Erfahrungsbericht von flwandre
Filmbericht Snow White gelaufen auf RTL 05.01.03
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
„Snow White“, RTL, Sonntag, 20.15 Uhr
„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ – Die Geschichte von Schneewittchen kennt fast jedes Kind. Trotzdem kam bei der amerikanischen Fernsehverfilmung „Snow White“ nur selten Langeweile auf. Was vor allem an einigen originellen Drehbuch-Einfällen lag, die nicht in der Märchenvorlage der Brüder Grimm zu finden sind und deshalb für Überraschungsmomente sorgten. Wie zum Beispiel der erste Auftritt von Schneewittchens böser Stiefmutter Elspeth, glaubwürdig verkörpert von Miranda Richardson. Regisseurin Caroline Thompson zeigt sie als hässliche, verbitterte Jungfer, die in einer ärmlichen Hütte haust, und nur durch die Hilfe eines Zauberers Schönheit und Reichtum erlangt. Geschickt eingestreut sind die Spezialeffekte: Entgegen der Grimmschen Vorlage besitzt die „falsche Königin“ einen Spiegel, der nicht nur brav auf ihre Fragen antwortet, sondern sie auch überall hinbringt, wo Schneewittchen (großartig: Kristin Kreuk) sich vor ihr versteckt. Die Bedrohung durch die hasszerfressene Stiefmutter scheint dadurch realer. Erfreulich: Bei allen zusätzlichen Handlungswendungen ist die Kernbotschaft des Märchens nicht verloren gegangen. Königin Elspeths Neid auf die jugendliche Schönheit ihrer Stieftochter ist schlussendlich ihr eigener Untergang. Durch die lange Vorgeschichte wird die Zeit allerdings am Ende knapp. Die Rettung Schneewittchens durch Prinz Alfred muss im Eiltempo erfolgen – bei den meisten US-Fernsehfilmen liegt die Obergrenze nun mal bei 90 Minuten. Etwas überladen wirkt „Snow White“ durch die zu grellen Kostüme. Und die kitschigen Gartenzwerg-Skulpturen im Garten des Schlosses hätten auch nicht sein müssen.
„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ – Die Geschichte von Schneewittchen kennt fast jedes Kind. Trotzdem kam bei der amerikanischen Fernsehverfilmung „Snow White“ nur selten Langeweile auf. Was vor allem an einigen originellen Drehbuch-Einfällen lag, die nicht in der Märchenvorlage der Brüder Grimm zu finden sind und deshalb für Überraschungsmomente sorgten. Wie zum Beispiel der erste Auftritt von Schneewittchens böser Stiefmutter Elspeth, glaubwürdig verkörpert von Miranda Richardson. Regisseurin Caroline Thompson zeigt sie als hässliche, verbitterte Jungfer, die in einer ärmlichen Hütte haust, und nur durch die Hilfe eines Zauberers Schönheit und Reichtum erlangt. Geschickt eingestreut sind die Spezialeffekte: Entgegen der Grimmschen Vorlage besitzt die „falsche Königin“ einen Spiegel, der nicht nur brav auf ihre Fragen antwortet, sondern sie auch überall hinbringt, wo Schneewittchen (großartig: Kristin Kreuk) sich vor ihr versteckt. Die Bedrohung durch die hasszerfressene Stiefmutter scheint dadurch realer. Erfreulich: Bei allen zusätzlichen Handlungswendungen ist die Kernbotschaft des Märchens nicht verloren gegangen. Königin Elspeths Neid auf die jugendliche Schönheit ihrer Stieftochter ist schlussendlich ihr eigener Untergang. Durch die lange Vorgeschichte wird die Zeit allerdings am Ende knapp. Die Rettung Schneewittchens durch Prinz Alfred muss im Eiltempo erfolgen – bei den meisten US-Fernsehfilmen liegt die Obergrenze nun mal bei 90 Minuten. Etwas überladen wirkt „Snow White“ durch die zu grellen Kostüme. Und die kitschigen Gartenzwerg-Skulpturen im Garten des Schlosses hätten auch nicht sein müssen.
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