Mehr zum Thema Vielfliegerprogramme Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von beutelratte67
In 80 Flügen um die Welt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Da ich beruflich sehr viel durch die Gegend fliege, möchte ich Euch ein sehr praktisches Angebot einmal näherbringen: Das Miles&More-Angebot der Star Alliance.
Zunächst gehören der Star Alliances zahlreiche Fluggesellschaften an, allen voran die Deutsche Lufthansa, United Airlines, Lauda Airlines (die von dem Rennfahrer). Die weiteren Mitglieder sind Air Canada, Air New zealand, ANA (All Nippon Airways), Austrian Airlines, British Midland, Mexicana, Scandinavian Airlines, Singapore Airlines, Thai International, Tyrolean und die brasilianische VARIG.
Die Miles&More-Karte ist nun die Möglichkeit, den Vielflieger an diese Fluglinien zu binden, denn je mehr man mit einer dieser Fluggesellschaften fliegt, umso mehr Meilen hat man auf der Karte und desto mehr Vorzüge kann man genießen. Für Marketing-Experten: Das nennt man 1:1-Marketing.
Nachdem man sich die vorläufige M&M-Karte aus Papier besorgt hat und die ersten 3000 Meilen geflogen ist, erhält man die blaue Plastik-Karte. Ab 50.000 Meilen (oder 40 einzelnen Flügen) erhält man einen höheren Status, man darf sich dann Frequent Traveller (FTL) nennen. Die zugehörige Karte ist silberfarben. Zu den VIPs gehört man spätestens, wenn man 150.000 Meilen oder 120 einzelne Flüge auf dem Konto hat, wobei dies alles innerhalb von 12 Monaten zu erreichen ist. Dann ist man der wichtige Senator. Natürlich hat die Senatokarte eine goldene Farbe. Die angegebenen Zahlen lassen sich relativieren, wenn man Business Class fliegt, denn dann zählen die Flüge oder Meilen doppelt, bei First Class sogar dreifach. Also einfach 25 Mal erste Klasse München-Madrid und zurück, schon ist man Senator... Das Problem ist nur, dass auf den in Europa üblichen Kurz- und Mittelstrecken gar keine erste Klasse angeboten wird, die gibt es nur auf Langstreckenflügen. Also 30 Mal Hamburg-Frankfurt-Hamburg in der Business Class. Ein \'guter Trick\' ist auch, sich einen Zielflughafen auszusuchen, der von seinem Heimatflughafen nicht direkt angeflogen wird, denn es zählen immer die einzelnen Flüge... Ein Beispiel ist etwa Hamburg-Berlin, da gibt es tatsächlich keinen Direktflug.
Bei jedem Flug bekommt man die tatsächlich geflogene Entfernung in Meilen auf der Karte gutgeschrieben, aber mindestens 1000 Meilen. Ich habe zur Zeit genau 273.000 Prämienmeilen in zweieinhalb Jahren angehäuft, da ich nicht einen Flug dabei hatte mit mehr als 1000 Meilen. Prämienmeilen? Ja, Miles&More unterscheidet zwischen Statusmeilen und Prämienmeilen. Die Statusmeilen gelten 12 Monate und von diesen wird abhängig gemacht, welchen Status man hat, also M&M, FTL oder SEN. Statusmeilen können auch nur ausschließlich durch Flüge erworben werden. Im Gegensatz dazu verfallen die Prämienmeilen nicht, wenn man mindestens FTL ist, sonst verfallen sie nach 2 Jahren. Außerdem können Prämienmeilen auch durch andere Dienstleister erworben werden, z.B. durch die Anmietung eines Wagens bei Sixt, durch Buchung einer Übernachtung im Hilton oder Holiday Inn, um nur einige zu nennen, oder durch Kauf einer Musikanlage bei Bang&Olufsen.
