Nokia 3510i Testbericht
Erfahrungsbericht von FrankyMarc
~ Mein bestes Stück ~
Pro:
Leicht, Handlich, Billig, Schick, Funktionell, Farbdisplay, polyphone Töne
Kontra:
Unschöne Hintergrundbilder, könnte mehr Farbe vertragen
Empfehlung:
Ja
Im Dezember 2002 lief mein Handy-Vertrag aus. Damals habe ich leider nicht daran gedacht, mir ein neues Handy zu holen und der Vertrag verlängerte sich ganz automatisch. Ich hatte mich schon damit abgefunden, bis Ende diesen Jahres immer noch mit dem Nokia 3310 rumzulaufen, da kam mir die Aufsplittung der Telekom in ihre einzelnen Bereiche sehr recht. So kam ich nämlich schon im letzten Herbst zu meinem neuen Handy.
Nachdem der zwischenzeitliche Versuch ein neues Handy zu ergattern daran scheiterte, dass ein neuer Vertrag hätte abgeschlossen werden müssen, der deutlich teurer war, musste bei der Umstellung auf T-Mobile (vorher lief es über die ganz normale Festnetz-Rechnung) die Chance genutzt werden und ich hatte die Möglichkeit mir ein neues Handy auszusuchen. Ich war nicht sehr anspruchsvoll – ich wollte nur ein billiges, das schick aussieht und NICHT von Siemens ist. Zur Auswahl blieben mir 2 Nokia-Handys, unter anderem das 3510i. Die Wahl fiel letztendlich auf dieses Handy, da es mit einem Preis von 10€ einfach sehr günstig war.
o~> Lieferumfang [-~o
Der Lieferumfang fiel recht normal aus:
- Das Handy
- Akkuladekabel
- Headset
- Bedienungsanleitung
- Spiele-Gutschein für „Splinter Cell“
Letzterer ist natürlich nicht ganz so selbstverständlich, doch habe ich mich bei dem Preis über eine zusätzliche Dreingabe auch gefreut. Auch von der Verpackung her war alles in bester Ordnung und absolut nichts zu beanstanden.
o~> Funktionen (ein grober Überblick) [-~o
Das Telefonbuch (Verzeichnis) ist eigentlich nicht erwähnenswert, würde ich hier nicht noch einen Kritikpunkt finden. Hier kann man den aktuellen Speicherstatus abrufen, einmal von der SIM-Karte und einmal vom Telefonspeicher. In meinem Fall sehe ich bei der SIM-Karte, dass 0 frei sind und 125 belegt, beim Telefonspeicher ist diese Angabe jedoch im Prozent. Somit ist eine genaue Einschätzung schwierig.
Etwas komplexer wird das ganze schon, wenn man in den Punkt „Mitteilungen“ geht. Dort findet man nicht nur einfache Kurzmitteilungen (SMS), sondern auch Multimedia-Mitteilungen (MMS). Letztere sind zum Versenden von Bildern etc. geeignet, wurden jedoch noch nicht von mir genutzt. Das 3510i ist kein Foto-Handy und somit habe ich auch keine Bildchen zu verschicken. Die Speicherkapazität im SMS-Speicher kann ich leider auch nicht sagen, sie ist aber einerseits recht groß und man wird auch gewarnt, wenn sie sich dem Maximum zuneigt. Hier ist jedoch je nach Einstellung Vorsicht geboten, denn die ausgehenden SMS können auch gespeichert werden. Als mein Speicher dann mal Meldung gab, dass er bald ausgereizt sei, durfte ich erst mal sämtliche bis dato von mir versandten SMS löschen. Spaß macht das jedenfalls nicht, das kann ich euch sagen.
Auch bei den Anruflisten habe ich für mich eine Neuerung feststellen können. Nun werden hier nicht mehr nur entgangene, angenommene und getätigte Anrufe festgehalten, sondern auch das gesendete und empfangene GPRS-Datenvolumen, genau wie ein SMS-Zähler vorhanden ist. Einerseits sind diese Dinge ein nettes Spielzeug, aber man kann dadurch natürlich auch seine Abrechnung etwas kontrollieren. Insgesamt zwar nichts besonderes, aber zumindest für mich etwas neues.
