Mehr zum Thema Kinder- & Jugendliteratur Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von pauline
Geschichten um Mensch und Natur
Pro:
sehr schöne Geschichte
Kontra:
schwer erhältlich
Empfehlung:
Nein
Ich möchte Euch ein weiteres Buch aus der Reihe Knabes Jugendbücherei vorstellen.
Es handelt sich um „Der Vertauschte Osterhase“ von Ursula Dörge.
Das Buch ist 1961 im Gebr. Knabes Verlag Weimar erschienen und ist für Leser von Acht Jahren an geeignet.
Es sind mehrere Märchen in dem Buch zufinden in denen es hauptsächlich um den Einklang zwischen Mensch und Natur geht.
Die Märchen werden von einfachen Strichzeichnungen begleitet, welche Hans Wiegandt gezeichnet hat.
Der vertauschte Osterhase
Auweia! Der Fuchs hatte den kleinen Sohn vom Osterhasen verschluckt, das würde ein Chaos geben! Alle würden ihn dann „Osterhasenfresser“ rufen, was für ein schlimmes Schimpfwort.
Das wollte unser Fuchs nicht und schaute flink in alle Hasennester.
Da fand der Fuchs Löffelbein, er sah haargenauso aus, wie der verschluckte Osterhase.
Also brachte der Fuchs Löffelbein zum Osterhasenhaus.
Papa Osterhase merkte nichts und Löffelbein hieß von da an Osterhas.
Ach war das ein schönes Leben, er hatte genug Futter und die Hühner waren erst nett zu ihm, immer rannten sie ihm hinterher.
Doch eines Tages nahm Papa Osterhase seinen Sohn mit in die Werkstatt und sagte „So mein Sohn, genug gefaulenzt, jetzt musst du deinem Papa bei der Arbeit helfen.“
Osterhas sah zu, wie sein Papa sich auf die Stiege setzte und viele schöne, bunte, große Ostereier legte. Aber er konnte doch keine Eier legen, soviel Mühe er sich auch gab, es klappte nicht. Papa Osterhase wurde schon ungeduldig....
Wie aus dem Hasen der Osterhase wurde
Der Frühling war gekommen, die Vögel zwitscherten, die Blumen blühten, die Bäume sprießen und alle großen und kleinen Tiere kamen aus ihren verstecken.
Ach wie herrlich schön war das an zusehen und wie sich alle freuten über die bunten Farben und die warmen Sonnenstrahlen. Doch Herr Eichhorn stellte plötzlich fest „Etwas fehlt hier noch“. Er rieb sich den Schnurrbart und überlegte „ Natürlich, die Menschen fehlen!“
Jetzt fiel es allen auf, nicht ein Mensch war da, hatten sie etwa den Frühlingsanfang verschlafen?
„Wir müssen ihnen helfen“ riefen alle durch einander. Aber wie?
Sie beschlossen das der Kuckuck in die Stadt fliegen sollte und den Menschen erzählen sollte, wie schön es im Wald war.
Am anderen Morgen kam der Kuckuck aus der großen Stadt wieder, alle erwarteten ihn gespannt.
„Ach die Menschen haben mich nicht gesehen, weil ich so klein bin und alles in der Stadt so groß ist, gehört haben sie mich auch nicht, weil alles so laut ist...“
Da waren alle sehr enttäuscht, hatten die Menschen wirklich den Frühling vergessen?
Lange überlegten sie hin und her, man muss den Menschen den Frühling direkt unter die Nase halten, aber wie? .....
Wie die Kätzchen auf die Weide kamen
Mutter Miez hatte Kätzchen, weiß und samtweich, sie begannen schon neugierig über den Rand des Körbchen zu gucken.
Das gefiel der Mutter gar nicht, bald würden sie raus klettern und das ist doch gefährlich, draußen gibt’s doch die großen Hunde und Miez musste doch aber auf Mäusejagd gehen.
Immer in Sorge verließ Miez ihre kleinen, wenn sie zur Jagd ging.
Eines Tages konnten sich die kleinen aber nicht zurück halten und kletterten über den Rand.....
