Menschen Allgemein Testbericht

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Erfahrungsbericht von MCJ

Schattenbewegung

Pro:

Das ist die Wahheit

Kontra:

Keine Einwände

Empfehlung:

Ja

Einleitung

Stille...

In einem Augenblick der Stille träume ich in voller Hoffnung davon gesehen zu werden. In diesen dauerhaften Zustand in dem ich mich befinde spüre ich eine unendliche Tiefe und schmerzhafte Traurigkeit, eine Traurigkeit die ich mir sogar selbst bewusst Gedanklich zufüge. Mir selbst Traurigkeit zufügen? Wie soll das gehen? Ich sollte mich trauen mich zu zeigen, denn ich möchte gesehen werden und die Aufmerksamkeit auf mich lenken. Ich denke dass ich nicht der einzige Mensch bin, der Einsam und alleine ist. Ich befinde mich schon lange in dieser Enge und Einsamkeit. Diese Einsamkeit macht mich krank. Es wäre schön in einer Liebesbeziehung zu leben. Die fehlende Zuneigung und Geborgenheit ist ein fehlendes Glied der Kette. Viele Menschen sehnen sich danach nicht alleine zu sein und Zusammen glücklich zu werden, aber weil wir alle alleine sind fühlen wir uns irgendwie unglücklich und wer unglücklich ist lacht nicht.

Wenn ich durch die Straßen gehe begegnen mir Menschen und ich gehe an diesen Menschen vorbei. Ich sehe diesen Menschen und die Menschen sehen mich. Ich stelle fest wie Unzufrieden ich bin und wie die Menschen die mir begegnen in einer gleichen Situation sind, aber auch anders sein können zumindest glücklich. Wie kann ich mich ändern? Wie gerne wünsche ich mir Kontakt zu anderen Menschen, Freunde eine tolle Beziehung, eine große Liebe, gesellschaftliche Anerkennung, obwohl gesellschaftliche Anerkennung ist mir nicht so wichtig. Wichtiger sind mir Freunde und die große Liebe in mein Leben die ich leider bis heute noch nicht gefunden habe. Ich möchte einfach nur Sichtbar sein. Sehnsuchtsvoll wandere ich zwischen zwei Welten, beständig auf der Suche nach einem Weg auf dem ich mich den Menschen annähern kann. Immer wieder möchte ich diesen weg wagen, aber wieder schaffe ich es nicht. Umso mehr ich darüber nachdenke, umso mehr glaube ich, dass ich Angst davor habe aus dieser Dunkelheit auszubrechen. Angst der Einsamkeit zu entfliehen. Angst den ersten Schritt zu wagen. Soweit ist es schon gekommen, dass die Einsamkeit mich erdrückt und gefangen hält.

Das niemand mich sieht

liegt daran, dass es verschiedene Seite gibt, die ich betrachten muss. Einen besonders großen Teil der Gesellschaft will mich nicht sehen, weil sie mit besonderen Situationen nicht umgehen können oder überfordert sind, weil es ihnen vielleicht peinlich sein könnte. Angst vor einer Konfrontation. Angst ins Gespräch zu kommen. Einen großen Teil der Gesellschaft gibt sich selbst nicht die Chance herauszufinden, wie ich oder andere oder sie selbst sind.
Sie kennen mich nicht, aber klagen mich an, weil sie gehört haben dass ich ein schlechter Mensch bin. Oder weil ich zu viel Gewicht habe, oder nicht dem Idealen entspreche. Aber was sind Ideale, eine gute Figur, das Aussehen, Geld? Sie schauen weg als hätte ich eine schlimme ansteckende Krankheit. Diejenigen in der Gesellschaft glauben in ihrer übergeordneten Rolle besser zu sein, sie haben alles in ihren Leben erreicht was sie nur erreichen konnten. Familie, Kinder ein Dach über den Kopf, ein Auto. Reicht das aus um glücklich zu sein? Glücklich sind wir nur dann, wenn wir uns unsere Wünsche hingeben. Das Glück in mir wäre mit einem Menschen an meiner Seite leben zu dürfen. Jeder Mensch hat das Recht glücklich zu sein, aber sie lenken von sich ab, weil ein jeder sich selbst nicht zugibt dass Fehler machen auch menschlich ist.

