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Erfahrungsbericht von fuxi04

Nie wieder Angst vor Monstern !

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nachdem ich mir im vergangenen Jahr mit Begeisterung den Film "Shrek" von Dreamworks angesehen hatte, war ich gespannt, ob es den Disney-Studios gelingen würde, mit der "Monster AG" einen ebenso gelungenen Trickfilm zu produzieren. Sicher war es nicht leicht, nach dem großen Erfolg von "Shrek", der allein in den USA an die 300 Mill. Dollar einspielte, ein vergleichbar gutes Digital-Abenteuer zu produzieren.

Also bin ich letzt ins Kino gegangen und war schon an der Kasse begeistert, dass die Nachmittagsvorstellung nur 4,- € kosten sollte. Da kann man wirklich nicht meckern .

Nun aber zum Film:

Ort der Handlung ist Monstropolis, das irgendwo hinter den Türen der Schrankwände existiert. Hier leben die unterschiedlichsten Monster in einer großen Stadt. Sie wohnen in Häusern, gehen zur Arbeit (oder fahren auch mit dem Auto), treffen sich mit Freunden und haben Gefühle wie Menschen.
Die Helden des Films sind Sulley, ein türkis-lila wuscheliges Monster mit Kulleraugen und sein etwas schusseliger, runder, grüner und einäugiger Freund Mike Glotzkowski (von seiner Freundin Celia zärtlich Glupschie-Pupschie genannt).
Die Beiden arbeiten in der Monster AG für Direktor Waternoose, wo die furchterregensten Monster, die sogenannten "Schrecker", jede Nacht durch unzählige dort eingelagerte Schranktüren in Kinderzimmer eindringen, um dort den selig schlummernden Kindern Angst einzujagen. Die Schreckenschreie der Kinder sind für Monstropolis sehr wichtig, denn sie werden gesammelt und in Strom umgewandelt, um damit die gesamte Monsterwelt mit Energie zu versorgen.
Sulley ist der erfolgreichste Schrecker der Monster AG und liegt in ständigem Wettstreit mit Bösewicht Randall, der ihn vom ersten Platz verdrängen will.
Eines Nachts kommt es dann zu einem folgenschweren Unglück: ein kleines Mädchen, das von Sulley später den Namen Buh bekommt, entwischt aus seinem Zimmer in die Monster AG, für Monstropolis eine Katastrophe, denn die Monster fürchten sich vor nichts mehr als vor Menschenkindern (Kontaminationsalarm !!!!). Die Kleine dagegen ist sehr anhänglich, kann kaum sprechen und wächst Sulley im Laufe der Handlung immer mehr ans Herz.
Sulley und Mike haben von jetzt an alle Hände voll zu tun, um das Missgeschick zu verbergen und das kleine Mädchen, nach dem in ganz Metropolis gefahndet wird, unbemerkt in ihr Zimmer zurückzubringen. Dabei kommt ihnen vor allen Dingen der fiese Randall immmer wieder in die Quere, aber auch Direktor Waternoose ist nicht zu trauen.
Weitere Details der Geschichte will ich an dieser Stelle nicht verraten.

Meine Meinung zum Film:

Es ist den Disney-Studios wirklich gelungen, einen hervorragend animierten Trickfilm zu produzieren.
Die Figuren sind gut gelungen und entsprechen im Aussehen ihrem Charakter. Die beiden Helden kommen sympathisch rüber und für den Fiesling Randall hat man mit Martin Semmelrogge den optimalen Sprecher ausgesucht.
Action, Komik und etwas Sentimentalität (da steigen dem Schrecker Sulley doch tatsächlich Tränen in die Augen, als er sich von Buh verabschiedet) stehen in einem ausgewogenen Verhältnis und machen den Film zu einer gelungenen Unterhaltung für alle kleinen und großen Trickfilmfans (Freigabe ohne Alterbeschränkung).
Langeweile kommt nicht auf und die 1 1/2 Stunden Laufzeit vergehen im Nu. Am Ende steht noch ein lustiger Abspann mit kurzen Panneszenen, wie man es schon aus "das große Krabbeln" kennt.
Für jeden Sulley-Fan gab es beim Verlassen des Kinos noch eine Pappmaske, mit der man aber sicher niemandem einen Schrecken einjagt. Überhaupt müssen wir nach diesem Film keine Angst mehr vor Monstern im Schrank oder unter dem Bett haben, denn jetzt wissen wir ja endlich, wo sie herkommen und dass sie größtenteils total süß sind. So manches Kind wünscht sich jetzt sicher insgeheim, auch einmal von Sulley besucht zu werden.

Der Film soll am Startwochenende übrigens bereits 63,5 Mill. Dollar eingespielt haben, was vorher noch kein Trickfilm geschafft hat. Auch unser Kino war fast voll besetzt, zu drei Vierteln von Kindern, der Rest begleitende Erwachsene bzw. erwachsene Trickfilmfans.

Regie: Pete Docter und David Silverman
Drehbuch:Dan Gerson, Andrew Stanton
Specher: Reinhard Brock, Ilja Richter, Martin Semmelrogge, Kim und Maya McMahon

Viel Spaß im Kino wünscht Euch Suzy :)

7 Bewertungen, 1 Kommentar

  • kingsunday

    18.02.2002, 18:38 Uhr von kingsunday
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hallo! Deine Meinung ist sehr gut! Ich finde diese mit Computer animierten filme allgemein sehr gut und witzig. Wollte mich für deine Bewertung meines Berichtes (Pearl Harbor) bedanken. Bis bald, KingSunday