Erfahrungsbericht von Wurzelchen2
Mein Sammelsorium
Pro:
gibts nicht
Kontra:
alles
Empfehlung:
Nein
In diesem Buch findens ich Gedichte von Jo Wegner.
Also Jo Wegner ist mir kein Begriff. Laut Klappentext soll es sich um eine Schauspielerin handeln. Aber mal der Reihe nach:
Der Einband:
************
Knallrot kommt er daher. Die Schrift darauf ist in weiß gestaltet. Dabei macht sie den Eindruck, als sei sie mit der Hand geschrieben.
Das Hardcover sorgt für viel Stabilität und dafür, dass das Buch auch etwas aushält.
Auf der Rückseite findet sich ein Foto. Ich nehme an, dass es sich um Jo Wegner handelt. Darunter findet sich folgender Text:
„Die Texte der Schauspielerin Jo Wegner sind schwer unter einem treffenden Begriff zusammenzufassen. Etwas haben sie aber gemeinsam: Die unauffällig verpackte Anspielung auf die graue Wirklichkeit und jene Ironie, mit der die Autorin ihren Gedichten eine ganz persönliche Note gibt...“
Allgemein:
************
Das Papier ist etwas dicker und damit sehr griffig. So übersteht es problemlos ein öfteres zielloses Blättern.
Das Buch umfasst 119 Seiten. Diese sind bedruckt mit Gedichten über eigentlich alltäglich Dinge und Kurzgeschichten.
Hier zwei Beispiele um euch ein Bild zu machen. Die sind wahllos rausgegriffen:
Wunschtraum
@@@@@@@@@
Die Gardine hat lauter Falten,
genauso wie mein Gesicht,
Ich wär so gern noch mal siebzehn –
Doch leider schaff ich das nicht.
Seitensprung
@@@@@@@@@@
Er stöbert in Mutters Fotos rum,
nur so zum Spaß, aus Gaudium.
Auf einmal entdeckt er da ein Gesicht
Von einem Mann, der ihm haargenau glich.
Wer ist der Typ mit „seinem“ Gesicht?
Sein Vater jedenfalls ist es nicht.
Sein Vater sieht ganz anders aus –
Auch seine Haar sind nicht so kraus.
Er wird nachher seine Mutter fragten,
vielleicht kann sie ihm was dazu sagen.
Fazit:
*******
Nicht wirklich ein Buch, das sich zu kaufen lohnt. Ich habe es mal als ein Werbegeschenk bekommen. Ist ja auch eine komische Vertriebstaktik.
Aus Neugier habe ich es eben gelesen. Für mich klingen die Verse wie Kinderreime. Irgend etwas das einem mal eben so in den Sinn kommt.
Vielleicht finden Gedichtliebhaber etwas daran. Oder Leute, die groß im Hineininterpretieren sind.
Auch die Kurzgeschichten sind mehr irgendwelche ihrer Erlebnisse, als künstlerische Höchstleistungen.
Wie gesagt, wirklich nur eingefleischten Gedichtliebhabern zu empfehlen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-14 16:47:21 mit dem Titel Walter Moers – Die 13 ½ Leben des Käptn Blaubär
Ein Buch, dass ich schon länger in meinem Regal habe. Ich habe es auch schon mehrfach gelesen. Heute möchte ich endlich mal etwas darüber schreiben.
Es handelt sich hier nicht um ein Taschenbuch. Es ist gebunden und hat einen Hartcover. Dafür ist es aber sehr leicht. Eben nur etwas unhandlich.
Der Papiereinband ist mal nicht aus Glanzpapier. Das Papier wirkt irgendwie senkrecht geriffelt. Aber stabiler wird es dadurch auch nicht.
Auf der ersten Seite findet sich eine Karte von Zamonien. Dort sind alle wichtigen Stationen des Lebens verzeichnet.
Auf der hinteren Einbandseite ist eine weitere Karte. Sie zeigt Zamonien und die Zamonien umgebenden Kontinente. Dem Betrachter fällt schnell die kleine Mogelei auf.
