Nager & Kleintiere Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Talianna
Streifenhörnchen - "Knusper's" Spezialverstecke
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
-- Vorteile: sie sind tagaktiv, einfach niedlich, nicht unbedingt zum großartigen Knuddeln geeignet, aber sooooo putzig!
-- Nachteile: manchmal einfach zu schnell für mich ;-), viele Gefahren im Haushalt, deswegen sind sie außerhalb ihres Käfigs ständig zu beobachten
Wieder einmal eine Bekannte :-). Sie sammelt Tiere als wäre es ein ganz normales Hobby, sie besitzt die außergewöhnlichsten Rassen, unter anderem auch ein junges Streifenhörnchen.
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Domestikation
------------------
Am häufigsten werden in den Zoohandlungen die Asiatischen Streifenhörnchen angeboten, auch Backenhörnchen genannt. Diese Nagetiere haben sich aus Asien über Europa und Afrika bis Nord- und Südamerika ausgebreitet.
Viel seltener werden die amerikanischen Chipmunks angeboten. Beide Hörnchenarten haben dunkle Längsstreifen auf dem Rücken.
Hier hinzu gesellt sich noch das Eichhörnchen, dies ist wesentlich größer als das Streifenhörnchen. Sein Fell hat eine hellrote bis braunschwarze Farbe. Eichhörnchen gehören nach dem Bundesartengesetz zu den besonders geschützten Arten, deren Haltung verboten ist. Ausgenommen hiervon sind verletzte oder kranke Tiere, die zur Pflege aufgenommen werden mit dem Ziel, sie wieder freizulassen.
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Art und Wesen
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Streifenhörnchen sind tagaktiv, die Nacht nutzen sie zum Schlafen. Es ist ratsam, diese flinken und charmanten Nager einzeln zu halten, da besonders weibliche Tiere sehr aggressiv gegenüber anderen Artgenossen werden können (in diesem Fall sind sie dem Menschen gar nicht so fremd, stimmt doch, oder? ;-) ).
Will man Streifenhörnchen zähmen, benötigen sie sehr viel Zeit und Zuwendung – natürlich auch, nachdem sie gezähmt sind!
Die Hörnchen gemeinsam mit anderen Heimtieren zu halten ist nicht unproblematisch. Streifenhörnchen können kleinen Käfigvögeln gefährlich werden!
Eine kurze Gedenksekunde für „Kim“, bitte.
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Haltung und Pflege
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Streifenhörnchen haben einen ausgeprägten Bewegungsdrang, dem man mit der Größe des Käfigs Rechnung tragen muss. Ein Käfig sollte daher mindestens 80 cm breit, 60 cm tief und 120 cm hoch sein. Idealerweise sollten zwei Wände aus Holz bestehen, damit das Hörnchen gut klettern kann, und zwei Wände aus Maschendraht mit einer ungefähren Maschenweite von 1,5 cm. Solche Käfige sind in fast jedem Zoohandel erhältlich. Sie werden dort als Großvolieren für kleine und große Vögel angeboten. Haben diese Volieren keine Holzverkleidung, so sollte man sie auf jeden Fall nachträglich anbringen.
Trotz eines großen Käfigs ist der tägliche Freilauf im Zimmer unerlässlich – natürlich unter Aufsicht, damit Gefahren vermieden werden. Wie alle Nager lieben sie Holz, Tapeten und Kabel, also Vorsicht!
Der Standort des Käfigs sollte so gewählt werden, dass keine Zugluft und keine direkte Sonneneinstrahlung das Hörnchen treffen. Räume mit permanenter Geräuschkulisse (z.B. Fernsehen und Musik) sind ebenfalls zu vermeiden.
