Mehr zum Thema Kreuzfahrten Testbericht



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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Raimok
Urlaub der etwas anderen Art
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Tja, nachdem ich mir jetzt mal vorgenommen habe, etwas über meine Erfahrungen mit den Schiffen der RCL zu schreiben, stehe ich erst mal vor der schweren Entscheidung: Wo fange ich an ?
Versuchen wir es doch mal damit, daß ich das Vergnügen hatte, schon 2-mal mit Royal Caribian eine Kreuzfahrt zu unternehmen, einmal in die östliche und einmal in die westliche Karibik. Da ich diese auf den Schiffen \"Grandeur\" und Enchantement\"unternommen habe und beide Schiffe baugleich sind, versuche ich, Erfahrungen von beiden Reisen einfliessen zu lassen.
Startpunkt für die Reise war Miami. Der Hafen ist gut zu erreichen, entweder mit dem Flughafenshuttle der Kreuzfahrtlinie, mit dem Taxi oder dem Shuttleservice eines Mietwagenveranstalters. Unmittelbar nach dem Ankommen wird man schon von Mitarbeitern der Gesellschaft empfangen, die sich um das Gepäck kümmern, so das man den Kopf frei hat für das Einchecken.
Das Einchecken ist verhältnismäßig unkompliziert, da sehr viele Schalter geöffnet haben. Es ist aber empfehlenswert, einige Wörter Englisch zu können, da RCL ja auf den amerikanischen Markt ausgerichtet ist und deutschsprachige Mitarbeiter nicht immer sofort greifbar sind. Beim Einchecken muß man seinen Pass für die Dauer der Kreuzfahrt abgeben-hat sich aber als praktisch erwiesen, da man dann keine Probleme bei Landausflügen hat. Gleichzeitig erhält man hier seine Kabinennummer und eine Bordkarte, die mehrere Funktionen in sich vereinigt. So dient sie als Zimmerschlüssel, zum bargeldlosen Bezahlen auf dem Schiff und zum Eintritt auf das Schiff nach Landgängen.
Beim Einchecken erlebten wir bei der ersten Reise eine besonders positive Überraschung, als wir erfuhren, daß wir von einer Innenkabine kostenlos upgegradet worden sind.(Es erwies sich als eine große Aussenkabine mit Balkon).
Bevor man an Bord ging, wird man noch vom obligatorischen Bordfotografen aufgehalten, der ein Bild machen möchte. Zum Glück muß man diese aber später nicht nehmen, da die Preise dafür gepfeffert sind. (1 Foto = 19 Dollar). Überhaupt sind die Fotografen allgegenwärtig, so daß dieser \"Spass\" ganz schön ins Geld gehen kann.
An Bord angekommen, wird man eingewiesen, wo sich die Kabine befindet, man muß den Weg dahin aber selber finden-das wird einen aber durch viele Hinweisschilder relativ einfach gemacht. Und dann steht man in seinem \"Reich\" für die nächsten 7 Tage.Die Kabinen sind nicht sehr geräumig, aber ansprechend eingerichtet. Ein Doppel- oder 2 Einzelbetten, ein Sessel mit Tisch, eine kleine Anbauwand mit Minibar und Fernseher. Die goße Kabine hatte noch eine extra Sitzecke und natürlich einen Balkon. Das war übrigens mein Lieblingsplatz in der Nacht, wenn nur Dunkelheit und das Rauschen des Meeres um einen war.
Die Kreuzfahrten sind immer inklusive Vollpension, nur die Getränke muß man bezahlen. Und Essen kann man ohne Ende. Angefangen von der Burger- und Pizzastation bis zum festlichen Speisesaal ist alles geboten. Außer zum Dinner geht alles zwanglos zu, man sitzt immer mit neuen Leuten an einem Tisch und kommt ins Gespräch.
