Erfahrungsbericht von rispetto
Homann Krabbensalat oder man ist was man isst.
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Bei diesem Werbespot könnte ich Wutanfälle bekommen! Das passiert bei mir ganz sicher äußerst selten, aber was zuviel ist, ist zuviel!!
Mein Gott, was für einen Schwachsinn müssen wir uns eigentlich noch bieten lassen? Dieser abstruse Werbespot zieht einem wirklich die Schuhe aus.
Na gut, na gut, jetzt erst mal ganz langsam...
Worum geht es?
Um die neue Homann-Kampagne und ihren kläglichen Versuch, ihre, nach meinem Geschmack alles andere als leckeren Fertigsalate besser unters Volk zu bringen.
Eine junge Frau öffnet eine Packung Homann Krabbensalat und zack, ereilt sie der Frischekuss und sie gerät ins Träumen. Träume vom endlosen Meer unwahrscheinlichen Krabbenschwärmen die ihrerseits wahrscheinlich nur davon träumen als Homann Krabbensalat zu enden.
Schöne Werbewelt, hier wird sie mit elementarer Gewalt präsentiert, mit einem Krabbenbrötchen lockt sie sogar noch ihren Liebsten, der mit abwesendem Blick bereit ist für diesen Leckerbissen alles, aber wirklich alles zu tun. Mit Krabbensalat holt man sich Männer an Land. Muss sich Frau mal merken! Mein Gott, das ist der Schwachsinn in Vollendung.
Hier wird keine Plattheit ausgelassen, kein Klischee ist zu abgenudelt um in diesem unsäglichen Machwerk nicht noch bedient zu werden.
Irgendwie ist dieses Ding schon ganz nah an der Satire, Homann verars... Homann.
Und das beworbene Produkt bringt mich noch viel mehr auf die Palme!
Pazifikkrabben, da kann ich doch nur laut lachen. Der Pazifik, das waren mit ziemlicher Sicherheit ehemalige Reisfelder die unzähligen Familien seit Generationen ihr Auskommen sicherten. Jetzt geflutet mit brackigen Dreckwasser beherbergen sie Milliarden von Krabben, Shrimps, oder wie immer man diese Dinger auch nennen will. In überdüngter Jauche dämmern sie ihrem Lebensziel entgegen, verzehrt zu werden von uns dekadenten, übersättigten Europäern.
Geerntet von eben jenen Frauen und Männern, denen vorher die Reisfelder gehört haben und die jetzt mit Billiglöhnen am Existenzminimum leben, vollgepumpt mit den gleichen Antibiotika mit denen auch die bedauernswerten Schalentiere am Leben gehalten werden.
Zugegeben, es ist natürlich nicht Homann, den ich für diese Perversion verantwortlich mache, wir mit unseren häufig wechselnden Essgewohnheiten und Vorlieben für exotisches haben das ja erst in die Wege geleitet. Es geht hier aber ja um meine Eindrücke und Gedankengänge zu einem Werbespot und bei diesem Krabbensalat gehen sie bei mir nun mal genau in diese Richtung.
Nein Homann, dieser Werbespot ist nun wirklich nicht dazu angetan meine Begehrlichkeiten zu wecken. Eher das Gegenteil ist der Fall. Mag sein, weil ich noch nie ein großer Freund von Fertigsalaten war und das beziehe ich durchaus auch auf ähnliche Produkte andere Hersteller.
Platt, dumm und obendrein noch schlecht gemacht kommt dieser Spot daher mit einem Produkt, dem ich mehr als skeptisch gegenüberstehe.
Solange ich auch grübele, es fällt mir absolut kein positiver Aspekt zu dieser Werbung ein, sehe ich auch nur im Ansatz, das dieser Spot gleich im Fernsehen erscheinen wird, beginne ich hektisch nach der Fernbedienung zu suchen.
Bloß weg mit diesem grottenschlechten Müll.
Nix für ungut, Fa. Homann.
Bis denne, rispetto
Anm. (ohne direkten Bezug zum Homannspot)
Man sollte vielleicht mal über die perverse Art der Züchtung von Krabben, Shrimps und ähnlichen nachdenken, oder sich darüber einmal genauer informieren.
Wer die Fakten dann kennt, wird auf diese „Spezialitäten“ vielleicht besser verzichten. Die Anmerkung bezieht sich auf alle Produkte mit fernöstlichen Krabben, Shrimps und ähnlichen, unter zweifelhaften Bedingungen gezüchteten Schalentieren, und keineswegs speziell auf den Homann-Krabbensalat!
©Rispetto, auch gepostet für Ciao
Mein Gott, was für einen Schwachsinn müssen wir uns eigentlich noch bieten lassen? Dieser abstruse Werbespot zieht einem wirklich die Schuhe aus.