Die Inneneinrichtung von „Knuspers’“ Käfig besteht aus folgenden Dingen: 2 Kletterbäume, ein Schlafhäuschen (15 x 15 x 15 cm) und ein Laufrand. Das Laufrad muss groß und stabil sein, damit sich das Tier nicht darin verletzt. Es ist aber keine Alternative zum täglichen Auslauf in der Wohnung! Als Einstreu dienen Sägespäne, Heu oder auch Laub. Zwischendurch kann man dem Nagetier auch einmal ein Erdbad in frischer Erde gönnen. (Hiermit danke ich unserem lieben Gärtner für die Erde und die vielen Tipps. :-) )
Als Futternäpfe bewährten sich bisher standfeste Keramikschalen. In einer Nippeltränke bleibt das Wasser hygienisch sauber.
Futterplatz und Wassertränke sollten mindestens alle zwei Tage gereinigt werden, am besten wäre natürlich dies geschehe täglich. Die Einstreu wird alle 5 – 6 Tage gewechselt, wobei die Keramikschale gleich mit heißem Wasser gereinigt werden kann. Das Streifenhörnchen hält sein Häuschen selber sauber, sobald es jedoch anfängt zu riechen, muss das Nestmaterial gewechselt werden.
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Ernährung
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Eine tägliche Ration von ein bis zwei Esslöffeln Mischfutter dient „Knusper“ als Grundnahrung. Im Zoohandel erhält man auch speziell für Hörnchen zusammengestellte Futtermischungen. Als zusätzliche Proteinquelle sollten dem Futter Insekten beigemischt werden. Auch Mäuse-Pellets übernehmen die Funktion des Grundfutter. Zusätzlich freuen sich Hörnchen über Nüsse, Eicheln und Bucheckern. Frisches Obst wie Äpfel, Pfirsiche und Brombeeren sind ein willkommenes Saftfutter. Auch trockenes Brot fressen die Hörnchen gerne.
Zur Deckung des Eiweißbedarfes kann man auch frisches BSE-und-MKS-freies-Rindfleisch verfüttern ;-).
Auch „Knusper“ hat, wie jedes Tier meiner Bekannten, ein Lieblingsgericht, hier wären das Mehlwurmlarven, am liebsten drei bis vier pro Tag. Mittlerweile ist eine Züchtung von den Larven geplant...na ja...irgendwie nichts für mich.
Ach ja, ein Mineralleckstein und frisches Trinkwasser gehören natürlich in jeden Hörnchenkäfig.
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Krankheiten
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Da das Hörnchen noch sehr jung ist und bisher keine nennenswerten Krankheiten zu erkennen waren, musste ich wieder ein paar Bücher zu Rate ziehen.
Virale Erkrankungen:
Bei Hörnchen kommt eine Virusinfektion vor, die der Myxomatose des Kaninchens stark ähnelt. Die Augenlider, die Lippen und die Ohren schwellen an, es kommt zu Augen- und Nasenausfluss. Der gesamte Halsbereich schwillt dabei so stark zu, dass eine Futteraufnahme unmöglich wird. Die Krankheit führt nach einer Woche sicher zum Tod.
Bakterielle Infektionen:
Bakterielle Infektionen sind bei Hörnchen vergleichsweise selten. Eitererreger spielen bei Haut- und Schleimhautverletzungen eine große Rolle. Auch bakterielle Darm- und Lungenentzündungen kommen vor. Dabei sei darauf hingewiesen, dass Fehler in der Haltung – durch falsche Fütterung oder Zugluft – den Bakterien erst die Möglichkeit geben, das Hörnchen zu befallen. Daher sollte man im Krankheitsfall – abgesehen von der antibiotischen Behandlung durch den Tierarzt – dringend über eine grundlegende Verbesserung der Haltungsbedingungen nachdenken.
Schock:
Das Nervenkostüm der Hörnchen ist ---nicht--- sehr belastbar. In Stresssituationen zeigen diese flinken Nager oft Schocksymptome. Besonders beim Transport, beim Einfangen und bei Hitzestau durch starke Sonneneinstrahlung kann dies passieren. Dabei sinkt die Körpertemperatur der Hörnchen auf unter 33 °C ab, sie werden orientierungs- und sogar bewusstlos. Hier ist schnelle Hilfe nötig. Die Behandlung durch den Tierarzt besteht in der Verabreichung von Glukoselösung und Kortison.
