Meißen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Computer-Macky
Meissen ist ein auf jedenfall ein Besuch wert
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Meissen ist auf jedenfall ein Besuch wert, ob es die Porzellanmanufaktur oder die Albrechtsburg ist und den guten Meissner Wein. Weiterhin findet jedes Jahr ein großes Weinfest statt, das ich jeden Tourist empfehlen kann.
So nun etwas zur Geschichte, seit über 1000 Jahren gibt es an diesem Ort hoch über dem Elbtal (Urstromtal) eine der bedeutendensten Burganlagen . Ein Markgraf, Bischof und ein und ein Burggraf teilten sich schon bald das Gelände auf felsigem Untergrund. Das ging nicht immer reibungslos ab.
Meißen war ein Zentrum der deutschen Könige, vor allem der einflussreichen Wettiner.. Als nahezu sensationell sind die neuen Bauformen zu bezeichnen, die hier erstmals von einem Baumeister angewandt wurden.
So steht das Zellengewölbe für eine bis dahin unbekannte Wölbungstechnik.
Das im Auftrag der Wettiner errichtete Burgschloss, ist eine der schönsten, modernsten und großzügigsten Anlagen, der deutschen Spätgotik. Dresden wurde aber der endgültig Regierungssitz des sächsischen Hofes, dadurch nutzten die Wettiner den Bau nur noch sehr selten.
Heinrich I., war der erste deutscher König, errichtete auf dem Felsen, 928/929 zwischen den Flüssen Triebisch und Meisa eine Burg gegen die Slawen. Er vergab der Burg den Namen Misni, und ist der Gründer der Stadt Meißen.
Zur Geschichte des Meissner Porzellans, sie begann in Dresden, wo Johann Friedrich Böttger (1682 - 1719) Gold herstellen sollte. Das schaffte er aber nicht, aber 1708 entwickelte er das weise Gold, das erste weiße europäische Porzellan, das vom Kurfürsten sehr begehrt wurde. am 6. Juni 1710 wurde vom August der Starke die erste europäische Porzellanmanufaktur auf der Meißner Albrechtsburg eingerichtet.
Es wurde seit 1723 das Markenzeichen, die gekreuzten "Blauen Schwerter" in kobaltblauer Farbe, auf allen Erzeugnissen der Meissner Manufaktur angebracht. Im Jahre 1865 verlegte man den Sitz der Manufaktur ins naheliegende Triebischtal.
In der heutigen Staatlichen Porzellan - Manufaktur Meissen wird in einer Schauhalle eine große Sammlung von historischem, als auch neuzeitlichem Meißner Porzellan ausgestellt. In der Vorführwerkstatt kann sogar bei der Herstellung und Bemalung des Porzellans zusehen. Es sind auch sehr viele Kaufmöglichkeiten vorhanden um das Meissner Porzellan zu erstehen, aber man muss schon eine etwas reichlich gefüllte Geldbörse haben, da das Meissner Porzellan sehr teuer ist.
Auch hat der Weinanbau im Meißen eine über 800 Jahre alte Tradition, im Jahre 1161 wurde der Weinanbau erstmals urkundlich erwähnt. Es waren Mönche, die als erste Winzer, den Weinbau im ganzen Elbtal verbreiteten. Hier werden in der nördlichsten Weinregion Europas die viele unterschiedlichsten Weinsorten angebaut.
Sehr viele Touristen besuchen die Weinregion Sachsen jedes Jahr. Obwohl unser Weinanbaugebiet sehr klein ist. Sachsen aber eine Menge Interessantes zu bieten. Unser kleines Weinanbaugebiet erstreckt sich über 50 km Länge von Seußlitz, Meissen über Radebeul und Dresden bis nach Pillnitz.
Die Rebsorten wachsen auf sehr kalkarmen Böden und zeigen eine gemeinsame Note, sie sind trocken mit unverwechselbarer fruchtiger Säure. Auf Steilhängen und recht schwer zugänglichen Weinbergen, wachsen und gedeihen die sehr anerkannten Meissener Weine.
Es sind vorwiegend der Müller-Thurgau, aber auch Goldriesling, Gutedel, Weißburgunder, Grauer Burgunder, Riesling, und Kerner.
Empfehlenswerte Weinlokale sind Vincenz Richter an der Frauenkirche oder die Probierstuben der Sächsischen Winzergenossenschaft e.G.
Man kann aber auch mit dem Fahrrad die Meissner Umgebung erkunden. Es führt parallel elbabwärts ein Radweg, viele kleine Weindörfer laden entlang zum verweilen ein. Auch ein Ausflug in das Spaargebirge steht nichts im Wege am Boselweg, entlang von den Weinbergen und kleinen Winzerhäuschen, erreicht man nach kurzer Zeit die Boselspitze, von der aus eine sehr gute Aussicht in das obere Elbtal möglich ist.
Also abschließend möchte ich euch an das Herz legen, besucht doch mal meine Heimatstadt und probiert mal den köstlichen Meissner Wein oder besucht die Porzellan-Manufaktur.
