Erfahrungsbericht von Kiahsv
Der ewige Konflikt.......
Pro:
eher weniger.... sagen wir: gar nichts!
Kontra:
cih glaube das erübrigt sich.....
Empfehlung:
Nein
Hallo, da mich dieses Thema und der Nahe Osten ohne hin interessiert [u.a. Iraner ;)]möchte ich hier gerne ein paar Zeilen dazu schreiben.....
Zunächst einmal möchte ich sagen, dass dieses brisante Thema m.E. endlose diskutiert werden könnte.
Denn dieser Jahrzehnte lange "Krieg", dessen Wurzeln jedoch fast 100 Jahre zurück liegen, beinhaltet viele Faktoren die zu berücksichtigen sind.
Die Hauptursache für die palästinensich-israelischen Konflikte ist der Zusammenstoß zwischen dem jüdischen Zionismus und dem erwachenden arabischen Nationalbewußtsein. Ende des 19. Jahrhunderts nahm der alte Traum der Juden von einer Rückkehr ins Land ihrer Väter in Palästina Gestallt an. Von 1924 an wanderten erstmals Juden in größerer Zahl nach Palästina ein. Die wachsenden Spannungen zwischen Juden und Palästinensern entluden sich 1936 in einem arabischen Aufstand.
Der Hass, der zwischen beiden Parteien sich im Laufe der Zeit fundamentiert hat, ist darin begründet, dass beide Völker das Gebiet zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer als ihre angestammte Heimat ansehen.
Die Araber sagen, die Juden könnten nicht behaupten, dass sie dorthin gehörten, da sie vor fast 2000 Jahren die Gegend verlassen hätten. Die Juden sagen, sie seien Jahrhunderte vor den Arabern in der Gegend gewesen. Ihnen gehöre deswegen das Land.
Hieran kann man schon erahnen,dass die kontroversen Positionen der beiden Parteien nicht erst vor kurzer Zeit
entstanden sind, sondern diese eben genannte Grundposition eher als Basis für den späteren Konflikt und die späteren Kriege anzusehen ist.
Zudem wird der Hass noch potenziert durch die (religiösen) Überzeugungen beider Volksstämme. Auf der einen Seite steht der jüdische Zionismus, "begründet" durch Theodor Herzl, und auf der anderen Seite das erwachende arabische Nationalbewusstsein.
Im Laufe der letzten Jahrhunderts gab es zahlreiche Aufstände der Araber, siehe die Intifada 1987, oder weitere Kriege, wie z.B. der Palästinakrieg 1949, kurz nach der Unabhängigkeitserklärung Israels, sowie der Sinaifeldzug 1956 oder auch der Yom-Kippur-Krieg 1973.
Ich könnte diese Liste weiter führen, doch ich glaube anhand dieser Daten bedarf es keiner weiteren Ergänzungen, da alles ohnenhin auf das gleiche führte: Nämlich weitere sinnlose Opfer und keinerlei "Gewinne" (außer kleineren Gebietsgewinne seitens der Israelis)....
In jüngster Zeit, d.h seit etwa der 80er Jahre, ist eine neue Gewaltwelle entstanden, und zwar nicht in Form von stupiden "Stellungskriegen", sondern in gezielt organisierten Attentaten, vor allem von den Arabern.
Hierfür sind in erster Linie die extrem-fundamentalistischen Gruppierungen, wie die Hamas, die Djihad (arab.:"Heilige Krieg"), die Hisbollah(arab.:"Partei Gottes") und weitere Splitterorganisationen wie die PFLP (Volksfront zur Befreiung Palästinas), die PDLFP (Demokratische Volksfront zur Befreiung Palästinas). Letztere (=>PFLP/PDFLP) sind Gegenorganisationen zur PLO(Palästinensche Befreiungsorganisation), die 1964 geründet wurde, und Arafats Friedens-und Verhandliungsbemühungen strikt ablehnen.
In gleicher Weise gibt es bei den ultra-orthodoxen Juden Parteien, die in gleicher Hinsicht jegliche Friedensgespräche mit den Arabern strikt ablehnen. Die Ermordung Rabins 1995 ging bneispielsweise auf das Konto einer rechtsradikalen israelischen Partei, die mit diesem Attentat die Friedensgspräche damals unter allen Bedingungnen unterbrechen wollte.
Ich möchte jetzt auch nicht zu tief in die Geschichte gehen, da sonst meine eigene Meinung auf der strcke bleibt. Meiner Meinung nach wird es nie einen vollständigen Frieden in Paläöstina geben. Einerseits aufgrund der genannten moslemisch-fundamentalistischen
Gruppierungen sowie den tief verwurzelten Hass gegeneinander, der wohl nie beseitigt werden kann.
Momentan deutet alles eher auf einen Krieg hin als auf einen Frieden. Was mich jedoch auch sehr erzürnt ist die Tatsache, dass seitens der okzidentalen Welt die sich die Meinung herauskristalisiert hat, das die Araber grundsätzlichen die "Bösen" und die Israelis als die Unschuldigen dargestellt werden.
