
etwas Waldmeistersirup
und
1 Becher Pustefix\"
Als Flora schließlich in der Wanne liegt, stellt sie fest, dass es herrlich ist und sie \"am liebsten bis Ostern da drin bleiben möchte\". Rabe Max ist total erschöpft.
Schließlich die vierte und letzte Geschichte:
Der Geburtstag
Auch Hexen haben Geburtstag. Doch haben sie es leichter? Nur weil sie Hexen sind? Zumindest glaubt Flora das. Sie versucht den Abend vor ihrem Ehrentag aus alten Hexenhüten Hexentorte zu zaubern. Es werden harte Semmeln, dann Spinat mit Spiegelei, welke Salatköpfe oder sogar Kürbisse. Aber keine Torten. Während sie völlig genervt ist, krächzt Rabe Max aus vollem Hals. Flora schreit ihn an, dass er nervt. Max brüllt zurück, dass Flora nichts von Musik versteht. Schließlich flattert er beleidigt davon.
Nun sitzt Flora da und vermisst den Raben. Sie beschließt, den nächsten Tag, ihren Geburtstag, im Bett zu verbringen. Doch am nächsten Morgen sind alle Hexen da. Mit einer Riesentorte und auch Max ist wieder da. Er sitzt im Baum und hat ein ganzes Raben-Orchester organisiert. Sie bringen Flora ein Ständchen und diese ist überglücklich. Sie entschuldigt sich bei Max, dass sie ihn als Schreihals bezeichnet hat und ist glücklich, ihren Freund wieder zu haben.
Fazit:
Ein schönes Buch! Die große Schrift lässt sich gut lesen. Es ist interessant geschrieben. Durch die vielen herrlichen Zeichnungen lebt man in den einzelnen Geschichten richtig mit. Ich habe mich gefreut, dass ich dieses Buch gekauft habe. Ich kann es uneingeschränkt weiter empfehlen. Für Kinder, die sich gerne vorlesen lassen, die gerne selber lesen und für Erwachsene, die ihren Kindern gerne etwas vorlesen.
Noch die Daten:
Kleine Hexengeschichten von
Dagmar Geisler
48 Seiten
ISBN 3-7607-3797-8
Ich weiß nicht mehr, was es gekostet hat. Ich meine, es lag so zwischen 10,- und 14,- DM, also so 5 bis 7 Euro. Lohnt sich aber!!!!!
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