Auch bei den Tönen gibt es eigentlich nichts besonderes, nur kann man nun auswählen, ob man sich seine vorhandenen Ruftöne und Einstellungen betrachten möchte, oder ob man sich direkt neue runterladen möchte. Wählt man die 2. Option versucht das Handy direkt eine GPRS-Verbindung aufzubauen. Dies habe ich zwar direkt abgebrochen, jedoch spinnt mein Handy im Nachhinein noch ein wenig, was sich akustisch durch meine Boxen zeigt. Ganz aufgegeben hat es die Verbindung scheinbar noch nicht ganz, ist es doch noch ein wenig am stottern.
Schön ist es hier auch, dass die Ruftöne nun auch polyphon sind. Es klingt einfach schöner.
Es gibt dann noch einen weiteren wichtigen Punkt mit dem Namen „Programme“. Hier kann man sich auf das Handy noch zusätzliche Programme installieren. Woher man diese bekommt, welche es gibt und wie das funktioniert kann ich leider nicht sagen – ich vermute mal per GPRS bekommt man sie.
Ansonsten gibt es über die Funktionen nicht sehr viel zu berichten, neben einer Galerie, wo man Bilder und Töne speichern kann, gibt es eine etwas dürftige Auswahl von 3 Spielen, die jedoch eigentlich recht spassig sind. Vorallem Backgammon hat es mir angetan. Auch der Organizer ist lobenswert. Tageseinträge mit Erinnerungsfunktion sind hier genau so einfach möglich, wie sich den 16. Juli 2073 anzeigen zu lassen – wenn auch das Handy bis dahin wohl Geschichte sein wird. Es ist übrigens der Sonntag in der 28. Kalenderwoche.
Extrem nützlich finde ich auch noch die automatische Tastensperre. Wenn man z.B. 1 Minute lang keinen Finger auf den Tasten rührt, dann schaltet sich die Tastensperre automatisch ein. So verhindert man ungewollte Anrufe aus der Hosentasche.
o~> Display [-~o
Ja, das Display war, neben den polyphonen Klingeltönen, mit ein Grund weswegen ich mir das Handy geholt habe. Farbdisplay – das klang so verlockend. Mittlerweile ist es zwar schön und gut, jedoch auch nicht so prickelnd wie ich es mir vorstellte. Klar, es ist alles etwas bunter, doch wie sagt man so schön: „Nachts sind alle Katzen grau.“ Ein Eyecatcher ist es jedenfalls nicht, schon gar nicht wenn die Beleuchtung aus ist. Auch die mitgelieferten Hintergrundbilder sind etwas mehr als dürftig. Zwar sind es quantitativ gesehen einige, die dabei sind, jedoch alles Bilder, die ca. 5-10-jährige gemalt haben könnten. Keine wunderschönen Traumfotos von pazifischen Stränden, von subtropischen Wasserfällen oder sonstigen, sondern gemalte Bilder mit Teddys, Blumen oder mein momentaner Hintergrund: Eine Ziegelsteinmauer aus der Nähe betrachtet, natürlich auch wieder nur ein Bild, kein Foto.
Die Beleuchtung des Displays ist sehr gut. Sie ist nicht zu hell, jedoch hell genug. Nur bei starker Sonneneinstrahlung ist es manchmal problematisch das Display richtig zu erkennen. Im Normalfall hat man dort jedoch keine Probleme.
o~> Die Menüführung [-~o
Klassisch, wie bei allen Nokia-Handys die ich kenne, ist auch beim 3510i eine sehr einfache, wenn auch komplexe Menüstruktur vorhanden. Man findet eigentlich fast alles auf Anhieb. Nur bei bisher unbekannten Menüpunkten braucht man noch etwas Zeit, bis man sie einordnen kann, bzw. erahnen kann was sich dahinter versteckt. Es ist zwar manchmal etwas erstaunlich, wie viele Unterpunkte doch existieren können, ansonsten wäre das ganze aber wieder weitaus unübersichtlicher. Meiner Meinung nach, und auch von vielen anderen habe ich es bisher gehört, hat Nokia definitiv die beste und verständlichste – evtl. einfach logischste? – Menüführung.
o~> Am Telefon [-~o
Sollte eine der beiden Anzeigen auf dem Display mal nicht voll aufleuchten, so wird es meist der Akku sein. Der Empfang ist fast grandios. Mit meinem schnurlosen Telefon auf der Arbeit hatte ich mehr Probleme, als mit meinem Handy. Der Gegenüber ist klar verständlich, von Werk aus leider etwas leise eingestellt. Hier empfiehlt es sich vielleicht beim Anruf den anderen etwas lauter zu stellen. Leider ist dies nur während des Gesprächs möglich – jedenfalls wäre mir bisher kein anderer Weg aufgefallen.
