Erfahrungsbericht von Lachesis
MIB 2 - echt schlecht!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Na sowas... da ist der Film seit fast einer Woche im Kino und es gibt immernoch keine Kategorie dafür. Damit also ein Tadel an Yopi und der Bericht in der allgemeinen Kategorie (man möge mir verzeihen...)
Aber nun zum Film: Men in Black 2
Vor wenigen Jahren hatten ein paar Filmproduzenten die Idee zu einem wirklich coolen Film, der eines als Tatsache voraussetzte: es gibt Aliens auf der Erde! Sie sind überall, getarnt als normale Menschen. Eine geheime Regierungsbehörde - die \"Men in Black\" - hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Anwesenheit der Außerirdischen zu überwachen, zu kontrollieren und vor der Menschheit geheim zu halten. Dafür opfern sie ihre gesamte Identität, tragen nur noch schwarze Anzüge. Leute, die etwas mitbekommen von den Aliens, werden mit einem speziellen Gerät \"geblitzdingst\" - ihre Erinnerungen völlig für eine gewissen Zeitspanne der Vergangenheit ausgelöscht...
Der erste Teil, mit Will Smith und Tommy Lee Jones in den Hauptrollen, überzeugte mit vielen coolen Gags, guten Ideen und schmissiger Musik. Das brachte viel Erfolg für den Film - und war Garant für eine Fortsetzung.
Diese gibt es nun im Kino zu sehen und ich kam natürlich auch nicht umhin, mir das Werk anzusehen. Warum ich wenig begeistert war - weiter unten...
ERSTMAL ZUR HANDLUNG:
Agent Kay (Tommy Lee Jones), einst der beste Agent der MIB, hat sich am Ende des ersten Teils zur Ruhe gesetzt und seine Erinnerungen löschen lassen. Inzwischen führt er ein unspektakuläres Leben als Angestellter bei der Post. Sein früherer Partner Jay (Will Smith) ist inzwischen Top Agent bei der MIB, aber nicht mehr besonders glücklich dort ohne Kay.
Eines Tages aber kommt eine große Bedrohung auf die Erde, für deren Bezwingung Kay wieder gebraucht wird:
Ein widerliches, vielarmiges, schleimiges und natürlich ultraböses Alien kommt in Gestalt des wohlgeformten Dessous-Models Serleena (Lara Flynn Boyle) auf die Erde, um einen bestimmten Kultgegenstand namens \"The light\" an sich zu reißen und natürlich auch die Erde niederzumachen.
Jay holt also Kay zurück und reaktiviert mit einer speziellen \"hochmodernen\" Prozedur seine Erinnerungen.
Eine weitere Rolle spielt eine schöne junge Frau, die Zeugin bei einem Alienangriff wurde, und in die sich Jay verliebt.
Welche wichtige Rolle die junge Dame später noch \"rein zufällig\" spielt, wird natürlich nicht verraten...
Soviel zur Story, für Details: Film anschauen!
MEINE MEINUNG:
Ich hatte mich ja wirklich auf den Film gefreut und bin deshalb mit relativ großen Erwartungen an die Sache rangegangen. Ich hatte nichts anspruchsvolles erwartet und nichts wirklich neues, aber doch mit diversersen neuen Gags und Feinheiten gerechnet.
Das Ergebnis war aber ein Film, bei dem ich nicht einmal mehr als geschmunzelt habe, nicht einmal überrascht war von einer bestimmten Wendung, den nicht ein einziges mal besonders spannend fand und von dem mir eigentlich keine Szene in besonderer Erinnerung geblieben ist.
Schon der Anfang will den Film nicht richtig in Schwung bringen. Da rennt ein riesiger Wurm in der U-Bahn rum und Agent Jay labert irgendwas von den MIB, was wohl jenen Zuschauern, die Teil 1 nicht kennen, helfen soll, in die Story reinzukommen. Will Smith kommt dabei weder besonders witzig rüber, noch besonders kreativ.