Das Dinner wird im Grossen Saal eingenommen, und da wird dann Abendgardarbe erwartet. Es gibt zwei Sitzungen, die erste startet um 18.00 Uhr, wobei mir die spätere um 20.00 Uhr besser zugesagt hat. Da gibt es dann auch eine feste Tischordnung. 2 Mal gibt es dann auch ein festliches Dinner und es ist immer wieder toll anzusehen, wie sich die Amerikaner dann in Schale \"schmeissen\". Aber keine Angst, wer so was nicht mag, der kann auch im Windjammer-Cafe essen, dort geht es sehr zwanglos zu. Das Essen ist immer hervorragend und das Personal ist bemüht, einem jeden Wunsch von den Lippen abzulesen.
Ansonsten haben die Schiffe ein reichliches Unterhaltungsprogramm zu bieten. 2 Swimmingpools, mehrere Spa\'s, Joogingcourse,
Fitness- und Schönheitscentersind nur ein kleiner Teil. Daneben finden Kartenspiele und andere diverse Spiele mit den Animateuren statt. Abends trifft man sich im Theater, im Zigarrenclub oder im Spielcasino.
Gerade das Spielkasino hat seinen eigenen Reiz, entweder investiert man selbst ein paar Dollar oder schaut den anderen dabei zu , wie sie diese gewinnen oder (mit ein wenig Schadenfreude) diese auch verlieren.
Spät am Abend öffnet dann hoch über dem Schiff die Disko oder man sitzt gemütlich an der Bar und vergisst dabei, das die Drinks für uns Europäer doch nicht so billig sind - dem Dollarkurs sei \"Dank\". Als ein besonders schöner Punkt hat sich auch das Sternenobservatorium erwiesen, wenn man hoch über dem Schiff einen fantastischen Blick auf den Sternenhimmel hat.
Auf dem Schiff kann man echt die Zeit vergessen, weshalb man täglich die Teppiche im Fahrstuhl wechelt. Auf diesen stehen dann die Wochentage.
Noch ein Wort zu den Ausflügen. Diese werden zu jeden Hafen reichlich angeboten. Man sollte sie aber rechtzeitig buchen, da einige sehr schnell ausbebucht sind - am besten, man bucht gleich alles am ersten Tag. Die Karten werden dann auf das Zimmer gebracht.
Die Liegezeiten der Schiffe betragen in der Regel 12 Stunden pro Hafen, so das man Zeit hat, einen Ausflug zu buchen und trotzdem noch das Ausflugsziel auf eigene Faust zu erkunden. Wobei ein wenig mehr Zeit sicherlich nicht schlecht wäre.
An Bord ist ein gemischtes Publikum vorhanden. Vorwiegend Amerikaner, trifft man doch auch Leute aus den süd- und mittelamerikanischen Staaten und ab und zu haben sich auch ein paar Europäer verirrt. Der Umgang mit den Leuten ist sehr angenehm, da vor allem die Amerikaner sehr offen und zuvorkommend sind. So kommt man relativ schnell ins Gespräch und erntet schnell Anerkennung, wenn man aus \"good old germany\" kommt. Da wird dann schnell ein alter Verwandter gefunden, der von da stammt. Am nächsten Tag wird freundlich gegrüsst und so lernt man mit der Zeit immer mehr Menschen kennen.
Natürlich ist der Grossteil der Reisenden im fortgeschrittenem Alter. So verbringen viele Rentner ihren Urlaub auf solchen Kreuzfahrten, aber man trifft auch genügend Leute in seinem Alter.
Informationen in Deutscher Sprache stehen ausreichend zur Verfügung. Man bekommt jeden Tag eine Zeitung mit den Aktivitäten des nächsten Tages auf das Zimmer, die Speisekarten gibt es auch in Deutsch, ebenso kurze Beschreibungen der Ausflüge und ein deutschsprechender Host ist auch immer erreichbar.
Noch ein Wort zu den Trinkgeldern. Es wird erwartet, daß man dem Kellner und dem Zimmermädchen ca. je 3 Dollar pro Tag gibt und dem Hilfskellner und dem Oberkellner je 2 Dollar pro Tag, also ca. 100 Dolar pro Reise, und diese Information bekommt man garantiert in Deutsch. Dazu bekommt man Briefumschläge, die man dann den einzelnen Personen übergeben soll. Was man dann aber wirklich hineintut, ist einem selbst überlassen.