Schwanzspitzen-Nekrose:
Eine Schwanzspitzen-Nekrose ist ein Absterben des Gewebes an der Schwanzspitze. Oft ist eine Verletzung die Ursache für dieses Leiden. Wenn sich zusätzlich Pilze in der Wunde ansiedeln, ist die Nekrose sozusagen vorprogrammiert. Man sollte sich hier nicht lange mit konservierender Behandlung aufhalten. Die großzügige Amputation des befallenen Teiles durch den Tierarzt ist dann leider unumgänglich, so hart es auch klingen mag, für den Nager ist es das beste.
Steckbrief:
Gewicht: bis 125 g
Länge: 25 cm
Trächtigkeitsdauer: 35 Tage
Lebenserwartung: 6 – 12 Jahre
Pflegeaufwand: hoch
Preis: 90,- bis 160,- DM
Diese Tiere sind für Kinder ebenso ungeeignet wie Degus, die Hörnchen sind sehr empfindlich, sowohl von den Geräuschen als auch vom Umgang her (Schock s.o.).
Diese putzigen Nager machen auf jeden Fall eine Menge Arbeit, beim täglichen Auslauf sollte man sie, wie gesagt, ---nie--- aus den Augen lassen, schnell sind sie unter Schränken und Sofas, in Jackentaschen und Wäschekörben, hinter Computern, verschwunden. Ich hörte auch von Hörnchen, die die Wände hochgeklettert sind und unter der Holzdecke nicht mehr zu erreichen waren. „Knusper“ bevorzugt übrigens Schuhe als Versteck.
Sie wieder einzufangen ist leider auch nicht so einfach...(*ächz*...wenn diese Viecher nur nicht so schnell wären).
Aber da ich ihrem Charme wirklich nicht widerstehen kann, bekommen die Hörnchen, und besonders „Knusper“, ganze 5 Sterne von mir. :-)
-- Nachteile: manchmal einfach zu schnell für mich ;-), viele Gefahren im Haushalt, deswegen sind sie außerhalb ihres Käfigs ständig zu beobachten
Wieder einmal eine Bekannte :-). Sie sammelt Tiere als wäre es ein ganz normales Hobby, sie besitzt die außergewöhnlichsten Rassen, unter anderem auch ein junges Streifenhörnchen.
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Domestikation
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Am häufigsten werden in den Zoohandlungen die Asiatischen Streifenhörnchen angeboten, auch Backenhörnchen genannt. Diese Nagetiere haben sich aus Asien über Europa und Afrika bis Nord- und Südamerika ausgebreitet.
Viel seltener werden die amerikanischen Chipmunks angeboten. Beide Hörnchenarten haben dunkle Längsstreifen auf dem Rücken.
Hier hinzu gesellt sich noch das Eichhörnchen, dies ist wesentlich größer als das Streifenhörnchen. Sein Fell hat eine hellrote bis braunschwarze Farbe. Eichhörnchen gehören nach dem Bundesartengesetz zu den besonders geschützten Arten, deren Haltung verboten ist. Ausgenommen hiervon sind verletzte oder kranke Tiere, die zur Pflege aufgenommen werden mit dem Ziel, sie wieder freizulassen.
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Art und Wesen
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Streifenhörnchen sind tagaktiv, die Nacht nutzen sie zum Schlafen. Es ist ratsam, diese flinken und charmanten Nager einzeln zu halten, da besonders weibliche Tiere sehr aggressiv gegenüber anderen Artgenossen werden können (in diesem Fall sind sie dem Menschen gar nicht so fremd, stimmt doch, oder? ;-) ).
Will man Streifenhörnchen zähmen, benötigen sie sehr viel Zeit und Zuwendung – natürlich auch, nachdem sie gezähmt sind!
Die Hörnchen gemeinsam mit anderen Heimtieren zu halten ist nicht unproblematisch. Streifenhörnchen können kleinen Käfigvögeln gefährlich werden!
Eine kurze Gedenksekunde für „Kim“, bitte.