Peters erster Schultag
Als an diesem Morgen der Hahn krähte war Peter sofort wach, heute war sein erster Schultag.
Er sprang aus dem Bett und bald saß er gewaschen, gekämmt und angezogen auf seinem Bett.
Wo Mutti nur blieb? Es war sicher schon Zeit um in die Schule zugehen.
Also nahm Peter seinen Schulranzen und marschierte los.
Wolf, sein Hund, wollte ihn begleiten, aber da er erst noch auffressen wollte, lief Peter alleine weiter...
Die Zanksuse
Suse war in der Schule sehr fleißig, aber Suse bildete sich leider sehr viel darauf ein, da sie in der Schule zu den besten gehörte, mussten alle anderen auf sie hören.
Aber was Suse wollte war nicht immer schön und richtig.
Eines Tages liefen die Kinder durch den Wald und sangen ein Lied.
Gerda sang kräftig mit, aber sie konnte noch nicht richtig singen. Da rief Suse es wird nur weitergesungen, wenn Gerda nicht mehr mitsingen darf. Gerda meinte, sie würde nur ganz leise mitsingen, weil sie es ja auch lernen möchte. Suse aber hörte nicht und rief \"Brummtrine, Brummtrine!\"
Und Dieter? Dieter sollte ihren Mantel tragen, aber er wollte nicht, darauf hin rief sie ihn nur noch Schlappschwanz.
Suse trieb es arg doll und bald wollte keines der Kinder mehr mit ihr zutun haben.
Suse lief bald ganz alleine durch den Wald, halt da ist ja noch ihr Hund Rups, der war an ganz lieber Hund und passte gut auf Suse auf.
Eines Tages trafen Suse und Rups einen alten Mann im Wald. Es war der Waldgeist und er war traurig...
Die drei Taugenichtse
Eines Tages kamen Peter und Sabine aus der Schule und fanden auf dem Heimweg eine Meise die sich im Stacheldrahtzaun verfangen hatte.
Behutsam befreiten sie das Vögelchen.
\"Ich danke euch, \" sagte die Meise \" Ihr dürft euch etwas wünschen.\"
Aber den Beiden fiel aber auch gar nichts ein, was sie sich wünschen könnten.
Die Meise wunderte sich sehr, Kinder die sich gar nichts wünschten?
\"Kann ich euch einen Gefallen tun?\" fragte sie.
Da sagte Sabine: \"Immer wenn wir in der Schule bei der besten Arbeit sind kippen die Tintenfässer um, es geht allen Kindern so. Die Lehrer sind schon ärgerlich und alles ist verdorben, die Tinte muss nach gefüllt werden und die Arbeit müssen wir noch mal schreiben.\"
Die Meise überlegte \"Das hört sich nach den drei Taugenichtsen an. Sie heißen Fressgramm, Stiehlzeit und Geldweg. Am Namen merkt ihr was sie tun.\"
Die Meise versprach den Kindern, ihnen zu helfen und flog davon....
Zwei Männlein
Bei einem kleinen Mädchen namens Gisela wohnte ein Teddybär. Er fühlte sich aber überhaupt nicht wohl, ständig lag er in einer anderen Ecke, sogar manchmal auf dem Kopf. Er hatte auch Angst, Angst das ihn die Mäuse, die auch im Zimmer wohnten anknabbern würden. Gisela war nämlich ein ganz faules Mädchen alles lies sie liegen, Essenreste, Sachen und ihr Spielzeug. Gisela war auch in allen anderen Sachen faul, im Lernen zum Beispiel.
Eines nachts machten die Mäuse wieder sehr viel Krach, da kam der Mäusekönig Graubart und schimpfte, weil er schon aus der Ferne den Lärm hörte. Spitzmaus, die frechste Maus unter ihnen, erklärte dann Gisela sei zu faul, um auch nur die Augen auf zu schlagen. Das hörte Graubart gern und sagte: \"Seht zu das es so bleibt und Gisela nie den Weg zum Männlein ,Kann Was` findet, es wohnt hinter der Stadt im Wald, ruft mich, falls Gisela da hin will.
