Mehr zum Thema Kinder- & Jugendliteratur Testbericht

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Erfahrungsbericht von Müller

Krabat - einfach geil!!

Pro:

Geiles Buch, geile Story, gut gemacht, relistisch, nicht langweilig, einfach GEIL!!!

Kontra:

Absolut gar nix!

Empfehlung:

Nein

KRABAT

Autor:
--------
Der Autor dieses Buches heißt Otfried Preußler. Viele kennen ihr. Für
die, die ihn nicht kennen: Otfried Preußler ist der Autor vieler
Jugend- und Kinderbücher. Wie zum Beispiel \"Hörbe mit dem großen Hut\"
oder \"Das kleine Gespenst\". Außerdem ist er offizieller Träger des
Jugendliteraturpreises.
Biographie:
Otfried Preußler stammt aus dem Isergebirge(Sudeten).
Vater und Mutter wirkten im pädagogischen Bereich mit.
1944 geriet er als Soldat in russische Kriegefangenschaft, aus der er
5 Jahre später freigelassen wurde.
Otfried Preußler war nach seinem Studium im Jahre 1953 als Lehrer tätig.
1970 widmete er sich nun der Schriftstellerei.
Reisen führten Otfried Preußler in die CSSR,UDSSR, nach Polen und Italien.
Otfried Preußler hat drei Töchter und ist verheiratet.
Er ist auch in anderen Ländern sehr erfolgreich und wurde mehrmals
ausgezeichnet. Im Jahre 1972 war Otfried Preußler auf der Ehrenliste
des Internationalen HANS-CHRISTIAN-ANDERSEN-PREISES,1973 den Europäischen
Jugendbuchpreis, 1957 und 1961 je einen Sonderpreis im Rahmen des
Deutschen Jugendbuchpreises sowie 1979 den Sudetendeutschen Kulturpreis.
1971 schrieb Otfried Preußler das Buch\"KRABAT\". Zehn Jahre dauerte der
Entstehungsprozess ,bis Otfried Preußler aus dem sorbischen Sagenkreis
um Meister Krabat das Jugendbuch Krabat erarbeitet hatte.
Für die Hörspielfassungen des\" Räuber Hotzenplotz\" und der \"Kleinen Hexe\"
erhielt der Autor 1973 bzw. 1975 eine goldene Schallplatte.
Mit Hörspielen für Kinder und dem Buch \"Der kleine Wassermann\"(1956)
begann Otfried Preußler zu schreiben.Otfried Preußler hat auch zu
Bilderbüchern den Text verfasst. \"Die dumme Augustine\" wurde illustriert
von H.Lentz und es wurden acht Auflagen (76 000 Exemplare) verkauft.



Verlag:
-------
Der Verlag, für den Otfried Preußler seine Bücher schreib heißt
Thienemann. Allerdings schreiben für Thielemann auch andere Autoren wie
Michael Ende (starb 1995) mit \"Der satanarcheolügenialkohöllische
Wurschpunsch\" oder Henning Pawel mit \"Das Geheimnis der Satanseiche\".

Kommentare:
-----------
Hessischer Rundfunk:
\"Otfried Preußler ist der Autor dieses Außergewöhnlichen Buches, man
braucht ihr nicht vorzustellen. Sein großer Erfolg spricht für ihn - er
hat ihn verdient, weil er so viel kann. Und mehr noch: Er schafft es,
sein Können zu steigern.\"Krabat\" ist wohl sein bisher bestes Buch: so
spannend,dass Kinder es verschlingen und mehr als einmal lesen werden,
und literarisch von solchen Rang, dass auch Erwachsene es mit Gewinn
lesen können. Alles ist hinreißend erzählt: ein meisterhaftes Buch.\"
Abendzeitung München:
\"Otfried Preußlers Meisterstück ist der packende Roman \"Krabat\". Ein
Buch, das als Lied von der Freiheit, die manchen Menschen kostbarer ist
als Macht und Reichtum, sehr nachdenklich stimmt.\"
Jugendzeitschriften-Warte:
\"Wie Otfried Preußler den Stoff sprachlich gepackt hat, daran kann man
nur seine Freude haben.Die Jungeren wird er regelrecht in seinen Bann
schlagen.\"
Deutscher Jugendbuchpreis; Europäischer Jugendbuchpreis;
Polnischer Jugendbuchpreis; Holländischer Jugendbuchpreis
\"Silberner Griffel\"; Ehrenliste der amerikanischen Büchereien
Vier bedeutende Auszeichnungen hat \"Krabat\" erhalten; die Kritik
hob den Roman als Otfried Preußlers bedeutendstes Werk hervor, der
hier Motive der Volkssage zu einer Geschichte von unheimlicher Spannung
verwoben hat, die Jugendliche wie Erwachsene gleichermaßen zu fesseln
versteht. Die klare, einfache Sprache und die überlegene Komposition
dieser Geschichte vom magischen Spiel um die Freiheit eines Menschen
verleihen ihr Eindringlichkeit und hohen literarischen Rang.

Die wichtigsten Charakrere
---------------------------------
Krabat
Krabat ist arm und, wie es aussieht, obdachlos. Er ist am Anfang
des Romans 14 Jahre alt , gerade im Stimmbruch und zieht gegen das Gesetz
als Dreikönig durch die Städte (s.11+12). Er will mutig sein, hört nicht
auf seine Angst und tritt so manchmal ganz schön ins Fettnäpfchen. Dies
jedoch auch, weil er sehr neu- und wissbegierig ist. Er riskiert viel und
zieht deshalb oft den Zorn des Meisters auf sich (z.B. S. 135 -138), der
am Schluss jedoch so überzeugt von Krabat ist, dass er ihm seine Stelle
überlassen will. Fast alle anderen Müllerburschen (bis auf Lyschko)
fassen schnell Vertrauen zu ihm und finden ihn sympatisch.
Der Weg zur Mühle
Krabat war im Alter von 14 Jahren. Er zog mit noch zwei Betteljungen
als Dreikönige um die Stadt. Als sie eines Abends mal wieder auf einem
Heuboden übernachteten, hatte Krabat zum ersten Mal den seltsamen
Traum: 11 Raben saßen auf einer Stange. Neben dem elften Raben war noch
ein Platz frei. Eine heisere Stimme sagte: \"Krabat, komm\' in die Mühle
nach Schwarzkollm!\" Diesen Traum hatte er immer wieder. Im Morgengrauen
eines schönen Tages folgte er dann der Stimme und ging nach Schwarzkollm.
Er erreichte Schwarzkollm gegen Abend. Es war ein ganz normales
Heidendorf. Krabat fragte nach der Mühle. Ein alter Mann wusste, wo sie
war, stand Krabat jedoch misstrauisch gegenüber.
Krabat dankte für die Auskunft und folgte der Beschreibung durch den Wald.
Doch je mehr er sich der Mühle näherte, desto kälter und dunkler wurde es.
Plötzlich gab es ein helles Licht und die Mühle lag wie ein Raubtier,
das auf Beute lauert, direkt vor ihm.

