Mehr zum Thema Kinder- & Jugendliteratur Testbericht
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Erfahrungsbericht von positivesElektron
AAAAAAAAAAndorra
Pro:
lesen
Kontra:
lesen
Empfehlung:
Nein
Hallo liebe Ciaoianer!!!
Wir nehmen gerade im Deutschunterricht dieses Buch durch: ANDORRA von Max Frisch
Wenn man es zum ersten Mal liest, oder es auch nur anfängt, erscheint es einem - ich schliess mich da gerne mit ein - sehr langeweilig und unsinnig. Doch wenn man dann - spätestens durch den Deutschlehrer *@klaus* - insperiert wird etwas genauer nachzu lesen, wird man erstaunt sein, was sich alles hinter der recht harten Fassade zum Vorschein bringen lässt.
Zum Autor:
Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 von Karolina Bettina Frisch (geb. Wildermuth) in Zürich geboren. Sein Vater Franz Bruno Frisch war Architekt und vestarb im Jahre 1932. Frisch schrieb unter anderem bekannte Stücke wie: Nun singen sie wieder, Bin, Die Reise nach Peking oder auch Die Chinesische Mauer.
Zu den Handlungspersonen:
Vorkommen tun in diesem Drama 16 Personen, wobei nicht alle interessant sind: Hauptrollen haben:
- Andri: Sohn vom Lehrer (was er aber nicht weiß)
- Barblin: offiziell Halbschwester von Andri, doch das weiß keiner, außer der
- Lehrer: Er bringt durch eine unnötige Lüge das Leben seines Sohnes in Gefahr
- Soldat: Er symbolisiert das Böse in dem Stück
Nebenrollen, aber trotzdem noch wichtig sind:
- Pater: Er scheint aussen ran zu stehen, aber der Eindruck täuscht.
- Wirt: auch bei ihm scheint es so, wie beim Pater, doch er macht den entscheidenen Fehler
- Andoranisches Volk: sie stehen nur rum und nicken zu allem was die anderen toll finden, genau so wie der
- Idiot: Scheint keine Rolle zu spielen, aber warum baut Frisch ihn ein???
Inhalt:
Alles fängt mit einer Vorgeschichte an, die nicht geschildert wird, aber die man im Laufe des Lesens heraus findet, und welche auch dringend notwendig ist, um das Buch zu verstehen. Wer sich das Lesen etwas erleichtern will: Also, der Lehrer (gleichzeitig Andris Vater) lügt um eine Katastrophe zu verhindern, das er ein Judenkind vor den Schwarzen (Nachbarstaat) gerettet hat, obwohl er dieses Kind unehelich mit einer von drüben (ebenfalls Nachbarstaat) gezeugt hatte. Alle loben ihn, für diese Glanztat, denn wer ein Kind rettet, hat die Herzen verdient. Doch im Laufe der Jahre ändern sich die Meinungen in Andorra, plötzlich hacken alle auf dem „Juden“ rum, sehen in ihm regelrecht den Teufel, der nur ans Geld denkt. Andri, der davon nichts mitkriegen will, hat den großen Wunsch Tischler zu werden, doch als der Lehrer die hohen „Gebühren“ bezahlt, muss er in den Verkauf, und kann seine Tischlerausbildung vergessen. Alles sumiert sich, und nachher glaubt Andri selber nicht mehr, dass er nicht anders ist, als die Juden, obwohl der Vater ihm erzählt, das er kein Jud (so heist es immer) ist.
Es entwickelt sich ein Teufelskreis. Alles was Andri tut oder lässt wird gegen ihn ausgelegt, zu allem Überfluss wird Barblin dann von dem Soldaten, der Andorra verkörpert, vergewaltigt. Nun ist die Lage aussichtslos. Andri wird solange irgendwelcher Schandtaten – u.a. soll er seine eigene Mutter ermordet haben – beschuldigt, bis er völlig vberzweifelt, und hingerichtet wird, trauriges Ende.
Meine Eindrücke:
Alles wendet sich gegen Andri, alle, wirklich alle, selbst sein Vater, der sich am Ende sogar selbst erhängt.