Bei den viele Aliens hat man sich wieder einiges einfallen lassen. Es gibt jede Menge Schleim und so viele Arme und Tentakel wie das Herz begehrt. Aber irgendwie ist das eben alles nichts neues. Tommy Lee Jones als alberner Postbeamter hat mir schon besser gefallen, aber seine Rückverwandlung zum Agenten dauert irgendwie erst zu lange und kommt dann viel zu plötzlich. Allgemein ist die Handlung von hinten bis vorne total vorhersehbar und völlig ohne überraschende Wendungen. Dabei gibt es noch viele logische Handlungslücken, so dass ich sagen muss, dass man sich bei der Story wirklich keine große Mühe gegeben hat. Auch all die tollen, monströsen Waffen kommen viel zu wenig zum Einsatz, die Kämpfe sind langweilig und weder witzig noch kreativ.
Zur darstellerischen Leistung kann man nicht viel sagen, denn bei derartigen Filmen wird da wenig verlangt. Tommy Lee Jones wirkt drollig in seinen Posthosen, aber Will Smith scheint das ewig coole Auftreten seines Charakters schon beinahe zu langweilen und Lara Flynn Boyle muss ja nicht viel mehr tun, als die Brust rauszustrecken und ein kühles Gesicht zu machen. Nun ja, Männer, die auf dünne blasse Modells stehen, werden ihre Freude an der Dame haben...
Mit dabei ist auch wieder der sprechende Mops Frank aus Teil 1, doch sein Geschwätz ist ebenso langweilig wie das restliche Drehbuch...
Lobenswert sind die erwartungsgemäß guten Special Effects
FAZIT:
Nun ja, ein Highlight ist der Film nicht. Für große Fans der schwarzen Anzüge, von Michael Jackson oder von allem was mit Science Fiction zu tun hat, ist er wohl auch empfehlenswert. Aber allen, die auf einen witzigen und unterhaltsamen Film hoffen, sei ans Herz gelegt, das Kinogeld zu sparen und auf das Video zu warten. Und für einen Film, der so vollgestopft ist mir Werbung für Mercedes, Ebay, Burger King etc. sollte eigentlich weniger Geld verlangt werden müssen... :-)
Aber nun zum Film: Men in Black 2
Vor wenigen Jahren hatten ein paar Filmproduzenten die Idee zu einem wirklich coolen Film, der eines als Tatsache voraussetzte: es gibt Aliens auf der Erde! Sie sind überall, getarnt als normale Menschen. Eine geheime Regierungsbehörde - die \"Men in Black\" - hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Anwesenheit der Außerirdischen zu überwachen, zu kontrollieren und vor der Menschheit geheim zu halten. Dafür opfern sie ihre gesamte Identität, tragen nur noch schwarze Anzüge. Leute, die etwas mitbekommen von den Aliens, werden mit einem speziellen Gerät \"geblitzdingst\" - ihre Erinnerungen völlig für eine gewissen Zeitspanne der Vergangenheit ausgelöscht...
Der erste Teil, mit Will Smith und Tommy Lee Jones in den Hauptrollen, überzeugte mit vielen coolen Gags, guten Ideen und schmissiger Musik. Das brachte viel Erfolg für den Film - und war Garant für eine Fortsetzung.
Diese gibt es nun im Kino zu sehen und ich kam natürlich auch nicht umhin, mir das Werk anzusehen. Warum ich wenig begeistert war - weiter unten...
ERSTMAL ZUR HANDLUNG:
Agent Kay (Tommy Lee Jones), einst der beste Agent der MIB, hat sich am Ende des ersten Teils zur Ruhe gesetzt und seine Erinnerungen löschen lassen. Inzwischen führt er ein unspektakuläres Leben als Angestellter bei der Post. Sein früherer Partner Jay (Will Smith) ist inzwischen Top Agent bei der MIB, aber nicht mehr besonders glücklich dort ohne Kay.