Die Geschichte, bzw. das Leben ist in 13 ½ Geschichten aufgeteilt:
1. Mein Leben als Zwergpirat (Seite 11 bis 31)
2. Mein Leben bei den Klabautergeistern (Seite 35 bis 42)
3. Mein Leben auf der Flucht (Seite 47 bis 73)
4. Mein Leben auf der Feinschmeckerinsel (Seite 77 bis 96)
5. Mein Leben als Navigator (Seite 99 bis 123)
6. Mein Leben in den Finsterbergen (Seite 128 bis 207)
7. Mein Leben im großen Wald (Seite 211 bis 252)
8. Mein Leben im Dimensionsloch (Seite 255 bis 269)
9. Mein Leben in der Süßen Wüste (Seite 273 bis 349)
10. Mein Leben in der Tornadostadt (Seite 353 bis 393)
11. Mein Leben im Großen Kopf (Seite399 bis 444)
12. Mein Leben in Atlantis (Seite 447 bis 625)
13. Mein Leben auf der Moloch (Seite 629 bis 694)
13 ½ Mein halbes Leben in Ruhe (Seite 697 bis 703)
In den Geschichten lockern zahlreiche Illustrationen die Gestaltung des Buches auf. Teilweise hat es auch den Charakter eines Comics. Geräusche werden oft so dargestellt. Und die Lautstärke wird durch die Größe der Schrift dargestellt. So haben auch Leseanfänger ihren Spaß an diesem Buch.
Auch eine Leseprobe möchte ich euch nicht vorenthalten. Ich schlage das Buch also irgendwo auf und lande auf Seite 432. Wir befinden uns also im Großen Kopf.
„Bevor ich mich auf den Weg zum anderen Ohr begab, wollte ich noch eine Abschiedsvorstellung geben, Eintritt frei.
Ich wollte den besten Traum komponieren, den ich an der Orgel zusammenbrachte, die Krönung meines Oeuvres. Ich nannte ihn ganz schlicht:
Der Traum des Zyklopen
Das Urmeer, unter Wasser. Klassische Zyklopenmusik. Feuerquallen steigen auf wie brennende Fesselballone. Ein Tyrannowalfisch kommt ins Bild, wir verfolgen seinen Weg. Der Wal verschluckt einen Schwarm Haifische. Träge vom Essen schwimmt er weiter. Das ist der Augenblick, in dem sich der Bollog, der ihn die ganze Zeit beobachtet hat, auf den Rücken des Wals schwingt. Ein titanischer Kampf beginnt. Der Bollog hält den Wal, der wild durchs Wasser peitscht, in eisernem Griff, bis der Riesenfisch erschöpft ist. Dann lässt sich der Bollog auf seinem Rücken ans Ufer tragen. Anstatt den Wal an Land zu schleppen und zu verspeisen, lässt er i ihn frei. Der Wal schwimmt in den Sonnenuntergang. Pathetische Musik.
Schnitt.
Das urzeitliche Zamonien. Der Himmel leuchtet in allen denkbaren Farben, Kometen schießen am Firmament vorbei Horch! Ferner Donner. Nein – das ist kein Donner!
Schnitt.
Es ist eine Keulenschlacht! Hundert Bollogs stehen in einer Tiefebene und schlagen sich ihre Keulen um die Ohren. Wir stürzen uns in die Schlacht. Zwanzig Minuten Keulenschlägerei, schnell geschnitten.
Schnitt:
Romantische Musik. Müde schleppt sich unser Bollog nach Hause, zu seiner Geliebten. Sie sitzt in einem Tal und pflückt Rieseneichen, um sich daraus einen Kranz zu flechten. Der Bollog möchte ein Küsschen für die erfolgreiche Keulenschlacht. Plötzlich dramatische Musik! Das Bollogmädchen weißt ihn zurück. Er hat ja gar kein Geschenk mitgebracht.“
Die ganze Geschichte ist in der Ich-Form geschrieben. So, wie es der Lügenbär eben seinen Enkel erzählen würde.
Ein Buch, dass einem Fan nicht entgehen darf. Es ist auch zum Vorlesen sehr gut geeignet und bietet jede Menge Anregungen für eigene Geschichten. Diese Geschichten sind gut für Kinder geeignet. Aber auch für jung gebliebene Erwachsene.