Juro
Juro ist ein stämmiger Bursche mit kurzen Beinen und einem flachen,
von Sommersprossen gesprenkelten Mondgesicht (Seite 24 mitte).
Er macht die ungeliebte Arbeit (Haushalt), um am Leben zu bleiben. In
der Mühle stellt er sich für dumm, damit ihm der Meister nicht auf
die Schliche kommt, denn Juro weiß mehr als der Meister, weil er oft
in der Schwarzen Kammer putzen muss. Wenn er dort putzt, liest er im
Koraktor (ein geheimes Zauberbuch, das viele gefährliche Zaubersprüche
enthält die den Meister besiegen könnten). Wenn der Meister erfährt, dass
Juro im Koraktor gelesen hat, muss Juro sterben. Juro rettet Krabats
Leben des öfteren (Seite 121) z.B. : als er das Taschenmesser
( von Tonda ) öffnete und sah, dass die Klinge schwarz ist.
Juro kann viel mehr als er zugibt. Er weiß ein paar Geheimnisse vom
Meister, die er sammelt um ihn besiegen zu können. Juro hat eine magische
Salbe die Schnittwunden, Entzündungen... wie aus Geisterhand
verschwinden lässt, doch er sagt, die Salbe sei von seiner
Großmutter (Seite139f), damit Krabat nicht merkt, dass er gut zaubern
kann. Er kennt auch den Drudenfuß (ein sternförmiges, in einem Zug
gezeichnetes mystisches Zeichen), die er benutzt, wenn er mit Krabat über
Dinge reden will, die der Meister nicht wissen soll, z.B. : dass Juro
heimlich im Koraktor liest. Wenn Juro den Drudenfuß um Krabat und sich
zeichnet, denken der Meister oder Andere nicht an die Beiden. Dort redet
er mit Krabat über den Meister und wie man ihn besiegen könnte. Juro
weiß, dass er das nicht allein schaffen kann und bittet Krabat, ihm zu
helfen, denn er ist sich sicher, dass Krabat die Kraft und den Mut dazu
hat, den Meister zu besiegen. Er bringt ihm bei, wie er sich gegen den
Meister wehren kann.
Juro liest als einziger der Müllerburschen im Koraktor, weil er in der
Schwarzen Kammer putzen muss und sich dabei die besten Zaubersprüche
durchliest und einprägt.
Tonda

Was für ein Mensch ist Tonda?
Ein großer Ernst geht von seinen Augen aus. Er behandelt Leute gelassen
und freundlich (S. 18). Im Roman behandelt er Krabat sehr rücksichtsvoll.
Er hilft Krabat (z. B., S. 21) und deswegen stirbt er am Jahresende.
Juro wird von Tonda nicht verspottet (S. 25). Wenn es Krabat schlecht
geht, bemerkt es Tonda (S. 38). Den ganzen Roman über ist Tonda ein
ruhiger Mensch. Sagen tut er nicht mehr, als nötig ist. Er fühlt sich
verantwortlich für den Tod seines Mädchens. Er ist ein hilfsbereiter
Mensch. Es kommt selten vor, dass Tonda einmal fröhlich ist, denn in
seiner Vergangenheit hat sich seine Freundin selbst getötet. Tonda
übergibt Krabat sein Messer. Damit liefert er den anderen den Beweis,
dass sie Krabat vertrauen können, doch dieser weiß es nicht einmal
(S. 82-84). Krabat weiß schon, dass Tonda Gefahr droht, denn er hat
gesehen, dass sich das Messer schwarz verfärbt hat, als Tonda es
aufklappte. Tonda blieb als einziger gelassen, als alle anderen vor der
Silvesternacht aggressiv wurden. Angeblich hat sich Tonda das Genick
gebrochen, aber sein Tod wurde durch den Meister verursacht.

Was für eine Funktion hat Tonda im Roman?
Er ist der Altgesell der Mühle. Dass Krabat seinen Tod rächen will,
ist einer der Hauptgründe dafür, dass er gegen den Meister antritt. Mit
Tondas Hilfe übersteht Krabat die schwere Anfangszeit.
Michal

Michal ist im Buch ungefähr 20 Jahre alt. Er ist sehr stark und gutmütig,
genauso wie
sein Vetter Merten (vgl. S.24). Trotz ihrer Stärke hätten sie keine
Chance den Meister zu besiegen.
Denn der Meister hat das Böse auf seiner Seite. Michal hat dunkle Haare
und dunkle
Haut. Er hat immer das gleiche an: Eine Hose, ein Hemd, ein Kittel,
der Leibgurt,
das Schurztuch und eine Mütze. Michal spielt im Buch eine wichtige Rolle,
doch wichtiger ist z.B. Krabat, Juro oder Tonda. Denn Krabat ist die
Hauptperson in dem Buch.
Tonda oder Juro stehen ihm näher als Michal. Michal ist in der Beziehung
wichtig, dass er Krabats Freund ist. Er hilft ihm nach dem Tod von Tonda,
ihn zu vergessen und beantwortet Krabat viele Fragen, was er auf der
Mühle nicht versteht. Als Krabat einmal bei Michal über Tonda, der ihm im
Traum begegnet ist spricht und Krabat traurig ist,
sagt Michal zu Krabat:
,,Die Toten sind tot, sie werden nicht wieder lebendig, wenn man von
ihnen spricht. Also versuch ihn zu vergessen.\" (S.105)
Als Michal ermordet wird und man ihn begraben hat, im Wüsten Plan,
will keiner außer
Merten länger als nötig da bleiben. (S.165) Er schluchzt ein bisschen,
denn Michal ist ja mit ihm verwandt.
Krabat sieht Merten nach Michal trauern und Krabat erinnert sich als
Tonda Starb und Krabat dort stand. Als dann alle auf der Mühle sind, hat
man Michal schnell vergessen. Man hat sogar glauben können, dass es einen
Burschen namens Michal nie gegeben hat. Nur Merten dachte noch an ihn.
Er trauert leise vor sich hin. Weil Michal im
3. Jahr ermordet wurde kann man nicht mehr viel über ihn sagen.
Lyschko
Lyschko ist ein zaundürrer und langer Bursche mit spitzer Nase und
scheelem Blick.
Er ist ein Schnüffler und ist egoistisch, spitzt immer die Ohren,
schleicht immer und macht sich oft über viele lustig (Seite 23). Er
ist verschwätzt und hinterlistig, er schmeichelt sich bei dem Meister
ein, denn er will dem Meister gefallen und will, dass der Meister ihm
vertraut. Vielleicht macht er das auch, weil er nicht sterben will.
Lyschko will dem Meister gefallen, indem er den anderen nachspioniert
und er versucht, Geheimnisse herauszubekommen, um sie dann dem Meister
zu melden (Seite 206).
Lyschko verrät z.B.: Als Michal Witko zur Hand gegangen ist hat er das
dem Meister verpätzt und Michal bekam Schläge (S. 106/107).
Er versucht die Geheimnisse herauszufinden, indem er sich bei den anderen
einschmeichelt und sagt: ,,Ich kann dir helfen, ich habe nämlich ein paar
gute und geheime Mittel, doch ich muss natürlich erst einmal dein
Geheimnis wissen! \" (Seite 206/207).
Ein Andermal, als Witko im zweiten Jahr neu dazugekommen ist, da zwingt
Lyschko Witko, seine Stiefel zu putzen. Doch Michal schimpft, er solle
seine Schuhe gefälligst selber sauber machen. Lyschko antwortete ihm
mit wenigem Eindruck: ,,Was ist schon dabei? Die Stiefel sind nass
gewesen - und Lehrjungen sind schließlich dazu da, dass sie arbeiten. \"
Michal widerspricht ihm, aber Lyschko sagt nur: ,,Steck deine Nase nicht
in Dinge, die dich nichts angehen, oder bist du hier etwa der Altgesell? \"
Michal antwortet ihm: ,,Nein, aber ich glaube, dass Hanzo es mir nicht
übel nimmt, wenn ich dir trotzdem sage, dass du dir in Zukunft deine
Stiefel selber putzt, Lyschko. Sonst könnte es sein, dass du Ärger
bekommst und kein Mensch sollte mir nachsagen, ich hätte dich nicht
gewarnt. \" (S.106)
Doch Lyschko rächt sich! (siehe oberes Beispiel).
Außerdem wollen viele nichts mit ihm zu tun haben, weil sie dann Angst
haben, dass er sie verpetzt.
Lyschko lässt gerne andere für sich arbeiten (Seite 106).
Der Meister

