Mehr zum Thema Kinder- & Jugendliteratur Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von leser@tte
Artemis Fowl von Eoin Colfer - Die Schatzkiste in meinem Bücherregal
Pro:
Die Idee ist klasse und die Aufmachung spitze!
Kontra:
vielleicht die Gewalt...
Empfehlung:
Nein
Wenn man sich den ganzen Tag durch englischsprachige Fachliteratur kämpfen muß kann es mal ganz erheiternd sein etwas anderes in dieser Sprache zu lesen. So dachte ich mir, als ich mit einem 5 Euro Geschenkgutschein von amazon für fremdsprachige Literatur auf die Suche nach einem Buch ging.
Da ich von Artemis Fowl schon öfter positives gehört hatte war die Entscheidung dann auch schnell gefällt. Wenn ich schon keine Lust auf Harry Potter habe wollte ich doch wenigstens mal einen Blick in den Anti-Potter, also den Roman über den bösen Meisterdieb von Eoin Colfer werfen.
Auch wenn ich zugeben muß, daß der Name des Autors (wie mag man das nur aussprechen) ja eigentlich nicht gerade ein Indiz für einfache Kost ist. Soviel vorab.
__Aufmachung__
Für gewöhnlich mag ich es nicht große Worte um die Verpackung zu verlieren. In diesem Falle schein es mir aber doch angebracht, den als ich das Buch aus dem Paket nahm habe ich es erst mal eine Zeit lang unter allen möglichen Lichverhältnissen betrachtet und mich über diesen wirklich schönen Einband gefreut.
Womit klar sein sollte, daß die Paperbackausgabe von penguin books nicht das Bild zeigt, welches bei ciao zu sehen ist. Es handelt sich vielmehr um einen Einband aus holographischer Glitzerfolie auf den etwas wie eine kupferne Schatzkiste oder ein altertümlicher Buchumschlag mit Schloß gedruckt ist.
Je nach Lichteinfall schillert das Buch in unterschiedlichen Farben - wirklich hübsch anzuschauen.
__Zur Story __
Vielleicht erstmal, was der Verlag verrät:
Twelve-year-old Artemis Fowl is a brilliant criminal mastermind. But even Artemis doesn\'t know what he\'s taken on when he kidnaps a fairy - Captain Holly Short of the LEPrecon Unit. These aren\'t fairies of bedtime stories, These fairies are armed and they\'re dangerous. Artemis thinks he\'s got them just where he wants them, but then they stop playing by the rules...
(wie gesagt, ich habe die engliche Ausgabe gelesen.)
Also eine kurze Zusammenfassung von mir:
In Colfers Welt leben die (irischen) Fabelwesen versteckt vor der Menschheit (den mud people) unter der Erde. Allerdings hat die Technologie auch bei den Elfen nicht halt gemacht und ist der unsrigen sogar um einiges voraus. Irgendwie gelangt der junge Artemis Fowl an das Wissen über diese Welt und schmiedet einen Plan um an das legendäre Feengold zu kommen.
Zunächst besorgt er sich das geheime Buch der Elfen, und kidnappt dann Captain Holly Short, eine junge Elfe, die gerade in Irland ihre magischen Kräfte erneuern will. Bis dahin ist der Plan schon nicht ganz einfach, nach der Geiselnahme gerät er aber immer mehr aus den Fugen.
Mehr will ich jetzt aber auf keinen Fall vorwegnehmen.
__Über den Autor__
Eoin Colfer wurde am 14 May 1965 in Wexford (Irland) geboren und begann bereits in der sechsten Klasse eigene Geschichten zu schreiben. Er ist Lehrer und lebt, nachdem er mehrere Jahre im Ausland unterrichtet hat, mit seiner Frau und einem Sohn in Wexford. Er hat bereits vor dem großen internationalen Durchbruch durch Artemis Fowl mit zwei Serienfiguren die Herzen der britischen Kinder gewonnen.
__Meine Meinung__
So leichter Stoff wie ich mir vorgestellt habe war das Buch dann doch nicht gerade. Wenn man nicht gerade in englischen Märchen bewandert ist bleibt es doch nicht aus die ein oder andere Vokabel nachzuschlagen.
Nichts desto trotz bietet das Buch mit seinen lustigen Einfällen und der bildlichen Darstellung sehr viel Lesevergnügen. Ich denke, daß die Zielgruppe aber eher doch auf Erwachsene ausgerichtet ist. Das Buch ist stellenweise ein ziemliches Splatter-Märchen.
Manchen mag es merkwürdig scheinen, wieso der Titelheld Artemis Fowl doch oft eher hinter die Geschichte zurücktritt. Ich fand allerdings die Elfen auch wirklich interessanter. Genaugenommen muß Artemis Fowl für mich im zweiten Band, der demnächst erscheinen dürfte auch überhaupt nicht vorkommen.
__Fazit__
Ein klasse Buch in toller Aufmachung. Ich kann die englische Paperbackausgabe nur wärmstens weiter empfehlen. Auch wenn die Sprache des Autors für mich nicht ganz einfach war hat sich die Mühe doch auf jeden Fall gelohnt und ich bin gespannt auf den nächsten Teil.
Einen Vergleich zu Harry Potter kann ich nicht ziehen, da ich nur den (aus meiner Sicht miesen) Film kenne. Ehestens erinnern mich die Wesen von Colfer noch an Terry Pratchetts Gestalten aus der Scheibenwelt. Aber mit Artemis Fowl ist ihm doch etwas ganz Eigenes gelungen.