Wir Menschen laufen tagtäglich an uns vorbei und nehmen uns nicht wirklich wahr manche schauen beim vorbei gehen auf den Boden und sehen ihr Gegenüber nicht einmal in die Augen und wenn das doch passiert so ist es nur für ein kurzen Augenblick, ohne den Menschen wirklich wahrzunehmen schon in wenigen Augenblicken eines Blickkontaktes das Ideal zu erkennen ist fasst unmöglich. Gerade Vermutetes führt zu Missverständnissen. Menschen haben eine Vergangenheit, und aus dieser Vergangenheit entsteht ein Geheimnis auch das könnte ein Grund der Angst sein sich so zu zeigen sich so zu erkennen zu geben. Weil man sich einreden könnte, die andere Seiten will von einem nichts wissen und es gäbe Verständnis. Doch es ist ein selbstgeschaffenes Gefängnis

Es gibt so unendlich viel Misstrauen unter den Menschen, ein Misstrauen, der mich dazu bewegt nicht aus dem Schatten der Dunkelheit zutreten. Ich glaube, dass ich, wenn ich alleine bin, mir nie eine Chance geben kann aus dem nicht Vorhandensein selbst anzukämpfen, um entscheiden zu können, wirklich gesehen zu werden. Es ist nur ein Glaube und dennoch scheint es mir relativ leicht zu sein, nicht gesehen werden zu wollen. Aber über eine Zeit hinweg wandle ich wie in ein Labyrinth durch diese Dunkelheit und finde plötzlich den Ausgang nicht.

Am Anfang war es noch sehr einfach gewesen aus diesem Ausgang auszubrechen und ein Weg in die Normalität zu finden. Am Anfang ist immer alles ganz einfach, aber mit der Zeit schließt sich der Kreis der Dunkelheit und ich bin in dieser unendlichen Tiefe gefangen. Wie grässlich die Einsamkeit sein kann, alleine und verlassen, denn Tränen nahe. Ich sehe die Menschen an mir vorbeiziehen. Ich breite meine Arme aus und schreie: „Warum sieht ihr mich nicht?“ „ Ihr müsst mich doch sehen“ Ein innerer Ruf nach Verzweiflung. Ich kann mich nicht bewegen bin starr.

Was könnte es noch sein, als das alleinige Misstrauen gegenüber Menschen die tagtäglich an mir vorbei ziehen. Vielleicht wollen sie mich sehen. Vielleicht wollen sie mir sogar helfen. Ich will es aber nicht zulassen, geholfen zu werden weil ich Angst vor einer Enttäuschung habe, weil es unter anderen auch dazu führen kann, dass es Menschen gibt, die mich benutzen wollen, weil sie alles besser meinen zu wissen. Ich möchte dass man mich nicht sieht, weil es Situationen gibt indem manche Menschen meinen aus Neid mich schlecht machen zu müssen. Ich fühle mich unter diesen Druck zu sehr angreifbar. Mit der Zeit komme ich zu dem Schluss, dass es niemanden gibt, von dem ich erwarten könnte, dass man es mit mir ehrlich meinen könnte. Das macht mich dennoch unweigerlich einsam und lässt in mir einem tiefen Schmerz hervorrufen. Es treten mit der Zeit immer mal ein paar Tränen hervor, die ich nicht wirklich kontrollieren kann.

Der Schmerz alleine zu sein und nicht gesehen zu werden ist kaum zu ertragen. Und ich weis dass ich sogar selbst die Schuld daran zu tragen habe, denn ich habe ein Misstrauen geschaffen. Ich selbst habe mir das Messer an die Kehle gesetzt. Ich weiß eigentlich nicht wirklich was ich will. Manchmal ist es mir egal, ob ich stark oder sogar schwach bin. Es entsteht ein ständiger Kampf in mir selbst, dieser Kampf bedeutet für mich ein Misstrauen auf allen Ebenen. Enttäuschungen wirken zu groß. Aber ich muss lernen dass es nicht immer von einer Enttäuschung ausgehen muss.

