Eternal Darkness: Sanity's Requiem (GameCube Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2010
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
Erfahrungsbericht von Xp007
Eternal Darkness - Der Angst Gegner für Resident Evil!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Schon seit 1998 warten die Nintendo Jünglinge auf ein Spiel Namens Eternal Darkness – Sanity´s Requiem.
Ursprünglich sollte der Titel auf dem, guten alten Nintendo 64 erscheinen, doch entschied sich das Entwicklerstudio Silicon Knights den Titel auf Nintendos neuem Flagschiff, dem GameCube zu veröffentlichen. Eine sehr gute Idee. Denn dank der Technik des Würfels konnten die Entwickler somit mehr aus dem Spiel machen.
ED spielt auch wie schon Resident Evil im Horrorgenre, aber in einer anderen Liga. So setzt Eternal Darkness mehr auf den Psychohorror und nicht auf die Gewaltdarstellung wie in Resident Evil.
Doch keine Angst. Das Spiel beinhaltet trotzdem Blut und sonstiges. Nur eben nicht so heftig wie in Resident Evil. Geschnitten wurde an der deutschen Version auch nichts. Das kann ich gut beurteilen, denn ich habe die PAL hier liegen und konnte mir gestern noch die US Version ansehen. Meiner Meinung nach fällt der Blutgrad an manchen Stellen sogar etwas heftiger aus wie bei der US Version. Doch ich will hier keine großen reden schwingen. Fangen wir am besten mit dem Spiel an.
Die Dunkelheit, sie kommt!
Schaltet Ihr euren GameCube an werdet Ihr sehen das, ED 15 Speicherblöcke braucht, also mehr wie Resident Evil. Dafür könnt Ihr mit diesen 15 Blöcken genau 7 Spiele speichern und das geht bei RE nicht.
Natürlich unterstützt auch Eternal Darkness, wie alle Nintendo Titel den 60 HZ Modus. So spielt sich das Spiel genauso schnell wie die US Version und es gibt, keine PAL Balken.
Das Hauptmenü kommt nur mit 3 Punkten daher. Das neue Spiel, Spiel laden und die Optionen. Ich denke das diese Punkte klar wären.
Einmal auf neues Spiel gedrückt und Ihr kommt in die Dunkelheit.
Im Intro spricht die Stimme des Erzählers zu euch und berichtet über seine Familie die Roivas. Doch plötzlich wird sein Gespräch gestoppt und Ihr müsst Alexandra Roivas steuern. Ihr ihrer, Hand hält sie eine Shotgun und von allen Seiten kommen Zombies auf euch zu. Diesen Part müsst Ihr steuern. Doch keine Angst. Sterben könnt Ihr nicht, denn gerade in dem Moment, wo euch die Munition ausgeht, oder eure Lebensanzeige dem Ende neigt werdet Ihr von einem Anruf aufgeweckt.
Alles nur ein Traum. Oder etwa doch nicht? Der Polizist am Telefon erklärt Alex das etwas Schlimmes passiert sei und sie auf schnellsten Wege zum Anwesen Ihres Großvaters kommen soll.
Gesagt getan macht sich Alex auf den Weg. Im Anwesen findet Sie dann die stark verstümmelte Leiche ihres Großvaters. Die Polizei verspricht den Mörder zu finden.
Doch nach 2 Wochen haben sie den Täter immer noch nicht geschnappt. Alexandra traut der Polizei nichts mehr zu und begibt sich abermals in das Anwesen ihres verstorbenen Großvaters um den Mord aufzuklären. Ein Fehler, denn nun darf sie die Welt retten!
Sieht danach aus, spielt sich aber anders
Im Anwesen dürft Ihr zum ersten mal Alexandra Roivas richtig steuern.
Die Steuerung ist denkbar einfach. Mit dem Analogstick bewegt Ihr eure Figur. Mit B können Sachen untersucht werden, mit X fangt Ihr an zu schleichen, mit L kann eure Figur rennen und mit Start kommt Ihr ins Inventory. Zu der Bedeutung der R und A Taste komme ich noch gleich, also keine Angst. :)
In Eternal Darkness scheint es, als ob es nur um die Aufklärung des Mordes von Alexandras Großvater geht. Zu Beginn schon, doch nachdem Alexandra das Buch mit dem Namen „The Tome of Eternal Darkness“ findet ändert sich das ganze.