Worauf man achten sollte ist die Antenne. Manch einer wird sich nun fragen, ob ich nen Schuss hab, das Teil hat ja gar keine. Doch ohne Antenne wäre der Empfang immer so gering, wie die Chance dass Hühner zu Ostern bunte Eier legen. Die Antenne befindet sich versteckt im „Heck“ des Handys. Dort findet man in der blauen Schale einen schwarzen Fleck, der mit Nokia beschriftet ist. Diese Stelle sollte man beim telefonieren nicht unbedingt verdecken, sonst könnte es zu Störungen kommen. Jedoch macht es auch nichts, wenn man einen Finger leicht davor hat.
o~> Der Akku [-~o
Bei meinem Siemens C35i hatte ich nach 1 Jahr schon die ersten Ausfallerscheinungen. Der Akku hielt immer weniger aus, nach 1 ½ Jahren reichten schon 30 Minuten telefonieren um das Handy stumm zu bekommen. Beim Nokia 3510i reichen 30 Minuten aufladen um heiße Ohren vom telefonieren zu bekommen. Ich bin ein Mensch, der nicht sehr viel telefoniert, dafür schon mal etwas mehr spielt. Meistens reicht es, wenn ich das Handy einmal pro Woche auflade. Auch wenn die erste Warnung kommt, kann man ohne Probleme noch ein paar SMS schreiben, ein Telefonat führen oder ein paar Partien Backgammon spielen. Ohne etwas zu machen hat der Akku nach der ersten Warnung noch fast 2 Tage gehalten.
o~> Fazit [-~o
Ein Handy mit Vorteilen und Nachteilen, das ist klar. Einen Haken hat fast alles auf der Welt, hier sind es mehrere Häkchen, die das Gesamtbild etwas trüben. Zum einen hätte ich mir durch das Farbdisplay auch ein wenig mehr Farbe bei der Menüführung erhofft. Etwas bunt ist es ja, aber man denkt sich nicht „Wow, ist das nicht toll?“. Auch die auf dem Handy vorinstallierten Spiele, Bilder und Töne sind nicht 1a, jedoch auch nicht schlecht. Die Bilder sind zwar allesamt zum wegschmeissen, die Spiele mal was anderes und die Töne einfach nur Standart, wenn auch polyphon. Aber so ein Handy hat ja auch gute Seiten.
Die Menüführung ist wie bei Nokia typisch einfach klasse, wenn auch selten genutzt kann man sich einiges im Organizer eintragen, das Handy ist leicht wie eine Feder, hat dabei aber keine Tasten, die mit der Lupe gesucht werden müssen und für meinen Vater hätte es auch einen großen Vorteil. Er hat an Handys gerne einen Knopf zum annehmen und einen zum auflegen. Daher war das 3310 für ihn schon nicht so schön, da es nur einen Knopf für alles hatte. Hier ist es nun etwas breiter gefächert. Rufannahme, auflegen und die Menüführung laufen alle überseparate Knöpfe. Somit ist das 3510i sogar noch benutzerfreundlicher als das 3310. Mit der Zeit müssten die Sachen ja eigentlich besser werden, da man an Erfahrung bei der Entwicklung gewinnt. Das 3510i hat zwar weiterhin verbesserungsfähige Punkte, ist aber auch in manchen Punkten besser als seine Vorgänger.
Ich bin jedenfalls sehr zufrieden, gebe aber trotzdem nur 4 Sterne, da es halt doch noch seine Ecken und Kanten hat. Empfehlen kann ich es aber definitiv, denn es ist ein Handy für jedermann.