Als FTL oder Senator hat man gewisse Vorteile dem 08/15-Flieger gegenüber. Man darf, wenn man Zeit über hat, die entsprechenden Flughafen-Lounges besuchen und kann sich da mit Salzstangen und Keksen eindecken, je nach Lounge auch Weißwurst, belegte Brötchen und Gummibärchen, dazu Getränke bis hin zu frisch gezapften Pils, natürlich alles kostenlos. Weiterhin erhält man als FTL und Senator ein bevorzugtes Mitnahmerecht bei überbuchten Flügen, man darf sich immer in der Schlange für Business Class bzw. First Class einreihen zum Einchecken, auch wenn man nur Economy gebucht hat, das zieht dann häufig neidische Blicke auf sich, wenn die Schlange bei Economy bis aus dem Flughafengebäude sich hinausschlängelt, während man bei First Class sofort bedient wird. Es gibt weitere Vorteile, den FTL-Status zu erlangen, sei es eine mit mehr Personen besetzte Hotline, bei der man telefonisch einchecken kann, wenn man nur Handgepäck hat, eine bevorzugte Behandlung des Gepäcks oder die erhöhte Freigepäckmenge. Auch werden die erflogenen Meilen um 25% erhöht, d.h. bin ich 1000 Meilen geflogen, erhalte ich dafür 1250 Status- und Pämienmeilen gutgeschrieben.
Als Senator gibt es noch ein paar weiter praktische Vergünstigungen: So kann man einer zweiten Person für die Hälfte der Meilen einen Freiflug ermöglichen, man hat eine Sitzplatzgarantie, wenn man bis 48 Stunden vor Abflug bucht, und (jetzt kommts!) man erhält auf sein Meilenkonto einen Dispokredit, man darf also mehr Meilen ausgeben als man zur Zeit hat!
Jetzt habe ich also 273.000 Prämienmeilen. Was kann ich damit anfangen? Ich kann warten, bis ich 1 Million Meilen habe, dann bekomme ich noch einmal eine ganze Reihe Meilen geschenkt. Ok, und dann? Nun, man kann die Meilen auch wieder einlösen, dafür gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Die bekannteste ist wohl, neue Flüge damit zu bezahlen. Für 20.000 Meilen bekomme ich einen innereuropäischen Flug, für 10.000 kann ich einen europäischen Flug von Economy auf Business Class \'upgraden\'. Ich möchte aber demnächst mit meiner Familie (Frau und Sohn) nach Asien fliegen und zwar Business Class. Das kostet mich pro Person 135.000 Meilen, mein Sohn muss also noch auf der Tragfläche sitzen. Hmm, reicht also nicht. Alle drei Economy, das kostet pro Nase 90.000 Meilen. Sieh an, das reicht. Das ist aber auf einer so langen Strecke wirklich ungemütlich und auch nicht empfehlenswert. Wie wäre es so: Ich kaufe mir Economy-Tickets und verwende die Meilen für ein Upgrade, das kostet pro Strecke 40.000 Meilen, hin und zurück also 80.000 Meilen, 3 Personen demnach 240.000 Meilen. Dann erhalte ich außerdem noch die Meilen des Eco-Tickets gutgeschrieben, also ca. 20.000 Meilen hin und zurück, aber leider nur für mich. Ich zahle rund 2000 Euro, gebe 240.000 Meilen aus und erhalte ca. 20.000 Meilen, noch ein paar weitere Flüge und ich habe meinen FTL-Status schon mal sicher. Das hört sich gut an. Alles klar?
OK, es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, seine Meilen auszugeben, alle hier aufzuzählen ist nicht der Platz. Ein paar, die für mich interessant erscheinen: 1 B&O-Fernseher mit DVD-Player für 660.000 Meilen, ein Zeitschriftenabonnement (zwischen 20.000 und 30.000), 1 Bobbycar von Audi für 25.000, ein Mountainbike für 365.000 Meilen. Ob Uhren, Golfschläger, Reisetaschen, Pilotenbrillen, Terminplaner, Plüschtiere, Carrerabahnen, Lenkdrachen, Zeitungen, DVDs oder Kugelschreiber, hier kann man sich - entsprechenden Meilenstand vorausgesetzt - richtig austoben.