Teddy, der auf dem Bauch unterm Bett lag, hatte alles gehört, so konnte man ja auch nicht schlafen, so auf dem Bauch. Er beschloss Gisela zu Männlein ,Kann Was` zu bringen...
Schwupp der Drachenzwerg
Stephan hatte einen schönen Drachen, einen selbstgebauten, er nannte ihn August.
Eines Tages als er wieder mal seinen August fliegen ließ, hörte Stephan einen Plumps.
Neben ihm steht ein kleines Männchen, es war Schwupp der Drachenzwerg.
Er erzählte Stephan, dass er jetzt auf August fliegen würde, ob Stephan etwas dagegen hätte.
Stephan hatte nichts dagegen, aber er wäre auch gern auf seinem August geflogen.
Da strich Schwupp ihm über den Kopf und ganz klein war Stephan plötzlich.
\" So nun kannst du mitfliegen, aber bleib in der Mitte sonst fällst du runter!\" warnte Schwupp.
Da flogen sie nun zusammen auf August über die Felder und guckten hinunter auf die kleinen Häuser. Stephan hatte aber die Warnung von Schwupp vergessen und krabbelte zum Rand...
So, ich hoffe, ich habe Euch neugierig gemacht.
Ich habe bei justbock.de zwei Angebote für dieses Buch gesehen, einmal für 18,- und einmal für 16,- DM.
Ich kann nur sagen, wenn ihr die Möglichkeit habt schafft Euch dieses Buch an, es sind wirklich sehr gute Märchen und Eure Kinder werden es Euch danken.
Viel Spaß beim Lesen und Vorlesen wünscht Euch Eure Pauline (Carolina)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-16 10:04:47 mit dem Titel Der liebe Neid
Ich habe einen weiteren Schatz in meinem Bücherregal (wieder-)gefunden:
„Die Geschichte vom neidischen Dorle“ von Hans- Günter Krack.
Dieses Buch ist 1967 im Gebr. Knabe Verlag Weimar in der Reihe Knabes Jugendbücherei erschienen. Die Geschichte ist mit einfachen Strichzeichnungen von Hans Wiegandt untermalt.
Leider habe ich weder auf „justbook“ noch in sonst irgendeinem Buchladen das Buch gefunden, aber auf „justbook“ gibt es Kaufangebote über Bücher die in diesem Verlag erschienen sind.
Zum Inhalt:
Dorle Klöhner geht schon in die zweite Klasse und ist eigentlich ein fleißiges und kluges Mädchen, wenn sie will. Auch in der Schule kommt sie gut mit.
Leider hat sie eine ganz schlimme Krankheit... sie ist auf alles Neue, was andere Kinder besitzen, neidisch. Eine schlimme Krankheit, dieser Neid!
An allen neuen Sachen von ihren Klassenkameraden hatte sie etwas auszusetzen, aber eigentlich gefallen sie ihr sehr gut und sie wollte diese Sachen auch.
Ihre Mutter machte sich schon länger Gedanken, aber das ist bei allen Kindern so dachte sie sich.
An einem Tag ging Dorle mit ihrem Roller raus zum Spielen. Alle Kinder standen in einer Gruppe und bewunderten etwas, Dorle ging näher heran.
Peter Nolte, ein jüngerer Nachbarsjunge, hatte einen neuen Roller bekommen, einen schönen Roller, mit Lampe und wie der blitzte...
Dorle war so neidisch, dass sie Peter mit Absicht in den Roller fuhr, alle Kinder haben es gesehen und auch ihr Vater.
Die Kinder in der Schule beschlossen mit Dorle nicht mehr zureden bis sie den Neid besiegte.
Ob und wie unsere Dorle es schaffte den Neid zu besiegen müsst ihr selber nachlesen.
Es ist heute sicher nicht leicht dieses Buch zu finden, aber guckt in eure alten Bücherkisten und in die eurer Eltern, vielleicht ist es ja doch da, ansonsten passt auf, wenn ihr auf Antiquariatsversandseiten guckt oder wenn es um Kinderliteratur der DDR geht.
Jedenfalls habe ich diese Geschichte sehr oft gelesen und lese sie auch heute noch.
Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, es ist schön geschrieben und auch pädagogisch wertvoll.
Viel Spass beim Lesen und vorlesen wünscht euch eure Pauline (Carolina)
Es handelt sich um „Der Vertauschte Osterhase“ von Ursula Dörge.
Das Buch ist 1961 im Gebr. Knabes Verlag Weimar erschienen und ist für Leser von Acht Jahren an geeignet.
Es sind mehrere Märchen in dem Buch zufinden in denen es hauptsächlich um den Einklang zwischen Mensch und Natur geht.
Die Märchen werden von einfachen Strichzeichnungen begleitet, welche Hans Wiegandt gezeichnet hat.
Der vertauschte Osterhase
Auweia! Der Fuchs hatte den kleinen Sohn vom Osterhasen verschluckt, das würde ein Chaos geben! Alle würden ihn dann „Osterhasenfresser“ rufen, was für ein schlimmes Schimpfwort.
Das wollte unser Fuchs nicht und schaute flink in alle Hasennester.
Da fand der Fuchs Löffelbein, er sah haargenauso aus, wie der verschluckte Osterhase.
Also brachte der Fuchs Löffelbein zum Osterhasenhaus.
Papa Osterhase merkte nichts und Löffelbein hieß von da an Osterhas.
Ach war das ein schönes Leben, er hatte genug Futter und die Hühner waren erst nett zu ihm, immer rannten sie ihm hinterher.
Doch eines Tages nahm Papa Osterhase seinen Sohn mit in die Werkstatt und sagte „So mein Sohn, genug gefaulenzt, jetzt musst du deinem Papa bei der Arbeit helfen.“
Osterhas sah zu, wie sein Papa sich auf die Stiege setzte und viele schöne, bunte, große Ostereier legte. Aber er konnte doch keine Eier legen, soviel Mühe er sich auch gab, es klappte nicht. Papa Osterhase wurde schon ungeduldig....
Wie aus dem Hasen der Osterhase wurde
Der Frühling war gekommen, die Vögel zwitscherten, die Blumen blühten, die Bäume sprießen und alle großen und kleinen Tiere kamen aus ihren verstecken.
Ach wie herrlich schön war das an zusehen und wie sich alle freuten über die bunten Farben und die warmen Sonnenstrahlen. Doch Herr Eichhorn stellte plötzlich fest „Etwas fehlt hier noch“. Er rieb sich den Schnurrbart und überlegte „ Natürlich, die Menschen fehlen!“
Jetzt fiel es allen auf, nicht ein Mensch war da, hatten sie etwa den Frühlingsanfang verschlafen?
„Wir müssen ihnen helfen“ riefen alle durch einander. Aber wie?
Sie beschlossen das der Kuckuck in die Stadt fliegen sollte und den Menschen erzählen sollte, wie schön es im Wald war.
Am anderen Morgen kam der Kuckuck aus der großen Stadt wieder, alle erwarteten ihn gespannt.
„Ach die Menschen haben mich nicht gesehen, weil ich so klein bin und alles in der Stadt so groß ist, gehört haben sie mich auch nicht, weil alles so laut ist...“
Da waren alle sehr enttäuscht, hatten die Menschen wirklich den Frühling vergessen?
Lange überlegten sie hin und her, man muss den Menschen den Frühling direkt unter die Nase halten, aber wie? .....
Wie die Kätzchen auf die Weide kamen
Mutter Miez hatte Kätzchen, weiß und samtweich, sie begannen schon neugierig über den Rand des Körbchen zu gucken.
Das gefiel der Mutter gar nicht, bald würden sie raus klettern und das ist doch gefährlich, draußen gibt’s doch die großen Hunde und Miez musste doch aber auf Mäusejagd gehen.
Immer in Sorge verließ Miez ihre kleinen, wenn sie zur Jagd ging.
Eines Tages konnten sich die kleinen aber nicht zurück halten und kletterten über den Rand.....
Peters erster Schultag
Als an diesem Morgen der Hahn krähte war Peter sofort wach, heute war sein erster Schultag.
Er sprang aus dem Bett und bald saß er gewaschen, gekämmt und angezogen auf seinem Bett.