Den Preis kann ich leider nicht mehr nennen. Es ist zu lang her, dass ich es mir gekauft habe. Aber der Preis ist nicht das Wichtigste. Ausschlaggebend ist der Inhalt und der ist 1. Klasse.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-03-07 12:00:13 mit dem Titel Und gefunden haben sie es doch
Von dem Autor Mark Lee habe ich noch nie etwas gehört. Auf das Buch gestoßen bin ich durch seinen Einband. Er ist einfach gestaltet, macht aber neugierig auf den Inhalt.
Das Titelbild zeigt einfach nur Wüstensand, in dem Spuren bis zu Horizont verlaufen. Irgendwie habe ich da Fantasy hineininterpretiert. Doch ich sollte enttäuscht werden.
Ich habe dieses Buch als ein preisreduziertes Mängelexemplar gekauft. Mängel konnte ich daran aber nicht feststellen, außer den Stempel der es als Mängelexemplar auszeichnet. Wahrscheinlich ist es einfach nur ein Ladenhüter gewesen, den sie so loskriegen wollten. (Warum muss ich nur immer auf Wühltische hereinfallen?)
Klappentext:
********************
Als Ben Chase seinen Job als Entwicklungshelfer in Afrika verliert, schließt er sich dem charismatischen David Mather an. Mather überredet ihn trotz größter Risiken zu einer Expedition ins Innere des Landes. Sein Ziel ist es, den verlorenen Stamm Israels zu finden, der mit den geheimnisvollen „Maji“ identisch sein soll.
Es beginnt eine gefährliche Reise in das dunkle herz Afrikas, deren Ausgang niemand vorherzusagen wagt...
Zum Inhalt
********************
Man bekommt gleich zu Anfang die ärmlichen Verhältnisse mit, in denen die Menschen in Afrika leben. Man bekommt aber auch etwas aus der Arbeit eines Entwicklungshelfers mit. Und zwar, dass sie nichts weiter versucht haben, als die afrikanischen Menschen zum Christentum zu bekehren.
Ben Chase ist Reporter. Durch diesen Beruf, so scheint es mir, wurde er in die Reisegesellschaft Mathers aufgenommen. Offiziell ziehen sie los, um im Northern Distrikt Brunnen zu bohren, aber inoffiziell hat Mather etwas ganz anderes vor. Mather erklärt ihm, dass die Reise gefährlich werden kann, doch Ben Chase kommt mit.
Auf der Reise begegnen sie den verschiedensten Gefahren. Militär, welches sie bestechen müssen um weiter zu kommen, einer trügerischen Einladung, welche sich als Falle erweist. Sie kommen in Dörfer in denn sämtliche Menschen hingerichtet worden und kein Grund erkennbar ist. Wasser und Nahrungsmittel werden knapp. Einige ungeplante Brunnenbohrungen müssen vorgenommen werden, welche die Benzinvorräte nur noch knapper werden lassen und dann finden sie dass, was sie gesucht haben und haben es nicht einfach. Unvorhergesehene Umstände treten ein und die Gruppe tritt den Rückzug an. Doch das ist alles kaum etwas, gegen den Sandsturm, der ein jähes Ende bereitet.
Ich habe meine Inhaltsangabe bewusst so allgemein gehalten. Wen das Buch interessiert, der soll es ja auch noch lesen können ohne alles haargenau zu wissen.
Fazit:
********************
Ursprünglich sollte das Buch einmal 14,90 DM kosten. Das würde etwa 7,60 Euro entsprechen. Wenn ich es zu diesem Preis erstanden hätte, würde ich mich wahrscheinlich jetzt ärgern. Nicht, weil die Story so schlecht ist, sonder weil es ganz einfach nicht mein Genre ist. Größtenteils ist hier die Rede von der Reise durch Afrika. Unterwegs trifft man auf korrupte Soldaten, gemordete Dörfer und Wilderer. Das ist nicht das, was ich lesen möchte, da es bittere Realität ist. Wenn ich lese, dann möchte ich Fantasy. Eben etwas, das nicht so Alltag ist.
Trotzdem sind die Landschaften und Handlungen gut beschrieben. Die Personen haben nicht zu komplizierte Namen, so dass man sie einfach auseinanderhalten kann. Auch die Schrift ist angemessen groß und mit 285 Seiten ist das Taschenbuch weder besonders dick noch schwer oder unhandlich.