Doch dem ist beiw eitem nicht so, beide Sieten haben ihren Anteil dazu geleistet und werden es m.E. nach auch in Zukunft tun. Denn bei den ständigen Vergeltungsanschlägen BEIDER Seiten verliert man leicht den Überblick und man kann schon gar nicht mehr sagen wer angefangen hat.
Noch mehr rege ich mich darüber auf, dass wieder einmal die USA in diese Angelagenheot intervenieren muss, anstatt sich rauszuhalten.
Denn sie haben schließlich Israel mit Waffen versorgt und sie den Arbern gegenüber, was die militärische Stärke angeht, mittlerweile (weit) überlegen ist. Man siehe sich allein die Panzer, Fugzeuge (z.B. vom Typ F-16=>rein amerik. Produktion) und Hubschrauber an....
Was die Sache jedoch diskrepant und paradox macht ist die Tatsache, dass die USA seit kurzer Zeit versuchen "Frieden" auf diplomatische Weise zu schaffen.
Ich glaube man kann meine Stellung gegenüber der USA aufgrund meiner Artikkulation leicht erraten, doch darum geht es mir heir eigentlich nicht und ich schweife schon fast etwas vom Thema ab....;)
Doch im Grund geht es adrum, dass die USA ihrerseits durch die getätigten Interventionen noch mehr Öl ins Feuer gegossen haben und nun versuchen sie alles noch zurechtzubiegen. Aber wie man z.Z. sehen kann: vergebens!
ich persönlich hoffe, dass möglichst bald inm Nahen Osten zumindest etwas ruhe einkehrt, d.h. die momentanen Spannungen etwas verflachen...
Doch danach sieht es momentan nicht gerade aus und die neuesten Vergeltungsanschläge gegen palästinensische Stellungen lassen nichts gutes Hoffen.
Ganz im Gegenteil, der Nahe Osten und Palästina ist eher damit "beschäftigt" die Liste der Kriege in der dortigen Region fortzusetzen....entschuldigt meinen Sarkasmus.....
P.S.: Auch im Iran-Irak-Krieg(1980-1988) haben die USA die Irakis mit Waffen versorgt, denn damals waren ja die Iraner die Achse des Bösen, was sich bis heute ja nicht geändert hat, wenn man dem Herrn Bush und seiner Regierung Glauben schenken möchte......
Das wäre eigentlich eine Überleitung zu einem weiteren kontroversen Streitpunkt [besonders aus der Sichtweise eines Iraners......;)]
Zunächst einmal möchte ich sagen, dass dieses brisante Thema m.E. endlose diskutiert werden könnte.
Denn dieser Jahrzehnte lange "Krieg", dessen Wurzeln jedoch fast 100 Jahre zurück liegen, beinhaltet viele Faktoren die zu berücksichtigen sind.
Die Hauptursache für die palästinensich-israelischen Konflikte ist der Zusammenstoß zwischen dem jüdischen Zionismus und dem erwachenden arabischen Nationalbewußtsein. Ende des 19. Jahrhunderts nahm der alte Traum der Juden von einer Rückkehr ins Land ihrer Väter in Palästina Gestallt an. Von 1924 an wanderten erstmals Juden in größerer Zahl nach Palästina ein. Die wachsenden Spannungen zwischen Juden und Palästinensern entluden sich 1936 in einem arabischen Aufstand.
Der Hass, der zwischen beiden Parteien sich im Laufe der Zeit fundamentiert hat, ist darin begründet, dass beide Völker das Gebiet zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer als ihre angestammte Heimat ansehen.
Die Araber sagen, die Juden könnten nicht behaupten, dass sie dorthin gehörten, da sie vor fast 2000 Jahren die Gegend verlassen hätten. Die Juden sagen, sie seien Jahrhunderte vor den Arabern in der Gegend gewesen. Ihnen gehöre deswegen das Land.
Hieran kann man schon erahnen,dass die kontroversen Positionen der beiden Parteien nicht erst vor kurzer Zeit
entstanden sind, sondern diese eben genannte Grundposition eher als Basis für den späteren Konflikt und die späteren Kriege anzusehen ist.
Zudem wird der Hass noch potenziert durch die (religiösen) Überzeugungen beider Volksstämme. Auf der einen Seite steht der jüdische Zionismus, "begründet" durch Theodor Herzl, und auf der anderen Seite das erwachende arabische Nationalbewusstsein.
Im Laufe der letzten Jahrhunderts gab es zahlreiche Aufstände der Araber, siehe die Intifada 1987, oder weitere Kriege, wie z.B. der Palästinakrieg 1949, kurz nach der Unabhängigkeitserklärung Israels, sowie der Sinaifeldzug 1956 oder auch der Yom-Kippur-Krieg 1973.
