Monster Man - Die Hölle auf Rädern (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von atrachte

Auf dem Highway ist die Hölle los

Pro:

sehr guter Trash Splatter Film, nette und witzige Schauspieler, einige gute Gags, so absurd das es schon wieder gut ist,

Kontra:

ein paar Kleinigkeiten,

Empfehlung:

Ja

Nein, meine Überschrift bezieht sich nicht auf den Film "Auf dem Highway ist die Hölle los" sondern auf einen etwas härteren Film. Heute will ich euch mal den Horrorfilm „Monster Man – Die Hölle auf Rädern“ ein bisschen näher bringen. Der Film war 2003 auf dem Fantasy Filmfest einer der Überraschungsfilme und gilt in der Szene auch als kleiner Geheimtipp. Was ich vom „Monster Man“ halte werdet ihr in meinen folgenden Bericht erfahren. Viel Spaß beim lesen.

Story:
Adam ist auf den Weg zu einer Hochzeit, von seiner ersten großen Liebe, und durchquert dafür die halbe U.S.A. Als er gerade auf dem Highway irgendwo in der Wüste fährt greift auf einmal ein maskierter Mann an und zwingt ihn zu stehen. Adam läuft aus dem Auto raus und schreit um sein Leben. Allerdings stellt sich heraus das der Maskierte kein Mörder sondern Adams, etwas durchgeknallter Freund, Harley war welcher ebenfalls zur Hochzeit möchte. Nach dem sich die Situation geklärt hat steigen beide wieder ins Auto und fahren weiter. Adam schwärmt während der Fahrt von seiner ersten großen Liebe und will ihr vor der Hochzeit noch seine Gefühle offenbaren. Harley denkt währenddessen nur an Weiber und wie er sie flach legen kann. Nach einen kurzen Stop in einen Schnellrestaurant, wo Harley die Besucher als blöde Hinterwäldler beschimpft hat, werden sie auf einmal von einen Typen im Monster Truck verfolgt. Nur knapp kommen die beiden Freunde dem Irren davon. Aber es passieren weitere merkwürdige Sachen auf der Fahrt. Als beide in einen Motel übernachten merken sie das man ihnen eine tote Katze ins Bett gelegt hat. Adam und Harley laufen aus halbnackt aus dem Motel hinaus zu ihren Auto. Dabei treffen sie auf Sarah, welche schon vorher als Anhalterin aufgefallen ist. Adam und Harley entschließen Sarah nun mitzunehmen. Doch der Verrückte will die drei nicht in Ruhe lassen und verfolgt sie weiter und hinterlässt dabei eine blutige Spur...

Meine Meinung zum Film:
Zugegeben: Die Story klingt auf den ersten Blick nicht allzu Spektakulär. Eher hört sie sich nach reinen Müll an (Mörder im Monster Truck). Aber die Story entwickelt sich im laufe doch halbwegs interessant auch wen sie nicht die Stärke des Filmes darstellt. Die Story ist aber relativ Witzig gemacht und auch sehr kurzweilig. Dabei sind die Dialoge meist etwas plump und auch meistens sehr vulgär. Wem es nichts ausmacht, wie mir, ist hier bestens bedient. Denn der Spaßfaktor spielt bei „Monster Man“ eine große Rolle. Irgendwo habe ich mal gelesen das der Film nach „Braindead“ der beste seines Genres sein soll besonders was die Komik angeht. Soweit würde ich jetzt nicht unbedingt gehen. Trotzdem gibt es einige witzige Szenen im film. Zum Beispiel in der Motel Szene wo neben Adam im Bett eine tote Katze liegt. Erschrocken schmeißt er das tote Tier rüber zu Harley welcher gerade davon träumt mit einer Frau, sagen wir mal, Intim zu sein J Er nimmt also die Katze, welche eine ca. 5cm lange Schnittwunde hat, und leckt diese im schlaf aus da er glaubt es wäre eine Ähäm. Ich denke wir wissen was ich meine. Das ist zwar alles ein bisschen krank und gestört aber für Leute die diesen Zweig des Horrorgenres mögen (also die lustigen Splattermovies) sind solche Szenen wie gemacht. Es gibt noch einige andere Szenen die ähnlich ablaufen aber trotzdem für Gelächter sorgen. Auch einige nette Splatterszenen gibt es im Film zusehen auch wenn sie nicht so heftig sind wie in vergleichbaren Filmen. Die meisten Splattereffekte bekommt man eigentlich erst gegen Ende zusehen. Was auch sehr auffällt ist das der Film sehr trashig ist. Man merkt es sicherlich schon bei der Handlung ein wenig. Mir hat das überhaupt nichts ausgemacht da ich das trashige in Horrorfilmen eigentlich sehr mag.