Wer gern in ferne Länder reist oder sich für Reisebericht interessiert, für den ist das Buch die richtige Entspannungslektüre. Wer allerdings mehr Tierschützer ist oder einfach dem so schon schweren Alltag entfliehen möchte, dem kann ich das Buch nicht besonders empfehlen.
Ich selber habe mich regelrecht durch dieses Buch durchgekämpft. Ich musste mich zwingen weiterzulesen. Weil ich auf der einen Seite neugierig war, ob sie ihr Ziel erreichen, auf der anderen Seite wollte ich mich dem harten Alltag auf dieser Reise nicht aussetzen. Trotzdem hat mich der Ausgang der Handlung sehr enttäuscht, da es mal wieder nur von der Engstirnigkeit der Behörden zeugt.
Wer dieses Buch nun einmal lesen möchte, dem gebe ich hier noch die ISBN mit auf den Weg: 3-442-44203-6. Geschrieben von Mark Lee mit dem Titel: Das verlorene Volk.
Erschienen:
********************
Yopi: 08.03.03
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-04-10 15:07:26 mit dem Titel Und die Schokolade?
Erworben habe ich dieses Buch durch einen Gutschein. Mehr oder weniger neugierig geworden durch das Gerede über den Film und die Tatsache, dass es ein Bestseller sein soll, landete es im Einkaufskorb.
Die Sunday Times behauptete: „Hinreißend! Was für ein herrlicher Roman! Man wischt sich die Lachtränen aus den Augen!“
Das klangt gut, aber... der Reihe nach.
Klappentext
********************
Bridget Jones ist eine Frau von heute: Sie hat keinen Mann, dafür eine Mutter, die es nur gut mit ihr meint, und einen besten Freund, der nicht auf Frauen steht.
Und sie hat Jude und Jazzer: Gemeinsam löst das Damentrio alle zentralen Fragen des Daseins. Doch ein paar Probleme überfordern sogar den weiblichen Krisenstab: Männer und Mütter.
Inhalt
********************
Das Buch beginnt am 01. Januar auf einer Party. Bridget soll mal wieder mit einem jungen Mann verkuppelt werden, was sich als kein Glücksgriff herausstellt.
Auch findet man am Anfang eine List der guten Vorsätze für das neue Jahr. Diese Liste liest sich etwas seltsam. Wenn man aber etwas weiter in das Buch vordringt, will einen das nicht weiter wunder, da das ganze Buch seltsam ist.
Aufgemacht ist das ganze wie ein Tagebuch. Allerdings dreht sich in diesem Tagebuch alles nur um Männer, Alkohol und Arbeit. Auch kommt es mir vor, als wenn die Schreiberin dieses Tagebuches sehr in Selbstmitleid versinkt, weil ihr ja so gar nichts gelingen will.
Bridget macht in dem Jahr einiges durch. Ihre Eltern trennen sich, sie selber hat eine Beziehung, die aber schnell wieder zerbricht, sie wechselt den Beruf und ist vollauf damit beschäftigt sich ihrer Mutter und deren Ratschläge zu erwehren.
In dem Leben der Bridget Jones spielt sich nichts aufregendes ab. Alles ist eintönig und langweilig. Und so liest sich auch das Buch.
Fazit:
********************
Was behauptet der Spiegel? – „Bridget Jones ist eine Kultfigur!“ – Wessen Kultfigur? Meine nicht. Da ist mein Tagebuch aber spannender. Vor allen Dingen hat der Titel absolut nichts mit der eigentlichen handlung zu tun. War wohl abstrakt gemeint – wem gefällt.
Auch fand ich diese Lektüre nur schlicht und ergreifend langweilig. Alkohol-Arbeit-Kerle. Mehr hat das Leben der Tagebuchschreiberin nicht zum Inhalt.
Und wo waren die Lachtränen? Nun ja. Gelacht habe ich nicht, dazu hatte ich genug damit zu tun, mich zu zwingen weiterzulesen. (Ich hasse halb angelesene Bücher)
Empfehlen würde ich dieses Buch keinem. Der totale Geldrausschmiss und Zeitverschwendung pur.
Mit der Schreibweise konnte ich mich nicht abfinden. Mitunter wurde das Gesagte Wort für Wort aufgeschrieben. In einem Tagebuch?
Kurz und gut: FINGER WEG. SCHADE UMS GELD!!!