Der Müller und zugleich Krabats Meister ist ein massiger, dunkel
gekleideter Mann. Er ist sehr bleich im Gesicht und ein schwarzes
Pflaster bedeckt sein linkes Auge. Er hat eine heißere Stimme und
spricht wendisch (Dialekt in Sachsen ). Schon gleich als Krabat in der
Mühle ist, kommt ihm der Meister anders und geheimnisvoll vor (er begrüßt
ihn zum Beispiel mit der linken Hand ). Als er ihn fragt, ob er sein
Lehrjunge werden will, ist Krabat sozusagen in seinen Bann gezogen und
kann nur noch mit \"ja\" antworten. (Seite 15-16)
Auch nachts, wenn Krabat träumt, fühlt er sich von ihm beobachtet, denn
er träumt Dinge, die nach einiger Zeit wirklich passieren, doch er wird
ständig von einäugigen Tieren beobachtet. In seinen Träumen versucht er
zwei mal wegzulaufen, doch jedesmal kommt er wieder an der Mühle an, vor
der der Meister schon auf ihn wartet. (Seite 28-31)
Krabat kann vor dem Meister nicht weglaufen, denn er besitzt sehr viel
Macht. (Seite 58) Aber doch gibt es jemanden, den er fürchtet : Der Mann
mit der Hahnenfeder - der Herr Gevatter. Denn immer, wenn er kommt und
die Müllerburschen sind nicht vollzählig, schuftet der Meister mit ihnen
um die Wette (Seite 32-38). Doch er lernte auch noch jemanden zu
fürchten: Pumphutt. Er maß sich mit ihm in einem Hahnenkampf bei dem der
Meister dann verlor. Pumphutt wird von allen Meistern gefürchtet, doch
man erkennt ihn nie gleich. Drei Tage und Nächte schloss sich der Meister
in der schwarzen Kammer ein, also musste seine Niederlage sehr kräftig
gewesen sein ( Seite 151-158). Er ist auch ein geheimer Berater des
sächsischen Kurfürsten und rät ihm, den Krieg um die polnische Krone
gegen den Schwedenkönig weiterzuführen. Um dort (nach Dresden )
hinzukommen, fliegt er sogar mit der Pferdekutsche ( Seite 110-116). Der
Meister ist sehr streng und unerbittlich. Deswegen darf er auch nichts
von der Kantorka ( das Mädchen, in das sich Krabat verliebt hat )
erfahren. Er würde sie umbringen. Er hat es schon einmal getan
( bei Tondas Freundin ) und es gibt keine Zweifel, dass er es nocheinmal
tun würde. Auch als Krabat sich in das Pferd verwandelte, das Juro
eigentlich hätte tun sollen, zeigte er überhaupt keine Gnade. Er
peitschte und schlug ihn, dass Krabat blutete, er hetzte ihn über Stock
und Stein, jagte ihn quer durch die Heiden, über Hecken und Wassergräben,
durch Dornengestrüpp und Moorast. Wenn Krabat nachließ, peitschte er ihn,
dass er meinte, es würden sich glühende Nägel in seine Haut bohren.
( Seite 62-68 )
Auch zu Juro ist er sehr gemein. Aber der Meister lernt den Burschen auch
sehr viel der schwarzen Magie aus dem Koraktor (ein in Leder
eingebundenes Buch ). Sie müssen aber nicht lernen, denn eigentlich ist
es dem Meister egal wann und wieviel sie lernen. Er hat aber auch
irgendwie vertrauen zu den Burschen und erzählt ihnen zum Beispiel, dass
er seinen besten Freund aus versehen getötet hat. Doch als der Meister
bemerkt, dass Krabat sehr viel - zu viel - lernt, droht Krabat Gefahr!
Wieder hat er auch einen Traum ( Vision ) : Er versucht seinen Sarg zu
zerhacken doch jedes mal setzt er sich wieder zusammen. Krabat weiß, dass
er bald sterben muss doch Juro hilft ihm, sich gegen den Meister zu
wiedersetzen, denn dies ist seine einzige Chance am Leben zu
bleiben - mit Hilfe der Kantorka. Sie muss jedoch den Meister bitten,
Krabat frei zulassen und eine Probe zu bestehen. Krabat und sie wagen
es ... die Probe wird bestanden weil die Kantorka ihn liebt und weil
Krabat Angst um sie hat. Der Meister sucht jemanden der sein Nachfolger
wird. Jemanden, der ihm abnimmt was er selbst nicht will (er hat sich
dem Teufel unterworfen und muss jedes Jahr ein Opfer bringen - wenn
nicht ist er selber dran ). Er will in die Politik und ein freier Mann
sein. Weil die Probe bestanden wurde, geht die Mühle in Flammen auf und
der Meister stirbt.

Kantorka
Der Name der Kantorka kommt in dem Buch \"Krabat\" nicht vor. Das ist gut
von Preußler überlegt, denn wenn der Meister herausfinden würde, dass
Krabat eine Freundin namens x hat, würde er sie umbringen. Deshalb
steht auch im Buch, dass Krabat in seinen Träumen der Kantorka nie in
das Gesicht sehen kann.
Über die Kantorka erfährt man folgendes:

\" Krabat weiß nun, dass Kantorka helles Haar hat.
\" Schmal ist sie und von hohem Wuchs und sie hat eine stolze Art,
\" Die Augen sind groß und sanft,
\" Sie ist ungefähr in Krabats Alter,
\" Sie hat die reinste Stimme von allen Mädchen aus dem Dorf und darf
deshalb in der Osternacht vorsingen

Im Buch hat sie eine wichtige Rolle, weil sie am Schluss Krabat und die
anderen Müllerburschen rettet und zusammen mit Krabat den Meister
besiegt. Es gibt auch eine Stelle im Buch, in der man erfährt, dass es
nicht nur die eine Zauberkraft gibt, die Krabat lernt, sondern dass es
eine noch viel wichtigere gibt, und zwar den ,,Zauber der Liebe \", der
unbesiegbar ist.

Der Pumphutt

Er ist ein wendischer Mühlknappe wie Krabat und die anderen und kommt
aus der Gegend von Spohla das in der Lausitz liegt. Er ist dürr, lang
und so alt, dass niemand es bestimmen kann. Im linken Ohrläppchen hat
er einen kleinen goldenen Ring. Sein Hut ist dafür umso größer, mit
breiter Krempe und spitzem Kegel. Von seinem Hut hat er seinen Namen,
der Pumphutt, daran erkennt man ihn. Er ist ein Zauberer der größte
vielleicht, den es je in der Lausitz gegeben hat. Im Lebtag ist er ein
einfacher Müllerbursche.
Meister zu werden, hat er keine Lust gehabt. Er will ein Freier Bursche
werden und deshalb ist er auch kein Amtmann oder Ritter geworden. Er will
Sommers von Mühle zu Mühle ziehen, wie es ihm passt. Krabat, Lyschko und
die anderen wären gerne so ein großer Zauberer wie er. Im Roman kämpft
er gegen den Meister vom Koselbruch und gewinnt den Kampf. (S.125-132).