Von den Schauspielern kannte ich eigentlich nur Eric Jungmann welcher im Film „Nicht noch ein Teenie Filme“ ne Rolle gespielt hatte. Er übernimmt die Rolle der spießigen Jungfrau Adam. Er hält nichts von vulgären Sprüchen wie Harley und schreit wie ein Mädchen wenn er Angst hat. Was aber auffällt ist das er seine Rolle relativ gut meistert. Wenn man an Horrorfilme denkt, denkt man nicht unbedingt auch an gute Schauspieler. Aber Eric Jungmann hat seine Sache doch recht gut gemeistert was mich schon sehr überrascht hat. Am besten hat mir im Film der Weiberheld Harley gefallen welcher von Justin Ulrich gespielt wird. Er ist eigentlich der lustigste Schauspieler im ganzen Film was sicherlich auch darauf zurück zu führen ist das er kein Blatt vor dem Mund nimmt. Auch Justin Ulrich hat mich angenehm von seinen schauspielerischen Künsten überrascht da auch er sehr gut den Ängstlichen spielen kann. Aimee Brooks spielt die Anhalterin Sarah welche, so wird es sich am Ende herausstellen, eine wichtigere Rolle in der Handlung hat. Von ihr war ich nicht so ganz überzeugt da sie etwas platt wirkt. Es gibt aber schlimmeres. Der seltsamste Charakter im ganzen Film ist sicherlich der Monster Man selbst. Michael Bailey Smith hat sich die, etwas billig wirkende, Maske des Monster Man´s aufgesetzt. Viel kann man eigentlich nicht zu dessen schauspielerischer Leistung sagen da er eigentlich die meiste Zeit nur im Monster Truck sitzt oder wie ein besoffener mit Hummeln im Hintern durch die Gegend torkelt. Der Film hat nicht allzu viele wichtige Charaktere und diese wurden auch nicht von den großen Namen des Bussinnes gespielt. Trotzdem fand ich die Schauspieler in ihren Rollen eigentlich ganz gut und auch lustig. Besonders eben Harley. Die wenigen Spezaileffects im Film können sich eigentlich durchaus sehen lassen bedenkt man dass „Monster Man“ eine Low – Budget Produktion ist. Etwas merkwürdig finde ich nur das Aussehen des Monster Trucks. Der hätte nämlich, für meinen Geschmack, ein bisschen „Mächtiger“ sein können. Auf mich wirkt der Monster Truck nämlich ein bisschen harmlos. Aber man kann ja auch nicht alles haben.

Original Filmtitel:
Monster Man (2003)

Länge des Filmes:
Ca. 91 Minuten

Schauspieler:
Eric Jungmann (Adam)
Justin Ulrich (Harley)
Aimee Brooks (Sarah)
Michale Baiey Smith (Monster Man)
Joe Goodrich (Fred)

Regisseur:
Michael Davis

FSK:
Ab 18 Jahren

Fazit:
Ich war doch sehr überrascht von „Monster Man“. Er bringt zwar keine großen Innovationen mit sich ist dafür aber ein Paradebeispiel für guten Trash Splatter. Es mangelt weder an guten Gags, auch wenn sie für viele wahrscheinlich zu vulgär sind, und es mangelt ebenso wenig an guten Splatterszenen. Ich denke aber man hätte durchaus mehr Splatter einbauen können. Es hätte dem Film nicht wirklich geschadet. Die Story ist nichts besonderes dafür aber sehr kurzweilig. Bis zum Ende hatte ich Spaß an den Film und kann ihn euch daher wärmstens weiter empfehlen. Wenn ihr auf geilen Trash Splatter steht.

47 Bewertungen, 1 Kommentar

  • hjid55

    18.03.2007, 13:44 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh & lg Sarah