Menschen Allgemein Testbericht

No-product-image
ab 8,97
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

Erfahrungsbericht von Juliane18

Mobbing in der Schule

Pro:

-

Kontra:

Mobbing ist das Letzte

Empfehlung:

Nein

Zu dem Themenbereich \"Menschen\" fällt mir das Thema \"Mobbing\" ein.
An dieser Stelle möchte ich meine Facharbeit zum Thema \"Mobbing in der Schule\" prädentieren. Dabei wird ganz klar meine Meinung deutlich und außerdem kann man sich durch meinen Beitrag über dieses Theama informieren.

Die Frage, warum ich mich in meiner Facharbeit für das Thema „Mobbing in der Schule“ entschlossen habe, ist gar nicht so leicht zu beantworten.
Also, erstmal habe ich mir Gedanken zu unserem Hauptthema „Angst und Stress“ gemacht. Dabei bin ich im Internet zufällig auf das Thema „Mobbing“ gestoßen. Es hat mich sofort interessiert, weil das ein Thema ist, das eigentlich jeden etwas angeht.
Im Laufe der Schulzeit ist jeder mehr oder weniger mit Gewalt und speziell Mobbing in Berührung gekommen.
Gerade in der heutigen Zeit nimmt diese Gewalt und der Psychoterror an unseren Schulen zu. Natürlich gibt es diesen Stress nicht nur in der Schule, sondern auch in der Berufswelt bzw. es gibt ihn immer dort, wo viele Menschen aufeinander treffen und es eine Art von Konkurrenzdenken gibt.
Die Schulzeit ist meistens die Zeit, in der dieser Stress beginnt. Schon im Kindergarten gibt es leichte Anzeichen von Mobbing, was sich im Laufe der Grundschulzeit und in den weiter führenden Schulen verstärkt.
Da meine Mutter Grundschullehrerin ist, bekommt sie aus erster Hand die Zankereien unter den Kindern mit und erzählt mir davon. Dadurch habe ich auch einen persönlichen Bezug zu diesem Thema und das verstärkt mein Interesse.
Mein Ziel ist es, die Leute darüber aufzuklären, dass Mobbing etwas ist, was man nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Es wird von den meisten Menschen nämlich nicht so gefährlich eingestuft, wie es im Endeffekt ist. Sie wissen meistens gar nicht, dass Beschwerden, wie Gedächtnisstörungen, Selbsttötungsgedanken und Verfolgungswahn auf Mobbing zurück zuführen sind. Doch warum gibt es diesen Terror und welche Ursachen hat er? Mit diesen Fragen möchte ich mich u.a. befassen.
Im Mobbing Prozess spielen neben den Betroffenen auch noch die Eltern und Lehrer eine besonders wichtige Rolle. Sie befinden sich meistens in Situationen, die ihnen nicht gewachsen sind. Doch irgendwie müssen sie sich in diesen unangenehmen Situationen verhalten, und ob dieses Verhalten richtig oder falsch ist, möchte ich auch an ein paar Beispielen verdeutlichen.
Außerdem möchte ich noch mögliche Bewältigungstechniken erläutern. Welche gibt es und wie sind ihre Bewältigungsvorschläge?
Um zu erfahren, wie nun die Leute über das Thema „Mobbing in der Schule“ denken, werde ich eine Umfrage machen.