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Haltung und Pflege
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Streifenhörnchen haben einen ausgeprägten Bewegungsdrang, dem man mit der Größe des Käfigs Rechnung tragen muss. Ein Käfig sollte daher mindestens 80 cm breit, 60 cm tief und 120 cm hoch sein. Idealerweise sollten zwei Wände aus Holz bestehen, damit das Hörnchen gut klettern kann, und zwei Wände aus Maschendraht mit einer ungefähren Maschenweite von 1,5 cm. Solche Käfige sind in fast jedem Zoohandel erhältlich. Sie werden dort als Großvolieren für kleine und große Vögel angeboten. Haben diese Volieren keine Holzverkleidung, so sollte man sie auf jeden Fall nachträglich anbringen.
Trotz eines großen Käfigs ist der tägliche Freilauf im Zimmer unerlässlich – natürlich unter Aufsicht, damit Gefahren vermieden werden. Wie alle Nager lieben sie Holz, Tapeten und Kabel, also Vorsicht!
Der Standort des Käfigs sollte so gewählt werden, dass keine Zugluft und keine direkte Sonneneinstrahlung das Hörnchen treffen. Räume mit permanenter Geräuschkulisse (z.B. Fernsehen und Musik) sind ebenfalls zu vermeiden.
Die Inneneinrichtung von „Knuspers’“ Käfig besteht aus folgenden Dingen: 2 Kletterbäume, ein Schlafhäuschen (15 x 15 x 15 cm) und ein Laufrand. Das Laufrad muss groß und stabil sein, damit sich das Tier nicht darin verletzt. Es ist aber keine Alternative zum täglichen Auslauf in der Wohnung! Als Einstreu dienen Sägespäne, Heu oder auch Laub. Zwischendurch kann man dem Nagetier auch einmal ein Erdbad in frischer Erde gönnen. (Hiermit danke ich unserem lieben Gärtner für die Erde und die vielen Tipps. :-) )
Als Futternäpfe bewährten sich bisher standfeste Keramikschalen. In einer Nippeltränke bleibt das Wasser hygienisch sauber.
Futterplatz und Wassertränke sollten mindestens alle zwei Tage gereinigt werden, am besten wäre natürlich dies geschehe täglich. Die Einstreu wird alle 5 – 6 Tage gewechselt, wobei die Keramikschale gleich mit heißem Wasser gereinigt werden kann. Das Streifenhörnchen hält sein Häuschen selber sauber, sobald es jedoch anfängt zu riechen, muss das Nestmaterial gewechselt werden.
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Ernährung
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Eine tägliche Ration von ein bis zwei Esslöffeln Mischfutter dient „Knusper“ als Grundnahrung. Im Zoohandel erhält man auch speziell für Hörnchen zusammengestellte Futtermischungen. Als zusätzliche Proteinquelle sollten dem Futter Insekten beigemischt werden. Auch Mäuse-Pellets übernehmen die Funktion des Grundfutter. Zusätzlich freuen sich Hörnchen über Nüsse, Eicheln und Bucheckern. Frisches Obst wie Äpfel, Pfirsiche und Brombeeren sind ein willkommenes Saftfutter. Auch trockenes Brot fressen die Hörnchen gerne.
Zur Deckung des Eiweißbedarfes kann man auch frisches BSE-und-MKS-freies-Rindfleisch verfüttern ;-).
Auch „Knusper“ hat, wie jedes Tier meiner Bekannten, ein Lieblingsgericht, hier wären das Mehlwurmlarven, am liebsten drei bis vier pro Tag. Mittlerweile ist eine Züchtung von den Larven geplant...na ja...irgendwie nichts für mich.
Ach ja, ein Mineralleckstein und frisches Trinkwasser gehören natürlich in jeden Hörnchenkäfig.
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Krankheiten
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Da das Hörnchen noch sehr jung ist und bisher keine nennenswerten Krankheiten zu erkennen waren, musste ich wieder ein paar Bücher zu Rate ziehen.