Also, ich hoffe, ich habe Euch ein paar Tipps geben können.
Danke für Euer Interesse und Anregungen, Kommentare oder auch Kritiken.
Versuchen wir es doch mal damit, daß ich das Vergnügen hatte, schon 2-mal mit Royal Caribian eine Kreuzfahrt zu unternehmen, einmal in die östliche und einmal in die westliche Karibik. Da ich diese auf den Schiffen \"Grandeur\" und Enchantement\"unternommen habe und beide Schiffe baugleich sind, versuche ich, Erfahrungen von beiden Reisen einfliessen zu lassen.
Startpunkt für die Reise war Miami. Der Hafen ist gut zu erreichen, entweder mit dem Flughafenshuttle der Kreuzfahrtlinie, mit dem Taxi oder dem Shuttleservice eines Mietwagenveranstalters. Unmittelbar nach dem Ankommen wird man schon von Mitarbeitern der Gesellschaft empfangen, die sich um das Gepäck kümmern, so das man den Kopf frei hat für das Einchecken.
Das Einchecken ist verhältnismäßig unkompliziert, da sehr viele Schalter geöffnet haben. Es ist aber empfehlenswert, einige Wörter Englisch zu können, da RCL ja auf den amerikanischen Markt ausgerichtet ist und deutschsprachige Mitarbeiter nicht immer sofort greifbar sind. Beim Einchecken muß man seinen Pass für die Dauer der Kreuzfahrt abgeben-hat sich aber als praktisch erwiesen, da man dann keine Probleme bei Landausflügen hat. Gleichzeitig erhält man hier seine Kabinennummer und eine Bordkarte, die mehrere Funktionen in sich vereinigt. So dient sie als Zimmerschlüssel, zum bargeldlosen Bezahlen auf dem Schiff und zum Eintritt auf das Schiff nach Landgängen.
Beim Einchecken erlebten wir bei der ersten Reise eine besonders positive Überraschung, als wir erfuhren, daß wir von einer Innenkabine kostenlos upgegradet worden sind.(Es erwies sich als eine große Aussenkabine mit Balkon).
Bevor man an Bord ging, wird man noch vom obligatorischen Bordfotografen aufgehalten, der ein Bild machen möchte. Zum Glück muß man diese aber später nicht nehmen, da die Preise dafür gepfeffert sind. (1 Foto = 19 Dollar). Überhaupt sind die Fotografen allgegenwärtig, so daß dieser \"Spass\" ganz schön ins Geld gehen kann.
An Bord angekommen, wird man eingewiesen, wo sich die Kabine befindet, man muß den Weg dahin aber selber finden-das wird einen aber durch viele Hinweisschilder relativ einfach gemacht. Und dann steht man in seinem \"Reich\" für die nächsten 7 Tage.Die Kabinen sind nicht sehr geräumig, aber ansprechend eingerichtet. Ein Doppel- oder 2 Einzelbetten, ein Sessel mit Tisch, eine kleine Anbauwand mit Minibar und Fernseher. Die goße Kabine hatte noch eine extra Sitzecke und natürlich einen Balkon. Das war übrigens mein Lieblingsplatz in der Nacht, wenn nur Dunkelheit und das Rauschen des Meeres um einen war.
Die Kreuzfahrten sind immer inklusive Vollpension, nur die Getränke muß man bezahlen. Und Essen kann man ohne Ende. Angefangen von der Burger- und Pizzastation bis zum festlichen Speisesaal ist alles geboten. Außer zum Dinner geht alles zwanglos zu, man sitzt immer mit neuen Leuten an einem Tisch und kommt ins Gespräch.
Das Dinner wird im Grossen Saal eingenommen, und da wird dann Abendgardarbe erwartet. Es gibt zwei Sitzungen, die erste startet um 18.00 Uhr, wobei mir die spätere um 20.00 Uhr besser zugesagt hat. Da gibt es dann auch eine feste Tischordnung. 2 Mal gibt es dann auch ein festliches Dinner und es ist immer wieder toll anzusehen, wie sich die Amerikaner dann in Schale \"schmeissen\". Aber keine Angst, wer so was nicht mag, der kann auch im Windjammer-Cafe essen, dort geht es sehr zwanglos zu. Das Essen ist immer hervorragend und das Personal ist bemüht, einem jeden Wunsch von den Lippen abzulesen.