Ich könnte diese Liste weiter führen, doch ich glaube anhand dieser Daten bedarf es keiner weiteren Ergänzungen, da alles ohnenhin auf das gleiche führte: Nämlich weitere sinnlose Opfer und keinerlei "Gewinne" (außer kleineren Gebietsgewinne seitens der Israelis)....
In jüngster Zeit, d.h seit etwa der 80er Jahre, ist eine neue Gewaltwelle entstanden, und zwar nicht in Form von stupiden "Stellungskriegen", sondern in gezielt organisierten Attentaten, vor allem von den Arabern.
Hierfür sind in erster Linie die extrem-fundamentalistischen Gruppierungen, wie die Hamas, die Djihad (arab.:"Heilige Krieg"), die Hisbollah(arab.:"Partei Gottes") und weitere Splitterorganisationen wie die PFLP (Volksfront zur Befreiung Palästinas), die PDLFP (Demokratische Volksfront zur Befreiung Palästinas). Letztere (=>PFLP/PDFLP) sind Gegenorganisationen zur PLO(Palästinensche Befreiungsorganisation), die 1964 geründet wurde, und Arafats Friedens-und Verhandliungsbemühungen strikt ablehnen.
In gleicher Weise gibt es bei den ultra-orthodoxen Juden Parteien, die in gleicher Hinsicht jegliche Friedensgespräche mit den Arabern strikt ablehnen. Die Ermordung Rabins 1995 ging bneispielsweise auf das Konto einer rechtsradikalen israelischen Partei, die mit diesem Attentat die Friedensgspräche damals unter allen Bedingungnen unterbrechen wollte.
Ich möchte jetzt auch nicht zu tief in die Geschichte gehen, da sonst meine eigene Meinung auf der strcke bleibt. Meiner Meinung nach wird es nie einen vollständigen Frieden in Paläöstina geben. Einerseits aufgrund der genannten moslemisch-fundamentalistischen
Gruppierungen sowie den tief verwurzelten Hass gegeneinander, der wohl nie beseitigt werden kann.
Momentan deutet alles eher auf einen Krieg hin als auf einen Frieden. Was mich jedoch auch sehr erzürnt ist die Tatsache, dass seitens der okzidentalen Welt die sich die Meinung herauskristalisiert hat, das die Araber grundsätzlichen die "Bösen" und die Israelis als die Unschuldigen dargestellt werden.
Doch dem ist beiw eitem nicht so, beide Sieten haben ihren Anteil dazu geleistet und werden es m.E. nach auch in Zukunft tun. Denn bei den ständigen Vergeltungsanschlägen BEIDER Seiten verliert man leicht den Überblick und man kann schon gar nicht mehr sagen wer angefangen hat.
Noch mehr rege ich mich darüber auf, dass wieder einmal die USA in diese Angelagenheot intervenieren muss, anstatt sich rauszuhalten.
Denn sie haben schließlich Israel mit Waffen versorgt und sie den Arbern gegenüber, was die militärische Stärke angeht, mittlerweile (weit) überlegen ist. Man siehe sich allein die Panzer, Fugzeuge (z.B. vom Typ F-16=>rein amerik. Produktion) und Hubschrauber an....
Was die Sache jedoch diskrepant und paradox macht ist die Tatsache, dass die USA seit kurzer Zeit versuchen "Frieden" auf diplomatische Weise zu schaffen.
Ich glaube man kann meine Stellung gegenüber der USA aufgrund meiner Artikkulation leicht erraten, doch darum geht es mir heir eigentlich nicht und ich schweife schon fast etwas vom Thema ab....;)
Doch im Grund geht es adrum, dass die USA ihrerseits durch die getätigten Interventionen noch mehr Öl ins Feuer gegossen haben und nun versuchen sie alles noch zurechtzubiegen. Aber wie man z.Z. sehen kann: vergebens!
ich persönlich hoffe, dass möglichst bald inm Nahen Osten zumindest etwas ruhe einkehrt, d.h. die momentanen Spannungen etwas verflachen...
Doch danach sieht es momentan nicht gerade aus und die neuesten Vergeltungsanschläge gegen palästinensische Stellungen lassen nichts gutes Hoffen.
Ganz im Gegenteil, der Nahe Osten und Palästina ist eher damit "beschäftigt" die Liste der Kriege in der dortigen Region fortzusetzen....entschuldigt meinen Sarkasmus.....
P.S.: Auch im Iran-Irak-Krieg(1980-1988) haben die USA die Irakis mit Waffen versorgt, denn damals waren ja die Iraner die Achse des Bösen, was sich bis heute ja nicht geändert hat, wenn man dem Herrn Bush und seiner Regierung Glauben schenken möchte......
Das wäre eigentlich eine Überleitung zu einem weiteren kontroversen Streitpunkt [besonders aus der Sichtweise eines Iraners......;)]
11 Bewertungen, 1 Kommentar
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06.03.2002, 13:49 Uhr von gOtNoPhEaR
Bewertung: sehr hilfreichOb das da unten mal ein Ende nimmt? Wollmer mal hoffen. Greetz, gOtNoPhEaR
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