Seine Funktion im Roman
Die Geschichte von Pumphutt
Eigene Geschichten:
Das kalte Feuer
Der betrügerische Bäcker




Seine Funktion im Roman:
Er läuft von Mühle zu Mühle um nach dem rechten zu schauen, ob die
Mühlknappen genügend zu Essen und Trinken bekommen. Und ob die Meister
gerecht mit ihnen umgehen. Wenn dass nicht der Fall ist sorgt er dafür
indem er den Müllern die Mühle zum Stillstand bringt und ihnen eine
Liste gibt auf der steht was die Mühlknappen von nun an zu Essen
bekommen. Oder er fordert sie zum Kampf hinaus. Pumphutt ist ein freier
Bursche und zieht von Mühle zu Mühle. Er wünscht sich kein Leben bei
Hofe, den er liebt das Leben unter Müllerburschen. Er hat keine Lust,
etwas Höheres zu werden und sorgt für die Einhaltung zünftischer Regeln.
Er ist beliebt bei den Burschen weil er den Armen und Bedürftigen hilft.
Der Meister dagegen ist ein Untergebener des Gevatter und muß in der
Mühle bleiben. Er hat Spaß an der Ausübung seiner Macht und genießt
seinen Einfluß bei Hofe. Er ist gefürchtet bei jedermann, denn er straft
jeden Ungehorsamen unbarmherzig. Er scheut die Öffentlichkeit und sorgt
für absoluten Gehorsam.


Die Geschichte vom Pumphutt
In der Zwischengeschichte geht es um die Geschichte vom Pumphutt, die
von Andrusch erzählt wird. Krabat denkt während der Arbeit andauernd an
die Kantorka. Er hat Angst dass der Meister von ihr erfährt. Als sie mit
der Arbeit fertig sind, fordern sie Andrusch auf, die Geschichte vom
Pumphutt zu erzählen. Sie setzen sich um den Tisch und Andrusch fängt
an. Er erzählt, dass Pumphutt ein mächtiger Zauberer, mächtiger als der
Meister ist. Er ist dünn und man erkennt ihn erst, wenn er sein Werk
vollbracht hat. Eines Tages ist er an einer Mühle vorbeigekommen, deren
Meister sehr geizig war. Seine Müllerburschen mussten sehr hart arbeiten
und bekamen dafür kaum etwas zu essen. Als Pumphutt sich dort als
Müllerbursche meldet, merkt der Meister nicht, dass er es ist. Pumphutt
hilft den anderen Müllerburschen, indem er den Meister erpresst, indem er
die Mühle zum stehen bringt. er fordert, dass die Müllerburschen ihr
Leben lang genug zu essen haben, sonst wird die Mühle für immer still
stehen.


Weitere Geschichten von Pumphutt:
Das kalte Feuer
Es war einmal ein großer und kräftiger Bäcker, der der einzige Bäcker
von ganz Sollschwitz. Er war ein reicher, aber gieriger Mensch. Er
verkaufte das Brot und die Wecken für den dopelten Preis, obwohl die
Wecken zur Hälfte ausgehöhlt waren. Er verdiente sehr gut, aber nur, weil
der nächste Bäcker einen Tag zu Fuß im Norden lag. Eines Tages kam ein
Mann mit einem riesigen Hut und einem kleinem Ohrring aus reinem Gold,
der in der Sonne aufblinkte, Pumphutt in die Stadt Sollschwitz und er
ging zum Bäcker um Brot zu kaufen. Er sah es und mahnte ihn: \"Morgen
sind die Brote voll, wenn nicht, wirst du bestraft.\" Der Bäcker
lachte: \"Du willst mich bestrafen, du?\" Pumphutt ging aus der Bäckerei
und verschwand. Der Bäcker ein schlechtes Gefühl an diesem Tag, und
manchmal hörte er Stimmen, die ihm immerwieder sagten: \"Du wirst
bestraft.\" Doch ermachte sich nichts draus. Am Abend ging er im Dunkeln
nach Hause. Unterwegs begegneten ihm Leute, die einen todschwarzen Mantel
mit einer Kaputze, die einen Schatten auf ihr Gesicht warfen umhatten,
und er hörte sie flüstern: \"Du wist bestraft.\" Er versuchte sich
einzureden dass das nur Einbildungen waren, die durch seine lange Arbeit
zustande kamen. Langsam bekam er Angst bis er es nicht mehr aushielt und
er bis zu seinem Haus gelaufen ist. Als die Stimmen aufhörten war er
beruhigt. Er ging schlafen und Träumte:
An einem schönem Morgen ging er zur Bäckerei um seinen Teig zu backen.
Zwei Stunden später öffnete er sie und wartete auf Kunden, und da kamen
auch schon die ersten, doch sie hatten diese Mäntel um. Sie hatten
kohlenschwarze Gesichter und gingen auf ihn zu, er fragte öfters, was sie
wollen, doch sie trieben ihn in die Ecke und sagten: \"Du wirst bestraft.\"
Schweißgebadet wachte er auf und ging in die Bäckerei um das Brot zu
fertigen. Der ganze Tag hin verlief gut er hatte viele Kunden und er
hörte die Stimmen auch nicht mehr. Doch am Abend kam Pumphutt. Der Bäcker
fragte was er wolle. Pumphutt aber sagte nichts, er hob die Hände,
gleich darauf fingen zwei Brote an zu scheben. Erspreitzte seine Finger
da rissen die Brote entzwei. Die eine Hälfte der Brote war ausgehöhlt,
da sagte Pumphutt wieder: \"Du wirst bestraft.\" Er schnipste in den
Fingern und ging weg. Dem Bäcker wurde es für den Bruchteil einer Sekunde
eiskalt. Am nächsten Tag machte er ein Feuer im Backofen, doch es war
durchsichtig blau. Er legte den Teig in den Ofen. Nach einer Zeit sah er
nach dem Brot, doch es war hart und kalt, einfach eingefroren. Er hielt
seine Hände über das Feuer. Es wurde ihm sofort kalt. Den Rest seines
Lebens spürte er keine Wärme mehr und so führte er ein eiskaltes Leben.

Der Mann mit der Hahnenfeder


Der Mann mit der Hahnenfeder kommt jede Neumondnacht mit schwerbeladenem
Fuhrwerk an die Mühle. Das Fuhrwerk hat eine schwarze Plane.
An diesem hat er sechs schwarze Rösser gespannt. Er trägt einen
hochgeschlagenen Mantelkragen und ein in die Stirn gezogenen Hut. An
seinem Hut hat er eine hellrote Hahnenfeder.


Das ist sein einziges Kennzeichen. Man erfährt im Roman nicht, wie er
heißt oder wo er herkommt. Er wird im Buch als böse dargesellt. Der Mann
mit der Hahnenfeder muss sehr viel Macht haben, denn er regiert über den
Müller.
Er kommt jede Neumondnacht mit einem beladenem Fuhrwerk. Die Mühlknappen
müssen dann die Säcke vom Fuhrwerk in den Toten Gang schleppen um sie zu
mahlen. Die gemahlenen Säcke müssen sie dann wieder auf sein Fuhrwerk
laden. Vielleicht ist es der Teufel.