Virale Erkrankungen:
Bei Hörnchen kommt eine Virusinfektion vor, die der Myxomatose des Kaninchens stark ähnelt. Die Augenlider, die Lippen und die Ohren schwellen an, es kommt zu Augen- und Nasenausfluss. Der gesamte Halsbereich schwillt dabei so stark zu, dass eine Futteraufnahme unmöglich wird. Die Krankheit führt nach einer Woche sicher zum Tod.
Bakterielle Infektionen:
Bakterielle Infektionen sind bei Hörnchen vergleichsweise selten. Eitererreger spielen bei Haut- und Schleimhautverletzungen eine große Rolle. Auch bakterielle Darm- und Lungenentzündungen kommen vor. Dabei sei darauf hingewiesen, dass Fehler in der Haltung – durch falsche Fütterung oder Zugluft – den Bakterien erst die Möglichkeit geben, das Hörnchen zu befallen. Daher sollte man im Krankheitsfall – abgesehen von der antibiotischen Behandlung durch den Tierarzt – dringend über eine grundlegende Verbesserung der Haltungsbedingungen nachdenken.
Schock:
Das Nervenkostüm der Hörnchen ist ---nicht--- sehr belastbar. In Stresssituationen zeigen diese flinken Nager oft Schocksymptome. Besonders beim Transport, beim Einfangen und bei Hitzestau durch starke Sonneneinstrahlung kann dies passieren. Dabei sinkt die Körpertemperatur der Hörnchen auf unter 33 °C ab, sie werden orientierungs- und sogar bewusstlos. Hier ist schnelle Hilfe nötig. Die Behandlung durch den Tierarzt besteht in der Verabreichung von Glukoselösung und Kortison.
Schwanzspitzen-Nekrose:
Eine Schwanzspitzen-Nekrose ist ein Absterben des Gewebes an der Schwanzspitze. Oft ist eine Verletzung die Ursache für dieses Leiden. Wenn sich zusätzlich Pilze in der Wunde ansiedeln, ist die Nekrose sozusagen vorprogrammiert. Man sollte sich hier nicht lange mit konservierender Behandlung aufhalten. Die großzügige Amputation des befallenen Teiles durch den Tierarzt ist dann leider unumgänglich, so hart es auch klingen mag, für den Nager ist es das beste.
Steckbrief:
Gewicht: bis 125 g
Länge: 25 cm
Trächtigkeitsdauer: 35 Tage
Lebenserwartung: 6 – 12 Jahre
Pflegeaufwand: hoch
Preis: 90,- bis 160,- DM
Diese Tiere sind für Kinder ebenso ungeeignet wie Degus, die Hörnchen sind sehr empfindlich, sowohl von den Geräuschen als auch vom Umgang her (Schock s.o.).
Diese putzigen Nager machen auf jeden Fall eine Menge Arbeit, beim täglichen Auslauf sollte man sie, wie gesagt, ---nie--- aus den Augen lassen, schnell sind sie unter Schränken und Sofas, in Jackentaschen und Wäschekörben, hinter Computern, verschwunden. Ich hörte auch von Hörnchen, die die Wände hochgeklettert sind und unter der Holzdecke nicht mehr zu erreichen waren. „Knusper“ bevorzugt übrigens Schuhe als Versteck.
Sie wieder einzufangen ist leider auch nicht so einfach...(*ächz*...wenn diese Viecher nur nicht so schnell wären).
Aber da ich ihrem Charme wirklich nicht widerstehen kann, bekommen die Hörnchen, und besonders „Knusper“, ganze 5 Sterne von mir. :-)
25 Bewertungen, 3 Kommentare
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17.06.2002, 14:25 Uhr von sTaNy
Bewertung: sehr hilfreichEinwandfrei :)
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04.04.2002, 19:37 Uhr von DrDuke
Bewertung: sehr hilfreichEin richtig guter Bericht mal wieder von dir. Ich glaub sehr ich vertrau dir zu recht
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24.03.2002, 15:46 Uhr von deeperspace
Bewertung: sehr hilfreichWirklich interessant.. hab mich noch nie so damit beschäftigt. Gruß Deep
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