Erfahrungsbericht von kiesi
"Bahnwärter Thil" von Gerhart Hauptmann
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Gerhart Hauptmann demonstriert mit seiner Novelle „Bahnwärter Thiel“ die Macht der Liebe und deren Verlust. Thiel ist Bahnwärter und wohnt in dem kleinen Orte Neu- Schornstein. Nach zweijähriger Ehe ist ihm seine zarte Frau im Wochenbett gestorben und hat ihm ein Söhnchen, Tobias, hinterlassen. Er heiratet wieder, und zwar die dralle, arbeitsame Kuhmagd Lene, eine Frau ohne Seele und beherrscht von Zanksucht und brutalem Wesen. Thiel dagegen ist ein phlegmatischer, nachgiebiger Mensch, der sich seiner Frau immer unterordnet. Seine Einsamkeit auf seinem Posten und die enge Berührung mit der Natur fördern in ihm mystische Neigungen; so hält er hier mit seiner ersten Frau geheime Zwiegespräche und hat allerlei Visionen. Aus seiner zweiten Ehe geht ebenfalls ein Knabe hervor, und nun beginnt für den kleinen Tobias die Leidenszeit. Thiel wird selbst einmal Zeuge der Misshandlungen, denen das Kind durch seine Stiefmutter ausgesetzt ist, findet aber nicht die Kraft einzuschreiten. Er hat vom Bahnmeister an der Strecke einen kleinen Kartoffelacker überlassen bekommen, und eines Tages macht sich die ganze Familie auf, um diesen zu bestellen. Bei dieser Gelegenheit wird Tobias vom Vater bei der Begehung der Strecke mitgenommen, und Thiel freut sich an den verwunderten Fragen des Kindes. Dann gibt er Tobias in die Obhut Lenes und geht auf seinen Posten, um einen Schnellzug abzufertigen. Da geschieht das Furchtbare: Tobias kommt unter die Räder und kann nur noch tot geborgen werden. Thiel bricht ohnmächtig zusammen und wird nach Hause gebracht. Als einige Stunden später die Leiche des kleinen Tobias gebracht wird, findet man Lene und ihr Kind erschlagen. Thiel ist verschwunden. Erst am nächsten Morgen findet man ihn auf den Gleisen auf der Stelle sitzend, wo das Unglück geschehen ist, mit der Mütze seines Kindes in der Hand. Der Wahnsinn hat Hegemonie in seinem Geist erlangt.
Fazit: Leichtverstänliche Weltliteratur
Fazit: Leichtverstänliche Weltliteratur
7 Bewertungen, 2 Kommentare
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24.05.2002, 23:06 Uhr von Avengelina
Bewertung: nicht hilfreichBitte?! Das soll eine Rezension sein? Ich durfte das Buch im Deutschunterricht lesen, und wenn Du der Meinung bist, es sei leichte Kost, na dann hast Du das Buch auch nicht so verstanden, wie der Autor es wollte. So, deine Meinung fehlt, Kritik ich sehe h
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24.05.2002, 22:46 Uhr von melina1
Bewertung: weniger hilfreichwo ist denn deine Meinung dazu?
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