Bestellnummer:
---------
Krabat/Otfried Preußler.-Stuttgart; Wien; Bern: Thienemann
ISBN3-522-13350-1

Eigene Meinung:
---------------
Das Buch ist nicht sonderlich schwer geschrieben. eigentlich müsste es
jeder über 10 Jahren verstehen. Ich würde es allerdings keinem Kind unter
acht Jahren vorsetzen weil es in diesem Buch doch manchmal ziemlich
hart zugeht.
Viel Spaß beim lesen
Euer Basti

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-20 18:22:58 mit dem Titel Krabat - ein geiles Buch

KRABAT

Autor:
--------
Der Autor dieses Buches heißt Otfried Preußler. Viele kennen ihr. Für
die, die ihn nicht kennen: Otfried Preußler ist der Autor vieler
Jugend- und Kinderbücher. Wie zum Beispiel \"Hörbe mit dem großen Hut\"
oder \"Das kleine Gespenst\". Außerdem ist er offizieller Träger des
Jugendliteraturpreises.
Biographie:
Otfried Preußler stammt aus dem Isergebirge(Sudeten).
Vater und Mutter wirkten im pädagogischen Bereich mit.
1944 geriet er als Soldat in russische Kriegefangenschaft, aus der er
5 Jahre später freigelassen wurde.
Otfried Preußler war nach seinem Studium im Jahre 1953 als Lehrer tätig.
1970 widmete er sich nun der Schriftstellerei.
Reisen führten Otfried Preußler in die CSSR,UDSSR, nach Polen und Italien.
Otfried Preußler hat drei Töchter und ist verheiratet.
Er ist auch in anderen Ländern sehr erfolgreich und wurde mehrmals
ausgezeichnet. Im Jahre 1972 war Otfried Preußler auf der Ehrenliste
des Internationalen HANS-CHRISTIAN-ANDERSEN-PREISES,1973 den Europäischen
Jugendbuchpreis, 1957 und 1961 je einen Sonderpreis im Rahmen des
Deutschen Jugendbuchpreises sowie 1979 den Sudetendeutschen Kulturpreis.
1971 schrieb Otfried Preußler das Buch\"KRABAT\". Zehn Jahre dauerte der
Entstehungsprozess ,bis Otfried Preußler aus dem sorbischen Sagenkreis
um Meister Krabat das Jugendbuch Krabat erarbeitet hatte.
Für die Hörspielfassungen des\" Räuber Hotzenplotz\" und der \"Kleinen Hexe\"
erhielt der Autor 1973 bzw. 1975 eine goldene Schallplatte.
Mit Hörspielen für Kinder und dem Buch \"Der kleine Wassermann\"(1956)
begann Otfried Preußler zu schreiben.Otfried Preußler hat auch zu
Bilderbüchern den Text verfasst. \"Die dumme Augustine\" wurde illustriert
von H.Lentz und es wurden acht Auflagen (76 000 Exemplare) verkauft.



Verlag:
-------
Der Verlag, für den Otfried Preußler seine Bücher schreib heißt
Thienemann. Allerdings schreiben für Thielemann auch andere Autoren wie
Michael Ende (starb 1995) mit \"Der satanarcheolügenialkohöllische
Wurschpunsch\" oder Henning Pawel mit \"Das Geheimnis der Satanseiche\".

Kommentare:
-----------
Hessischer Rundfunk:
\"Otfried Preußler ist der Autor dieses Außergewöhnlichen Buches, man
braucht ihr nicht vorzustellen. Sein großer Erfolg spricht für ihn - er
hat ihn verdient, weil er so viel kann. Und mehr noch: Er schafft es,
sein Können zu steigern.\"Krabat\" ist wohl sein bisher bestes Buch: so
spannend,dass Kinder es verschlingen und mehr als einmal lesen werden,
und literarisch von solchen Rang, dass auch Erwachsene es mit Gewinn
lesen können. Alles ist hinreißend erzählt: ein meisterhaftes Buch.\"
Abendzeitung München:
\"Otfried Preußlers Meisterstück ist der packende Roman \"Krabat\". Ein
Buch, das als Lied von der Freiheit, die manchen Menschen kostbarer ist
als Macht und Reichtum, sehr nachdenklich stimmt.\"
Jugendzeitschriften-Warte:
\"Wie Otfried Preußler den Stoff sprachlich gepackt hat, daran kann man
nur seine Freude haben.Die Jungeren wird er regelrecht in seinen Bann
schlagen.\"
Deutscher Jugendbuchpreis; Europäischer Jugendbuchpreis;
Polnischer Jugendbuchpreis; Holländischer Jugendbuchpreis
\"Silberner Griffel\"; Ehrenliste der amerikanischen Büchereien
Vier bedeutende Auszeichnungen hat \"Krabat\" erhalten; die Kritik
hob den Roman als Otfried Preußlers bedeutendstes Werk hervor, der
hier Motive der Volkssage zu einer Geschichte von unheimlicher Spannung
verwoben hat, die Jugendliche wie Erwachsene gleichermaßen zu fesseln
versteht. Die klare, einfache Sprache und die überlegene Komposition
dieser Geschichte vom magischen Spiel um die Freiheit eines Menschen
verleihen ihr Eindringlichkeit und hohen literarischen Rang.

Die wichtigsten Charakrere
---------------------------------
Krabat
Krabat ist arm und, wie es aussieht, obdachlos. Er ist am Anfang
des Romans 14 Jahre alt , gerade im Stimmbruch und zieht gegen das Gesetz
als Dreikönig durch die Städte (s.11+12). Er will mutig sein, hört nicht
auf seine Angst und tritt so manchmal ganz schön ins Fettnäpfchen. Dies
jedoch auch, weil er sehr neu- und wissbegierig ist. Er riskiert viel und
zieht deshalb oft den Zorn des Meisters auf sich (z.B. S. 135 -138), der
am Schluss jedoch so überzeugt von Krabat ist, dass er ihm seine Stelle
überlassen will. Fast alle anderen Müllerburschen (bis auf Lyschko)
fassen schnell Vertrauen zu ihm und finden ihn sympatisch.
Der Weg zur Mühle
Krabat war im Alter von 14 Jahren. Er zog mit noch zwei Betteljungen
als Dreikönige um die Stadt. Als sie eines Abends mal wieder auf einem
Heuboden übernachteten, hatte Krabat zum ersten Mal den seltsamen
Traum: 11 Raben saßen auf einer Stange. Neben dem elften Raben war noch
ein Platz frei. Eine heisere Stimme sagte: \"Krabat, komm\' in die Mühle
nach Schwarzkollm!\" Diesen Traum hatte er immer wieder. Im Morgengrauen
eines schönen Tages folgte er dann der Stimme und ging nach Schwarzkollm.
Er erreichte Schwarzkollm gegen Abend. Es war ein ganz normales
Heidendorf. Krabat fragte nach der Mühle. Ein alter Mann wusste, wo sie
war, stand Krabat jedoch misstrauisch gegenüber.
Krabat dankte für die Auskunft und folgte der Beschreibung durch den Wald.
Doch je mehr er sich der Mühle näherte, desto kälter und dunkler wurde es.
Plötzlich gab es ein helles Licht und die Mühle lag wie ein Raubtier,
das auf Beute lauert, direkt vor ihm.