Ein Schutzwall wird errichtet.

Immer wieder will ich aus dieser Misere ausbrechen, aber in dieser chaotischen Welt sich einer Gesellschaft einzubringen, oder gesehen zu werden, bedeutet für mich unsicher zu sein, weil ich nicht weiß was als nächstes kommt. Was nur soll ich tun? Eine Frage die zu einer Qual führt. Einige Leben in einer völlig eigenen Welt, in einen eigenen für sich erschaffenem Gefängnis, fern ab von Intrigen und Verrat. Dennoch steht meine Angst in einem Vordergrund, der mich immer wieder dazu zwingt eine lange Zeit zurückzuweichen. Warum ist es nur so schwer auszubrechen und den ersten Schritt zu wagen, um wirklich gesehen zu werden.

Ich fühle mich in einer Welt voller Lügen und voller Hass nicht wirklich wohl und möchte eigentlich gar nicht existent sein. In dieser verrückten Welt. Ich bin mir sicher dass ich eine Verzweiflung spüre und ich mir nichts einrede. Wie soll ich damit umgehen? Soll, ich endlich aus diesen verzweifelten Gedanken ausbrechen und mich endlich zu mir selbst finden oder mich beschwören lieber für mich alleine zu sein um keinen Schaden zu nehmen?
Manchmal wünsche ich mir ein Teil der Gesellschaft zu sein, aber auch ein Einzelkämpfer zu bleiben...

Es ist schon ziemlich eigenartig sich selbst in einer Vogelperspektive zu sehen und sich ständig dabei in einen Kreis zu drehen. So spüre ich eine Macht in mir, die mich immer wieder aus der Bahn wirft. Es ist eine Ohnmacht voller Angst den ersten Schritt in Richtung Ausgang zu wagen. Ich brauche unbedingt viel mehr Sicherheit, um mich gegen jeden Angriff zu Wehr zu setzen Ich muss annehmen und verstehen, solange ich mich in dieser Dunkelheit verstecke und schwerelos in diesen Raum durch die Zeit fliege. Ich fühle mich zwar geschützt und unangreifbar, aber es ist für mich keine Hilfe. Es sind Erinnerungen die verletzbar machen, wenn andere sich das zu nutze machen kann es noch schmerzhafter wirken, deshalb will ich es nicht zulassen. Ich fühle mich verunsichert und weis nicht was noch alles auf mich zukommen wird.



Ich will dass man mich sieht.

Es ist ein Kampf, um die Gefühle, was ich auch tue, ich fühle mich zu schwach diese gewaltige Mauer vor mir einzureißen. Was mich erwartet, kann ich nur erahnen. Es ergeben sich Situationen, Beeinflussungen, Manipulationen die ich nicht mächtig bin und nicht kontrollieren kann. So unterläge ich ständig Zwänge und fühle mich entmündig, so als würde der Eindruck entstehen, dass ich mich Angegriffen fühle.

Ein Schutz wird aufgebaut.

Es müssen doch Gleichgesinnte auf dieser Welt geben, die mich verstehen und denen ich vertrauen kann? Ich merke aber dass ich traurig bin und dass ich mich verloren und verlassen fühle. Was nur ist es das mich so verändert hat? Ich weiß Bescheid, dass es für mich nicht einfach ist, jeder Erfahrung an mir Selbst zu messen. Ich will mich nicht von meinen Zweifel unterwerfen lassen. Die Grenzen überschreiten, aber ich ärgere mich, weil ich nicht die Kraft aufbringen kann mich dagegen zu stellen.

Weitere Erfahrungen & Fazit

Stille...

Für einen Augenblick träume ich vor mich hin und sehe die Menschen an mir vorbeilaufen, die Menschen würdigen mich keines Blickes. Jeder Mensch kämpft für sich alleine. Jeder glaubt für sich, im Glauben zu sein, die eigenen Probleme in Minuten zu lösen. Die Schuld nicht gesehen zu werden. Die Schuld an sich Selbst zu suchen hält nicht davon ab, dass andere mich nicht sehen wollen oder können, sondern es liegt an mir selbst. Ich schotte mich ab und lebe nicht mehr in der eigentlichen Welt. Ich habe im Leben versagt.