Wo Mutti nur blieb? Es war sicher schon Zeit um in die Schule zugehen.
Also nahm Peter seinen Schulranzen und marschierte los.
Wolf, sein Hund, wollte ihn begleiten, aber da er erst noch auffressen wollte, lief Peter alleine weiter...
Die Zanksuse
Suse war in der Schule sehr fleißig, aber Suse bildete sich leider sehr viel darauf ein, da sie in der Schule zu den besten gehörte, mussten alle anderen auf sie hören.
Aber was Suse wollte war nicht immer schön und richtig.
Eines Tages liefen die Kinder durch den Wald und sangen ein Lied.
Gerda sang kräftig mit, aber sie konnte noch nicht richtig singen. Da rief Suse es wird nur weitergesungen, wenn Gerda nicht mehr mitsingen darf. Gerda meinte, sie würde nur ganz leise mitsingen, weil sie es ja auch lernen möchte. Suse aber hörte nicht und rief \"Brummtrine, Brummtrine!\"
Und Dieter? Dieter sollte ihren Mantel tragen, aber er wollte nicht, darauf hin rief sie ihn nur noch Schlappschwanz.
Suse trieb es arg doll und bald wollte keines der Kinder mehr mit ihr zutun haben.
Suse lief bald ganz alleine durch den Wald, halt da ist ja noch ihr Hund Rups, der war an ganz lieber Hund und passte gut auf Suse auf.
Eines Tages trafen Suse und Rups einen alten Mann im Wald. Es war der Waldgeist und er war traurig...
Die drei Taugenichtse
Eines Tages kamen Peter und Sabine aus der Schule und fanden auf dem Heimweg eine Meise die sich im Stacheldrahtzaun verfangen hatte.
Behutsam befreiten sie das Vögelchen.
\"Ich danke euch, \" sagte die Meise \" Ihr dürft euch etwas wünschen.\"
Aber den Beiden fiel aber auch gar nichts ein, was sie sich wünschen könnten.
Die Meise wunderte sich sehr, Kinder die sich gar nichts wünschten?
\"Kann ich euch einen Gefallen tun?\" fragte sie.
Da sagte Sabine: \"Immer wenn wir in der Schule bei der besten Arbeit sind kippen die Tintenfässer um, es geht allen Kindern so. Die Lehrer sind schon ärgerlich und alles ist verdorben, die Tinte muss nach gefüllt werden und die Arbeit müssen wir noch mal schreiben.\"
Die Meise überlegte \"Das hört sich nach den drei Taugenichtsen an. Sie heißen Fressgramm, Stiehlzeit und Geldweg. Am Namen merkt ihr was sie tun.\"
Die Meise versprach den Kindern, ihnen zu helfen und flog davon....
Zwei Männlein
Bei einem kleinen Mädchen namens Gisela wohnte ein Teddybär. Er fühlte sich aber überhaupt nicht wohl, ständig lag er in einer anderen Ecke, sogar manchmal auf dem Kopf. Er hatte auch Angst, Angst das ihn die Mäuse, die auch im Zimmer wohnten anknabbern würden. Gisela war nämlich ein ganz faules Mädchen alles lies sie liegen, Essenreste, Sachen und ihr Spielzeug. Gisela war auch in allen anderen Sachen faul, im Lernen zum Beispiel.
Eines nachts machten die Mäuse wieder sehr viel Krach, da kam der Mäusekönig Graubart und schimpfte, weil er schon aus der Ferne den Lärm hörte. Spitzmaus, die frechste Maus unter ihnen, erklärte dann Gisela sei zu faul, um auch nur die Augen auf zu schlagen. Das hörte Graubart gern und sagte: \"Seht zu das es so bleibt und Gisela nie den Weg zum Männlein ,Kann Was` findet, es wohnt hinter der Stadt im Wald, ruft mich, falls Gisela da hin will.
Teddy, der auf dem Bauch unterm Bett lag, hatte alles gehört, so konnte man ja auch nicht schlafen, so auf dem Bauch. Er beschloss Gisela zu Männlein ,Kann Was` zu bringen...