Dieses Buch nämlich verbindet euch mit 11 weiteren spielbaren Charakteren...
Zusammen sind wir stark!
Findet Ihr das Buch zum ersten mal fängt Alex es an zu lesen. Doch irgendwie stimmt etwas an diesem Buch nicht. Denn es beinhaltet nur ein Kapitel. Die, restlichen Fehlen. Und diese sogenannten „Chapter Pages“ müsst Ihr suchen. Doch Ihr wisst nicht wo. Und weil Alexandra das Buch interessiert liest sie es auch. Und somit erlebt sie die Abenteuer der Vorfahren der Roivas. Im ersten Chapter spielt Ihr Pious Augustus, einen römischen Legionär mit dem Ihr praktisch das Tutorial spielt und euren Schwierigkeitsgrad wählt. Denn am Ende des, Tutorials muss sich Pious für eine Gottheit entscheiden die euren weiteren Spielablauf beeinflusst. Euch stehen genau 3 Gottheiten zur Auswahl, die rote, die grüne und die blaue. Sie stehen für die 3 Schwierigkeitsgrade. Grün leicht, rot schwer und blau mittel. Habt Ihr euch für eine Gottheit entschieden nimmt diese, Besitz von Pious und dem, guten geschieht nichts gutes. Doch hier höre ich auf, denn sie Story entwickelt sich immer weiter und wird spannender.
Eine neue Art des Kampfsystemes
Was mir besonders gefallen hat ist das Kampfsystem. Denn hier müsst Ihr taktischer wie zum Beispiel in Resident Evil vorgehen! Einfach draufhalten ist nicht. Drückt Ihr nämlich R zieht eure Figur eine Waffe. Egal ob Schlag oder Schusswaffe. Nun könnt Ihr mit dem Analogstick einzelne Körperteile des Gegners anvisieren. Arme, Beine, Torso, Kopf usw. Und jetzt kommt das taktische. Jeder Gegner hat nämlich andere Schwachstellen. Die Zombies, denen Ihr am Anfang begegnet solltet Ihr den Kopf abtrennen. Nun sehen sie euch nämlich nicht mehr und können euch folglich nicht mehr angreifen. Somit stellen sie keine Bedrohung mehr da.
Bei anderen Gegner müssen dann die Beine weggeschossen werden usw. Bei manchen gibt es sogar gar keine Taktik und manche sind zum Beispiel nur am Torso verletzbar. Hier heißt es ausprobieren und immer schön taktisch kämpfen.
Liegt euer Gegner am Boden könnt Ihr einen Finish Move einsetzen, die den Gegner zu 100% tötet. Durch diesen, Finish Move gewinnt Ihr auch etwas an grünem Saft in eurem Santy Meter. Wobei wir auch schon beim nächsten Thema wären.
Gänsehaut durch das Santy Meter
Das Santy Meter ist „DIE IDEE“ im gesamten Spiel. Sinkt es nämlich dreht euer Charakter langsam aber sicher durch und wird von Halluzinationen geplagt. Ein paar Beispiele gefällig?
Ihr rennt in einen Raum und werdet immer kleiner und kleiner bis Ihr ganz verschwindet. Oder Ihr könnt nicht mehr gescheit bewegen. Ein Zauber (zu denen ich gleich noch komme) funktioniert nicht richtig und lässt euch explodieren. Der Ton spielt verrückt. Es kommt eine Fehlermeldung des Spiels. Oder plötzlich taucht der Eternal Darkness 2 Titelbildschirm auf. Die Liste könnte man endlos fortsetzen. Richtig genial dieses Feature, dass euch aber auch manchmal den Nerv kosten wird. Glaubt es mir. ;)Das Santy Meter singt immer, wenn euch ein Gegner trifft oder Ihr von einem Gegner gesehen werdet.