Ich bin nicht in der Lage so einfach vertrauen zu fassen, weil ich viele Enttäuschungen in meinem Leben erfahren habe, sogar Verrat ist an mir begannen worden. Die Hilflosigkeit wird ausgenutzt und sie sehen mich nicht, weil sie mich nicht sehen wollen. Sie schauen Weg, denn ich bin anders. So gibt es Menschen, die von sich behaupten, ohne jeden Fehler zu sein. Ich wie viele andere auch, muss sich vor der Verletzbarkeit schützen. Es gibt sie, diejenigen, die viel zu erzählen haben. Jeder Mensch hat eine Geschichte zu erzählen und jeder Mensch kann durch seine Erfahrung dazu beitragen eine neue Geschichte zu schreiben

Auch wenn ich mich so zeige, dann bestimmt nicht ohne Grund. Ich möchte mich so zeigen wie ich wirklich bin, indem ich überzeugen möchte, dass man mich auch anders sehen kann. Erfahrungen formen menschliches Wissen. Viele Lügen stehen vor einer Wahrheit. Vorsicht ist geboten, vor so vielen Gauklern. Es wird geschleimt was das Zeug hält und alles getan um in den Gunsten der anderen zu stehen. Und um meine Güte zu betrügen.

Es ist schwierig an das Gute zu glauben, denn das Gute wird von anderen aus Neid zerstört. Die ständigen Intrigen, Demütigungen, die ich ausgesetzt werde, wirkt in mir wie ein Überlebenskampf, wie ein blutiges Schlachtfeld auf denen Tausende tote Soldaten den Boden bedecken. Ich muss vorsichtig darauf achten mich dem Verborgenen nicht zu weit zu entziehen. Wenn ich nicht mehr an mich und an das Gute und die Hoffnung glaube, dann liegt es daran dass das Gute nicht mehr das Gute ist. Es ist missbrauch. Ich verzichte darauf gesehen zu werden. Bin ich überhaupt noch da? Natürlich ist es schwierig von anderen denunziert zu werden, indem sie meinen ich hätte einen negativen Charakter. Es kommt zu Situationen und Probleme die geschaffen werden. Die aus der Sicht der Gesellschaft zu einem Bildnis führen, dass gegen mich verwendet wird. Auf Dauer bin ich nicht mehr in der Lage mich zu Wehren. Ich nehme vieles hin. Der Glaube, unantastbar zu sein, gibt mir eine Kraft mich für zu schützen.

Verkannt und ausgelacht zu werden, ist eine Art nicht gesehen zu werden. Ich werde nicht beachtet und ernst genommen. Alles was ich sage, kann gegen mich verwand werden. Ich bin kein schlechter Mensch, auch wenn es andere gerne sehen. Es wird über mich geurteilt. Eine Neutralität soll es nicht geben. Menschen wie ich, die von einem rechten Weg abgekommen sind gehen in einem Schatten verloren. Es kann Objektiv aber auch subjektiv betrachtet werden, wenn etwas ausgesagt wird. Selbstversuche wagen. Es muss Licht ins dunkle gebracht werden, aber ich bleibe lieber in dieser Dunkelheit So verharre ich und gehe nicht vor noch zurück und rede mir ein, nicht gesehen zu werden. Doch hoffe ich dass bald die Königin zu mir kommt um mich aus meinem Dornröschenschlaf zu befreien. Um ich in die Wirklichkeit zurückzuführen.

15 Bewertungen, 5 Kommentare

  • Clarinetta2

    22.03.2014, 16:39 Uhr von Clarinetta2
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr gut geschrieben

  • bella.17@live.de

    17.03.2014, 20:27 Uhr von [email protected]
    Bewertung: besonders wertvoll

    Herzliche Grüße. Annabelle

  • anonym

    17.03.2014, 16:05 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Freu mich über Gegenlesungen.

  • katjafranke

    17.03.2014, 15:41 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sonnige Grüße...KATJA

  • Lale

    17.03.2014, 14:59 Uhr von Lale
    Bewertung: sehr hilfreich

    Allerbesten Gruß *~+