Ich habe letztens irgendwo gelesen (leider habe ich die Quelle nicht mehr), dass die Meilen aller Fluggesellschaften zusammen inzwischen bereits einen Wert darstellen, den die Fluggesellschaften gar nicht mehr ableisten können, ohne komplett bankrott zu gehen, wenn die Meilen alle auf einen Schlag eingelöst werden würden. Es gibt bestimmt viele (natürlich extrem wichtige) Manager, die mehrere Millionen Meilen haben, dafür kann man locker mehrfach rund um die Welt fliegen - für nix! Dann kann man sich das schon vorstellen, dass diese Konten durchaus eine Gefahr für die Fluggesellschaften darstellen können. Nicht umsonst steht im Kleingedruckten, dass die Lufthansa sich vorbehält, jederzeit das Vertragsverhältnis kündigen zu können oder das Vielfliegerprogramm beenden zu können. Wenn die das tatsächlich machen, wäre das allerdings schon ein Hammer.
Letzlich stellt gerade die Star Alliances mit dem Flaggschiff (gibt es ein Flaggflugzeug!?) Lufthansa sehr hohe Hürden, um in den Genuss eines höheren Status\' zu gelangen, jedenfalls verglichen mit anderen Vielfliegerprogrammen. Für mich als Noch-Nicht-Super-Vielflieger empfinde ich die gebotenen Leistungen schon als angenehm, allerdings kann ich mich auch noch an Zeiten erinnern, als viele dieser Leistungen Standard für *alle* Fluggäste waren, z.B. kleine Mahlzeiten an Bord. Überfüllte Lounges, Wartezeiten am Telefon und 7-8 stellige Meilenkonten zeigen, dass durchaus einiges an Bedarf an Service vorhanden ist, den speziell die Lufthansa fast vollständig eingestellt hat. An den Stewardessen und dem zumeist freundlichen Bodenpersonal liegt es nicht, dass der Fluggast sich über mangelnden Service beklagt. Die M&M-Karte gibt nur einen Teil dessen zurück, was bei anderen Fluggesellschaften sowieso Usus ist und eigentlich selbstverständlich sein sollte.
Auch wenn man die Angebote der anderen Fluggesellschaften mit der Star Alliance vergleicht, so merkt man, wie sehr Letztere hinterherhinkt. Bei Cathay Pacific, Hongkongs Fluggesellschaft, gibt es seit Neuestem die Möglichkeit, in der Flughafenlounge ein Vollbad zu nehmen! Es fehlt also nur noch die Begleitung...
Fliegende Grüße, Beutelratte
PS: Der Bericht ist auch bei ciao und Dooyoo erschienen
Zunächst gehören der Star Alliances zahlreiche Fluggesellschaften an, allen voran die Deutsche Lufthansa, United Airlines, Lauda Airlines (die von dem Rennfahrer). Die weiteren Mitglieder sind Air Canada, Air New zealand, ANA (All Nippon Airways), Austrian Airlines, British Midland, Mexicana, Scandinavian Airlines, Singapore Airlines, Thai International, Tyrolean und die brasilianische VARIG.
Die Miles&More-Karte ist nun die Möglichkeit, den Vielflieger an diese Fluglinien zu binden, denn je mehr man mit einer dieser Fluggesellschaften fliegt, umso mehr Meilen hat man auf der Karte und desto mehr Vorzüge kann man genießen. Für Marketing-Experten: Das nennt man 1:1-Marketing.
Nachdem man sich die vorläufige M&M-Karte aus Papier besorgt hat und die ersten 3000 Meilen geflogen ist, erhält man die blaue Plastik-Karte. Ab 50.000 Meilen (oder 40 einzelnen Flügen) erhält man einen höheren Status, man darf sich dann Frequent Traveller (FTL) nennen. Die zugehörige Karte ist silberfarben. Zu den VIPs gehört man spätestens, wenn man 150.000 Meilen oder 120 einzelne Flüge auf dem Konto hat, wobei dies alles innerhalb von 12 Monaten zu erreichen ist. Dann ist man der wichtige Senator. Natürlich hat die Senatokarte eine goldene Farbe. Die angegebenen Zahlen lassen sich relativieren, wenn man Business Class fliegt, denn dann zählen die Flüge oder Meilen doppelt, bei First Class sogar dreifach. Also einfach 25 Mal erste Klasse München-Madrid und zurück, schon ist man Senator... Das Problem ist nur, dass auf den in Europa üblichen Kurz- und Mittelstrecken gar keine erste Klasse angeboten wird, die gibt es nur auf Langstreckenflügen. Also 30 Mal Hamburg-Frankfurt-Hamburg in der Business Class. Ein \'guter Trick\' ist auch, sich einen Zielflughafen auszusuchen, der von seinem Heimatflughafen nicht direkt angeflogen wird, denn es zählen immer die einzelnen Flüge... Ein Beispiel ist etwa Hamburg-Berlin, da gibt es tatsächlich keinen Direktflug.