Schwupp der Drachenzwerg
Stephan hatte einen schönen Drachen, einen selbstgebauten, er nannte ihn August.
Eines Tages als er wieder mal seinen August fliegen ließ, hörte Stephan einen Plumps.
Neben ihm steht ein kleines Männchen, es war Schwupp der Drachenzwerg.
Er erzählte Stephan, dass er jetzt auf August fliegen würde, ob Stephan etwas dagegen hätte.
Stephan hatte nichts dagegen, aber er wäre auch gern auf seinem August geflogen.
Da strich Schwupp ihm über den Kopf und ganz klein war Stephan plötzlich.
\" So nun kannst du mitfliegen, aber bleib in der Mitte sonst fällst du runter!\" warnte Schwupp.
Da flogen sie nun zusammen auf August über die Felder und guckten hinunter auf die kleinen Häuser. Stephan hatte aber die Warnung von Schwupp vergessen und krabbelte zum Rand...
So, ich hoffe, ich habe Euch neugierig gemacht.
Ich habe bei justbock.de zwei Angebote für dieses Buch gesehen, einmal für 18,- und einmal für 16,- DM.
Ich kann nur sagen, wenn ihr die Möglichkeit habt schafft Euch dieses Buch an, es sind wirklich sehr gute Märchen und Eure Kinder werden es Euch danken.
Viel Spaß beim Lesen und Vorlesen wünscht Euch Eure Pauline (Carolina)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-16 10:04:47 mit dem Titel Der liebe Neid
Ich habe einen weiteren Schatz in meinem Bücherregal (wieder-)gefunden:
„Die Geschichte vom neidischen Dorle“ von Hans- Günter Krack.
Dieses Buch ist 1967 im Gebr. Knabe Verlag Weimar in der Reihe Knabes Jugendbücherei erschienen. Die Geschichte ist mit einfachen Strichzeichnungen von Hans Wiegandt untermalt.
Leider habe ich weder auf „justbook“ noch in sonst irgendeinem Buchladen das Buch gefunden, aber auf „justbook“ gibt es Kaufangebote über Bücher die in diesem Verlag erschienen sind.
Zum Inhalt:
Dorle Klöhner geht schon in die zweite Klasse und ist eigentlich ein fleißiges und kluges Mädchen, wenn sie will. Auch in der Schule kommt sie gut mit.
Leider hat sie eine ganz schlimme Krankheit... sie ist auf alles Neue, was andere Kinder besitzen, neidisch. Eine schlimme Krankheit, dieser Neid!
An allen neuen Sachen von ihren Klassenkameraden hatte sie etwas auszusetzen, aber eigentlich gefallen sie ihr sehr gut und sie wollte diese Sachen auch.
Ihre Mutter machte sich schon länger Gedanken, aber das ist bei allen Kindern so dachte sie sich.
An einem Tag ging Dorle mit ihrem Roller raus zum Spielen. Alle Kinder standen in einer Gruppe und bewunderten etwas, Dorle ging näher heran.
Peter Nolte, ein jüngerer Nachbarsjunge, hatte einen neuen Roller bekommen, einen schönen Roller, mit Lampe und wie der blitzte...
Dorle war so neidisch, dass sie Peter mit Absicht in den Roller fuhr, alle Kinder haben es gesehen und auch ihr Vater.
Die Kinder in der Schule beschlossen mit Dorle nicht mehr zureden bis sie den Neid besiegte.
Ob und wie unsere Dorle es schaffte den Neid zu besiegen müsst ihr selber nachlesen.
Es ist heute sicher nicht leicht dieses Buch zu finden, aber guckt in eure alten Bücherkisten und in die eurer Eltern, vielleicht ist es ja doch da, ansonsten passt auf, wenn ihr auf Antiquariatsversandseiten guckt oder wenn es um Kinderliteratur der DDR geht.
Jedenfalls habe ich diese Geschichte sehr oft gelesen und lese sie auch heute noch.
Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, es ist schön geschrieben und auch pädagogisch wertvoll.
Viel Spass beim Lesen und vorlesen wünscht euch eure Pauline (Carolina)
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