Mario
So nun etwas zur Geschichte, seit über 1000 Jahren gibt es an diesem Ort hoch über dem Elbtal (Urstromtal) eine der bedeutendensten Burganlagen . Ein Markgraf, Bischof und ein und ein Burggraf teilten sich schon bald das Gelände auf felsigem Untergrund. Das ging nicht immer reibungslos ab.
Meißen war ein Zentrum der deutschen Könige, vor allem der einflussreichen Wettiner.. Als nahezu sensationell sind die neuen Bauformen zu bezeichnen, die hier erstmals von einem Baumeister angewandt wurden.
So steht das Zellengewölbe für eine bis dahin unbekannte Wölbungstechnik.
Das im Auftrag der Wettiner errichtete Burgschloss, ist eine der schönsten, modernsten und großzügigsten Anlagen, der deutschen Spätgotik. Dresden wurde aber der endgültig Regierungssitz des sächsischen Hofes, dadurch nutzten die Wettiner den Bau nur noch sehr selten.
Heinrich I., war der erste deutscher König, errichtete auf dem Felsen, 928/929 zwischen den Flüssen Triebisch und Meisa eine Burg gegen die Slawen. Er vergab der Burg den Namen Misni, und ist der Gründer der Stadt Meißen.
Zur Geschichte des Meissner Porzellans, sie begann in Dresden, wo Johann Friedrich Böttger (1682 - 1719) Gold herstellen sollte. Das schaffte er aber nicht, aber 1708 entwickelte er das weise Gold, das erste weiße europäische Porzellan, das vom Kurfürsten sehr begehrt wurde. am 6. Juni 1710 wurde vom August der Starke die erste europäische Porzellanmanufaktur auf der Meißner Albrechtsburg eingerichtet.
Es wurde seit 1723 das Markenzeichen, die gekreuzten "Blauen Schwerter" in kobaltblauer Farbe, auf allen Erzeugnissen der Meissner Manufaktur angebracht. Im Jahre 1865 verlegte man den Sitz der Manufaktur ins naheliegende Triebischtal.
In der heutigen Staatlichen Porzellan - Manufaktur Meissen wird in einer Schauhalle eine große Sammlung von historischem, als auch neuzeitlichem Meißner Porzellan ausgestellt. In der Vorführwerkstatt kann sogar bei der Herstellung und Bemalung des Porzellans zusehen. Es sind auch sehr viele Kaufmöglichkeiten vorhanden um das Meissner Porzellan zu erstehen, aber man muss schon eine etwas reichlich gefüllte Geldbörse haben, da das Meissner Porzellan sehr teuer ist.
Auch hat der Weinanbau im Meißen eine über 800 Jahre alte Tradition, im Jahre 1161 wurde der Weinanbau erstmals urkundlich erwähnt. Es waren Mönche, die als erste Winzer, den Weinbau im ganzen Elbtal verbreiteten. Hier werden in der nördlichsten Weinregion Europas die viele unterschiedlichsten Weinsorten angebaut.
Sehr viele Touristen besuchen die Weinregion Sachsen jedes Jahr. Obwohl unser Weinanbaugebiet sehr klein ist. Sachsen aber eine Menge Interessantes zu bieten. Unser kleines Weinanbaugebiet erstreckt sich über 50 km Länge von Seußlitz, Meissen über Radebeul und Dresden bis nach Pillnitz.
Die Rebsorten wachsen auf sehr kalkarmen Böden und zeigen eine gemeinsame Note, sie sind trocken mit unverwechselbarer fruchtiger Säure. Auf Steilhängen und recht schwer zugänglichen Weinbergen, wachsen und gedeihen die sehr anerkannten Meissener Weine.
Es sind vorwiegend der Müller-Thurgau, aber auch Goldriesling, Gutedel, Weißburgunder, Grauer Burgunder, Riesling, und Kerner.
Empfehlenswerte Weinlokale sind Vincenz Richter an der Frauenkirche oder die Probierstuben der Sächsischen Winzergenossenschaft e.G.
Man kann aber auch mit dem Fahrrad die Meissner Umgebung erkunden. Es führt parallel elbabwärts ein Radweg, viele kleine Weindörfer laden entlang zum verweilen ein. Auch ein Ausflug in das Spaargebirge steht nichts im Wege am Boselweg, entlang von den Weinbergen und kleinen Winzerhäuschen, erreicht man nach kurzer Zeit die Boselspitze, von der aus eine sehr gute Aussicht in das obere Elbtal möglich ist.
Also abschließend möchte ich euch an das Herz legen, besucht doch mal meine Heimatstadt und probiert mal den köstlichen Meissner Wein oder besucht die Porzellan-Manufaktur.
Mario
27 Bewertungen, 1 Kommentar
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14.04.2002, 11:40 Uhr von DrDuke
Bewertung: sehr hilfreichNe sehr alte Stadt im gegensatz zu der STadt wo ich drüber berichtet hab
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