Bei jedem Flug bekommt man die tatsächlich geflogene Entfernung in Meilen auf der Karte gutgeschrieben, aber mindestens 1000 Meilen. Ich habe zur Zeit genau 273.000 Prämienmeilen in zweieinhalb Jahren angehäuft, da ich nicht einen Flug dabei hatte mit mehr als 1000 Meilen. Prämienmeilen? Ja, Miles&More unterscheidet zwischen Statusmeilen und Prämienmeilen. Die Statusmeilen gelten 12 Monate und von diesen wird abhängig gemacht, welchen Status man hat, also M&M, FTL oder SEN. Statusmeilen können auch nur ausschließlich durch Flüge erworben werden. Im Gegensatz dazu verfallen die Prämienmeilen nicht, wenn man mindestens FTL ist, sonst verfallen sie nach 2 Jahren. Außerdem können Prämienmeilen auch durch andere Dienstleister erworben werden, z.B. durch die Anmietung eines Wagens bei Sixt, durch Buchung einer Übernachtung im Hilton oder Holiday Inn, um nur einige zu nennen, oder durch Kauf einer Musikanlage bei Bang&Olufsen.
Als FTL oder Senator hat man gewisse Vorteile dem 08/15-Flieger gegenüber. Man darf, wenn man Zeit über hat, die entsprechenden Flughafen-Lounges besuchen und kann sich da mit Salzstangen und Keksen eindecken, je nach Lounge auch Weißwurst, belegte Brötchen und Gummibärchen, dazu Getränke bis hin zu frisch gezapften Pils, natürlich alles kostenlos. Weiterhin erhält man als FTL und Senator ein bevorzugtes Mitnahmerecht bei überbuchten Flügen, man darf sich immer in der Schlange für Business Class bzw. First Class einreihen zum Einchecken, auch wenn man nur Economy gebucht hat, das zieht dann häufig neidische Blicke auf sich, wenn die Schlange bei Economy bis aus dem Flughafengebäude sich hinausschlängelt, während man bei First Class sofort bedient wird. Es gibt weitere Vorteile, den FTL-Status zu erlangen, sei es eine mit mehr Personen besetzte Hotline, bei der man telefonisch einchecken kann, wenn man nur Handgepäck hat, eine bevorzugte Behandlung des Gepäcks oder die erhöhte Freigepäckmenge. Auch werden die erflogenen Meilen um 25% erhöht, d.h. bin ich 1000 Meilen geflogen, erhalte ich dafür 1250 Status- und Pämienmeilen gutgeschrieben.
Als Senator gibt es noch ein paar weiter praktische Vergünstigungen: So kann man einer zweiten Person für die Hälfte der Meilen einen Freiflug ermöglichen, man hat eine Sitzplatzgarantie, wenn man bis 48 Stunden vor Abflug bucht, und (jetzt kommts!) man erhält auf sein Meilenkonto einen Dispokredit, man darf also mehr Meilen ausgeben als man zur Zeit hat!