Juro
Juro ist ein stämmiger Bursche mit kurzen Beinen und einem flachen,
von Sommersprossen gesprenkelten Mondgesicht (Seite 24 mitte).
Er macht die ungeliebte Arbeit (Haushalt), um am Leben zu bleiben. In
der Mühle stellt er sich für dumm, damit ihm der Meister nicht auf
die Schliche kommt, denn Juro weiß mehr als der Meister, weil er oft
in der Schwarzen Kammer putzen muss. Wenn er dort putzt, liest er im
Koraktor (ein geheimes Zauberbuch, das viele gefährliche Zaubersprüche
enthält die den Meister besiegen könnten). Wenn der Meister erfährt, dass
Juro im Koraktor gelesen hat, muss Juro sterben. Juro rettet Krabats
Leben des öfteren (Seite 121) z.B. : als er das Taschenmesser
( von Tonda ) öffnete und sah, dass die Klinge schwarz ist.
Juro kann viel mehr als er zugibt. Er weiß ein paar Geheimnisse vom
Meister, die er sammelt um ihn besiegen zu können. Juro hat eine magische
Salbe die Schnittwunden, Entzündungen... wie aus Geisterhand
verschwinden lässt, doch er sagt, die Salbe sei von seiner
Großmutter (Seite139f), damit Krabat nicht merkt, dass er gut zaubern
kann. Er kennt auch den Drudenfuß (ein sternförmiges, in einem Zug
gezeichnetes mystisches Zeichen), die er benutzt, wenn er mit Krabat über
Dinge reden will, die der Meister nicht wissen soll, z.B. : dass Juro
heimlich im Koraktor liest. Wenn Juro den Drudenfuß um Krabat und sich
zeichnet, denken der Meister oder Andere nicht an die Beiden. Dort redet
er mit Krabat über den Meister und wie man ihn besiegen könnte. Juro
weiß, dass er das nicht allein schaffen kann und bittet Krabat, ihm zu
helfen, denn er ist sich sicher, dass Krabat die Kraft und den Mut dazu
hat, den Meister zu besiegen. Er bringt ihm bei, wie er sich gegen den
Meister wehren kann.
Juro liest als einziger der Müllerburschen im Koraktor, weil er in der
Schwarzen Kammer putzen muss und sich dabei die besten Zaubersprüche
durchliest und einprägt.
Tonda

Was für ein Mensch ist Tonda?
Ein großer Ernst geht von seinen Augen aus. Er behandelt Leute gelassen
und freundlich (S. 18). Im Roman behandelt er Krabat sehr rücksichtsvoll.
Er hilft Krabat (z. B., S. 21) und deswegen stirbt er am Jahresende.
Juro wird von Tonda nicht verspottet (S. 25). Wenn es Krabat schlecht
geht, bemerkt es Tonda (S. 38). Den ganzen Roman über ist Tonda ein
ruhiger Mensch. Sagen tut er nicht mehr, als nötig ist. Er fühlt sich
verantwortlich für den Tod seines Mädchens. Er ist ein hilfsbereiter
Mensch. Es kommt selten vor, dass Tonda einmal fröhlich ist, denn in
seiner Vergangenheit hat sich seine Freundin selbst getötet. Tonda
übergibt Krabat sein Messer. Damit liefert er den anderen den Beweis,
dass sie Krabat vertrauen können, doch dieser weiß es nicht einmal
(S. 82-84). Krabat weiß schon, dass Tonda Gefahr droht, denn er hat
gesehen, dass sich das Messer schwarz verfärbt hat, als Tonda es
aufklappte. Tonda blieb als einziger gelassen, als alle anderen vor der
Silvesternacht aggressiv wurden. Angeblich hat sich Tonda das Genick
gebrochen, aber sein Tod wurde durch den Meister verursacht.

Was für eine Funktion hat Tonda im Roman?
Er ist der Altgesell der Mühle. Dass Krabat seinen Tod rächen will,
ist einer der Hauptgründe dafür, dass er gegen den Meister antritt. Mit
Tondas Hilfe übersteht Krabat die schwere Anfangszeit.
Michal

Michal ist im Buch ungefähr 20 Jahre alt. Er ist sehr stark und gutmütig,
genauso wie
sein Vetter Merten (vgl. S.24). Trotz ihrer Stärke hätten sie keine
Chance den Meister zu besiegen.
Denn der Meister hat das Böse auf seiner Seite. Michal hat dunkle Haare
und dunkle
Haut. Er hat immer das gleiche an: Eine Hose, ein Hemd, ein Kittel,
der Leibgurt,
das Schurztuch und eine Mütze. Michal spielt im Buch eine wichtige Rolle,
doch wichtiger ist z.B. Krabat, Juro oder Tonda. Denn Krabat ist die
Hauptperson in dem Buch.
Tonda oder Juro stehen ihm näher als Michal. Michal ist in der Beziehung
wichtig, dass er Krabats Freund ist. Er hilft ihm nach dem Tod von Tonda,
ihn zu vergessen und beantwortet Krabat viele Fragen, was er auf der
Mühle nicht versteht. Als Krabat einmal bei Michal über Tonda, der ihm im
Traum begegnet ist spricht und Krabat traurig ist,
sagt Michal zu Krabat:
,,Die Toten sind tot, sie werden nicht wieder lebendig, wenn man von
ihnen spricht. Also versuch ihn zu vergessen.\" (S.105)
Als Michal ermordet wird und man ihn begraben hat, im Wüsten Plan,
will keiner außer
Merten länger als nötig da bleiben. (S.165) Er schluchzt ein bisschen,
denn Michal ist ja mit ihm verwandt.
Krabat sieht Merten nach Michal trauern und Krabat erinnert sich als
Tonda Starb und Krabat dort stand. Als dann alle auf der Mühle sind, hat
man Michal schnell vergessen. Man hat sogar glauben können, dass es einen
Burschen namens Michal nie gegeben hat. Nur Merten dachte noch an ihn.
Er trauert leise vor sich hin. Weil Michal im
3. Jahr ermordet wurde kann man nicht mehr viel über ihn sagen.
Lyschko
Lyschko ist ein zaundürrer und langer Bursche mit spitzer Nase und
scheelem Blick.
Er ist ein Schnüffler und ist egoistisch, spitzt immer die Ohren,
schleicht immer und macht sich oft über viele lustig (Seite 23). Er
ist verschwätzt und hinterlistig, er schmeichelt sich bei dem Meister
ein, denn er will dem Meister gefallen und will, dass der Meister ihm
vertraut. Vielleicht macht er das auch, weil er nicht sterben will.
Lyschko will dem Meister gefallen, indem er den anderen nachspioniert
und er versucht, Geheimnisse herauszubekommen, um sie dann dem Meister
zu melden (Seite 206).
Lyschko verrät z.B.: Als Michal Witko zur Hand gegangen ist hat er das
dem Meister verpätzt und Michal bekam Schläge (S. 106/107).
Er versucht die Geheimnisse herauszufinden, indem er sich bei den anderen
einschmeichelt und sagt: ,,Ich kann dir helfen, ich habe nämlich ein paar
gute und geheime Mittel, doch ich muss natürlich erst einmal dein
Geheimnis wissen! \" (Seite 206/207).
Ein Andermal, als Witko im zweiten Jahr neu dazugekommen ist, da zwingt
Lyschko Witko, seine Stiefel zu putzen. Doch Michal schimpft, er solle
seine Schuhe gefälligst selber sauber machen. Lyschko antwortete ihm
mit wenigem Eindruck: ,,Was ist schon dabei? Die Stiefel sind nass
gewesen - und Lehrjungen sind schließlich dazu da, dass sie arbeiten. \"
Michal widerspricht ihm, aber Lyschko sagt nur: ,,Steck deine Nase nicht
in Dinge, die dich nichts angehen, oder bist du hier etwa der Altgesell? \"
Michal antwortet ihm: ,,Nein, aber ich glaube, dass Hanzo es mir nicht
übel nimmt, wenn ich dir trotzdem sage, dass du dir in Zukunft deine
Stiefel selber putzt, Lyschko. Sonst könnte es sein, dass du Ärger
bekommst und kein Mensch sollte mir nachsagen, ich hätte dich nicht
gewarnt. \" (S.106)
Doch Lyschko rächt sich! (siehe oberes Beispiel).
Außerdem wollen viele nichts mit ihm zu tun haben, weil sie dann Angst
haben, dass er sie verpetzt.
Lyschko lässt gerne andere für sich arbeiten (Seite 106).
Der Meister