© bY o~> FrankY [-~o
~ 12.04.04 ~
P.S.: Was mit mal wieder aufgefallen ist: Beim Öffnen des Akku-Deckels kommt einem, wie auch beim 3310, eine dicke Staub- und Fusselschicht entgegen. Hier könnte wohl noch Verbesserungsbedarf vorhanden sein, da Dreck ja nicht umbedingt so gut für technische Geräte ist. Es muss doch Möglichkeiten geben, das Innere eines Telefons staubfrei zu halten, oder?
(Importiert von www.ciao.com)
Nachdem der zwischenzeitliche Versuch ein neues Handy zu ergattern daran scheiterte, dass ein neuer Vertrag hätte abgeschlossen werden müssen, der deutlich teurer war, musste bei der Umstellung auf T-Mobile (vorher lief es über die ganz normale Festnetz-Rechnung) die Chance genutzt werden und ich hatte die Möglichkeit mir ein neues Handy auszusuchen. Ich war nicht sehr anspruchsvoll – ich wollte nur ein billiges, das schick aussieht und NICHT von Siemens ist. Zur Auswahl blieben mir 2 Nokia-Handys, unter anderem das 3510i. Die Wahl fiel letztendlich auf dieses Handy, da es mit einem Preis von 10€ einfach sehr günstig war.
o~> Lieferumfang [-~o
Der Lieferumfang fiel recht normal aus:
- Das Handy
- Akkuladekabel
- Headset
- Bedienungsanleitung
- Spiele-Gutschein für „Splinter Cell“
Letzterer ist natürlich nicht ganz so selbstverständlich, doch habe ich mich bei dem Preis über eine zusätzliche Dreingabe auch gefreut. Auch von der Verpackung her war alles in bester Ordnung und absolut nichts zu beanstanden.
o~> Funktionen (ein grober Überblick) [-~o
Das Telefonbuch (Verzeichnis) ist eigentlich nicht erwähnenswert, würde ich hier nicht noch einen Kritikpunkt finden. Hier kann man den aktuellen Speicherstatus abrufen, einmal von der SIM-Karte und einmal vom Telefonspeicher. In meinem Fall sehe ich bei der SIM-Karte, dass 0 frei sind und 125 belegt, beim Telefonspeicher ist diese Angabe jedoch im Prozent. Somit ist eine genaue Einschätzung schwierig.
Etwas komplexer wird das ganze schon, wenn man in den Punkt „Mitteilungen“ geht. Dort findet man nicht nur einfache Kurzmitteilungen (SMS), sondern auch Multimedia-Mitteilungen (MMS). Letztere sind zum Versenden von Bildern etc. geeignet, wurden jedoch noch nicht von mir genutzt. Das 3510i ist kein Foto-Handy und somit habe ich auch keine Bildchen zu verschicken. Die Speicherkapazität im SMS-Speicher kann ich leider auch nicht sagen, sie ist aber einerseits recht groß und man wird auch gewarnt, wenn sie sich dem Maximum zuneigt. Hier ist jedoch je nach Einstellung Vorsicht geboten, denn die ausgehenden SMS können auch gespeichert werden. Als mein Speicher dann mal Meldung gab, dass er bald ausgereizt sei, durfte ich erst mal sämtliche bis dato von mir versandten SMS löschen. Spaß macht das jedenfalls nicht, das kann ich euch sagen.
Auch bei den Anruflisten habe ich für mich eine Neuerung feststellen können. Nun werden hier nicht mehr nur entgangene, angenommene und getätigte Anrufe festgehalten, sondern auch das gesendete und empfangene GPRS-Datenvolumen, genau wie ein SMS-Zähler vorhanden ist. Einerseits sind diese Dinge ein nettes Spielzeug, aber man kann dadurch natürlich auch seine Abrechnung etwas kontrollieren. Insgesamt zwar nichts besonderes, aber zumindest für mich etwas neues.
Auch bei den Tönen gibt es eigentlich nichts besonderes, nur kann man nun auswählen, ob man sich seine vorhandenen Ruftöne und Einstellungen betrachten möchte, oder ob man sich direkt neue runterladen möchte. Wählt man die 2. Option versucht das Handy direkt eine GPRS-Verbindung aufzubauen. Dies habe ich zwar direkt abgebrochen, jedoch spinnt mein Handy im Nachhinein noch ein wenig, was sich akustisch durch meine Boxen zeigt. Ganz aufgegeben hat es die Verbindung scheinbar noch nicht ganz, ist es doch noch ein wenig am stottern.