Die Bedeutung von Mobbing:
Das Wort „Mobbing“ stammt von dem englischen Verb „to mob“ ab und bedeutet soviel wie „anpöbeln“. Es ist ein relativ neuer Begriff, der erst vor ein paar Jahren den Psychoterror konkretisieren sollte. Dieser Terror besteht aus Erpressungen, Beleidigungen, Demütigungen aber vor allem aus Gewaltanwendungen gegenüber Menschen. (vgl. Fliegel, Steffen: Mobbing in der Schule)
Mobbing ist eine Art von Machtmissbrauch und steht für „böswillige und bewusste Handlungen, die zum Ziel haben, den Mitschüler oder Mitschülerin fertig zu machen.“(Fliegel, Steffen: Mobbing in der Schule) Diese Gewalttätigkeiten werden über mehrere Wochen angewendet und können sich bis zu einigen Jahren hinziehen, wobei das Opfer täglich gemobbt wird. Außerdem ist er immer der Sündenbock, d.h. bei jeder Kleinigkeit die schief geht, wird die Schuld auf ihn geschoben, auch wenn er nichts damit zu tun hat.
Überall wo systematisch gemobbt wird, entstehen Stress, Nervosität und Krankheiten und weder für den Betroffenen, den Mobber oder den Außenstehenden ist die Situation leicht zu bewältigen. Ziel von Mobbingaktionen ist die Ausgrenzung einzelner Mitschüler aus der Klassengemeinschaft.
Das folgende Fallbeispiel soll noch mal die Bedeutung von Mobbing verdeutlichen:
„Die 10-jährige Sandra berichtet von Schikanen in ihrer neuen Klasse seit Anfang des Schuljahres: Zwei Mädchen aus ihrer Klasse sprechen nicht mehr mit ihr, ignorieren sie und verbreiten Gerüchte, und mittlerweile wird sie von der ganzen Klasse gemobbt. Ihre Mitschüler meiden sie in den Pausen, es werden „böse“ Sprüche gerufen und im Unterricht werden ihre Aussagen als „dumm“ bewertet. Sandra wird in der Mädchengruppe isoliert und wenn sie versucht, auf ihre Mitschüler zuzugehen, schieben diese ihren Tisch in eine Ecke des Klassenzimmers.
Die Schikanen dauern bereits 2 Monate an und finden jeden Tag statt. Sandra hat große Panik davor, sich am Unterricht zu beteiligen, was zu einer Verschlechterung ihrer mündlichen Leistungen geführt hat. Sie hat große Schwierigkeiten dem Unterricht konzentriert zu folgen und hat immer häufiger Schweißausbrüche.
Sandra hat versucht, mit ihrer Klassenlehrerin zu reden, aber diese meint, Sandra würde zu überempfindlich reagieren. Ferner behauptet die Lehrerin, nichts von den „sogenannten“ Schikanen bemerkt zu haben.“ (http://mobbing.emp.paed.uni-muenchen.de)
Wie man an dem Beispiel erkennen konnte, wird Sandra durch „verbales Mobbing“ gemobbt. Bei dieser Form des Mobbings werden Kinder durch Wörter fertig gemacht. Andere Formen sind das „stumme Mobbing“ und die „körperliche Gewalt“. Näheres zu den verschiedenen Arten von Mobbing wird auf Seite 4 deutlich.
„Laut einer Statistik wird an deutschen Schulen mindestens einer von zehn Schülern ernsthaft schikaniert und mehr als einer von zehn schikaniert selber.“(Fliegel, Steffen: Mobbing in der Schule)
Diese Statistik spiegelt die knallharte Realität an unseren Schulen. Lehrer allerdings wollen meistens nicht zugeben, dass es an ihrer Schule Mobbing gibt. Sie verdrängen es.