Der Müller und zugleich Krabats Meister ist ein massiger, dunkel
gekleideter Mann. Er ist sehr bleich im Gesicht und ein schwarzes
Pflaster bedeckt sein linkes Auge. Er hat eine heißere Stimme und
spricht wendisch (Dialekt in Sachsen ). Schon gleich als Krabat in der
Mühle ist, kommt ihm der Meister anders und geheimnisvoll vor (er begrüßt
ihn zum Beispiel mit der linken Hand ). Als er ihn fragt, ob er sein
Lehrjunge werden will, ist Krabat sozusagen in seinen Bann gezogen und
kann nur noch mit \"ja\" antworten. (Seite 15-16)
Auch nachts, wenn Krabat träumt, fühlt er sich von ihm beobachtet, denn
er träumt Dinge, die nach einiger Zeit wirklich passieren, doch er wird
ständig von einäugigen Tieren beobachtet. In seinen Träumen versucht er
zwei mal wegzulaufen, doch jedesmal kommt er wieder an der Mühle an, vor
der der Meister schon auf ihn wartet. (Seite 28-31)
Krabat kann vor dem Meister nicht weglaufen, denn er besitzt sehr viel
Macht. (Seite 58) Aber doch gibt es jemanden, den er fürchtet : Der Mann
mit der Hahnenfeder - der Herr Gevatter. Denn immer, wenn er kommt und
die Müllerburschen sind nicht vollzählig, schuftet der Meister mit ihnen
um die Wette (Seite 32-38). Doch er lernte auch noch jemanden zu
fürchten: Pumphutt. Er maß sich mit ihm in einem Hahnenkampf bei dem der
Meister dann verlor. Pumphutt wird von allen Meistern gefürchtet, doch
man erkennt ihn nie gleich. Drei Tage und Nächte schloss sich der Meister
in der schwarzen Kammer ein, also musste seine Niederlage sehr kräftig
gewesen sein ( Seite 151-158). Er ist auch ein geheimer Berater des
sächsischen Kurfürsten und rät ihm, den Krieg um die polnische Krone
gegen den Schwedenkönig weiterzuführen. Um dort (nach Dresden )
hinzukommen, fliegt er sogar mit der Pferdekutsche ( Seite 110-116). Der
Meister ist sehr streng und unerbittlich. Deswegen darf er auch nichts
von der Kantorka ( das Mädchen, in das sich Krabat verliebt hat )
erfahren. Er würde sie umbringen. Er hat es schon einmal getan
( bei Tondas Freundin ) und es gibt keine Zweifel, dass er es nocheinmal
tun würde. Auch als Krabat sich in das Pferd verwandelte, das Juro
eigentlich hätte tun sollen, zeigte er überhaupt keine Gnade. Er
peitschte und schlug ihn, dass Krabat blutete, er hetzte ihn über Stock
und Stein, jagte ihn quer durch die Heiden, über Hecken und Wassergräben,
durch Dornengestrüpp und Moorast. Wenn Krabat nachließ, peitschte er ihn,
dass er meinte, es würden sich glühende Nägel in seine Haut bohren.
( Seite 62-68 )
Auch zu Juro ist er sehr gemein. Aber der Meister lernt den Burschen auch
sehr viel der schwarzen Magie aus dem Koraktor (ein in Leder
eingebundenes Buch ). Sie müssen aber nicht lernen, denn eigentlich ist
es dem Meister egal wann und wieviel sie lernen. Er hat aber auch
irgendwie vertrauen zu den Burschen und erzählt ihnen zum Beispiel, dass
er seinen besten Freund aus versehen getötet hat. Doch als der Meister
bemerkt, dass Krabat sehr viel - zu viel - lernt, droht Krabat Gefahr!
Wieder hat er auch einen Traum ( Vision ) : Er versucht seinen Sarg zu
zerhacken doch jedes mal setzt er sich wieder zusammen. Krabat weiß, dass
er bald sterben muss doch Juro hilft ihm, sich gegen den Meister zu
wiedersetzen, denn dies ist seine einzige Chance am Leben zu
bleiben - mit Hilfe der Kantorka. Sie muss jedoch den Meister bitten,
Krabat frei zulassen und eine Probe zu bestehen. Krabat und sie wagen
es ... die Probe wird bestanden weil die Kantorka ihn liebt und weil
Krabat Angst um sie hat. Der Meister sucht jemanden der sein Nachfolger
wird. Jemanden, der ihm abnimmt was er selbst nicht will (er hat sich
dem Teufel unterworfen und muss jedes Jahr ein Opfer bringen - wenn
nicht ist er selber dran ). Er will in die Politik und ein freier Mann
sein. Weil die Probe bestanden wurde, geht die Mühle in Flammen auf und
der Meister stirbt.

Kantorka
Der Name der Kantorka kommt in dem Buch \"Krabat\" nicht vor. Das ist gut
von Preußler überlegt, denn wenn der Meister herausfinden würde, dass
Krabat eine Freundin namens x hat, würde er sie umbringen. Deshalb
steht auch im Buch, dass Krabat in seinen Träumen der Kantorka nie in
das Gesicht sehen kann.
Über die Kantorka erfährt man folgendes:

\" Krabat weiß nun, dass Kantorka helles Haar hat.
\" Schmal ist sie und von hohem Wuchs und sie hat eine stolze Art,
\" Die Augen sind groß und sanft,
\" Sie ist ungefähr in Krabats Alter,
\" Sie hat die reinste Stimme von allen Mädchen aus dem Dorf und darf
deshalb in der Osternacht vorsingen

Im Buch hat sie eine wichtige Rolle, weil sie am Schluss Krabat und die
anderen Müllerburschen rettet und zusammen mit Krabat den Meister
besiegt. Es gibt auch eine Stelle im Buch, in der man erfährt, dass es
nicht nur die eine Zauberkraft gibt, die Krabat lernt, sondern dass es
eine noch viel wichtigere gibt, und zwar den ,,Zauber der Liebe \", der
unbesiegbar ist.

Der Pumphutt

Er ist ein wendischer Mühlknappe wie Krabat und die anderen und kommt
aus der Gegend von Spohla das in der Lausitz liegt. Er ist dürr, lang
und so alt, dass niemand es bestimmen kann. Im linken Ohrläppchen hat
er einen kleinen goldenen Ring. Sein Hut ist dafür umso größer, mit
breiter Krempe und spitzem Kegel. Von seinem Hut hat er seinen Namen,
der Pumphutt, daran erkennt man ihn. Er ist ein Zauberer der größte
vielleicht, den es je in der Lausitz gegeben hat. Im Lebtag ist er ein
einfacher Müllerbursche.
Meister zu werden, hat er keine Lust gehabt. Er will ein Freier Bursche
werden und deshalb ist er auch kein Amtmann oder Ritter geworden. Er will
Sommers von Mühle zu Mühle ziehen, wie es ihm passt. Krabat, Lyschko und
die anderen wären gerne so ein großer Zauberer wie er. Im Roman kämpft
er gegen den Meister vom Koselbruch und gewinnt den Kampf. (S.125-132).