Buchdaten:
********************
Goldman-Verlag
344 Seiten
Preis: 8,00 €
ISBN 3-442-443925
Erschienen:
********************
Yopi: 10.04.03
Also Jo Wegner ist mir kein Begriff. Laut Klappentext soll es sich um eine Schauspielerin handeln. Aber mal der Reihe nach:
Der Einband:
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Knallrot kommt er daher. Die Schrift darauf ist in weiß gestaltet. Dabei macht sie den Eindruck, als sei sie mit der Hand geschrieben.
Das Hardcover sorgt für viel Stabilität und dafür, dass das Buch auch etwas aushält.
Auf der Rückseite findet sich ein Foto. Ich nehme an, dass es sich um Jo Wegner handelt. Darunter findet sich folgender Text:
„Die Texte der Schauspielerin Jo Wegner sind schwer unter einem treffenden Begriff zusammenzufassen. Etwas haben sie aber gemeinsam: Die unauffällig verpackte Anspielung auf die graue Wirklichkeit und jene Ironie, mit der die Autorin ihren Gedichten eine ganz persönliche Note gibt...“
Allgemein:
************
Das Papier ist etwas dicker und damit sehr griffig. So übersteht es problemlos ein öfteres zielloses Blättern.
Das Buch umfasst 119 Seiten. Diese sind bedruckt mit Gedichten über eigentlich alltäglich Dinge und Kurzgeschichten.
Hier zwei Beispiele um euch ein Bild zu machen. Die sind wahllos rausgegriffen:
Wunschtraum
@@@@@@@@@
Die Gardine hat lauter Falten,
genauso wie mein Gesicht,
Ich wär so gern noch mal siebzehn –
Doch leider schaff ich das nicht.
Seitensprung
@@@@@@@@@@
Er stöbert in Mutters Fotos rum,
nur so zum Spaß, aus Gaudium.
Auf einmal entdeckt er da ein Gesicht
Von einem Mann, der ihm haargenau glich.
Wer ist der Typ mit „seinem“ Gesicht?
Sein Vater jedenfalls ist es nicht.
Sein Vater sieht ganz anders aus –
Auch seine Haar sind nicht so kraus.
Er wird nachher seine Mutter fragten,
vielleicht kann sie ihm was dazu sagen.
Fazit:
*******
Nicht wirklich ein Buch, das sich zu kaufen lohnt. Ich habe es mal als ein Werbegeschenk bekommen. Ist ja auch eine komische Vertriebstaktik.
Aus Neugier habe ich es eben gelesen. Für mich klingen die Verse wie Kinderreime. Irgend etwas das einem mal eben so in den Sinn kommt.
Vielleicht finden Gedichtliebhaber etwas daran. Oder Leute, die groß im Hineininterpretieren sind.
Auch die Kurzgeschichten sind mehr irgendwelche ihrer Erlebnisse, als künstlerische Höchstleistungen.
Wie gesagt, wirklich nur eingefleischten Gedichtliebhabern zu empfehlen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-14 16:47:21 mit dem Titel Walter Moers – Die 13 ½ Leben des Käptn Blaubär
Ein Buch, dass ich schon länger in meinem Regal habe. Ich habe es auch schon mehrfach gelesen. Heute möchte ich endlich mal etwas darüber schreiben.
Es handelt sich hier nicht um ein Taschenbuch. Es ist gebunden und hat einen Hartcover. Dafür ist es aber sehr leicht. Eben nur etwas unhandlich.
Der Papiereinband ist mal nicht aus Glanzpapier. Das Papier wirkt irgendwie senkrecht geriffelt. Aber stabiler wird es dadurch auch nicht.
Auf der ersten Seite findet sich eine Karte von Zamonien. Dort sind alle wichtigen Stationen des Lebens verzeichnet.
Auf der hinteren Einbandseite ist eine weitere Karte. Sie zeigt Zamonien und die Zamonien umgebenden Kontinente. Dem Betrachter fällt schnell die kleine Mogelei auf.