Schön ist es hier auch, dass die Ruftöne nun auch polyphon sind. Es klingt einfach schöner.
Es gibt dann noch einen weiteren wichtigen Punkt mit dem Namen „Programme“. Hier kann man sich auf das Handy noch zusätzliche Programme installieren. Woher man diese bekommt, welche es gibt und wie das funktioniert kann ich leider nicht sagen – ich vermute mal per GPRS bekommt man sie.
Ansonsten gibt es über die Funktionen nicht sehr viel zu berichten, neben einer Galerie, wo man Bilder und Töne speichern kann, gibt es eine etwas dürftige Auswahl von 3 Spielen, die jedoch eigentlich recht spassig sind. Vorallem Backgammon hat es mir angetan. Auch der Organizer ist lobenswert. Tageseinträge mit Erinnerungsfunktion sind hier genau so einfach möglich, wie sich den 16. Juli 2073 anzeigen zu lassen – wenn auch das Handy bis dahin wohl Geschichte sein wird. Es ist übrigens der Sonntag in der 28. Kalenderwoche.
Extrem nützlich finde ich auch noch die automatische Tastensperre. Wenn man z.B. 1 Minute lang keinen Finger auf den Tasten rührt, dann schaltet sich die Tastensperre automatisch ein. So verhindert man ungewollte Anrufe aus der Hosentasche.
o~> Display [-~o
Ja, das Display war, neben den polyphonen Klingeltönen, mit ein Grund weswegen ich mir das Handy geholt habe. Farbdisplay – das klang so verlockend. Mittlerweile ist es zwar schön und gut, jedoch auch nicht so prickelnd wie ich es mir vorstellte. Klar, es ist alles etwas bunter, doch wie sagt man so schön: „Nachts sind alle Katzen grau.“ Ein Eyecatcher ist es jedenfalls nicht, schon gar nicht wenn die Beleuchtung aus ist. Auch die mitgelieferten Hintergrundbilder sind etwas mehr als dürftig. Zwar sind es quantitativ gesehen einige, die dabei sind, jedoch alles Bilder, die ca. 5-10-jährige gemalt haben könnten. Keine wunderschönen Traumfotos von pazifischen Stränden, von subtropischen Wasserfällen oder sonstigen, sondern gemalte Bilder mit Teddys, Blumen oder mein momentaner Hintergrund: Eine Ziegelsteinmauer aus der Nähe betrachtet, natürlich auch wieder nur ein Bild, kein Foto.
Die Beleuchtung des Displays ist sehr gut. Sie ist nicht zu hell, jedoch hell genug. Nur bei starker Sonneneinstrahlung ist es manchmal problematisch das Display richtig zu erkennen. Im Normalfall hat man dort jedoch keine Probleme.
o~> Die Menüführung [-~o
Klassisch, wie bei allen Nokia-Handys die ich kenne, ist auch beim 3510i eine sehr einfache, wenn auch komplexe Menüstruktur vorhanden. Man findet eigentlich fast alles auf Anhieb. Nur bei bisher unbekannten Menüpunkten braucht man noch etwas Zeit, bis man sie einordnen kann, bzw. erahnen kann was sich dahinter versteckt. Es ist zwar manchmal etwas erstaunlich, wie viele Unterpunkte doch existieren können, ansonsten wäre das ganze aber wieder weitaus unübersichtlicher. Meiner Meinung nach, und auch von vielen anderen habe ich es bisher gehört, hat Nokia definitiv die beste und verständlichste – evtl. einfach logischste? – Menüführung.
o~> Am Telefon [-~o
Sollte eine der beiden Anzeigen auf dem Display mal nicht voll aufleuchten, so wird es meist der Akku sein. Der Empfang ist fast grandios. Mit meinem schnurlosen Telefon auf der Arbeit hatte ich mehr Probleme, als mit meinem Handy. Der Gegenüber ist klar verständlich, von Werk aus leider etwas leise eingestellt. Hier empfiehlt es sich vielleicht beim Anruf den anderen etwas lauter zu stellen. Leider ist dies nur während des Gesprächs möglich – jedenfalls wäre mir bisher kein anderer Weg aufgefallen.