Ansonsten haben die Schiffe ein reichliches Unterhaltungsprogramm zu bieten. 2 Swimmingpools, mehrere Spa\'s, Joogingcourse,
Fitness- und Schönheitscentersind nur ein kleiner Teil. Daneben finden Kartenspiele und andere diverse Spiele mit den Animateuren statt. Abends trifft man sich im Theater, im Zigarrenclub oder im Spielcasino.
Gerade das Spielkasino hat seinen eigenen Reiz, entweder investiert man selbst ein paar Dollar oder schaut den anderen dabei zu , wie sie diese gewinnen oder (mit ein wenig Schadenfreude) diese auch verlieren.
Spät am Abend öffnet dann hoch über dem Schiff die Disko oder man sitzt gemütlich an der Bar und vergisst dabei, das die Drinks für uns Europäer doch nicht so billig sind - dem Dollarkurs sei \"Dank\". Als ein besonders schöner Punkt hat sich auch das Sternenobservatorium erwiesen, wenn man hoch über dem Schiff einen fantastischen Blick auf den Sternenhimmel hat.
Auf dem Schiff kann man echt die Zeit vergessen, weshalb man täglich die Teppiche im Fahrstuhl wechelt. Auf diesen stehen dann die Wochentage.
Noch ein Wort zu den Ausflügen. Diese werden zu jeden Hafen reichlich angeboten. Man sollte sie aber rechtzeitig buchen, da einige sehr schnell ausbebucht sind - am besten, man bucht gleich alles am ersten Tag. Die Karten werden dann auf das Zimmer gebracht.
Die Liegezeiten der Schiffe betragen in der Regel 12 Stunden pro Hafen, so das man Zeit hat, einen Ausflug zu buchen und trotzdem noch das Ausflugsziel auf eigene Faust zu erkunden. Wobei ein wenig mehr Zeit sicherlich nicht schlecht wäre.
An Bord ist ein gemischtes Publikum vorhanden. Vorwiegend Amerikaner, trifft man doch auch Leute aus den süd- und mittelamerikanischen Staaten und ab und zu haben sich auch ein paar Europäer verirrt. Der Umgang mit den Leuten ist sehr angenehm, da vor allem die Amerikaner sehr offen und zuvorkommend sind. So kommt man relativ schnell ins Gespräch und erntet schnell Anerkennung, wenn man aus \"good old germany\" kommt. Da wird dann schnell ein alter Verwandter gefunden, der von da stammt. Am nächsten Tag wird freundlich gegrüsst und so lernt man mit der Zeit immer mehr Menschen kennen.
Natürlich ist der Grossteil der Reisenden im fortgeschrittenem Alter. So verbringen viele Rentner ihren Urlaub auf solchen Kreuzfahrten, aber man trifft auch genügend Leute in seinem Alter.
Informationen in Deutscher Sprache stehen ausreichend zur Verfügung. Man bekommt jeden Tag eine Zeitung mit den Aktivitäten des nächsten Tages auf das Zimmer, die Speisekarten gibt es auch in Deutsch, ebenso kurze Beschreibungen der Ausflüge und ein deutschsprechender Host ist auch immer erreichbar.
Noch ein Wort zu den Trinkgeldern. Es wird erwartet, daß man dem Kellner und dem Zimmermädchen ca. je 3 Dollar pro Tag gibt und dem Hilfskellner und dem Oberkellner je 2 Dollar pro Tag, also ca. 100 Dolar pro Reise, und diese Information bekommt man garantiert in Deutsch. Dazu bekommt man Briefumschläge, die man dann den einzelnen Personen übergeben soll. Was man dann aber wirklich hineintut, ist einem selbst überlassen.
Also, ich hoffe, ich habe Euch ein paar Tipps geben können.
Danke für Euer Interesse und Anregungen, Kommentare oder auch Kritiken.
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