Die Geschichte, bzw. das Leben ist in 13 ½ Geschichten aufgeteilt:
1. Mein Leben als Zwergpirat (Seite 11 bis 31)
2. Mein Leben bei den Klabautergeistern (Seite 35 bis 42)
3. Mein Leben auf der Flucht (Seite 47 bis 73)
4. Mein Leben auf der Feinschmeckerinsel (Seite 77 bis 96)
5. Mein Leben als Navigator (Seite 99 bis 123)
6. Mein Leben in den Finsterbergen (Seite 128 bis 207)
7. Mein Leben im großen Wald (Seite 211 bis 252)
8. Mein Leben im Dimensionsloch (Seite 255 bis 269)
9. Mein Leben in der Süßen Wüste (Seite 273 bis 349)
10. Mein Leben in der Tornadostadt (Seite 353 bis 393)
11. Mein Leben im Großen Kopf (Seite399 bis 444)
12. Mein Leben in Atlantis (Seite 447 bis 625)
13. Mein Leben auf der Moloch (Seite 629 bis 694)
13 ½ Mein halbes Leben in Ruhe (Seite 697 bis 703)
In den Geschichten lockern zahlreiche Illustrationen die Gestaltung des Buches auf. Teilweise hat es auch den Charakter eines Comics. Geräusche werden oft so dargestellt. Und die Lautstärke wird durch die Größe der Schrift dargestellt. So haben auch Leseanfänger ihren Spaß an diesem Buch.
Auch eine Leseprobe möchte ich euch nicht vorenthalten. Ich schlage das Buch also irgendwo auf und lande auf Seite 432. Wir befinden uns also im Großen Kopf.
„Bevor ich mich auf den Weg zum anderen Ohr begab, wollte ich noch eine Abschiedsvorstellung geben, Eintritt frei.
Ich wollte den besten Traum komponieren, den ich an der Orgel zusammenbrachte, die Krönung meines Oeuvres. Ich nannte ihn ganz schlicht:
Der Traum des Zyklopen
Das Urmeer, unter Wasser. Klassische Zyklopenmusik. Feuerquallen steigen auf wie brennende Fesselballone. Ein Tyrannowalfisch kommt ins Bild, wir verfolgen seinen Weg. Der Wal verschluckt einen Schwarm Haifische. Träge vom Essen schwimmt er weiter. Das ist der Augenblick, in dem sich der Bollog, der ihn die ganze Zeit beobachtet hat, auf den Rücken des Wals schwingt. Ein titanischer Kampf beginnt. Der Bollog hält den Wal, der wild durchs Wasser peitscht, in eisernem Griff, bis der Riesenfisch erschöpft ist. Dann lässt sich der Bollog auf seinem Rücken ans Ufer tragen. Anstatt den Wal an Land zu schleppen und zu verspeisen, lässt er i ihn frei. Der Wal schwimmt in den Sonnenuntergang. Pathetische Musik.
Schnitt.
Das urzeitliche Zamonien. Der Himmel leuchtet in allen denkbaren Farben, Kometen schießen am Firmament vorbei Horch! Ferner Donner. Nein – das ist kein Donner!
Schnitt.
Es ist eine Keulenschlacht! Hundert Bollogs stehen in einer Tiefebene und schlagen sich ihre Keulen um die Ohren. Wir stürzen uns in die Schlacht. Zwanzig Minuten Keulenschlägerei, schnell geschnitten.
Schnitt:
Romantische Musik. Müde schleppt sich unser Bollog nach Hause, zu seiner Geliebten. Sie sitzt in einem Tal und pflückt Rieseneichen, um sich daraus einen Kranz zu flechten. Der Bollog möchte ein Küsschen für die erfolgreiche Keulenschlacht. Plötzlich dramatische Musik! Das Bollogmädchen weißt ihn zurück. Er hat ja gar kein Geschenk mitgebracht.“
Die ganze Geschichte ist in der Ich-Form geschrieben. So, wie es der Lügenbär eben seinen Enkel erzählen würde.
Ein Buch, dass einem Fan nicht entgehen darf. Es ist auch zum Vorlesen sehr gut geeignet und bietet jede Menge Anregungen für eigene Geschichten. Diese Geschichten sind gut für Kinder geeignet. Aber auch für jung gebliebene Erwachsene.
Den Preis kann ich leider nicht mehr nennen. Es ist zu lang her, dass ich es mir gekauft habe. Aber der Preis ist nicht das Wichtigste. Ausschlaggebend ist der Inhalt und der ist 1. Klasse.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-03-07 12:00:13 mit dem Titel Und gefunden haben sie es doch
Von dem Autor Mark Lee habe ich noch nie etwas gehört. Auf das Buch gestoßen bin ich durch seinen Einband. Er ist einfach gestaltet, macht aber neugierig auf den Inhalt.