Fazit:
Das Buch Andorra von Max Frisch, ist wirklich allen zu empfehlen, die Dramen lieben, wo man grübeln muss um den Sinn zu verstehen.
Gruss
hendrik
Wir nehmen gerade im Deutschunterricht dieses Buch durch: ANDORRA von Max Frisch
Wenn man es zum ersten Mal liest, oder es auch nur anfängt, erscheint es einem - ich schliess mich da gerne mit ein - sehr langeweilig und unsinnig. Doch wenn man dann - spätestens durch den Deutschlehrer *@klaus* - insperiert wird etwas genauer nachzu lesen, wird man erstaunt sein, was sich alles hinter der recht harten Fassade zum Vorschein bringen lässt.
Zum Autor:
Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 von Karolina Bettina Frisch (geb. Wildermuth) in Zürich geboren. Sein Vater Franz Bruno Frisch war Architekt und vestarb im Jahre 1932. Frisch schrieb unter anderem bekannte Stücke wie: Nun singen sie wieder, Bin, Die Reise nach Peking oder auch Die Chinesische Mauer.
Zu den Handlungspersonen:
Vorkommen tun in diesem Drama 16 Personen, wobei nicht alle interessant sind: Hauptrollen haben:
- Andri: Sohn vom Lehrer (was er aber nicht weiß)
- Barblin: offiziell Halbschwester von Andri, doch das weiß keiner, außer der
- Lehrer: Er bringt durch eine unnötige Lüge das Leben seines Sohnes in Gefahr
- Soldat: Er symbolisiert das Böse in dem Stück
Nebenrollen, aber trotzdem noch wichtig sind:
- Pater: Er scheint aussen ran zu stehen, aber der Eindruck täuscht.
- Wirt: auch bei ihm scheint es so, wie beim Pater, doch er macht den entscheidenen Fehler
- Andoranisches Volk: sie stehen nur rum und nicken zu allem was die anderen toll finden, genau so wie der
- Idiot: Scheint keine Rolle zu spielen, aber warum baut Frisch ihn ein???
Inhalt:
Alles fängt mit einer Vorgeschichte an, die nicht geschildert wird, aber die man im Laufe des Lesens heraus findet, und welche auch dringend notwendig ist, um das Buch zu verstehen. Wer sich das Lesen etwas erleichtern will: Also, der Lehrer (gleichzeitig Andris Vater) lügt um eine Katastrophe zu verhindern, das er ein Judenkind vor den Schwarzen (Nachbarstaat) gerettet hat, obwohl er dieses Kind unehelich mit einer von drüben (ebenfalls Nachbarstaat) gezeugt hatte. Alle loben ihn, für diese Glanztat, denn wer ein Kind rettet, hat die Herzen verdient. Doch im Laufe der Jahre ändern sich die Meinungen in Andorra, plötzlich hacken alle auf dem „Juden“ rum, sehen in ihm regelrecht den Teufel, der nur ans Geld denkt. Andri, der davon nichts mitkriegen will, hat den großen Wunsch Tischler zu werden, doch als der Lehrer die hohen „Gebühren“ bezahlt, muss er in den Verkauf, und kann seine Tischlerausbildung vergessen. Alles sumiert sich, und nachher glaubt Andri selber nicht mehr, dass er nicht anders ist, als die Juden, obwohl der Vater ihm erzählt, das er kein Jud (so heist es immer) ist.
Es entwickelt sich ein Teufelskreis. Alles was Andri tut oder lässt wird gegen ihn ausgelegt, zu allem Überfluss wird Barblin dann von dem Soldaten, der Andorra verkörpert, vergewaltigt. Nun ist die Lage aussichtslos. Andri wird solange irgendwelcher Schandtaten – u.a. soll er seine eigene Mutter ermordet haben – beschuldigt, bis er völlig vberzweifelt, und hingerichtet wird, trauriges Ende.
Meine Eindrücke:
Alles wendet sich gegen Andri, alle, wirklich alle, selbst sein Vater, der sich am Ende sogar selbst erhängt.
Fazit:
Das Buch Andorra von Max Frisch, ist wirklich allen zu empfehlen, die Dramen lieben, wo man grübeln muss um den Sinn zu verstehen.
Gruss
hendrik
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