Ein bisschen Magie muss sein
Neben dem Kampfsystem mit Waffen könnt Ihr in Eternal Darkness auch noch die Magie benutzen. Hierfür benötigt Ihr, sogenannte Runensteine, mit denen Ihr die Zauber zusammen mixen müsst. Durch die Runen könnt ihr, 12 verschiedene Zauber in 3 Stufen entwickeln. Egal welche ihr entwickelt. Ihr braucht alle. Egal ob es für den Kampf oder für die Rätsel oder für die Heilung ist.
Doch bevor Ihr das machen könnt müsst Ihr erst mal die Runen verstehen, und wissen wir man mixt. Sollte keine Beschreibung dabei stehen müsst Ihr es selber versuchen und sehen was das Ergebnis ist. Bloß nicht bei leerem Santy Meter probieren (kleiner Tipp der Redaktion). ;).
Und was ist mit der technischen Seite?
Natürlich interessieren sich viele von euch für die Grafik. Verständlich, nachdem Resident Evil ja mit seinen vorgerenderten Hintergründen für offene Münder gesorgt hat.
Jetzt, nachdem ich das Spiel durchhabe kann ich sage, Resident Evil sieht einen Tick besser aus. Das liegt aber auch daran das Eternal Darkness die Hintergründe in Echtzeitberechnet. Somit wirkt das ganze besser in die Umgebung implantiert und nicht manchmal wie bei RE so künstlich. Natürlich ist somit nur an verschiedenen Stellen möglich eine so gute Grafik, wie sie Resident Evil hat darzustellen. Es gibt aber auch Orte wie die Kirche, da wirkt das ganze so was von genial, da kann sich sogar Capcom eine Scheibe abschneiden.
Die Kamera ist übrigens so ähnlich wie in RE. Nur ist sie nicht statisch, sonder bewegt sich. Ihr könnt sie zwar nicht von Hand justieren dennoch bewegt sie sich so mit euch mit, das es keine Probleme gibt und Ihr immer alles sehen könnt, was Ihr sehen müsst. Das war ja bei RE nicht immer der Fall.
Soundtechnisch kann der Titel dafür komplett Überzeugen. Vor allem die Synchronstimmen sind gelungen. Übrigens: Die Sprachausgabe ist auf Englisch, die Untertitel auf Deutsch.
Was mir besonders gefällt ist die Tatsache das die Charaktere Lippensynchron sprechen.
Was auch cool rüberkommt sind die Töne. Schaurige, schöne, harte, gefühlvolle Töne. Einfach nur genial. Besonders cool ist es, wenn man im Anwesen umherläuft und man von oben Stimmen hört, dort aber nichts ist. So spielt das Spiel mit eurer Angst! Eben Psychoterror.
Ohne Kritik kommt es dann doch nicht weg
Das kommt eigentlich kein Spiel! Obwohl man die Kritik mit der Lupe suchen muss, sie ist aber vorhanden. Zum einem wäre da die sehr kurze Spielzeit von nur 10 Stunden. Dafür hat aber das Spiel auch 3 Enden.
Dann die nicht immer detailverliebten Charaktere. Wieso sieht Alexandra in der Nahaufnahme schlechter aus wie ein Zombie? Ich weiss es nicht. Dazu natürlich die Grafik. An manchen Stellen hätte man wirklich mehr rausholen können. Vor allem weil der Spieler oftmals Räume durchquert wo die Texturen sich einfach wiederholen.
Dafür kommen aber die Effekte sau cool rüber, bei den Zaubern zum Beispiel.
Fazit
Sagte ich noch im Resident Evil Test, das RE das bis jetzt beste Spiel am Cube sei muss ich mich nun korrigieren. Denn dies ist nun Super Mario Sunshine und gleich danach Eternal Darkness. Es war praktisch ein Kopf an Kopf rennen und ED machte das Rennen gegen Resident Evil. Das liegt aber vor allem an der Atmosphäre, der Rätsel und der genialen Story die mit Eternal Darkness kommen. Das fehlt Resident Evil.
Überhaupt revolutioniert Eternal Darkness ein wenig das Horrorgenre. Vor allem das neue Kampfsystem macht Laune, sowie die Zauber und natürlich das Verrückte Santy Meter. Da verkrafte ich doch das ich nicht immer die beste Grafik habe. Denn zum Glück stimmt der Rest!