Eines Tages aber kommt eine große Bedrohung auf die Erde, für deren Bezwingung Kay wieder gebraucht wird:
Ein widerliches, vielarmiges, schleimiges und natürlich ultraböses Alien kommt in Gestalt des wohlgeformten Dessous-Models Serleena (Lara Flynn Boyle) auf die Erde, um einen bestimmten Kultgegenstand namens \"The light\" an sich zu reißen und natürlich auch die Erde niederzumachen.
Jay holt also Kay zurück und reaktiviert mit einer speziellen \"hochmodernen\" Prozedur seine Erinnerungen.
Eine weitere Rolle spielt eine schöne junge Frau, die Zeugin bei einem Alienangriff wurde, und in die sich Jay verliebt.
Welche wichtige Rolle die junge Dame später noch \"rein zufällig\" spielt, wird natürlich nicht verraten...
Soviel zur Story, für Details: Film anschauen!
MEINE MEINUNG:
Ich hatte mich ja wirklich auf den Film gefreut und bin deshalb mit relativ großen Erwartungen an die Sache rangegangen. Ich hatte nichts anspruchsvolles erwartet und nichts wirklich neues, aber doch mit diversersen neuen Gags und Feinheiten gerechnet.
Das Ergebnis war aber ein Film, bei dem ich nicht einmal mehr als geschmunzelt habe, nicht einmal überrascht war von einer bestimmten Wendung, den nicht ein einziges mal besonders spannend fand und von dem mir eigentlich keine Szene in besonderer Erinnerung geblieben ist.
Schon der Anfang will den Film nicht richtig in Schwung bringen. Da rennt ein riesiger Wurm in der U-Bahn rum und Agent Jay labert irgendwas von den MIB, was wohl jenen Zuschauern, die Teil 1 nicht kennen, helfen soll, in die Story reinzukommen. Will Smith kommt dabei weder besonders witzig rüber, noch besonders kreativ.
Bei den viele Aliens hat man sich wieder einiges einfallen lassen. Es gibt jede Menge Schleim und so viele Arme und Tentakel wie das Herz begehrt. Aber irgendwie ist das eben alles nichts neues. Tommy Lee Jones als alberner Postbeamter hat mir schon besser gefallen, aber seine Rückverwandlung zum Agenten dauert irgendwie erst zu lange und kommt dann viel zu plötzlich. Allgemein ist die Handlung von hinten bis vorne total vorhersehbar und völlig ohne überraschende Wendungen. Dabei gibt es noch viele logische Handlungslücken, so dass ich sagen muss, dass man sich bei der Story wirklich keine große Mühe gegeben hat. Auch all die tollen, monströsen Waffen kommen viel zu wenig zum Einsatz, die Kämpfe sind langweilig und weder witzig noch kreativ.
Zur darstellerischen Leistung kann man nicht viel sagen, denn bei derartigen Filmen wird da wenig verlangt. Tommy Lee Jones wirkt drollig in seinen Posthosen, aber Will Smith scheint das ewig coole Auftreten seines Charakters schon beinahe zu langweilen und Lara Flynn Boyle muss ja nicht viel mehr tun, als die Brust rauszustrecken und ein kühles Gesicht zu machen. Nun ja, Männer, die auf dünne blasse Modells stehen, werden ihre Freude an der Dame haben...
Mit dabei ist auch wieder der sprechende Mops Frank aus Teil 1, doch sein Geschwätz ist ebenso langweilig wie das restliche Drehbuch...
Lobenswert sind die erwartungsgemäß guten Special Effects
FAZIT:
Nun ja, ein Highlight ist der Film nicht. Für große Fans der schwarzen Anzüge, von Michael Jackson oder von allem was mit Science Fiction zu tun hat, ist er wohl auch empfehlenswert. Aber allen, die auf einen witzigen und unterhaltsamen Film hoffen, sei ans Herz gelegt, das Kinogeld zu sparen und auf das Video zu warten. Und für einen Film, der so vollgestopft ist mir Werbung für Mercedes, Ebay, Burger King etc. sollte eigentlich weniger Geld verlangt werden müssen... :-)
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