Das Titelbild zeigt einfach nur Wüstensand, in dem Spuren bis zu Horizont verlaufen. Irgendwie habe ich da Fantasy hineininterpretiert. Doch ich sollte enttäuscht werden.
Ich habe dieses Buch als ein preisreduziertes Mängelexemplar gekauft. Mängel konnte ich daran aber nicht feststellen, außer den Stempel der es als Mängelexemplar auszeichnet. Wahrscheinlich ist es einfach nur ein Ladenhüter gewesen, den sie so loskriegen wollten. (Warum muss ich nur immer auf Wühltische hereinfallen?)
Klappentext:
********************
Als Ben Chase seinen Job als Entwicklungshelfer in Afrika verliert, schließt er sich dem charismatischen David Mather an. Mather überredet ihn trotz größter Risiken zu einer Expedition ins Innere des Landes. Sein Ziel ist es, den verlorenen Stamm Israels zu finden, der mit den geheimnisvollen „Maji“ identisch sein soll.
Es beginnt eine gefährliche Reise in das dunkle herz Afrikas, deren Ausgang niemand vorherzusagen wagt...
Zum Inhalt
********************
Man bekommt gleich zu Anfang die ärmlichen Verhältnisse mit, in denen die Menschen in Afrika leben. Man bekommt aber auch etwas aus der Arbeit eines Entwicklungshelfers mit. Und zwar, dass sie nichts weiter versucht haben, als die afrikanischen Menschen zum Christentum zu bekehren.
Ben Chase ist Reporter. Durch diesen Beruf, so scheint es mir, wurde er in die Reisegesellschaft Mathers aufgenommen. Offiziell ziehen sie los, um im Northern Distrikt Brunnen zu bohren, aber inoffiziell hat Mather etwas ganz anderes vor. Mather erklärt ihm, dass die Reise gefährlich werden kann, doch Ben Chase kommt mit.
Auf der Reise begegnen sie den verschiedensten Gefahren. Militär, welches sie bestechen müssen um weiter zu kommen, einer trügerischen Einladung, welche sich als Falle erweist. Sie kommen in Dörfer in denn sämtliche Menschen hingerichtet worden und kein Grund erkennbar ist. Wasser und Nahrungsmittel werden knapp. Einige ungeplante Brunnenbohrungen müssen vorgenommen werden, welche die Benzinvorräte nur noch knapper werden lassen und dann finden sie dass, was sie gesucht haben und haben es nicht einfach. Unvorhergesehene Umstände treten ein und die Gruppe tritt den Rückzug an. Doch das ist alles kaum etwas, gegen den Sandsturm, der ein jähes Ende bereitet.
Ich habe meine Inhaltsangabe bewusst so allgemein gehalten. Wen das Buch interessiert, der soll es ja auch noch lesen können ohne alles haargenau zu wissen.
Fazit:
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Ursprünglich sollte das Buch einmal 14,90 DM kosten. Das würde etwa 7,60 Euro entsprechen. Wenn ich es zu diesem Preis erstanden hätte, würde ich mich wahrscheinlich jetzt ärgern. Nicht, weil die Story so schlecht ist, sonder weil es ganz einfach nicht mein Genre ist. Größtenteils ist hier die Rede von der Reise durch Afrika. Unterwegs trifft man auf korrupte Soldaten, gemordete Dörfer und Wilderer. Das ist nicht das, was ich lesen möchte, da es bittere Realität ist. Wenn ich lese, dann möchte ich Fantasy. Eben etwas, das nicht so Alltag ist.
Trotzdem sind die Landschaften und Handlungen gut beschrieben. Die Personen haben nicht zu komplizierte Namen, so dass man sie einfach auseinanderhalten kann. Auch die Schrift ist angemessen groß und mit 285 Seiten ist das Taschenbuch weder besonders dick noch schwer oder unhandlich.
Wer gern in ferne Länder reist oder sich für Reisebericht interessiert, für den ist das Buch die richtige Entspannungslektüre. Wer allerdings mehr Tierschützer ist oder einfach dem so schon schweren Alltag entfliehen möchte, dem kann ich das Buch nicht besonders empfehlen.