Mein Tipp: Kauft euch Eternal Darkness, Ihr werdet es nicht bereuen!
Wie immer ist der Test von mir und ist auch auf meiner Homepage zu finden!
Ursprünglich sollte der Titel auf dem, guten alten Nintendo 64 erscheinen, doch entschied sich das Entwicklerstudio Silicon Knights den Titel auf Nintendos neuem Flagschiff, dem GameCube zu veröffentlichen. Eine sehr gute Idee. Denn dank der Technik des Würfels konnten die Entwickler somit mehr aus dem Spiel machen.
ED spielt auch wie schon Resident Evil im Horrorgenre, aber in einer anderen Liga. So setzt Eternal Darkness mehr auf den Psychohorror und nicht auf die Gewaltdarstellung wie in Resident Evil.
Doch keine Angst. Das Spiel beinhaltet trotzdem Blut und sonstiges. Nur eben nicht so heftig wie in Resident Evil. Geschnitten wurde an der deutschen Version auch nichts. Das kann ich gut beurteilen, denn ich habe die PAL hier liegen und konnte mir gestern noch die US Version ansehen. Meiner Meinung nach fällt der Blutgrad an manchen Stellen sogar etwas heftiger aus wie bei der US Version. Doch ich will hier keine großen reden schwingen. Fangen wir am besten mit dem Spiel an.
Die Dunkelheit, sie kommt!
Schaltet Ihr euren GameCube an werdet Ihr sehen das, ED 15 Speicherblöcke braucht, also mehr wie Resident Evil. Dafür könnt Ihr mit diesen 15 Blöcken genau 7 Spiele speichern und das geht bei RE nicht.
Natürlich unterstützt auch Eternal Darkness, wie alle Nintendo Titel den 60 HZ Modus. So spielt sich das Spiel genauso schnell wie die US Version und es gibt, keine PAL Balken.
Das Hauptmenü kommt nur mit 3 Punkten daher. Das neue Spiel, Spiel laden und die Optionen. Ich denke das diese Punkte klar wären.
Einmal auf neues Spiel gedrückt und Ihr kommt in die Dunkelheit.
Im Intro spricht die Stimme des Erzählers zu euch und berichtet über seine Familie die Roivas. Doch plötzlich wird sein Gespräch gestoppt und Ihr müsst Alexandra Roivas steuern. Ihr ihrer, Hand hält sie eine Shotgun und von allen Seiten kommen Zombies auf euch zu. Diesen Part müsst Ihr steuern. Doch keine Angst. Sterben könnt Ihr nicht, denn gerade in dem Moment, wo euch die Munition ausgeht, oder eure Lebensanzeige dem Ende neigt werdet Ihr von einem Anruf aufgeweckt.
Alles nur ein Traum. Oder etwa doch nicht? Der Polizist am Telefon erklärt Alex das etwas Schlimmes passiert sei und sie auf schnellsten Wege zum Anwesen Ihres Großvaters kommen soll.
Gesagt getan macht sich Alex auf den Weg. Im Anwesen findet Sie dann die stark verstümmelte Leiche ihres Großvaters. Die Polizei verspricht den Mörder zu finden.
Doch nach 2 Wochen haben sie den Täter immer noch nicht geschnappt. Alexandra traut der Polizei nichts mehr zu und begibt sich abermals in das Anwesen ihres verstorbenen Großvaters um den Mord aufzuklären. Ein Fehler, denn nun darf sie die Welt retten!
Sieht danach aus, spielt sich aber anders
Im Anwesen dürft Ihr zum ersten mal Alexandra Roivas richtig steuern.
Die Steuerung ist denkbar einfach. Mit dem Analogstick bewegt Ihr eure Figur. Mit B können Sachen untersucht werden, mit X fangt Ihr an zu schleichen, mit L kann eure Figur rennen und mit Start kommt Ihr ins Inventory. Zu der Bedeutung der R und A Taste komme ich noch gleich, also keine Angst. :)
In Eternal Darkness scheint es, als ob es nur um die Aufklärung des Mordes von Alexandras Großvater geht. Zu Beginn schon, doch nachdem Alexandra das Buch mit dem Namen „The Tome of Eternal Darkness“ findet ändert sich das ganze.
