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Erfahrungsbericht von speedmaeuschen

The Green Mile - Achtung Hochspannung!!!

Pro:

gute Story

Kontra:

gar nix

Empfehlung:

Nein

Bevor ich hier jetzt großartig anfange zu schreiben, muss ich erwähnen, dass ich vor dem lesen des Buches den Film schon gesehen hatte. Daher bin ich vielleicht auf das Buch etwas voreingenommen eingestellt, denn es ist ja allgemein bekannt, dass Film und Buch sich in den meisten Fällen nicht immer entsprechen.

Den Film fand ich allerdings so ergreifend, dass ich beinahe geheult habe und das tu ich normalerweise nie... Also musste ich auch unbedingt das Buch dazu lesen, was bei mir sowieso Pflicht ist, denn ich lese alles, was mir von Stephen King in die Finger kommt.

Meine Ausgabe des Buches enthält auch einige gute Bildausschnitte aus dem Film. Es ist vor allem der erste richtig gute Film von Stephen King nach „Die Verurteilten“. So, jetzt aber genug vom Film geschwafelt, jetzt erst mal zum Buch und der Story:

Wir schreiben das Jahr 1932. Wir befinden uns im Staatsgefängnis Cold Mountain im US-Staat Georgia. Der Gefängnisaufseher Paul Edgecomb ist verantwortlich für den Block E und die „Green Mile“, ein mit grünem Linoleum ausgelegter Gang, der zum elektrischen Stuhl führt... Edgecomb versucht Ruhe und Ordnung im Block E aufrecht zu erhalten, doch eines Tages wird ein riesiger Schwarzer, John Coffey, eingeliefert. Er soll die zwei kleinen Töchter eines Farmers vergewaltigt und danach umgebracht haben und wurde dafür zum Tode auf dem elektrischen Stuhl verurteilt. Doch John Coffey ist ein sehr merkwürdiger Mensch: Er hat Angst im Dunkeln und verbringt merkwürdige „Wunder“. Eines Tages taucht im Zellentrakt eine kleine Maus auf und stellt alles auf den Kopf...

Stephen King hat mit diesem Buch wohl sehr viele Menschen tief im Herzen sehr bewegt, denn die Geschichte ist ergreifend und traurig. Man glaubt im ersten Moment gar nicht, dass dieser riesige, muskulöse, angsteinflößende Schwarze, ein so lieber Mensch ist und keiner Fliege etwas zuleide tun könnte...

Die Story ist als Rückblick in die Vergangenheit geschrieben, der Erzähler ist der damalige Gefängnisaufseher Paul Edgecomb, der in einem Altersheim lebt und schon sehr, sehr alt ist... Und natürlich bleibt da auch noch Mr Jingles, die kleine, süße Maus aus dem Block E, die Paul liebevoll versorgt...

Alles in allem finde ich das Buch sehr gut, auch wenn ich doch ein bisschen enttäuscht bin, wie sich das Buch und der Film mal wieder unterscheiden. Es ist, wie ich finde, wie bei allen Büchern die ich je von Stephen King gelesen habe, ein bisschen kompliziert geschrieben, sodass ich das Buch nur dann lesen konnte, wenn ich meine Ruhe hatte um mich in die Geschichte hineinzuversetzen...

Am Ende hatte ich so sehr Mitleid mit John Coffey, dass ich beinahe wieder geheult hätte...

Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen, denn es ist wirklich eins der Besten von King.

PS: Wenn irgendwas an meinem Bericht noch fehlt, oder zuviel ist, einfach Bescheid sagen, dann wird’s geändert.

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