Die Ursachen von Mobbing:
Warum gibt es Mobbing unter Kindern? Es gibt viele Ursachen, oft jedoch liegt ein Konflikt vor, der sich zu einem „Dauerkonflikt“ entwickelt. Und der Auslöser muss noch nicht mal gravierend sein, es reicht selbst ein kleiner Streit aus. Man macht sprichwörtlich „eine Mücke zum Elefanten“.
Die Ursachen für Mobbing gibt es seit es Schulen gibt. Andere Kleidung, andere Nationalität, andere Kultur, anderes Aussehen, andere Hautfarbe, andere Religion und auch Behinderungen gehören zu den typischen Mobbing Auslösern. Alles was „anders“ oder „fremd“ ist wird kritisiert und fertig gemacht. Auch Kinder im Grundschulalter haben Vorstellungen darüber, was „Normal“ ist. Und ein anderes Kind, dass diesen Klischeevorstellungen nicht gerecht wird, ist komisch und demnach „anders“. Bekannte Mobbingopfer sind die „Streber“, „Schwänzer und „Dummen“.
„Gemobbt wurde und wird, wer bestimmte Verhaltensweisen oder Eigenschaften egal ob physisch oder psychisch, an den Tag legt.“ (www.infoquelle.de)
Für weitere Ursachen von Mobbing spielt auch noch die materielle und familiäre Situation eine Rolle. Für Kinder in der Grundschule ist es zum Beispiel sehr wichtig das neuste Spielzeug zu haben, denn wer es hat ist „in“ und wer es nicht hat ist „out“ und ist gefährdet, gemobbt zu werden.
Was die familiäre Situation angeht, war es früher normal Mutter und Vater zu haben, doch wenn man sich die hohen Scheidungsraten ansieht, ist auch dieses nicht mehr normal. Alles, was demnach für den Mobbingprozess wichtig ist, ist der Luxus, in dem man wohnt. Kinder, die zum Beispiel in einer Sozialhilfewohnung wohnen, werden eher gemobbt als Kinder, die in einem eigenen Haus leben.
Ein anderer Faktor, sind die Lehrer. In Schulklassen, in denen „gestörte Lehrer-Schüler-Beziehungen“ herrschen, verschlechtert sich das Verhältnis der Schüler untereinander. Der Lehrer stellt einen Schüler bloß und gibt denjenigen somit der Häme der Klassengemeinschaft preis. Der Schüler ist sprichwörtlich „vogelfrei“.
Doch die Ursache, die im Laufe der Zeit immer wichtiger wurde, ist die Kleidung. „Spätestens ab der 5. oder 6. Klasse müssen Markennamen auf Hosen, Rucksäcken, Turnschuhen und anderen Kleidungsstücken stimmen.“ (.www.infoquelle.de)
Kleidung ist bereits ein sozialer Indikator, der für Jugendliche von sehr großer Bedeutung ist. Die richtige Kleidung gilt u.a. als Erkennungszeichen und schafft Solidarität. Die Jugendlichen fühlen sich selbstbewusster, wenn sie wissen, dass sie „dazu“ gehören. Doch es gibt immer noch Jugendliche, die sich diese Markenartikel aus nicht leisten können. Nicht selten werden diese Jugendlichen dann zu Außenseitern.
„Hier schließt sich wieder der Kreis: Da viele Eltern ihren Kindern, die in der Regel teureren Kleidungsstücke aus finanziellen Gründen nicht kaufen können, wird der sozialökonomische Familienstatus eventuell schnell zur Mobbing-Grundlage.“(Karl E. Dambach: Mobbing in Schulklassen)
Aber nicht immer muss die Ursache für Mobbing bei dem Gemobbten selbst liegen. Zum Beispiel muss ein Kind immer andere schlagen, um sich selbst zu behaupten. Dieser hat kaum Selbstbewusstsein und kommt nur mit seinem Leben klar, indem er seine Aggressivität an anderen Kindern auslässt.
Wie man erkennen konnte, gibt es viele verschiedene Ursachen von Mobbing. Doch eine Gruppe, zu der man sagen kann, das sind die typischen Mobbingopfer, gibt es nicht. Jeder kann gemobbt werden. Es gibt nur einige Kinder, die weitaus mehr gefährdet sind ein Mobbingopfer zu werden als andere.