Dieses Buch nämlich verbindet euch mit 11 weiteren spielbaren Charakteren...
Zusammen sind wir stark!
Findet Ihr das Buch zum ersten mal fängt Alex es an zu lesen. Doch irgendwie stimmt etwas an diesem Buch nicht. Denn es beinhaltet nur ein Kapitel. Die, restlichen Fehlen. Und diese sogenannten „Chapter Pages“ müsst Ihr suchen. Doch Ihr wisst nicht wo. Und weil Alexandra das Buch interessiert liest sie es auch. Und somit erlebt sie die Abenteuer der Vorfahren der Roivas. Im ersten Chapter spielt Ihr Pious Augustus, einen römischen Legionär mit dem Ihr praktisch das Tutorial spielt und euren Schwierigkeitsgrad wählt. Denn am Ende des, Tutorials muss sich Pious für eine Gottheit entscheiden die euren weiteren Spielablauf beeinflusst. Euch stehen genau 3 Gottheiten zur Auswahl, die rote, die grüne und die blaue. Sie stehen für die 3 Schwierigkeitsgrade. Grün leicht, rot schwer und blau mittel. Habt Ihr euch für eine Gottheit entschieden nimmt diese, Besitz von Pious und dem, guten geschieht nichts gutes. Doch hier höre ich auf, denn sie Story entwickelt sich immer weiter und wird spannender.
Eine neue Art des Kampfsystemes
Was mir besonders gefallen hat ist das Kampfsystem. Denn hier müsst Ihr taktischer wie zum Beispiel in Resident Evil vorgehen! Einfach draufhalten ist nicht. Drückt Ihr nämlich R zieht eure Figur eine Waffe. Egal ob Schlag oder Schusswaffe. Nun könnt Ihr mit dem Analogstick einzelne Körperteile des Gegners anvisieren. Arme, Beine, Torso, Kopf usw. Und jetzt kommt das taktische. Jeder Gegner hat nämlich andere Schwachstellen. Die Zombies, denen Ihr am Anfang begegnet solltet Ihr den Kopf abtrennen. Nun sehen sie euch nämlich nicht mehr und können euch folglich nicht mehr angreifen. Somit stellen sie keine Bedrohung mehr da.
Bei anderen Gegner müssen dann die Beine weggeschossen werden usw. Bei manchen gibt es sogar gar keine Taktik und manche sind zum Beispiel nur am Torso verletzbar. Hier heißt es ausprobieren und immer schön taktisch kämpfen.
Liegt euer Gegner am Boden könnt Ihr einen Finish Move einsetzen, die den Gegner zu 100% tötet. Durch diesen, Finish Move gewinnt Ihr auch etwas an grünem Saft in eurem Santy Meter. Wobei wir auch schon beim nächsten Thema wären.
Gänsehaut durch das Santy Meter
Das Santy Meter ist „DIE IDEE“ im gesamten Spiel. Sinkt es nämlich dreht euer Charakter langsam aber sicher durch und wird von Halluzinationen geplagt. Ein paar Beispiele gefällig?
Ihr rennt in einen Raum und werdet immer kleiner und kleiner bis Ihr ganz verschwindet. Oder Ihr könnt nicht mehr gescheit bewegen. Ein Zauber (zu denen ich gleich noch komme) funktioniert nicht richtig und lässt euch explodieren. Der Ton spielt verrückt. Es kommt eine Fehlermeldung des Spiels. Oder plötzlich taucht der Eternal Darkness 2 Titelbildschirm auf. Die Liste könnte man endlos fortsetzen. Richtig genial dieses Feature, dass euch aber auch manchmal den Nerv kosten wird. Glaubt es mir. ;)Das Santy Meter singt immer, wenn euch ein Gegner trifft oder Ihr von einem Gegner gesehen werdet.
Ein bisschen Magie muss sein
Neben dem Kampfsystem mit Waffen könnt Ihr in Eternal Darkness auch noch die Magie benutzen. Hierfür benötigt Ihr, sogenannte Runensteine, mit denen Ihr die Zauber zusammen mixen müsst. Durch die Runen könnt ihr, 12 verschiedene Zauber in 3 Stufen entwickeln. Egal welche ihr entwickelt. Ihr braucht alle. Egal ob es für den Kampf oder für die Rätsel oder für die Heilung ist.