Worauf man achten sollte ist die Antenne. Manch einer wird sich nun fragen, ob ich nen Schuss hab, das Teil hat ja gar keine. Doch ohne Antenne wäre der Empfang immer so gering, wie die Chance dass Hühner zu Ostern bunte Eier legen. Die Antenne befindet sich versteckt im „Heck“ des Handys. Dort findet man in der blauen Schale einen schwarzen Fleck, der mit Nokia beschriftet ist. Diese Stelle sollte man beim telefonieren nicht unbedingt verdecken, sonst könnte es zu Störungen kommen. Jedoch macht es auch nichts, wenn man einen Finger leicht davor hat.
o~> Der Akku [-~o
Bei meinem Siemens C35i hatte ich nach 1 Jahr schon die ersten Ausfallerscheinungen. Der Akku hielt immer weniger aus, nach 1 ½ Jahren reichten schon 30 Minuten telefonieren um das Handy stumm zu bekommen. Beim Nokia 3510i reichen 30 Minuten aufladen um heiße Ohren vom telefonieren zu bekommen. Ich bin ein Mensch, der nicht sehr viel telefoniert, dafür schon mal etwas mehr spielt. Meistens reicht es, wenn ich das Handy einmal pro Woche auflade. Auch wenn die erste Warnung kommt, kann man ohne Probleme noch ein paar SMS schreiben, ein Telefonat führen oder ein paar Partien Backgammon spielen. Ohne etwas zu machen hat der Akku nach der ersten Warnung noch fast 2 Tage gehalten.
o~> Fazit [-~o
Ein Handy mit Vorteilen und Nachteilen, das ist klar. Einen Haken hat fast alles auf der Welt, hier sind es mehrere Häkchen, die das Gesamtbild etwas trüben. Zum einen hätte ich mir durch das Farbdisplay auch ein wenig mehr Farbe bei der Menüführung erhofft. Etwas bunt ist es ja, aber man denkt sich nicht „Wow, ist das nicht toll?“. Auch die auf dem Handy vorinstallierten Spiele, Bilder und Töne sind nicht 1a, jedoch auch nicht schlecht. Die Bilder sind zwar allesamt zum wegschmeissen, die Spiele mal was anderes und die Töne einfach nur Standart, wenn auch polyphon. Aber so ein Handy hat ja auch gute Seiten.
Die Menüführung ist wie bei Nokia typisch einfach klasse, wenn auch selten genutzt kann man sich einiges im Organizer eintragen, das Handy ist leicht wie eine Feder, hat dabei aber keine Tasten, die mit der Lupe gesucht werden müssen und für meinen Vater hätte es auch einen großen Vorteil. Er hat an Handys gerne einen Knopf zum annehmen und einen zum auflegen. Daher war das 3310 für ihn schon nicht so schön, da es nur einen Knopf für alles hatte. Hier ist es nun etwas breiter gefächert. Rufannahme, auflegen und die Menüführung laufen alle überseparate Knöpfe. Somit ist das 3510i sogar noch benutzerfreundlicher als das 3310. Mit der Zeit müssten die Sachen ja eigentlich besser werden, da man an Erfahrung bei der Entwicklung gewinnt. Das 3510i hat zwar weiterhin verbesserungsfähige Punkte, ist aber auch in manchen Punkten besser als seine Vorgänger.
Ich bin jedenfalls sehr zufrieden, gebe aber trotzdem nur 4 Sterne, da es halt doch noch seine Ecken und Kanten hat. Empfehlen kann ich es aber definitiv, denn es ist ein Handy für jedermann.
© bY o~> FrankY [-~o
~ 12.04.04 ~
P.S.: Was mit mal wieder aufgefallen ist: Beim Öffnen des Akku-Deckels kommt einem, wie auch beim 3310, eine dicke Staub- und Fusselschicht entgegen. Hier könnte wohl noch Verbesserungsbedarf vorhanden sein, da Dreck ja nicht umbedingt so gut für technische Geräte ist. Es muss doch Möglichkeiten geben, das Innere eines Telefons staubfrei zu halten, oder?
(Importiert von www.ciao.com)
18 Bewertungen, 1 Kommentar
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09.04.2007, 11:57 Uhr von mousebear
Bewertung: sehr hilfreichguter Bericht von dir. LG mousebear




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