Seine Funktion im Roman
Die Geschichte von Pumphutt
Eigene Geschichten:
Das kalte Feuer
Der betrügerische Bäcker




Seine Funktion im Roman:
Er läuft von Mühle zu Mühle um nach dem rechten zu schauen, ob die
Mühlknappen genügend zu Essen und Trinken bekommen. Und ob die Meister
gerecht mit ihnen umgehen. Wenn dass nicht der Fall ist sorgt er dafür
indem er den Müllern die Mühle zum Stillstand bringt und ihnen eine
Liste gibt auf der steht was die Mühlknappen von nun an zu Essen
bekommen. Oder er fordert sie zum Kampf hinaus. Pumphutt ist ein freier
Bursche und zieht von Mühle zu Mühle. Er wünscht sich kein Leben bei
Hofe, den er liebt das Leben unter Müllerburschen. Er hat keine Lust,
etwas Höheres zu werden und sorgt für die Einhaltung zünftischer Regeln.
Er ist beliebt bei den Burschen weil er den Armen und Bedürftigen hilft.
Der Meister dagegen ist ein Untergebener des Gevatter und muß in der
Mühle bleiben. Er hat Spaß an der Ausübung seiner Macht und genießt
seinen Einfluß bei Hofe. Er ist gefürchtet bei jedermann, denn er straft
jeden Ungehorsamen unbarmherzig. Er scheut die Öffentlichkeit und sorgt
für absoluten Gehorsam.


Die Geschichte vom Pumphutt
In der Zwischengeschichte geht es um die Geschichte vom Pumphutt, die
von Andrusch erzählt wird. Krabat denkt während der Arbeit andauernd an
die Kantorka. Er hat Angst dass der Meister von ihr erfährt. Als sie mit
der Arbeit fertig sind, fordern sie Andrusch auf, die Geschichte vom
Pumphutt zu erzählen. Sie setzen sich um den Tisch und Andrusch fängt
an. Er erzählt, dass Pumphutt ein mächtiger Zauberer, mächtiger als der
Meister ist. Er ist dünn und man erkennt ihn erst, wenn er sein Werk
vollbracht hat. Eines Tages ist er an einer Mühle vorbeigekommen, deren
Meister sehr geizig war. Seine Müllerburschen mussten sehr hart arbeiten
und bekamen dafür kaum etwas zu essen. Als Pumphutt sich dort als
Müllerbursche meldet, merkt der Meister nicht, dass er es ist. Pumphutt
hilft den anderen Müllerburschen, indem er den Meister erpresst, indem er
die Mühle zum stehen bringt. er fordert, dass die Müllerburschen ihr
Leben lang genug zu essen haben, sonst wird die Mühle für immer still
stehen.


Weitere Geschichten von Pumphutt:
Das kalte Feuer
Es war einmal ein großer und kräftiger Bäcker, der der einzige Bäcker
von ganz Sollschwitz. Er war ein reicher, aber gieriger Mensch. Er
verkaufte das Brot und die Wecken für den dopelten Preis, obwohl die
Wecken zur Hälfte ausgehöhlt waren. Er verdiente sehr gut, aber nur, weil
der nächste Bäcker einen Tag zu Fuß im Norden lag. Eines Tages kam ein
Mann mit einem riesigen Hut und einem kleinem Ohrring aus reinem Gold,
der in der Sonne aufblinkte, Pumphutt in die Stadt Sollschwitz und er
ging zum Bäcker um Brot zu kaufen. Er sah es und mahnte ihn: \"Morgen
sind die Brote voll, wenn nicht, wirst du bestraft.\" Der Bäcker
lachte: \"Du willst mich bestrafen, du?\" Pumphutt ging aus der Bäckerei
und verschwand. Der Bäcker ein schlechtes Gefühl an diesem Tag, und
manchmal hörte er Stimmen, die ihm immerwieder sagten: \"Du wirst
bestraft.\" Doch ermachte sich nichts draus. Am Abend ging er im Dunkeln
nach Hause. Unterwegs begegneten ihm Leute, die einen todschwarzen Mantel
mit einer Kaputze, die einen Schatten auf ihr Gesicht warfen umhatten,
und er hörte sie flüstern: \"Du wist bestraft.\" Er versuchte sich
einzureden dass das nur Einbildungen waren, die durch seine lange Arbeit
zustande kamen. Langsam bekam er Angst bis er es nicht mehr aushielt und
er bis zu seinem Haus gelaufen ist. Als die Stimmen aufhörten war er
beruhigt. Er ging schlafen und Träumte:
An einem schönem Morgen ging er zur Bäckerei um seinen Teig zu backen.
Zwei Stunden später öffnete er sie und wartete auf Kunden, und da kamen
auch schon die ersten, doch sie hatten diese Mäntel um. Sie hatten
kohlenschwarze Gesichter und gingen auf ihn zu, er fragte öfters, was sie
wollen, doch sie trieben ihn in die Ecke und sagten: \"Du wirst bestraft.\"
Schweißgebadet wachte er auf und ging in die Bäckerei um das Brot zu
fertigen. Der ganze Tag hin verlief gut er hatte viele Kunden und er
hörte die Stimmen auch nicht mehr. Doch am Abend kam Pumphutt. Der Bäcker
fragte was er wolle. Pumphutt aber sagte nichts, er hob die Hände,
gleich darauf fingen zwei Brote an zu scheben. Erspreitzte seine Finger
da rissen die Brote entzwei. Die eine Hälfte der Brote war ausgehöhlt,
da sagte Pumphutt wieder: \"Du wirst bestraft.\" Er schnipste in den
Fingern und ging weg. Dem Bäcker wurde es für den Bruchteil einer Sekunde
eiskalt. Am nächsten Tag machte er ein Feuer im Backofen, doch es war
durchsichtig blau. Er legte den Teig in den Ofen. Nach einer Zeit sah er
nach dem Brot, doch es war hart und kalt, einfach eingefroren. Er hielt
seine Hände über das Feuer. Es wurde ihm sofort kalt. Den Rest seines
Lebens spürte er keine Wärme mehr und so führte er ein eiskaltes Leben.

Der Mann mit der Hahnenfeder


Der Mann mit der Hahnenfeder kommt jede Neumondnacht mit schwerbeladenem
Fuhrwerk an die Mühle. Das Fuhrwerk hat eine schwarze Plane.
An diesem hat er sechs schwarze Rösser gespannt. Er trägt einen
hochgeschlagenen Mantelkragen und ein in die Stirn gezogenen Hut. An
seinem Hut hat er eine hellrote Hahnenfeder.


Das ist sein einziges Kennzeichen. Man erfährt im Roman nicht, wie er
heißt oder wo er herkommt. Er wird im Buch als böse dargesellt. Der Mann
mit der Hahnenfeder muss sehr viel Macht haben, denn er regiert über den
Müller.
Er kommt jede Neumondnacht mit einem beladenem Fuhrwerk. Die Mühlknappen
müssen dann die Säcke vom Fuhrwerk in den Toten Gang schleppen um sie zu
mahlen. Die gemahlenen Säcke müssen sie dann wieder auf sein Fuhrwerk
laden. Vielleicht ist es der Teufel.

Bestellnummer:
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Krabat/Otfried Preußler.-Stuttgart; Wien; Bern: Thienemann
ISBN3-522-13350-1
Preis: 24,99
Eigene Meinung:
---------------
Das Buch ist nicht sonderlich schwer geschrieben. eigentlich müsste es
jeder über 10 Jahren verstehen. Ich würde es allerdings keinem Kind unter
acht Jahren vorsetzen weil es in diesem Buch doch manchmal ziemlich
hart zugeht.
Viel Spaß beim lesen
Euer Basti

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