Von mir gibt es jedenfalls volle Punktzahl auch wenn es für ein Jugendbuch vielleicht zu brutal ist!
(wie immer erstveröffentlicht bei ciao.de)
Da ich von Artemis Fowl schon öfter positives gehört hatte war die Entscheidung dann auch schnell gefällt. Wenn ich schon keine Lust auf Harry Potter habe wollte ich doch wenigstens mal einen Blick in den Anti-Potter, also den Roman über den bösen Meisterdieb von Eoin Colfer werfen.
Auch wenn ich zugeben muß, daß der Name des Autors (wie mag man das nur aussprechen) ja eigentlich nicht gerade ein Indiz für einfache Kost ist. Soviel vorab.
__Aufmachung__
Für gewöhnlich mag ich es nicht große Worte um die Verpackung zu verlieren. In diesem Falle schein es mir aber doch angebracht, den als ich das Buch aus dem Paket nahm habe ich es erst mal eine Zeit lang unter allen möglichen Lichverhältnissen betrachtet und mich über diesen wirklich schönen Einband gefreut.
Womit klar sein sollte, daß die Paperbackausgabe von penguin books nicht das Bild zeigt, welches bei ciao zu sehen ist. Es handelt sich vielmehr um einen Einband aus holographischer Glitzerfolie auf den etwas wie eine kupferne Schatzkiste oder ein altertümlicher Buchumschlag mit Schloß gedruckt ist.
Je nach Lichteinfall schillert das Buch in unterschiedlichen Farben - wirklich hübsch anzuschauen.
__Zur Story __
Vielleicht erstmal, was der Verlag verrät:
Twelve-year-old Artemis Fowl is a brilliant criminal mastermind. But even Artemis doesn\'t know what he\'s taken on when he kidnaps a fairy - Captain Holly Short of the LEPrecon Unit. These aren\'t fairies of bedtime stories, These fairies are armed and they\'re dangerous. Artemis thinks he\'s got them just where he wants them, but then they stop playing by the rules...
(wie gesagt, ich habe die engliche Ausgabe gelesen.)
Also eine kurze Zusammenfassung von mir:
In Colfers Welt leben die (irischen) Fabelwesen versteckt vor der Menschheit (den mud people) unter der Erde. Allerdings hat die Technologie auch bei den Elfen nicht halt gemacht und ist der unsrigen sogar um einiges voraus. Irgendwie gelangt der junge Artemis Fowl an das Wissen über diese Welt und schmiedet einen Plan um an das legendäre Feengold zu kommen.
Zunächst besorgt er sich das geheime Buch der Elfen, und kidnappt dann Captain Holly Short, eine junge Elfe, die gerade in Irland ihre magischen Kräfte erneuern will. Bis dahin ist der Plan schon nicht ganz einfach, nach der Geiselnahme gerät er aber immer mehr aus den Fugen.
Mehr will ich jetzt aber auf keinen Fall vorwegnehmen.
__Über den Autor__
Eoin Colfer wurde am 14 May 1965 in Wexford (Irland) geboren und begann bereits in der sechsten Klasse eigene Geschichten zu schreiben. Er ist Lehrer und lebt, nachdem er mehrere Jahre im Ausland unterrichtet hat, mit seiner Frau und einem Sohn in Wexford. Er hat bereits vor dem großen internationalen Durchbruch durch Artemis Fowl mit zwei Serienfiguren die Herzen der britischen Kinder gewonnen.
__Meine Meinung__
So leichter Stoff wie ich mir vorgestellt habe war das Buch dann doch nicht gerade. Wenn man nicht gerade in englischen Märchen bewandert ist bleibt es doch nicht aus die ein oder andere Vokabel nachzuschlagen.
Nichts desto trotz bietet das Buch mit seinen lustigen Einfällen und der bildlichen Darstellung sehr viel Lesevergnügen. Ich denke, daß die Zielgruppe aber eher doch auf Erwachsene ausgerichtet ist. Das Buch ist stellenweise ein ziemliches Splatter-Märchen.
Manchen mag es merkwürdig scheinen, wieso der Titelheld Artemis Fowl doch oft eher hinter die Geschichte zurücktritt. Ich fand allerdings die Elfen auch wirklich interessanter. Genaugenommen muß Artemis Fowl für mich im zweiten Band, der demnächst erscheinen dürfte auch überhaupt nicht vorkommen.
__Fazit__
Ein klasse Buch in toller Aufmachung. Ich kann die englische Paperbackausgabe nur wärmstens weiter empfehlen. Auch wenn die Sprache des Autors für mich nicht ganz einfach war hat sich die Mühe doch auf jeden Fall gelohnt und ich bin gespannt auf den nächsten Teil.
Einen Vergleich zu Harry Potter kann ich nicht ziehen, da ich nur den (aus meiner Sicht miesen) Film kenne. Ehestens erinnern mich die Wesen von Colfer noch an Terry Pratchetts Gestalten aus der Scheibenwelt. Aber mit Artemis Fowl ist ihm doch etwas ganz Eigenes gelungen.
Von mir gibt es jedenfalls volle Punktzahl auch wenn es für ein Jugendbuch vielleicht zu brutal ist!
(wie immer erstveröffentlicht bei ciao.de)
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