Die Handlungen und verschiedenen Arten von Mobbing:
Hat man sich erstmal ein Opfer ausgesucht, kann bzw. wird es über Jahre hinweg terrorisiert.
Bei den Terrorhandlungen unterscheidet man zwischen den passiv/ psychischen Handlungen und den aktiven/ körperlichen Handlungen. (vgl. Fliegel, Steffen: Mobbing in der Schule)
Die passiv/ psychischen Handlungen passieren auf der verbalen Ebene. Dieses geschieht sowohl auf dem Schulhof als auch im Unterricht selbst. Die Mobber rufen laut „bissige“ Bemerkungen, wie „Das kannst du sowieso nicht!“ etc. durch den Raum, was für den Betroffenen dann erst recht unangenehm ist. Eine mildere Form vom verbalem Mobbing ist das Lästern hinter dem Rücken, was sicherlich jeder kennt, doch meistens geschieht alles laut und direkt.
Die Mobber grenzen Schüler und Schülerinnen aus, halten ihnen Informationen vor und lachen sie aus. Besonders schlimm für die Betroffenen sind die verletzenden Bemerkungen, die ungerechten Anschuldigungen und das Erfinden von Gerüchten über sie. Als wenn das noch nicht reichen würde, kommen noch die Verpetzungen und das Ignorieren hinzu.
Mit Ignorieren bezeichnet man ein langes „Nichtsprechen“ mit dem Opfer und dieses ist das bekannte „stumme Mobbing“. Hierbei wird sich um den Betroffenen überhaupt nicht gekümmert. Er wird einfach links liegen gelassen. Es ist also ein „Stillschweigendes Verachten“ (Fliegel, Steffen: Mobbing in der Schule). Dieses nicht Beachten eines Kindes ist in den meisten Klassen schon alltäglich. Doch, wenn man kontinuierlich mit Jemanden nicht spricht, fühlt sich dieses Kind gedemütigt.
Alle passiv/ psychischen Handlungen wirken auf den Betroffenen diskriminierend und verletzend. Sie sind meistens nicht in der Lage sich diesen Handlungen zu entziehen oder sogar zu wehren. Mobbing beginnt fast immer mit dem verbalen Mobbing. Am Anfang dieses Prozesses versuchen sich die Opfer mehr oder weniger noch zu wehren. Doch sobald sie bemerken, dass sie keine Chance haben, geben sie auf und sind leicht gefundenes Fressen für ihre Peiniger. (vgl. Fliegel, Steffen: Mobbing in der Schule)
Die wohl schlimmste Art des Mobbings ist die körperliche Gewalt. Zu den aktiv/ körperlichen Mobbinghandlungen gehören u.a. die Erpressung von Schutzgeldern, Diebstahl und Beschädigungen von Gegenständen, die dem Opfer gehören. Außerdem das Beschädigen und Stehlen von Kleidungsstücken und Schulmaterial. Auch das anfängliche „Knuffen“ auf den Gängen kann zu brutalen Schlägen auf dem Pausenhof werden. Und sogar vor sexuellen Belästigungen machen die Mobber nicht halt. Unter die körperlichen Aktivitäten fällt sowohl das Verprügeln als auch das typische „Schüler-in-die-Mülltonne-stecken“. Gerade an den körperlichen Schädigungen wird die Gefahr von Mobbing nochmals deutlich.
Bei beiden Formen, wird die Würde des Menschen angegriffen und verletzt. Besonders bei den körperlichen Gewaltanwendungen machen sich die Mobber strafbar.

Auswirkungen und Folgen :
Für den Betroffenen:
In den meisten Mobbingfällen sprechen die Kinder weder mit den Lehrern noch mit den Eltern. Sie haben Angst als Verräter oder Petze dazustehen und noch mehr gemobbt zu werden. Folglich haben sie Angst vor einer Bestrafung der Mobber.
Eltern und Lehrer können schon früh die Anzeichen erkennen, wenn es sich um Mobbing handelt. Es gibt Warnzeichen, wie zum Beispiel: die Kinder wollen nicht mehr in die Schule, sie klagen häufig über Kopfschmerzen oder ihre Leistungen lassen rapide nach.
Die Folgen des Mobbingprozesses sind weit gefächert und abgestuft. Die ersten Folgen von Mobbing sind bei den Opfern oft Schulangst, Leistungsabfall, Schwänzen, Isolation, schwindendes Selbstwertgefühl und psychosomatische Beschwerden. (vgl. www.infoquelle.de)
Als langfristige Folgen kann es neben den psychosomatischen Beschwerden auch zu psychischen Erkrankungen kommen. Die häufigsten Krankheiten sind Konzentrations-probleme, Gedächtnisstörungen, Schlaflosigkeit, Alpträume, Hektik, Ratlosigkeit, Selbstzweifel und Selbstunsicherheit. (vgl. www.infoquelle.de)
Die Selbstzweifel enden bei besonders starken Mobbing in Weinkrämpfen, Antriebslosigkeit und schlimmen Depressionen. Diese Opfer leiden an paranoiden Zuständen und falls sie keine Depressionen haben, so leiden sie häufig an Verfolgungswahn.
Die wohl schlimmste Folge ist der Selbstmord. „Experten schätzen, dass etwa 20% der jährlichen Selbstmordfälle durch Mobbing ausgelöst werden.“ (Fliegel, Steffen: Mobbing in der Schule“)
Gemobbte Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren gehören nicht zu den Selbstmördern. Selbstmordgedanken sowie schlimme Depressionen beginnen meistens erst ab dem 14.Lebensjahr und dann muss auch schon schlimmstes Mobbing vorliegen.