Na gut, na gut, jetzt erst mal ganz langsam...
Worum geht es?
Um die neue Homann-Kampagne und ihren kläglichen Versuch, ihre, nach meinem Geschmack alles andere als leckeren Fertigsalate besser unters Volk zu bringen.
Eine junge Frau öffnet eine Packung Homann Krabbensalat und zack, ereilt sie der Frischekuss und sie gerät ins Träumen. Träume vom endlosen Meer unwahrscheinlichen Krabbenschwärmen die ihrerseits wahrscheinlich nur davon träumen als Homann Krabbensalat zu enden.
Schöne Werbewelt, hier wird sie mit elementarer Gewalt präsentiert, mit einem Krabbenbrötchen lockt sie sogar noch ihren Liebsten, der mit abwesendem Blick bereit ist für diesen Leckerbissen alles, aber wirklich alles zu tun. Mit Krabbensalat holt man sich Männer an Land. Muss sich Frau mal merken! Mein Gott, das ist der Schwachsinn in Vollendung.
Hier wird keine Plattheit ausgelassen, kein Klischee ist zu abgenudelt um in diesem unsäglichen Machwerk nicht noch bedient zu werden.
Irgendwie ist dieses Ding schon ganz nah an der Satire, Homann verars... Homann.
Und das beworbene Produkt bringt mich noch viel mehr auf die Palme!
Pazifikkrabben, da kann ich doch nur laut lachen. Der Pazifik, das waren mit ziemlicher Sicherheit ehemalige Reisfelder die unzähligen Familien seit Generationen ihr Auskommen sicherten. Jetzt geflutet mit brackigen Dreckwasser beherbergen sie Milliarden von Krabben, Shrimps, oder wie immer man diese Dinger auch nennen will. In überdüngter Jauche dämmern sie ihrem Lebensziel entgegen, verzehrt zu werden von uns dekadenten, übersättigten Europäern.
Geerntet von eben jenen Frauen und Männern, denen vorher die Reisfelder gehört haben und die jetzt mit Billiglöhnen am Existenzminimum leben, vollgepumpt mit den gleichen Antibiotika mit denen auch die bedauernswerten Schalentiere am Leben gehalten werden.
Zugegeben, es ist natürlich nicht Homann, den ich für diese Perversion verantwortlich mache, wir mit unseren häufig wechselnden Essgewohnheiten und Vorlieben für exotisches haben das ja erst in die Wege geleitet. Es geht hier aber ja um meine Eindrücke und Gedankengänge zu einem Werbespot und bei diesem Krabbensalat gehen sie bei mir nun mal genau in diese Richtung.
Nein Homann, dieser Werbespot ist nun wirklich nicht dazu angetan meine Begehrlichkeiten zu wecken. Eher das Gegenteil ist der Fall. Mag sein, weil ich noch nie ein großer Freund von Fertigsalaten war und das beziehe ich durchaus auch auf ähnliche Produkte andere Hersteller.
Platt, dumm und obendrein noch schlecht gemacht kommt dieser Spot daher mit einem Produkt, dem ich mehr als skeptisch gegenüberstehe.
Solange ich auch grübele, es fällt mir absolut kein positiver Aspekt zu dieser Werbung ein, sehe ich auch nur im Ansatz, das dieser Spot gleich im Fernsehen erscheinen wird, beginne ich hektisch nach der Fernbedienung zu suchen.
Bloß weg mit diesem grottenschlechten Müll.
Nix für ungut, Fa. Homann.
Bis denne, rispetto
Anm. (ohne direkten Bezug zum Homannspot)
Man sollte vielleicht mal über die perverse Art der Züchtung von Krabben, Shrimps und ähnlichen nachdenken, oder sich darüber einmal genauer informieren.
Wer die Fakten dann kennt, wird auf diese „Spezialitäten“ vielleicht besser verzichten. Die Anmerkung bezieht sich auf alle Produkte mit fernöstlichen Krabben, Shrimps und ähnlichen, unter zweifelhaften Bedingungen gezüchteten Schalentieren, und keineswegs speziell auf den Homann-Krabbensalat!
©Rispetto, auch gepostet für Ciao
31 Bewertungen, 3 Kommentare
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04.03.2002, 22:07 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich..ohne Worte...
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04.03.2002, 16:00 Uhr von Alusru
Bewertung: sehr hilfreichNicht ärgern nur wundern, lieben Gruß Uschi.
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04.03.2002, 08:59 Uhr von skorpion99
Bewertung: sehr hilfreichIch denke mal, daß die Lebensbedingungen für die Schalen und Krustentiere auch dann nicht erträglicher wären, würden sie speziell für diesen Lebensmittelkonzern gezüchtet, oder produziert, könnte man ja schon fast s
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