Jetzt habe ich also 273.000 Prämienmeilen. Was kann ich damit anfangen? Ich kann warten, bis ich 1 Million Meilen habe, dann bekomme ich noch einmal eine ganze Reihe Meilen geschenkt. Ok, und dann? Nun, man kann die Meilen auch wieder einlösen, dafür gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Die bekannteste ist wohl, neue Flüge damit zu bezahlen. Für 20.000 Meilen bekomme ich einen innereuropäischen Flug, für 10.000 kann ich einen europäischen Flug von Economy auf Business Class \'upgraden\'. Ich möchte aber demnächst mit meiner Familie (Frau und Sohn) nach Asien fliegen und zwar Business Class. Das kostet mich pro Person 135.000 Meilen, mein Sohn muss also noch auf der Tragfläche sitzen. Hmm, reicht also nicht. Alle drei Economy, das kostet pro Nase 90.000 Meilen. Sieh an, das reicht. Das ist aber auf einer so langen Strecke wirklich ungemütlich und auch nicht empfehlenswert. Wie wäre es so: Ich kaufe mir Economy-Tickets und verwende die Meilen für ein Upgrade, das kostet pro Strecke 40.000 Meilen, hin und zurück also 80.000 Meilen, 3 Personen demnach 240.000 Meilen. Dann erhalte ich außerdem noch die Meilen des Eco-Tickets gutgeschrieben, also ca. 20.000 Meilen hin und zurück, aber leider nur für mich. Ich zahle rund 2000 Euro, gebe 240.000 Meilen aus und erhalte ca. 20.000 Meilen, noch ein paar weitere Flüge und ich habe meinen FTL-Status schon mal sicher. Das hört sich gut an. Alles klar?
OK, es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, seine Meilen auszugeben, alle hier aufzuzählen ist nicht der Platz. Ein paar, die für mich interessant erscheinen: 1 B&O-Fernseher mit DVD-Player für 660.000 Meilen, ein Zeitschriftenabonnement (zwischen 20.000 und 30.000), 1 Bobbycar von Audi für 25.000, ein Mountainbike für 365.000 Meilen. Ob Uhren, Golfschläger, Reisetaschen, Pilotenbrillen, Terminplaner, Plüschtiere, Carrerabahnen, Lenkdrachen, Zeitungen, DVDs oder Kugelschreiber, hier kann man sich - entsprechenden Meilenstand vorausgesetzt - richtig austoben.
Ich habe letztens irgendwo gelesen (leider habe ich die Quelle nicht mehr), dass die Meilen aller Fluggesellschaften zusammen inzwischen bereits einen Wert darstellen, den die Fluggesellschaften gar nicht mehr ableisten können, ohne komplett bankrott zu gehen, wenn die Meilen alle auf einen Schlag eingelöst werden würden. Es gibt bestimmt viele (natürlich extrem wichtige) Manager, die mehrere Millionen Meilen haben, dafür kann man locker mehrfach rund um die Welt fliegen - für nix! Dann kann man sich das schon vorstellen, dass diese Konten durchaus eine Gefahr für die Fluggesellschaften darstellen können. Nicht umsonst steht im Kleingedruckten, dass die Lufthansa sich vorbehält, jederzeit das Vertragsverhältnis kündigen zu können oder das Vielfliegerprogramm beenden zu können. Wenn die das tatsächlich machen, wäre das allerdings schon ein Hammer.
Letzlich stellt gerade die Star Alliances mit dem Flaggschiff (gibt es ein Flaggflugzeug!?) Lufthansa sehr hohe Hürden, um in den Genuss eines höheren Status\' zu gelangen, jedenfalls verglichen mit anderen Vielfliegerprogrammen. Für mich als Noch-Nicht-Super-Vielflieger empfinde ich die gebotenen Leistungen schon als angenehm, allerdings kann ich mich auch noch an Zeiten erinnern, als viele dieser Leistungen Standard für *alle* Fluggäste waren, z.B. kleine Mahlzeiten an Bord. Überfüllte Lounges, Wartezeiten am Telefon und 7-8 stellige Meilenkonten zeigen, dass durchaus einiges an Bedarf an Service vorhanden ist, den speziell die Lufthansa fast vollständig eingestellt hat. An den Stewardessen und dem zumeist freundlichen Bodenpersonal liegt es nicht, dass der Fluggast sich über mangelnden Service beklagt. Die M&M-Karte gibt nur einen Teil dessen zurück, was bei anderen Fluggesellschaften sowieso Usus ist und eigentlich selbstverständlich sein sollte.
Auch wenn man die Angebote der anderen Fluggesellschaften mit der Star Alliance vergleicht, so merkt man, wie sehr Letztere hinterherhinkt. Bei Cathay Pacific, Hongkongs Fluggesellschaft, gibt es seit Neuestem die Möglichkeit, in der Flughafenlounge ein Vollbad zu nehmen! Es fehlt also nur noch die Begleitung...
Fliegende Grüße, Beutelratte
PS: Der Bericht ist auch bei ciao und Dooyoo erschienen
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