Für die Täter:
Mobbing in der Schule wird nicht nur für die Betroffenen negative Folgen für den weiteren Lebensweg haben, sondern auch für die Täter. Oft sind nämlich die Täter noch unbeliebter als die Opfer. Die anderen Kinder sagen allerdings nichts gegen sie, weil sie auch Angst vor ihnen haben. Sie spiegeln die bekannten Mitläufer wieder.
Wer in der Grundschule schon mobbt, schafft es meistens nicht, sich in eine normale Gesellschaft zu integrieren. Die Mobber sind gewohnt, immer etwas besseres zu sein als andere. „Sie können sich oft nur auf Kosten anderer profilieren, sind sie auf sich selbst gestellt „versagen“ sie oft“ (www.infoquelle.de) Sie haben also ein fehlendes „Gerechtigkeitsbewusstsein“ (Fliegel, Steffen: Mobbing in der Schule). Wenn diese Erkenntnis nicht korrigiert wird, dann ist der Ausgangspunkt für eine kriminelle Karriere perfekt.
Die Mobber selbst wissen meistens gar nicht, dass sie „keine Ahnung“ von Gleichberechtigung haben. Wenn sie jemanden mobben, dann haben sie oft noch nicht einmal ein schlechtes Gewissen.

Die Bewältigungen im Sinne von Gesprächen:
So vielfältig die Ursachen und Folgen sind, so vielfältig sind auch die Lösungen.
Um überhaupt erst mit der Suche nach Lösungen anzufangen, müssen sich Eltern und auch Lehrer bewusst sein, dass es sich um Mobbing handelt. Viele sagen nämlich sobald sie einen Fall von Mobbing erkennen, es sei harmlos und werde sich mit der Zeit wieder legen. Dieses Verhalten ist falsch. Man sollte schon im Voraus mit „Anti-Mobbing-Strategien“ an den Schulen beginnen. Zum Beispiel gibt es auch Mobbingvorträge auf Elternabenden.
Also heißt die 1.Lösung „Hinschauen und Handeln! Das gemeinsame Handeln in der ganzen Schule ist von größerer Wirkung als die Einzelaktion in den verschiedenen Klassen.“ (Fliegel, Steffen: Mobbing in der Schule)
Viele Opfer schämen sich, dass sie gemobbt werden und geben es letztendlich nicht zu. Es ist ihnen peinlich zu sagen, XY macht mich jeden Tag in der Schule fertig. Die Opfer leiden also still vor sich hin. Doch diese Schüler müssen sich an eine erwachsene Person wenden und von dem Mobbing-Geschehen erzählen. Die ausgewählte Person sollte dieses Gespräch ernst nehmen, denn sonst wird das Opfer noch mehr verunsichert.
Lehrer und Lehrerinnen spielen im Mobbingprozess eine besonders wichtige Rolle. Sie können die Opfer dazu ermutigen, über ihre Probleme zu sprechen. Sie sollten demnach die Opfer unterstützen und beschützen. Außerdem müssen sie auch die Täter zur Rede stellen. Lehrer sowie Eltern sollten auch schon die Warnsignale wahrnehmen, damit sie rechzeitig reagieren können. Sie sollten nicht einfach die Augen schließen und denken: „Das wird schon vorbei gehen.“
Liegt nun ein besonders ernster Mobbingfall vor, sollte man professionelle Hilfe suchen. Informationen und Hilfe bekommt man bei allen schulpsychologischen Beratungsstellen. Auskunft darüber erteilen Schulen und Jugendämter. Außerdem gibt es sogenannte Mobbingtelefone, die durch Beratung und Gesprächen, dem Betroffenen und dessen Eltern helfen können. Desweiteren wechseln die Kinder oft die Schule, sobald Mobbing vorliegt. Dieses hat allerdings nur dann Sinn, wenn die Eltern sowie das Kind bereits professionelle Hilfe bekommen. Ansonsten ist es nicht selten der Fall, das an der neuen Schule das selbe Spiel von vorne losgeht. Besser wäre es, den Konflikt an der alten Schule auszutragen. „Sind Mobbing-Probleme erkannt, hilft es wenig Täter zu ermahnen oder Opfer gar aus der Schule zu nehmen. Mobbing muss Thema der Klasse und der Schule werden. Der Konflikt muss ausgetragen werden.“( Fliegel, Steffen: Mobbing in der Schule)
Sobald man psychische oder psychosomatische Schäden bei den Kindern erkennen kann, sollten sie zu einem Kinderpsychologen geschickt werden. Dieser kann am besten beurteilen, in welcher Situation sich das Kind befindet und wie man mit ihm umzugehen hat.

Ich hoffe, der Hauptteil der Facharbeit hat euch gefallen und war informativ!

Eure Juliane

17 Bewertungen