Doch bevor Ihr das machen könnt müsst Ihr erst mal die Runen verstehen, und wissen wir man mixt. Sollte keine Beschreibung dabei stehen müsst Ihr es selber versuchen und sehen was das Ergebnis ist. Bloß nicht bei leerem Santy Meter probieren (kleiner Tipp der Redaktion). ;).
Und was ist mit der technischen Seite?
Natürlich interessieren sich viele von euch für die Grafik. Verständlich, nachdem Resident Evil ja mit seinen vorgerenderten Hintergründen für offene Münder gesorgt hat.
Jetzt, nachdem ich das Spiel durchhabe kann ich sage, Resident Evil sieht einen Tick besser aus. Das liegt aber auch daran das Eternal Darkness die Hintergründe in Echtzeitberechnet. Somit wirkt das ganze besser in die Umgebung implantiert und nicht manchmal wie bei RE so künstlich. Natürlich ist somit nur an verschiedenen Stellen möglich eine so gute Grafik, wie sie Resident Evil hat darzustellen. Es gibt aber auch Orte wie die Kirche, da wirkt das ganze so was von genial, da kann sich sogar Capcom eine Scheibe abschneiden.
Die Kamera ist übrigens so ähnlich wie in RE. Nur ist sie nicht statisch, sonder bewegt sich. Ihr könnt sie zwar nicht von Hand justieren dennoch bewegt sie sich so mit euch mit, das es keine Probleme gibt und Ihr immer alles sehen könnt, was Ihr sehen müsst. Das war ja bei RE nicht immer der Fall.
Soundtechnisch kann der Titel dafür komplett Überzeugen. Vor allem die Synchronstimmen sind gelungen. Übrigens: Die Sprachausgabe ist auf Englisch, die Untertitel auf Deutsch.
Was mir besonders gefällt ist die Tatsache das die Charaktere Lippensynchron sprechen.
Was auch cool rüberkommt sind die Töne. Schaurige, schöne, harte, gefühlvolle Töne. Einfach nur genial. Besonders cool ist es, wenn man im Anwesen umherläuft und man von oben Stimmen hört, dort aber nichts ist. So spielt das Spiel mit eurer Angst! Eben Psychoterror.
Ohne Kritik kommt es dann doch nicht weg
Das kommt eigentlich kein Spiel! Obwohl man die Kritik mit der Lupe suchen muss, sie ist aber vorhanden. Zum einem wäre da die sehr kurze Spielzeit von nur 10 Stunden. Dafür hat aber das Spiel auch 3 Enden.
Dann die nicht immer detailverliebten Charaktere. Wieso sieht Alexandra in der Nahaufnahme schlechter aus wie ein Zombie? Ich weiss es nicht. Dazu natürlich die Grafik. An manchen Stellen hätte man wirklich mehr rausholen können. Vor allem weil der Spieler oftmals Räume durchquert wo die Texturen sich einfach wiederholen.
Dafür kommen aber die Effekte sau cool rüber, bei den Zaubern zum Beispiel.
Fazit
Sagte ich noch im Resident Evil Test, das RE das bis jetzt beste Spiel am Cube sei muss ich mich nun korrigieren. Denn dies ist nun Super Mario Sunshine und gleich danach Eternal Darkness. Es war praktisch ein Kopf an Kopf rennen und ED machte das Rennen gegen Resident Evil. Das liegt aber vor allem an der Atmosphäre, der Rätsel und der genialen Story die mit Eternal Darkness kommen. Das fehlt Resident Evil.
Überhaupt revolutioniert Eternal Darkness ein wenig das Horrorgenre. Vor allem das neue Kampfsystem macht Laune, sowie die Zauber und natürlich das Verrückte Santy Meter. Da verkrafte ich doch das ich nicht immer die beste Grafik habe. Denn zum Glück stimmt der Rest!
Mein Tipp: Kauft euch Eternal Darkness, Ihr werdet es nicht bereuen!
Wie immer ist der Test von mir und ist auch auf meiner Homepage zu finden!
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