Ich selber habe mich regelrecht durch dieses Buch durchgekämpft. Ich musste mich zwingen weiterzulesen. Weil ich auf der einen Seite neugierig war, ob sie ihr Ziel erreichen, auf der anderen Seite wollte ich mich dem harten Alltag auf dieser Reise nicht aussetzen. Trotzdem hat mich der Ausgang der Handlung sehr enttäuscht, da es mal wieder nur von der Engstirnigkeit der Behörden zeugt.
Wer dieses Buch nun einmal lesen möchte, dem gebe ich hier noch die ISBN mit auf den Weg: 3-442-44203-6. Geschrieben von Mark Lee mit dem Titel: Das verlorene Volk.
Erschienen:
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Yopi: 08.03.03
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-04-10 15:07:26 mit dem Titel Und die Schokolade?
Erworben habe ich dieses Buch durch einen Gutschein. Mehr oder weniger neugierig geworden durch das Gerede über den Film und die Tatsache, dass es ein Bestseller sein soll, landete es im Einkaufskorb.
Die Sunday Times behauptete: „Hinreißend! Was für ein herrlicher Roman! Man wischt sich die Lachtränen aus den Augen!“
Das klangt gut, aber... der Reihe nach.
Klappentext
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Bridget Jones ist eine Frau von heute: Sie hat keinen Mann, dafür eine Mutter, die es nur gut mit ihr meint, und einen besten Freund, der nicht auf Frauen steht.
Und sie hat Jude und Jazzer: Gemeinsam löst das Damentrio alle zentralen Fragen des Daseins. Doch ein paar Probleme überfordern sogar den weiblichen Krisenstab: Männer und Mütter.
Inhalt
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Das Buch beginnt am 01. Januar auf einer Party. Bridget soll mal wieder mit einem jungen Mann verkuppelt werden, was sich als kein Glücksgriff herausstellt.
Auch findet man am Anfang eine List der guten Vorsätze für das neue Jahr. Diese Liste liest sich etwas seltsam. Wenn man aber etwas weiter in das Buch vordringt, will einen das nicht weiter wunder, da das ganze Buch seltsam ist.
Aufgemacht ist das ganze wie ein Tagebuch. Allerdings dreht sich in diesem Tagebuch alles nur um Männer, Alkohol und Arbeit. Auch kommt es mir vor, als wenn die Schreiberin dieses Tagebuches sehr in Selbstmitleid versinkt, weil ihr ja so gar nichts gelingen will.
Bridget macht in dem Jahr einiges durch. Ihre Eltern trennen sich, sie selber hat eine Beziehung, die aber schnell wieder zerbricht, sie wechselt den Beruf und ist vollauf damit beschäftigt sich ihrer Mutter und deren Ratschläge zu erwehren.
In dem Leben der Bridget Jones spielt sich nichts aufregendes ab. Alles ist eintönig und langweilig. Und so liest sich auch das Buch.
Fazit:
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Was behauptet der Spiegel? – „Bridget Jones ist eine Kultfigur!“ – Wessen Kultfigur? Meine nicht. Da ist mein Tagebuch aber spannender. Vor allen Dingen hat der Titel absolut nichts mit der eigentlichen handlung zu tun. War wohl abstrakt gemeint – wem gefällt.
Auch fand ich diese Lektüre nur schlicht und ergreifend langweilig. Alkohol-Arbeit-Kerle. Mehr hat das Leben der Tagebuchschreiberin nicht zum Inhalt.
Und wo waren die Lachtränen? Nun ja. Gelacht habe ich nicht, dazu hatte ich genug damit zu tun, mich zu zwingen weiterzulesen. (Ich hasse halb angelesene Bücher)
Empfehlen würde ich dieses Buch keinem. Der totale Geldrausschmiss und Zeitverschwendung pur.
Mit der Schreibweise konnte ich mich nicht abfinden. Mitunter wurde das Gesagte Wort für Wort aufgeschrieben. In einem Tagebuch?
Kurz und gut: FINGER WEG. SCHADE UMS GELD!!!
Buchdaten:
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Goldman-Verlag
344 Seiten
Preis: 8,00 €
ISBN 3-442-443925
Erschienen:
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Yopi: 10.04.03
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